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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Brennende Fragen mir erstaunlicher Ehrlichkeit beantwortet,
Von
Rezension bezieht sich auf: Jerusalemer Nachtgespräche: Über das Risiko des Glaubens (HERDER spektrum) (Taschenbuch)
In einfach zu lesender Sprache werden die Anfragen junger Menschen als Ausgangspunkt grundsÃtzlicher Ãaeberlegungen offen und ohne scheu zur Sprache gebracht. So z.B.: Haben Sie eine Antwort auf die Frage, was Gott von uns will? Ist Liebe etwas Grenzenloses? Wie soll ich AndersglÃubigen begegnen? Die Kirche will nicht, dass man vor der Ehe Sex hat. Aber wer hÃlt sich noch daran? Welche sind die wichtigsten Fragen, die sich ein Mensch stellen sollte?... um nur einige wenige Fragen aus dem Buch zu nennen. Keine engstirnige Konfessionszugehörigkeit oder Dogmatisierung kirchlicher Lehren, kein Kompendium von Moralvorstellungen wird hier propagiert, wohl aber bleibt der umfassende Blick auf das Humanum gerichtet, was uns als Mensch und als Christ angeht. Die Jerusalemer NachtgesprÃche sprechen vom Risiko des Glaubens in einer Wohlstandsgesellschaft, sie artikulieren den Zweifel des berechtig nÃchtern Zweifelnden, geben aber dem auf Christus Glaubenden Zuversicht und Hoffnung. Dies alles ohne langatmig zu werden, deshalb fÃnf Sterne!!!
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Ein sehr persönliches Buch - teilweise im Dissens zur kirchlichen Lehre,
Von
Rezension bezieht sich auf: Jerusalemer Nachtgespräche: Über das Risiko des Glaubens (HERDER spektrum) (Taschenbuch)
Der Jesuit Georg Sporschill, bekannt aufgrund seines Engagements für rumänische Straßenkinder, hat sich die Mühe gemacht, seinen Ordensbruder, den emeritierten Erzbischof von Mailand, Carlo Kardinal Martini, in Jerusalem zu wichtigen Fragen des Glaubens und Lebens zu befragen. Dies geschieht in einer sehr persönlichen Perspektive, sodass der Kardinal immer wieder die Gelegenheit nützt, seine Erfahrungen mit dem Glauben und seine Sichtweise der Pastoral der Kirche kundzutun. Besonders beeindruckt der offene Zugang zu den Fragen junger Menschen, die den sechs Teilen des Interviewbändchens jeweils vorausgestellt werden. Im einzelnen geht es um das, was ein Leben trägt (I), um den Mut zur Entscheidung (II), das Gewinnen von Freunden (III), das Vertrautwerden mit Gott (IV), das Erlernen der Liebesfähigkeit (V), das Eintreten für eine offene Kirche (VI) und den vom Evangelium inspirierten Kampf gegen Ungerechtigkeit (VII). Ich finde es schade, dass der Kardinal in manchen Fragen seinen Dissens mit der offiziellen Lehre der katholischen Kirche kundtut (z.B. in Fragen der Geburtenregelung oder des Priestertums der Frauen). Anderseits finden sich in seinen Ausführungen wirklich auch viele "Perlen" in der Tradition des heiligen Ignatius, die man nicht übersehen sollte.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein dünnes Buch mit einem tollen Inhalt,
Von
Rezension bezieht sich auf: Jerusalemer Nachtgespräche: Über das Risiko des Glaubens (HERDER spektrum) (Taschenbuch)
Die Welt braucht Gerechtigkeit. "Gerechtigkeit ist die Grundeigenschaft Gottes" (S. 133). Jesus fordert dies immer wieder ein. Heute ist es die Jugend, die diese These in den Raum stellt und unser christliches römisch katholisches Handeln kritisch hinterfragt. P. Georg Sporschill und der ehemalige Bischof von Mailand, Kardinal Martini stellen sich dieser Fragen. Da das Buch in größere Themenblöcke zusammengefasst ist und diese dann in mehreren Fragen - Antworten unterteilt sind, ist das Buch angenehm zu lesen.Die Themenfelder wurden aus Fragen von Jugendlichen der Jugend- und Kinderhäuser von P. Sporschill in Osteuropa zusammengestellt. Da geht es um das Grundlebensprinzip des Menschen - die Frage: bin ich angenommen - bei meinen Mitmenschen, von Menschen, die sich als innere Mitglieder der röm. kath., der christlichen Kirche orten - wie nimmt mich Gott an- die große Frage der Liebe. Ein anderes Themenfeld versucht die Frage zu beantworten, was die röm. kath. Kirche den Jugendlichen bieten kann und im Vergleich dazu, ob sich das Handeln der Kirche mit dem Handlen Jesu annähernd deckt. Ein Satz/Spruch ist mir besonders im Gedächtnis geblieben: "besser falsch entscheiden als gar nicht". Mutig fand ich, dass sich die beiden Jesuiten auch der Fragen der Sexualität stellten und der Stellung der Frau in der Kirche. Da hat mich als arbeitende Frau in unserer Kirche sehr der Satz bewegt: "Die Kirchenmänner müssen die Frauen für Vieles um Verzeihung bitten" (S.: 124). Das Buch ist im Verhältnis zur Fülle der Themen sehr dünn. Aber schon Gespräche mit P. Georg mussten nicht lange sein, damit sie jahrelange Auswirkungen hatten. Ein tolles Buch und ... es kommt ohne Fremdwörter aus; verständlich für jedermann/frau geschrieben. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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