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Jesus Menschensohn
 
 
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Jesus Menschensohn [Taschenbuch]

Rudolf Augstein
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, 1. September 2001 --  


Produktinformation

  • Taschenbuch: 576 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. September 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423308222
  • ISBN-13: 978-3423308229
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 12,6 x 3,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 176.207 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Rudolf Augstein
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Es gibt Themen, die Menschen ein Leben lang begleiten. Für Rudolf Augstein heißt eines davon: Jesus. Schon 1972 hat der Herausgeber des Spiegel ein Buch mit dem Titel Jesus Menschensohn veröffentlicht. Doch sein Neues ist tatsächlich ein neues Buch geworden. Denn die Antworten auf die Frage, wer Jesus eigentlich war, haben sich seitdem in Kirche und Theologie verändert.

Augstein sichtet die Fachliteratur kritisch, stellt Meinungen auch Nicht-Fachleuten verständlich dar. Sein Fach-Verstand kommt dennoch deutlich zum Ausdruck, wenn er fragt, was wir von einer historischen Person Jesus, sei die nun "aus Nazareth" oder nicht, eigentlich wissen können oder was seine Botschaft war. Hat Jesus eigentlich existiert? Und was könnte er gewollt haben? Was in Theologenkreisen längst bekannt ist, nämlich, daß unser Wissen über diesen Menschen sehr schmal ist, führt Augstein deutlich vor Augen. Was in christlichen Bekenntnissen und katholischen Dogmen über den "Gottessohn" ausgesagt ist, ist in vielen Punkten anfechtbar.

Die exegetischen Ergebnisse des letzten Vierteljahrhunderts, auch von jüdischer und muslimischer Seite, einem breiten Publikum zugänglich zu machen, darin liegt die Stärke dieses Buches. Denn die Erkenntnis, daß mit dem Mann Jesus nicht der Gottmensch und Gründer der christlichen Religion geboren wurde, wird noch immer nur von wenigen öffentlich in der Deutlichkeit ausgesprochen wie von Augstein.

Kein Bild von Jesus ist frei von der Persönlichkeit, die es entwirft. Diese Feststellung, die in theologischen Kreisen immer wieder getroffen wird, gilt auch für Augsteins Jesus Menschensohn. Seine Entlarvung des kirchlichen (und vor allem katholischen) Jesusbildes in seiner Verzerrung ist auch geprägt von seinen persönlichen Erfahrungen, ebenso wie die Antworten, die er darauf parat hat. Das Jesusbuch des politischen Menschen Augstein -- eine Leseempfehlung für Skeptiker wie Gläubige, Fachkundige wie Laien. --Stefanie Ott-Frühwald -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Buch der 1000 Bücher

