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Jesabel [Audiobook] [Audio CD]

Irène Némirovsky , Andrea Eckert , Eva Moldenhauer
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

23. April 2007
An einem Sommertag im Jahre 1935 steht in Paris eine elegante ältere Frau vor Gericht. Sie soll ihren 20-jährigen Liebhaber ermordet haben. Die Menge der Schaulustigen ist groß, denn Gladys Eysenach ist keine Unbekannte, sondern eine der schönsten, reichsten und begehrtesten Frauen ihrer Zeit. Ohne Zögern gesteht sie die Tat. Ein Raunen geht durch den Saal. Wie konnte aus dieser kultivierten Dame eine Mörderin werden? In der Rückschau wird Gladys Eysenachs Leben erzählt.

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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: RH Audio Editionen (23. April 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866045255
  • ISBN-13: 978-3866045255
  • Größe und/oder Gewicht: 13,8 x 12,4 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.170.550 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Eine Aufforderung an alle Liebhaber großer Erzählliteratur, in ihren Regalen reichlich Platz für die viel zu schnell vergessene Autorin freizuräumen." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

"Némirovsky verfolgt die neurotischen Momente dieses schleichenden Wirklichkeitsverlustes minuziös, immer wieder geht sie auch noch den leisesten Verdachtsmomenten von Selbstverleugnung und Irrationalisierung nach." (Neue Zürcher Zeitung)

"Wunderbar geschriebene, eindrucksvolle Charakterzeichnung." (Hamburger Morgenpost)

"Némirovsky schafft eine frische Version des gewählten Stoffes, die sich aus heutiger Sicht geradezu prophetisch ausnimmt." (Jüdische Zeitung)

"Siebzig Jahre brauchte dieser Klasse-Roman, um erstmals ins Deutsche übersetzt zu werden." (Hamburger Abendblatt)

"Man kann von Némirovsky nicht genug kriegen: Ihre Texte sind süffig und elaboriert, spannend und durchdacht, leicht zu lesen und streng komponiert." (Facts) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Klappentext

"Eine Aufforderung an alle Liebhaber großer Erzählliteratur, in ihren Regalen reichlich Platz für die viel zu schnell vergessene Autorin freizuräumen."
Frankfurter Allgemeine Zeitung

"Némirovsky verfolgt die neurotischen Momente dieses schleichenden Wirklichkeitsverlustes minuziös, immer wieder geht sie auch noch den leisesten Verdachtsmomenten von Selbstverleugnung und Irrationalisierung nach."
Neue Zürcher Zeitung

"Wunderbar geschriebene, eindrucksvolle Charakterzeichnung."
Hamburger Morgenpost -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .


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Kundenrezensionen

3.9 von 5 Sternen
3.9 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Verhängnis einer schönen Frau 17. März 2010
Von H. Becker
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Jesabel ist ursprünglich eine Gestalt aus der Bibel. Sie war die Frau von Achab, König über Israel zur Zeit des Propheten Elias. Götzenanbetung und Verfolgung Andersgläubiger, Anstiftung zum Mord, Hurerei und zahllose Ränke werden ihr zur Last gelegt. Als die Stunde naht, in der sie dem Mann gegenübertritt, der die von Gott prophezeite Rache an ihr verüben wird, heißt es im Alten Testament bezeichnenderweise: "Sie schminkte die Augenlider und schmückte ihr Haupt". So ging sie - bis zuletzt als verführerisch gelten wollend - in den Tod.

