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Jenseits von Afrika [Taschenbuch]

Tania Blixen , Rudolf von Scholtz
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)

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Broschiert --  
Taschenbuch, 1. Oktober 1999 --  

Kurzbeschreibung

1. Oktober 1999
«Ich hatte eine Farm in Afrika...»

Kaum ein Klassiker des 20. Jahrhunderts strahlt eine ähnlich ungebrochene Faszination aus wie Jenseits von Afrika. Mit ihrer melancholischen Liebeserklärung an Natur und Ureinwohner Ostafrikas schuf Tania Blixen ein bewegendes Stück Weltliteratur. In dieser verbesserten, erstmals kommentierten und ergänzten Neuausgabe, die auf der dänischen Fassung des Werkes beruht, lässt sich der poetische Zauber ihrer Erinnerungen ganz neu entdecken.

Die Majestät der Berge, die unendliche Weite der Savannen und ihre Bewohner zogen Tania Blixen augenblicklich in ihren Bann, als sie 1914 ins koloniale Britisch-Ostafrika reiste, um dort zu heiraten und eine Kaffeeplantage zu betreiben. In farbigen Bildern beschreibt sie die märchenhaft-mystische Atmosphäre der Natur, erzählt von der Jagd, den ihr fremden Bräuchen der Einheimischen und von so mancher bewegenden Begegnung: mit Kamante, einem kranken Kikuyujungen, den sie zum Koch ausbildet, mit Häuptling Kinanjui, mit Berkeley Cole, der ihr zum Freund, und Denys Finch-Hatton, der zu ihrem Geliebten wird. Vor allem letztere Episode wurde durch den mehrfach preisgekrönten Hollywood-Film mit Meryl Streep und Robert Redford in den Hauptrollen unvergesslich.

Tania Blixen selbst bekannte in einem Brief an ihren Verleger: «Ich hatte in meinem Leben eine wirklich wilde, verzehrende Leidenschaft, nämlich meine Liebe für die Eingeborenen von Ostafrika – auch für ihr Land, jedoch besonders für die Menschen.» Mit Jenseits von Afrika schuf sie eine Liebeserklärung an ein schon damals vom Untergang bedrohtes Paradies. «Tania Blixen gehörte zu den ersten Weißen, die Afrikas schwarze Bewohner nicht als zu zivilisierende Wilde betrachteten, sondern als Menschen, die im Einklang mit der Natur nach ihren eigenen Gesetzen leben», schrieb Der Spiegel.

1937 erschienen, ist Blixens Afrikabuch seit Jahrzehnten ein Welterfolg. Die vorliegende Übersetzung beruht auf der dänischen Fassung letzter Hand. Diese weist unzählige inhaltliche wie sprachliche Abweichungen gegenüber der englischen Fassung auf, die 1938 Grundlage für die deutsche Ausgabe unter dem Titel Afrika – Dunkel lockende Welt war. Der vorliegende Band hält daher auch für all diejenigen eine Überraschung bereit, die ihn in alter Übersetzung bereits gut zu kennen glauben.

-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 392 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Tb.; Auflage: 10 (1. Oktober 1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499222221
  • ISBN-13: 978-3499222221
  • Originaltitel: Out of Africa
  • Größe und/oder Gewicht: 19,1 x 11,6 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 161.183 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

«Manchen Büchern sollte man unter den Rock gucken, um sie als Gesamtkunstwerk würdigen zu können. Die neue deutsche Ausgabe des Klassikers 'Jenseits von Afrika' trägt unter dem Schutzumschlag einen Einband mit edler, kakaofarbener Antilopenfell-Anmutung. Und auf dem Deckel steht nichts als das Wort 'Afrika' - der Name des Kontinents, den just im Erscheinungsjahr ein sportliches Großereignis ins Zentrum der medialen Aufmerksamkeit rückt... Blixens Afrika-Erinnerungsbuch ist der ebenso leidenschaftliche wie poetische Versuch, sich einem fremden Kontinent, seinen Landschaften und Menschen anzunähern, sich in das Fremde so weit wie möglich einzufühlen und die Wunder eines bedrohten Paradieses für die Nachwelt festzuhalten... Blixens Erzählton ist vornehm, geistreich und voller Farben. Das Afrika, das sie schilderte, gibt es schon lange nicht mehr. Ihr Opus magnum jedoch wird - zumal in dieser Fassung - noch einige Generationen überleben.» (Süddeutsche Zeitung )

