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Jesus: Der Selbstmord des Gottessohns
 
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Jesus: Der Selbstmord des Gottessohns [Gebundene Ausgabe]

Jack Miles , Friedrich Griese
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 392 Seiten
  • Verlag: Carl Hanser Verlag (16. August 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3446199977
  • ISBN-13: 978-3446199972
  • Größe und/oder Gewicht: 22,4 x 15,2 x 3,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 431.491 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Jack Miles
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Jesus ein Selbstmörder. Au weia. Das wird einen Aufschrei geben. Aber immerhin. Das ist es ja vielleicht, was der Bestsellerautor Jack Miles (zumindest auch) im Sinn gehabt haben dürfte. Zuletzt hatte er mit Gott. Eine Biographie das Alte Testament einer gleichsam literaturwissenschaftlichen Analyse unterzogen, anhand derer er den geistigen Entwicklungsweg Gottes aufzuzeigen suchte -- vom Schöpfer zum sich verbergenden großen Schweiger.

Schweigen indes ist die Sache des Jack Miles nicht. Darf es auch nicht sein. Denn die Früchte seiner abermals recht eigenwilligen Lektüre des Neuen Testaments wird er wortreich verteidigen müssen. Und weil er dies vermutlich auch wird tun dürfen, wird er gerade damit eine abermals große Leserschaft gewinnen, die ihm freilich nicht jeder gönnt. Klaus Berger etwa, der das Buch in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung als "ungewöhnlich schwach, ärgerlich und voller Fehler" veriss und argwöhnte, der Zweck der provokanten These sei wohl allein, dem Buch durch die vielen Talkshows und Akademietagungen auf denen es sicherlich "bis zur Ankunft des Notarztes" diskutiert würde, die nötige Aufmerksamkeit zu verschaffen -- "denn negative Popularität ist in Sachen Christentum extrem kassenwirksam".

Handelt es sich also um ein Buch, vor dem die Kritik potenzielle Leser bewahren sollte, weil es nur unnötig Lesezeit kostet? Mitnichten! Auch wenn die Übersetzung nicht durchgängig als geglückt bezeichnet werden kann, darf man Jesus. Der Selbstmord des Gottessohnes zumindest all jenen zur Lektüre empfehlen, die diese Gelegenheit zum Anlass zu nehmen bereit sind, die Quellen (also das Neue Testament) wieder zu lesen, aus denen Miles seine These vom Selbstmord Gottes in der Gestalt seines mit ihm selbst identischen Sohnes (sic!) geschöpft haben will. Auch wenn man ihm dabei auf die Schliche kommen sollte, an der ein oder anderen Stelle das Neue Testament aus welchen Gründen auch immer fehlinterpretiert zu haben, birgt Miles Buch nämlich gerade deshalb das ein oder andere wirklich lohnenswerte intellektuelle Abenteuer. --Andreas Vierecke

Perlentaucher.de

Buchnotiz zu : Frankfurter Rundschau, 08.09.2001
Für Ulrike Brunotte scheitert diese Biografie Jesu am allzu großen Harmoniebedürfnis ihres amerikanischen Autors. Indem Miles aus dem vier Evangelien die Lebensgeschichte Jesu unter Ausschluss der Apokalypse und der Briefe des Neuen Testaments herausdestilliere, ebne er sämtliche Spannungen und Konflikte der sich zum Teil widersprechenden Texte einfach ein. So, kritisiert die Rezensentin, kommt die "spannungslose Atmosphäre" des Buches zustande. Und letztlich nimmt der Autor mit dem "ästhetischen Nebeneinander voller Korrespondenzen und Verweisen", das er in den Evangelien ausmacht, seinem Buch jeden "radikalen Kern" und produziert am Ende doch nur wieder "Dogmatik in postmodernem Gewand", so die enttäuschte Brunotte.

© Perlentaucher Medien GmbH

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Onlinerezension zu Jesus - Selbstmord des Gottessohnes

Das ist ein für mich als theologischer Laie ein sehr spannendes Buch gewesen. Zwar Anspruchsvoll (einige Fremdwörter waren mir nicht bekannt) aber sehr gut zu lesen. Man könnte es wohl als den Versuch der Charakterstudie des „Neuen Gottes", also der Veränderung von Gottes Auftreten gegenüber der Welt, beschreiben. Gerade die Vergleiche von früheren Äußerungen Gottes, bzw. die früheren Standpunkte, in Bezug gesetzt mit denen des „Neuen Testamentes" hat mir die vielen Texte und Situationen neu in Szene gesetzt und die ungeheure Dramatik in der Veränderung von Gott deutlich gemacht. Ganz neue Blickwinkel der vertrauten Geschichten, in einem Kontext der Zeit und der Erwartungen der Juden damals gesetzt - und wie Gott gedenkt, diesen Erwartungen als Mensch gewordener Gott - Jesus - zu begegnen. Das unerhörte dieser neuen Botschaft wird auf spannende Weise deutlich, gerade durch die provokanten Perspektiven und Bewertungen der Worte und Handlungen. Ein aufrüttelndes Buch, das sicher für jeden, zumindest jeden Laien, neue Aspekte enthalten dürfte.

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