In einem alten düsteren Mietshaus wohnt und arbeitet der in die Jahre gekommene Leonard. Er ist der Hausmeister, kennt damit jeden und vor allem die Eigentümerin Madame Melnick. Der introvertierte Leonard ist bei den meisten Mitbewohnern wenig gut gelitten. Er wird immer wieder für die zahlreichen Defekte am Haus verantwortlich gemacht und zur Abhilfe angefordert. Besonders Madame Melnick lässt kein gutes Haar an ihm.
Die Hausgemeinschaft denkt offen über eine Gegensprechanlage mit Videoüberwachung nach. Damit wäre Leonards Job obsolet. Als dann auch noch Madame Cherrys Ehemann gewaltsam ums Leben kommt, wird Leonard offen verdächtigt. Zu Leonards Problemen zählen seine Gedächtnislücken und so fällt es ihm schwer sich zu verteidigen.
Aber Leonard geniest auch das Vertrauen ihm wohl gesonnener Menschen im Haus. Dazu zählt Cherry. Mit großer Sorgfalt beginnt Leonard zu recherchieren und kommt hinter ein lange verborgenes Geheimnis.
Die Geschichte wird märchenhaft erzählt. Pittoreske Szenenbilder schaffen eine klaustrophobische Atmosphäre. Der Protagonist wirkt wie Hänsel bei der bösen Hexe im Wald. Überraschende Ereignisse und seltsame Wendungen führen den Helden auf die wahre Bestimmung seines Seins. Die Charakteren werden geschickt und überzeichnet herausgearbeitet. Eine feine, raffinierte Regiearbeit.