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Jenseits von Gut und Böse: Warum wir ohne Moral die besseren Menschen sind [Gebundene Ausgabe]

Michael Schmidt-Salomon
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (49 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

1. September 2009
Seit Charles Darwin wissen wir: Wir sind kaum mehr als »nackte Affen«. Und doch erklären wir uns moralisch gern zu höheren Wesen. Aber was wäre, wenn uns gerade die Unterscheidung von Gut und Böse ins Unglück stürzte? Ein provokatives Buch mit einer wahrhaft erlösenden Botschaft. Moral steht in der aktuellen Wertedebatte wieder hoch im Kurs, und mit unseren Urteilen sind wir meist schnell bei der Hand. Doch setzen wir vielleicht auf das falsche Pferd? Michael Schmidt-Salomon, streitbarer Kämpfer gegen den (Un-)Geist unserer Zeit, entlarvt den freien Willen und die religiös verankerte Aufteilung in Gut und Böse als Illusionen. Aber was bedeutet es, Ernst zu machen mit dem Abschied von der Willensfreiheit? Und was heißt es tatsächlich, die Kategorien Gut und Böse hinter sich zu lassen? Der Autor zeigt nicht nur die fatalen Konsequenzen moralistischer Weltdeutungen auf, sondern vor allem, wie es uns in ihrer Überwindung gelingen kann, eine säkulare und menschenfreundliche Ethik zu entwickeln – mit erstaunlichen lebenspraktischen und gesellschaftlichen Folgen.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
  • Verlag: Pendo; Auflage: 2. (1. September 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866122128
  • ISBN-13: 978-3866122123
  • Größe und/oder Gewicht: 22,2 x 14,4 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (49 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 175.877 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Leicht verständlich, elegant und humorvoll. Unbedingt empfehlenswert." Deutschlandradio Kultur -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Über den Autor

Michael Schmidt-Salomon, Dr. phil, geboren 1967, ist freischaffender Philosoph und Schriftsteller sowie Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung. Er ist häufiger Interviewpartner in Presse, Funk und Fernsehen. Bei Pendo erschien von ihm bisher »Jenseits von Gut und Böse« und zuletzt »Leibniz war kein Butterkeks« (mit Lea Salomon).

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
161 von 193 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Geburt eines Klassikers der Philosophie 14. September 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Michael Schmidt-Salomon hat ein Werk vorgelegt, welches einen völlig neuen Blick auf die Realität ermöglicht. Eine kurze Anmerkung zum Untertitel des Buches, der leicht missverstanden werden kann:

'Moral' definiert der Autor als Abwägung der "subjektiven Wertigkeit von Menschen vor dem Hintergrund vermeindlich vorgegebener, metaphysischer Beurteilungskriterien (gut oder böse)".
'Ethik' hingegen beschreibe die "objektive Angemessenheit von Handlungen anhand intersubjektiv festgelegter und immer wieder neu festzulegender Spielregeln (fair und unfair)".

In 'Jenseits von Gut und Böse' wird 'das Böse' als ein ideologische Etikett entlarvt, womit Andersdenkende einfach und effektiv diffamiert werden können. Einfache Kategorien wie Gut und Böse seien ein zerstörerisches Relikt der kulturellen Evolution. Bei dieser Denkweise würden leider nicht nur die strukturellen Entwicklungsbedingungen des Individuums berücksichtigt, sondern vor allem dessen 'persönliche Schuldfähigkeit'. Die Eigenschaften eines jeden Menschen seien aber in Wirklichkeit allein auf Erbgut und Umwelteinflüsse zurückzuführen - nicht etwa auf freie, ursachenlose Entscheidungen zum Guten oder zum Bösen. Dieses metaphysischen Ideenkonstukt solle letztlich vor allem dazu dienen, andere Menschen(gruppen) pauschal zu verteufeln, um sie so aus der ethischen Berücksichtigung auszuschließen (zu dehumanisieren). Alle fanatisch-dogmatischen Ideologen hätten sich die Funktionsweise dieser Lehre letzlich (wenn auch unbewusst) zu Nutze gemacht.

Aus diesen Überlegungen folge dem Autor zufolge keinesfalls eine Reduzierung des Menschen zu einer 'biologische Maschine'.
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63 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von HanBav
Format:Gebundene Ausgabe
Wie geht es einem bis vor Kurzem eher unreflektierten Atheisten mit dem vermutlich normalen Rechtsempfinden eines unzureichend philosophisch gebildeten Ingenieurs nach diesem Buch?
Nach dem ersten Durchgang durch "Jenseits von Gut und Böse" von Michael Schmidt Salomon? Nach der Verunsicherung oder Versicherung durch ein Buch, das alle paar Seiten die Nackenhaare aufstellt?
Da gibt es einige mächtige Brocken zu schlucken. Oder wie man so sagt, einen Paradigmenwechsel in Erwägung zu ziehen oder eigentlich deren mehrere. Je nach weltanschaulichem Ausgangspunkt und Bedürfnis nach externen Stützen zieht einem das Buch erst mal fast alle Teppiche weg. Und dennoch fällt man weich, wenn man sich darauf einlassen kann. Eigentlich wollte ich sagen: einlassen will - aber schon dieses Wollen zu Wollen steht ja nicht zur Auswahl - folgt man einem Hauptgedanken dieses Buches.

