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29 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Lesenswert, 31. Oktober 2009
Mir hat das Buch sehr gefallen. Durch die Art und Weise der Darstellung wird vieles sehr plastisch vor Augen geführt. Das Buch hat zum Glück wenig von einer akademischen Abhandlung. Trockene Theologenelaborate zu diesem Thema gibt es genug. Erfreulich ist, dass Peter Seewald den Evangelien einen "Vertrauensvorschuss" gibt. Wer angestaubte Evangelienkritik aus dem 20. Jhd. haben will, sollte nicht zu diesem Buch greifen.
Theologen werden mit Sicherheit dieses Buch in Grund und Boden kritisieren, wie es zB. Prof. Dr. Berger in der "Tagespost" in wenig souveräner Weise getan hat. Peter Seewald mag es egal sein. Auf jeden Fall nimmt er einen mit in eine lebendige Reise in das Leben Jesu. Sehr faszinierend fand ich die Kapitel mit dem Thema "Die Fülle der Zeit".
Fazit: Empfehlenswert!
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Der Schock, dass alles wahr sein könnte., 10. Dezember 2009
Seewald hat eine Biografie über Jesus Christus geschrieben. Auf 700 Seiten führt er vor Augen, dass das Evangelium die grösste Geschichte aller Zeiten ist. Im Gegensatz zu vielen anderen Büchern über Jesus ist es aktuell, modern erzählt, spannend und verständlich geschrieben. Es berichtet von vielen Dingen, die so noch nie aufgezeigt wurden. Es unterscheidet sich deutlich von theologischen Abhandlungen über Jesus, die ihn meistens fragmentarisch wiedergeben und in Themenbereiche pressen wie zum Beispiel Jesus und die Frauen, Jesus und die Bergpredigt. Seewald bricht mit dem Tabu, man könne Jesus Leben nicht chronologisch darstellen. Auf grossartige Weise gelingt es ihm, Jesus Weg und Leben spürbar und nachvollziehbar darzustellen. Es gibt keine Relativierung und Tabus. Eine gelungene historische Darstellung, sorgfältig recherchiert und gut geschrieben. Seewald tritt mit seinem Werk aus dem langweiligen und immer gleichen Mainstream heraus.
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53 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die Geschichte von Jesus ist "die größte Geschichte aller Zeiten" (Seewald), 21. Oktober 2009
Sein Interesse für theologische Themen hat der bekannte Autor und Journalist Peter Seewald in der Vergangenheit oft gezeigt. Unvergessen sind etwa seine Interviewbücher mit Kardinal Ratzinger, dem späteren Papst Benedikt XVI., durch die das Denken und der Glauben eines der profiliertesten Theologen unserer Gegenwart einer großen Zahl von Menschen auch außerhalb der engeren kirchlichen Grenzen nahe gekommen ist und vor allen Dingen verständlich wurde. Vor über neun Jahren erhielt Peter Seewald schon den Auftrag, sich an eine Jesusbiographie zu wagen, sodass der naheliegende Verdacht, er habe mit diesem Buch mit dem Jesusbuch von Papst Benedikt konkurrieren wollen, absurd ist.
Wahr ist allerdings, wie er immer wieder betont, dass er den Theologen das Feld nicht überlassen wollte. Die haben durchaus ihre Verdienste, doch große Teile der Zunft haben in den letzten Jahren einfach versagt. Seit Jahrzehnten hat kein Theologe mehr eine richtige Geschichte des Lebens Jesu geschrieben. Und so haben sie mitgewirkt an einer Krise des Christentums, in der Peter Seewald die Hauptursache für unsere gegenwärtige gesellschaftliche Krise sieht. Und diese Krise des Christentums sieht er begründet in einer mangelnde Begeisterung - ja Begeisterung- für Christus. Wohlgemerkt: nicht nur für den historischen Jesus, sondern es ist die Rede in diesem Buch von Jesus Christus, dem als Messias und Heiland geglaubten Gottessohn.
Peter Seewald hat den immer wieder behaupteten "garstigen Graben" zwischen dem historischen Jesus und dem geglaubten Christus übersprungen und hat nicht den Fehler gemacht, in diesem Graben immer noch weiter zu forschen und zu gründeln. Er ist nach Palästina gefahren , hat die Quellen studiert und ihm ist dort bewusst geworden, dass die Geschichte von Jesus die "größte Geschichte aller Zeiten" ist.
"Jesus hat die Welt verändert wie niemand sonst. Beim Verfolgen seiner Spuren hat mich fasziniert, wie ungeheuer spannend, wichtig und vor allem wie schlüssig alles ist, was uns die Evangelien überliefern."
Er ist der frühen Jesusbewegung auf die Spuren gekommen und hat ein dickes und sehr persönliches Buch geschrieben, eine Biographie eines einzigartigen Menschen, der als Sohn Gottes den Menschen ein für alle Mal gezeigt hat, wie sinnvolles und gelingendes Leben aussehen kann.
Man kann allerdings voraussagen, dass die Theologen dieses Buch nicht zur Kenntnis nehmen werden, oder sie werden es mit einer Fülle von akademischer Kritik überziehen. Unwissenschaftlichkeit wird dann nicht der geringste Vorwurf sein. Doch vor dieser Kritik braucht sich das Buch nicht zu fürchten. Ich wünsche ihm viele Leser.
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