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Jerusalem
 
 
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Jerusalem [Taschenbuch]

Cecelia Holland
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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Bastei Lübbe (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404921127
  • ISBN-13: 978-3404921126
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,4 x 3,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 467.636 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Rannulf Fitzwilliam, jüngster Sohn eines Ritters aus der Normandie, zieht gegen Ende des 12. Jahrhunderts ins Heilige Land, um als Mitglied des Templerordens gegen die Sarazenen zu kämpfen. Diese bedrohen unter ihrem Sultan Saladin das Königreich von Jerusalem und die Zukunft des Christentums. Rannulf unterstellt sich König Balduin, einem kranken, siebzehnjährigen Knaben, der mit aller Macht den Ansturm der Sarazenen zu verhindern sucht. Als die Truppen des Sultans immer näher an Jerusalem heranrücken, schlägt für die Verteidiger des christlichen Glaubens die Stunde der Wahrheit ..

Über den Autor

Cecelia Holland, geboren 1943 in Henderson/Nevada, studierte Geschichte, lehrte am Connecticut College und an der Colorado State University und ist freie Mitarbeiterin verschiedener Zeitungen. Ihre zahlreichen Romane mit historischem Hintergrund spielen vornehmlich in der Frühzeit und im Mittelalter. Seit 1969 lebt Cecelia Holland in Kalifornien.

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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von timediver® HALL OF FAME REZENSENT TOP 100 REZENSENT
Format:Taschenbuch
"Jerusalem" ist hinsichtlich zweier historischer Aspekte als Rarität anzusehen. Erstens werden die Ereignisse im Heiligen Land zwischen 1177 - 1187 beschrieben, während andere Kreuzfahrerromane vornehmlich die Jahre davor oder danach zum Gegenstand haben. Zweitens dient diese Dekade im Nahen Osten auch keinem anderen Templerroman, denn als solcher muss "Jerusalem" bezeichnet werden, als geschichtlicher Hintergrund.(Der einzige Roman, der unter anderem auch die Ereignisse jener 10 Jahre schildert, allerdings aus islamischer Sicht, ist "Ich Saladin, das Schwert des Gerechten" von Genevieve Chauvel.)
Schreibstil und Gliederung lassen den zehnjährigen Zeitraum der Handlung nicht erkennen, sondern erwecken vielmehr den Eindruck nur einiger Monate. Es fehlen Jahreszahlen und vor allem konkrete Daten der Ereignisse, außerdem erlaubt sich die "schriftstellerische Freiheit" eine falsche chronologische Wiedergabe von historisch bedeutsamen Ereignisse. So fand z. B. die Schlacht bei Cresson, die nur Rideford und zwei weitere Templer überlebten, schon 1182, also noch vor dem Tode Königs Balduin IV (1185), und nicht erst wie im Roman kurz vor der Schlacht bei den Hörnern von Hattin statt. Dasselbe gilt für Chatillon's Raubzug nach Mekka.
Wichtige historische Fakten werden falsch wiedergegeben oder fehlen völlig. So sollte nach dem Testament von Balduin IV Raymond von Tripolis nicht König, sondern nur solange Regent des Reiches werden, bis sich der Papst, der Deutsche Kaiser und die Könige von England und Frankreich sich auf einen Königskandidaten geeinigt hätten. Dem Roman fehlt jeder Hinweis auf die zwei Parteien: Guido de Lusignan, Raymond de Chatillon, den neu eingetroffenen beutegierigen Kreuzfahrern, sowie den Templern auf der einen Seite standen Raymond de Tripolis, die gemäßigten und friedenswilligen einheimischen Barone und der Johanniterorden auf der anderen Seite gegenüber. Dieser Antagonismus der Parteien, im besonderen zwischen Tempel und Hospital wird ebenso verschwiegen, wie der Umstand, dass der Großmeister der Johanniter beim Staatsstreich Sibylles` zur Herausgabe des 3. Schlüssels für die Truhe mit den Krönungsinsignien genötigt wurde. Die Ritter vom Hospital spielen entgegen ihrer historischen Präsenz und Bedeutung keine Rolle im Roman. Die Tatsache, dass sich bei militärischen Aktionen, auch bei Hattin, die Templer mit den Johannitern bei Vor- und Nachhut in der Marschordnung ablösten, wird mit keiner Silbe erwähnt.

Abschließend ist auch das Fiasko bei den Hörnern von Hattin nicht korrekt wiedergegeben, genauso wenig wie die darauf folgende Verfahrensweise und Hinrichtung Chatillon's und sämtlicher Ordensritter mit Ausnahme des Templergroßmeisters.
Holland Phantasie hat eine von ihr erfundende Häresie der Templer hervorgebracht, die recht unbedeutend im Hinblick darauf erscheint, was andere Autoren über geheimes Wissen und Riten des Ordens spekulieren und fabulieren.

Trotz der historischen Mängel und der eingedeutschten Schreibweise der französischen Namen, aber in Anbetracht des spannenden Erzählstils, seines Seltenheitswertes und den anschaulich geschilderten Problemen, mit den sich die Protagonisten nicht nur als Ritter, sondern vor allem als Männer und Mönche plagen müssen, ist der Roman noch mit 3 Sternen zu bewerten.

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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Templer vs. Saladin 20. September 2002
Von kyrrdis
Format:Taschenbuch
In diesem Roman geht es um die Rückeroberungen Saladins aus der Perspektive des Templers Rannulf.
Rannulf ist eine der größten Stärken dieses Romans, denn er unterscheidet sich deutlich von den edlen und guten Helden, die man sonst gewöhnt ist. Er ist kein Sonnenschein, was bei einem Templer aber auch fehl am Platz wäre.
Eine weitere Stärke, denn die Tempelritter werden in diesem Roman recht glaubwürdig dargestellt, zumindest größtenteils. Besonders gut gefallen hat mir die "Häresie" die Holland hier für sie erfunden hat. Nichts sensationelles, aber doch sehr häretisch, aus der Sicht ihrer Zeit.
Ein Kritikpunkt ist, daß Holland es ab der Hälfte nicht mehr so genau nimmt mit den geschichtlichen Abläufen, auch die Glaubwürdigkeit der Templer leidet später etwas. Allerdings ist es nicht so extrem, daß es das Vergnügen stören würde.
Templerromane, in denen diese mehr sind als nur Romanfiguren mit dem entsprechenden Schildchen gibt es ja nicht sehr viele. Holland ist in der Hinsicht keine Alders, aber sie gehört IMO zu den Ausnahmen.
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