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Jesus Menschensohn
OA1972 Form Sachbuch Bereich Religion
Während sich die Kritik am Christentum in den meisten Fällen mit der Kirche befasst, stellt Rudolf Augstein in Jesus Menschensohn grundsätzlich die Berufung der Christen auf einen Menschen namens Jesus – wenn er denn je gelebt hat – in Frage.
Entstehung: Augstein, der aus einem katholischen Elternhaus stammt, gehörte in den 1950er Jahren politisch zu den schärfsten Kritikern der Regierung Konrad Adenauers (1876 bis 1967) einschließlich ihres »christlichen Fundaments«. Im Kulturressort setzte sich Der Spiegel darüber hinaus mit Problemen der Kirche auseinander, auf deren historische Voraussetzungen sich Augsteins Interesse richtete.
Inhalt: In den Mittelpunkt rückt Augstein die Entstehung des Christus-Mythos als Folge der neutestamentlichen Überlieferung. Die Unterschiede in den Darstellungen der – möglicherweise fiktiven – Gestalt des Menschen Jesus aus Nazareth und seiner Identifizierung als Gottessohn mit dem Messias werden auf unterschiedliche Missionsinteressen der neutestamentlichen Autoren zurückgeführt.
Ein zusätzlicher Schwerpunkt betrifft die Historizität des Religionsstifters Mose und der tradierten Entstehungsgeschichte des jüdischen Monotheismus: des Glaubens an den einen Gott Jahwe, der ursprünglich als Berggott verehrt wurde. Insofern ist die gesamte Bibel Gegenstand einer radikalen Kritik.
Wirkung: Die heftigen Reaktionen veranlass-ten Augstein zu einer Überarbeitung des Buchs (1999), allerdings ohne die Absicht einer Revision seines Standpunkts. C. W.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Jesus Menschensohn 2. März 2011
Format:Taschenbuch
Das Buch "Jesus Menschensohn" von Rudolf Augstein zeichnet sich durch großen Fleiß und Akribie aus. Dabei ist Augstein kein studierter Theologe. 1972, als das Buch gedruckt wurde, gab es noch kein worldwide web. Man mußte schon selbst zu den Quellen herabsteigen und seine Texte mühsam in die Schreibmaschine hämmern.
Augstein zeichnet plastisch den Weg der Entstehung von kirchlichen Irrtümern und Legenden nach. Wie so oft dienten alttestamentliche Schriften mangels aktuellerer Quellen als Drehbuch für solche Legenden. Augstein mußte auch kaum noch Rücksicht auf mögliche Repressalien nehmen: Die Index-Kommission im Vatikan wurde anfangs der 60er Jahre wegen totaler Überlastung aufgelöst - sein Buch wäre dort mit Sicherheit gelandet. Eine Kostprobe seiner brisanten Aussagen (auf S. 114): "Das Christentum stieg auf wie eine Rakete mit dreistufigem Treibsatz, jede Stufe ein explosiver Irrtum: Erst Jesu Irrtum, daß die jüdische Endzeit gekommen sei, dann der Irrtum seiner Anhänger, er sei auferstanden, und schließlich der Irrtum des Paulus und der Synoptiker, er werde demnächst wiederkommen und alle Welt richten. Keine andere Lehre gebot über so mächtige Irrtümer, denen aber Zeit gelassen wurde, sich in weniger rasch zu widerlegende Illusionen zu transformieren."
Das Buch ist anspruchsvoll geschrieben und eignet sich nicht zum Schnelldurchgang. Dafür bereitet das scheibchenweise Studium umso größeres Vergnügen. Das Buch hat für mich einen ideellen Wert, der den des Antiquariatspreises um Dimensionen überschreitet.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
lesenswert 1. Januar 2008
Von kondor
Format:Taschenbuch
Sind Sie gläubiger Christ? Katholik sogar und glauben an die Echtheit der Visionen von Heiligen
und konnten bisher nicht verstehen warum ihr Pfarrer diese Begeisterung für Heilige wenig teilt?
Oder sie sind fundamentalistisch angehauchter Protestant und konnten ebenfalls bisher nicht verstehen warum der Herr Pastor in ihrer Gemeinde ein gar so laxes und aufgeklärtes Christentum vertritt? Dann wird es Zeit dieses Buch zu lesen.
Augstein selbst war in seiner Jugend ein katholischer Intellektueller, aufgrund seiner Beschäftigung mit der Theologie ist er zum Freidenker geworden. Nichtsdestotrotz ist er seinem alten Steckenpferd, dem Lesen Theologischer Standardwerke an denen sich kaum ein Laie vergreift, treu geblieben.
Insgesamt stellt dieses Buch eine gelungene Einführung in die Theologie und ihren derzeitigen Wissensstand vor allem zur Person Jesu dar.
Fakten werden hier aufgetischt die dem Laien normalerweise unzugänglich sind - außer er gibt sich die Mühe umfangreiche Standardwerke durchzulesen. Dazu muss er sie aber erst einmal kennen.
Schon allein wegen der Literaturliste ist dieses Buch daher sehr empfehlenswert.
Bleibt noch zu erwähnen, dass das Fachwissen der Theologen selten in die für die Öffentlichkeit bestimmten Bibelkommentare eindringt. Niemand sägt sich halt gern den Ast ab auf dem er selber sitzt.
Der Autor wiederholt in seinem Buch mit ausführlichen Beweisen einen Aspekt den schon Goethe vertrat. Das Christentum ist eine Erfindung des Apostel Paulus! Er hat eine erfolglose jüdische Sekte mit Hilfe synkretistischer Komponenten - vorwiegend aus Griechenland und Persien - maßgeblich zum Erfolg geleitet. Mit der ursprünglichen Lehre des Jesus hat dieses Konglomerat nachweisbar nichts gemeinsam (Auferstehung von den Toten, Sühne leiden etc.)
Die Lektüre ist jedem der nach Wahrheit und Aufklärung sucht sehr zu empfehlen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Pflichtlektüre 18. Mai 2009
Von Peter Vey
Format:Taschenbuch
Dieses Buch sollte zur Pflichtlektüre im Religionsinterricht gehören und zwar bevor Kinder konfirmiert werden, damit sie sich bewusst für oder gegen die Aufnahme in diese Religionsgemeinschaft entscheiden können.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
Unreflektierter Verschwörungskitsch
Es ist erstaunlich, dass dieser Klassiker unter den pseudowissenschaftlichen Ergüssen noch immer Menschen dazu bringt, reichlich verschwörerisch über Theologie und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. März 2010 von ano
Sehr nützlich.
Mir hat das Buch geholfen, meine christliche Indoktrination aufzuarbeiten.

Als Schüler war ich aus der kath. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Mai 2007 von Rezensent/Rezensentin
Ein Buch ohne Fundament
Das Buch von Augstein ist in seiner Gesamtheit und vom wissenschaftlichen Anspruch eine einzige Entäuschung. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. April 2005 von Alexander Müller
Die Evangelisten als Märchenonkel
Augstein zerpflückt temperamentvoll und scharfsinnig die verbreitet stillschweigende Annahme, das neue Testament erzähle eine wahre Geschichte und Jesus sei eine... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Juli 2004 von H. J. Klaus
ich bin enttäuscht von "jesus menschensohn".
den einen stern hat das buch von mir bekommen, weil es ein sehr interssantes thema behandelt, und den anderen weil augstein den leser wenigstens mit jeglicher metaphysik... Lesen Sie weiter...
Am 24. Januar 2004 veröffentlicht
Viel zu ungenau!
Augstein hat wohl viele Bibelstellen nicht gelesen, oder er möchte es nicht wahrhaben was darin steht. Weiterhin bezieht er sich fast ausschliesslich auf sog. Lesen Sie weiter...
Am 6. Februar 2002 veröffentlicht
Ungefährlicher als behauptet
Wer glaubt, dass Augsteins Buch eine vernichtende Kritik des Christentums ist, der wird bitter enttäuscht werden. Lesen Sie weiter...
Am 15. August 2001 veröffentlicht
Ein Buch im Sinne der Aufklärung
Rudolf Augstein, der Herausgeber der Zeitschrift "Der Spiegel" zeigt mit diesem Buch auf, was uns in bezug auf Jesus immer wieder vorgegaukelt wird und entlarvt die... Lesen Sie weiter...
Am 19. April 2001 veröffentlicht
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