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Jenseits von Epirus: Roman
 
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Jenseits von Epirus: Roman [Gebundene Ausgabe]

Nikos Themelis , Norbert Hauser
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 382 Seiten
  • Verlag: Piper (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492042821
  • ISBN-13: 978-3492042826
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,4 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 294.119 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Eingehüllt in ein schneeweißes Seidentuch liegt die goldene Uhr des Vaters eines Abends unter seinem Kopfkissen. So eine Uhr gibt es in dem kleinen griechischen Dorf kein zweites Mal. Und ohne zu wissen, daß sein Vater niemals zurückkehren würde, spürt der junge Nikolas, daß sein altes Leben zu Ende ist. Er widersetzt sich den hergebrachten Regeln und verläßt Epirus, für immer und ohne Ziel. Seine Reise führt ihn zu den türkischen Steinmetzen und verführerischen Armenierinnen von Mitilini. Und sie verschlägt ihn schließlich bis nach Konstantinopel, in eine neue Welt. Wißbegierig nimmt er die Erkenntnisse seiner Zeit auf, genießt die prachtvollen orientalischen Bäder. Und er begegnet Anna, der Tochter des wohlhabenden Anton. Doch seine Liebe zu ihr wird nicht erwidert. Fremd und faszinierend ist die Welt, von der Nikos Themelis erzählt. Und in dem Griechenland des ausgehenden 19. Jahrhunderts erfährt sein kluger, besonnener Held Nikolas Liebe und Verlust, Hingabe, Schmerz und tiefe Freundschaft.

Über den Autor

Nikos Themelis, 1947 in Athen geboren, studierte Jura in Thessaloniki und Köln. Er arbeitete als Rechtsanwalt für das griechische Wirtschaftsministerium und als Berater in Brüssel, bevor er zur rechten Hand des griechischen Ministerpräsidenten avancierte. »Jenseits von Epirus« steht seit drei Jahren auf der griechischen Bestsellerliste und ist die Geschichte seines eigenen Großvaters. Nikos Themelis lebt mit seiner Frau in Athen.

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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Fesselnd erzählte Biogr. eines Griechen im Smyrna des 19. Jh, 21. Oktober 2001
Von 
N. O. Storck (Hamburg, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Jenseits von Epirus: Roman (Gebundene Ausgabe)
Noch als Junge verläßt Nikolas sein epirotisches Heimatdorf. Sein Weg führt ihn über verschiedene Stationen schließlich bis nach Smyrna, wo er als wohlhabender und geachteter Geschäftsmann lebt. Nur ganz zu Beginn kommt der Protagonist selbst zu Wort, als es um seine Jugend, die Geschäfte und das geheimnisvolle Verschwinden seines Vaters und schließlich seinen eigenen Aufbruch aus Epirus geht. Sein weiteres Leben erzählen fünf Wegbegleiter und lassen "Nikolis Effendi" aus ihrer ganz eigenen Sicht lebendig werden. Jeder von ihnen hat ihn anders erlebt, zu anderen Zeiten und an anderen Orten. Keiner vermag also, seine Persönlichkeit ganz zu erfassen, dennoch meint der Leser am Ende, Nikolas zu kennen. So wie bei einem Puzzle, dessen Gesamteindruck auch durch fehlende Teile nicht beeinträchtigt wird.
Themelis ist es gelungen, nicht nur einen Menschen aus einer längst vergangenen Welt zum Leben zu erwecken, sondern zugleich ein unerhört plastisches Bild des osmanischen Griechentums im Smyrna des ausgehenden 19. Jahrhunderts zu zeichnen.
Ein äußerst lesenswertes Buch, nicht nur für Griechenlandfreunde und -kenner!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein sehr humanistisches Buch, 21. November 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Jenseits von Epirus: Roman (Gebundene Ausgabe)
Es ist sicherlich nur ein Aspekt dieses reichen Buches, aber ein zutiefst humanistischer:
Wenn man - gerade in heutigen Zeiten - erleben will, wie Menschen verschiedener Kulturen und Religionen zusammenleben können, dann ist es in und mit diesem Buch erlebbar: im kleinasiatischen Küstenraum vor der "großen Katastrophe" von 1922.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Ethnische Koexistenz vor der kleinasiatischen Katastrophe, 23. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Jenseits von Epirus: Roman (Gebundene Ausgabe)
Eine Lebensgeschichte aus dem neuen Griechenland in den Jahrzehnten bis zur kleinasiatischen Katastrophe. Im Dreieck Lesbos/Mitilini, Manisia, dem alten Magnesia am Sipylos, und Smyrna entsteht ein Bild vom Lebensgefühl und Miteinander von Menschen verschiedener ethnischer Herkunft, Griechen, Osmanen und Armenier, an der kleinasiatischen Küste. Es ist die Welt des grenzüberschreitenden internationalen Handels auf der Basis der regionalen Produkte und der gemeinsamen ökonomischen Interessen der Oberschichten, bis 1921 die Folge der Politik der "Megali Idea" dieser Idylle ein Ende setzt. Dem Autor gelingt es, ein Bild der Koexistenz in der Zeitspanne bis zur Katastrophe zu zeichnen, also bevor die kriegerischen Auseinandersetzung gegen Ende der Nationalstaatsbildung von Griechenland und moderner Türkei diese friedliche Welt endgültig beenden und die unvorstellbar großen Bevölkerungsverschiebungen immenses Leid und eine Abgrenzung von Griechen und Türken bringt, die bis heute nachwirkt. - Ein athmosphärisches, auch spannendes Buch. Ein Beispiel dafür, wie über Literatur Geschichte anfassbar wird.
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