Pressestimmen
»Mit Instrumenten der klassischen Freudschen Psychoanalyse will er nichts Geringeres, als die latenten Traumgedanken der Urchristen und zugleich Jesu eigenen Traum aufdecken.« --Neue Züricher Zeitung, October 12, 2009
Ein guter Philosoph kann einen schwierigen Sachverhalt auch allgemeinverständlich erklären. Christoph Türcke ist gut.« --Chrismon, January 7, 2010
Ein guter Philosoph kann einen schwierigen Sachverhalt auch allgemeinverständlich erklären. Christoph Türcke ist gut.« --Chrismon, January 7, 2010
Kurzbeschreibung
Erst die Mittel der Traumdeutung lassen das ergreifend menschliche Schicksal Jesu von Nazareth ganz hervortreten.Ist über Jesus von Nazareth nicht längst alles gesagt? Wurden nicht jedes seiner Worte und jeder Bericht über ihn bis zum Überdruss interpretiert? Dennoch wagt Christoph Türcke einen kühnen Neuanfang. Mit den Mitteln der Freudschen Traumanalyse rückt er die Geschichte Jesu und des Urchristentums in ein völlig neues Licht. Er zeigt, dass das Christentum ohne ein Jesus-Trauma ebenso undenkbar ist wie der historische Jesus ohne ein Johannes-Trauma. Jesu Traum war der eines Getriebenen. Sein Immoralismus, von Nietzsche bereits erahnt, tritt nun in seiner ganzen Radikalität hervor. Die Dekomposition Jesu als Gottessohn führt zu einer überraschenden Aufwertung seines ergreifend menschlichen Schicksals und gewinnt unversehens verblüffende Aktualität.
Über den Autor
Christoph Türcke, Jahrgang 1948, ist Professor für Philosophie in Leipzig. Im zu Klampen Verlag sind u.a. von ihm erschienen: Die neue Geschäftigkeit; Religionswende; Gewalt und Tabu; Zum ideologiekritischen Potential der Theologie