In ihrem Roman formt Irène Némirovsky das Bild einer Jesabel in Gestalt der Gladys Eysenach, einer Frau, die ihre Selbstsicherheit ausschließlich aus der überwältigenden Schönheit ihrer äußeren Erscheinung bezieht und tiefste innere Befriedigung aus dem sicheren Wissen um die Bewunderung ihrer Mitmenschen schöpft. Zu gefallen ist zum Sinn ihres Lebens geworden, dem sie alles andere unterordnet. Doch mit zunehmendem Alter muss sie gewahr werden, dass sie dieses Ziel nicht mehr mit so müheloser Selbstverständlichkeit erreicht, wie es ihr früher gegeben war. Das flößt ihr panische Angst ein, ihr Selbstbild beginnt zu bröckeln und die Grundfesten ihrer Existenz geraten ins Wanken. Sie hat nichts als ihre Schönheit und deren Dahinschwinden wäre ihr Untergang. Mit wachsender Verunsicherung tut sie alles, um das Gefühl der Bewunderung immer wieder zu erleben und den sich ankündigenden Schmerz des heranschleichenden Verlustes so lange wie möglich hinauszuzögern.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Jugendwahn ist zeitlos 17. August 2010
Format:Taschenbuch
Gladys Eysenach ist eine schöne, umschwärmte Frau, aber sie hat ein Problem: sie bezieht ihr Lebensgefühl, ja ihre Lebensberechtigung einzig und allein aus der Bewunderung der Männer - und die lässt, wenn eine Frau altert, in der Regel nach. Was Gladys Eysenach aber unter keinen Umständen akzeptieren möchte. Sie möchte das berauschende Gefühl, das begehrteste Geschöpf der Stadt zu sein, ausgestattet mit einer nahezu grenzenlosen Macht über die Männer für immer konservieren. Wie der Titel schon vermuten lässt bringt Gladys Unglück, vor allem anderen. Weil ich es selbst, wenn ich ein Buch lesen möchte, nicht mag, wenn in der Rezension schon die ganze Geschichte erzählt wird verzichte ich darauf, die Handlung detailliert zu schildern. Aber man weiß, dass eine solche Konstellation in der Regel nichts Gutes verheißt. Gladys Versuche, die Zeit aufzuhalten nehmen immer wahnhaftere und groteskere Züge an. Trotzdem gelingt es ihr, die Umwelt zu täuschen, aber nicht bis zuletzt...
Nemirovsky schreibt schnörkellos, direkt, manchmal ein wenig derb. Die Charakterisierung ist nicht gerade subtil, was das Lesevergnügen durchaus schmälert.Gladys ist (wie schon der Arzt aus "Der Herr der Seelen") eine hundertprozentige Vertreterin ihres Typus, was sie eindimensional wirken lässt. Psychologisch macht es sich die Autorin leicht, für meinen Geschmack zu leicht. Trotzdem hat sie es geschafft, in mir den Impuls des "Weiterlesens" auszulösen. Das Buch ist unterhaltsam und spannend, hat allerdings wenig Tiefgang und missfällt vor allem durch die Schablonenhaftigkeit der Charaktere.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mir fehlen psychologische Hintergründe 6. Januar 2009
Von silena
Format:Taschenbuch
Anfangs kommt mir der Roman wie eine Fortführung von Nemirowky's Roman "Der Ball" vor. Wie in "Der Ball" fängt auch dieses Buch mit einem sehr jungen schönen Mädchen an, das dieses Ereignis als eine Art Schlüsselerlebnis ihres weiteren Lebens ansieht. Allerdings wird gerade dieses Jugenderlebnis, in dem im späteren Teil von Nemirowsky's Roman noch kurz eingegangen wird, zu wenig beleuchtet. Mir fehlt vor allem eine plausible Erklärung aus den Kinder- und Jugendjahren der Gladys, welche Aufschluss darüber gibt, weshalb sie nur auf Äußerlichkeiten und Oberflächlichkeiten fixiert ist. Im späteren Teil des Romans wird geradezu gebetsmühlenartig immer wieder heruntergeleiert, wie schlimm das Alter für Gladys ist, wie sehr sie darunter leidet. Aber oft haben solche extremen Verhaltensweisen ihre psychologischen Wurzeln in der Kindheit, in Schlüsselerlebnissen, in kindlichen Beziehungen zu Eltern oder Umwelt. Darüber erfährt man rein gar nichts. So ist die Oberflächlichkeit und das eher lieblos geschilderte Verhältnis der Gladys zu ihrer Tochter Marie Therese zwar konsequent, aber eben unerklärt. Da im Buch wirklich nur auf negative Aspekte des Alters eingegangen und die Jugend ausnahmeslos glorifiziert wird, ist der Roman in dieser Hinsicht doch recht platt und verdient nicht mehr als 3 Sterne. Auch war ich zu keiner Zeit wirklich gefesselt von der Handlung oder der Erzählweise der Autorin, hingegen schon häufiger genervt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Josephine Sterner TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Gladys Eysenach ist die personifizierte Jesabel, eine Prostituierte, wenn man so möchte, die für ihre Dienste aber kein Geld verlangt. Seit Gladys klein ist möchte sie Männern um jeden Preis gefallen und dies gelingt ihr auch immer. Mit der Zeit altert Gladys aber und sie wird immer weniger attraktiv für die Männerwelt, besonders als sie noch eine Tochter bekommt, Marie-Thérèse, welcher sie eine Heirat mit ihrem Cousin verbietet. Marie-Thérèse ist dennoch schwanger und stirbt bei der Geburt. Das Kind überlebt, Gladys hasst aber abgrundtief das Gefühl Großmutter zu sein, alleine das Wort ist für sie schon ekelhaft. Es vergehen zwanzig Jahre und Gladys trifft auf Bernard Martin, den sie schließlich erschießt, weil er ihrem Mann die ganze Wahrheit über ihre Fassade preisgeben will. Gladys kommt vor Gericht...

Auf den ersten 50 Seiten befindet sich der Leser im Gerichtssaal, Gladys gibt sogleich zu, Bernard Martin erschossen zu haben und möchte bestraft werden. Der Rest des Romans wird in Rückblenden erzählt. Man merkt ganz unfreiwillig bereits auf den ersten Seiten die Tragik um die Figur Gladys, eine Figur, deren Leben nur von Schmuck, Hermelinpelzen, Soiréen, Tänzen, Eskapaden, Männern geprägt ist. Ein Pariser Leben einer wahrhaftigen Madame der 30er Jahre. Ein freizügiges, legeres Leben. Nicht an morgen denken, nicht an die Zeit, das Alter(n) denken. Das ist Gladys' Motto und Attitüde. Gladys ist eine böse aber auch sehr hübsche Frau, die aber versucht jedem jungen Geschöpf seinen Spaß und die damit verbundene Lebensfreude zu rauben. Sie ist eine perfekt beschriebene Egoistin.
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