Schon bei der Vorstellung des Buches in Regensburg konnte ich erleben, dass auch Menschen, die nicht von der Gottlosigkeit (meint Abwesenheit von Gotteswahn) der Denke und des Autors irritiert sein können, mit den verzwickten Folgerungen erhebliche - auch emotional bedingte - Schwierigkeiten haben. Dabei waren die Anwesenden grundsätzlich dem Autor wohl gesonnen.

Seine zentrale Aussage, wir hätten keinen freien Willen, also in gegebenem Augenblick, Situation und Historie keine Handlungsoption, ist offenbar nicht Gemeingut - vorsichtig gesagt. Sofort anstehende Fehlschlüsse hin zu Fatalismus, Rechtlosigkeit und Sinnlosigkeit aber sehr wohl.
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32 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Evolution frißt ihre Kinder 18. Oktober 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Um eine Metapher aus dem Buch aufzugreifen, hat die Evolution Michael Schmidt-Salomon in die Kellerbar der Giordano-Bruno-Stiftung gespült, wo er das Glück hatte mit Wissenschaftlern wie dem Evolutionsbiologen und Wissenschaftstheoretiker Franz M. Wuketits und anderen seine Theorien zu diskutieren. Herausgekommen ist ein kluges Buch, welches dem Leser (z. B. mir) hilft, seinen Horizont in vielfältiger Weise zu erweitern.

Michael Schmidt-Salomon macht hier den Versuch eine menschenfreundliche Philosophie jenseits von Gut und Böse zu skizzieren, denn unsere "altbackenen Moralvorstellungen ... haben uns", wie er schreibt, "summa summarum krank, kritikunfähig, selbstsüchtig und dumm gemacht." Darum bietet er uns nichts weniger an, als das, worum Christen seit Jahrhunderten beten: Die Erlösung von dem Bösen! Er lädt zu einem Perspektivwechsel ein, der zu einer entspannten Weltsicht verhelfen soll, dem jedoch eine kritischen Überprüfung unserer Annahmen über die Welt vorausgehen muss. Als Konsequenz soll sich eine alternative, heiter-gelassenen Lebenseinstellung, eine "neue Leichtigkeit des Seins" einstellen können, die bereits von Albert Einstein ähnlich begründet wurde. Dass heißt allerdings keine Erlösung von allen Übeln, dafür aber eine wahrlich erleuchtete Lebenshaltung, die es uns erlaubt mit den "Widrigkeiten des Lebens etwas vernünftiger, etwas gelassener, etwas humorvoller umzugehen." Das Buch soll einen winzigen Beitrag zur Entwicklung einer solchen alternativen, lebensbejahenden Bewusstseinskultur leisten".
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Buch absolut zu empfehlen, super
Buch wurde von mir in Australien gelesen und ich konnte für mein Leben was mitnehmen, empfehlenswert für Atheisten und solche die sich bei den Religionen nicht so ganz... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Tagen von Rokita Reinhold veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Gefährliche Wahrheit
Ich beschäftige mich nunmehr vermehrt seit 2 Jahren mit philosophischen Werken und Gedanken (also stecke ich noch in den Kinderschuhen :-)). Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Philosophie Anfänger veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Grobe Irreführung des Lesers
Oh mein Gott, was für ein Unsinn! Jeder Satz zwar eine Provokation, aber immer kinderleicht zu widerlegen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Gerald Mackenthun veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen kein aufreger
hinterlässt bei mir einen ambivalenten eindruck. ich kann es nicht richtig einordnen. keine scharfe argumentation, keine aufreger. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von martin walz veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Michael Schmidt - Salomon ist ein sympathischer und kluger Philosoph...
Ein hervorragendes Buch mit klar formulierten Gedanken, welches ich mit Begeisterung gelesen habe. Ich empfehle es allen Menschen, besonders denen, die im Erziehungswesen... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Marianne veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Das sollte die Pflichtlektüre für alle (bes.Lehrer ) werden
Hier wird wissenschaftlich erklärt, wie unser Gehirn funktioniert und welche Folgen es für den Alltag hat. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von knittel,georg veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen christliches Gedankengut in neuem Gewand
Atemberaubend, der Gedanke, dass gerade die Unterscheidung zwischen Gut und Böse sein soll, die zu einem unmoralischen, unglücklichen Leben beiträgt. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Alexander veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Jenseits ...
ist ein neuer Aspekt der Betrachtung von Moral. Meine Emphfelung: sich auf Neues einlassen und Altes nicht vergessen - wegen der Anderen
Vor 5 Monaten von Karl Stieler veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Alles in Ordnung!
Nochmals vielen Dank für die schnelle Sendung, es lief alles prima und unkompliziert - vielen Dank! - sehr zu empfehlen
Vor 5 Monaten von Tim Truman veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Es erfüllt sich vor unseren Augen das Wort aus der Bibel:
Der geistliche Niedergang in den letzten Tagen

"Das aber sollst du wissen, daß in den letzten Tagen schlimme Zeiten eintreten werden. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von tobias meisel veröffentlicht
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