»Tanja Blixen eröffnet uns ein nie begreifliches Land, mit ihren märchenhaften Erzählungen ein undurchdringliches Reich der Träume und lässt uns unseren inneren Kontinent staunend abschreiten.« (Lesart, 2/2010 )

«Die meisterhafte Neuübersetzung durch Gisela Perlet - nicht aus der englischen, sondern aus der um ein Drittel längeren dänischen Fassung - lässt teilhaben an Höhenflügen, zu denen Blixen wie kaum eine andere in ihrem Jahrhundert fähig war: Sie konnte schreiben, als arbeite sie an einem Kanon schwerelosen Stils... Hat es je eine größere Vorfreude gegeben als die auf jene prunkvollen Seiten, da Blixen von Denys Finch-Hattons Flugzeug aus ihr Afrika mit den Augen eines Kranichs unter sich versinken sieht?» (Die Weltwoche ) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Tania Blixen (1885–1962), dänische Erfolgsautorin, kehrte nach dem Scheitern ihrer Ehe, dem Bankrott ihrer Kaffeeplantage und dem tödlichen Unfall ihres Geliebten 1931 nur widerwillig in ihre Heimat zurück. Für «ihre» Kikuyus hatte sie ein Bleiberecht auf der Farm erwirkt. Der Vorort von Nairobi, in dem die Hütten der Eingeborenen standen, trägt noch heute ihren Namen.

Ulrike Draesner, geboren 1962, studierte in Deutschland und England. Ihre Assistentenstelle an der Uni München kündigte sie 1993, um schreiben zu können. Seither lebt sie als freie Schriftstellerin in Berlin. Sie schreibt Romane, Erzählungen und Gedichte, und interessiert sich für Naturwissenschaften ebenso wie für kulturelle Debatten. Für ihr Werk erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, zuletzt den Drostepreis 2006 sowie den Literaturpreis Solothurn 2010. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
38 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Liebeserklärung an Afrika 21. Oktober 1999
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Das Buch - ein Stück Autobiographie von Karen Blixen (die in Deutschland eigenartigerweise unter dem Namen Tania erschienen ist) - ist ganz anders als der gleichnamige Film. Die Liebesaffaire mit Dennis Finch-Hatton, die im Film eine so große Rolle spielt, wird in dem Buch allenfalls mit zwei, drei Nebenbemerkungen angedeutet. Dennoch ist das Buch eine Liebeserklärung: nämlich an Afrika, genauer gesagt, an Kenia, wo Karen Blixen nach der Trennung von ihrem unzuverlässigen Gatten ein paar Meilen nördlich von Nairobi eine Kaffeeplantage bewirtschaftet hat. Was finden wir in dem Buch: Die Geschichte von Kamante und Lulu, vom Kikuyujungen Kamante, den sie überzeugt, seine Hautkrankheit behandeln zu lassen und der ihr treuer Diener wird, sowie vom Antilopenkitz Lulu, das sie auf ihrer Farm aufzieht und das ihr ebenfalls die Treue bewahrt. Weiter erzählt sie von einem tödlichen Unfall mit einer Schrotflinte und den sich daraus ergebenden Komplikationen, aus denen das Rechtsdenken der Afrikaner gut abzulesen ist. Sie erzählt vom Leben der Weißen in Kenia - Frauen wie ihr, die auf den Farmen ihren "Mann stehen", weil die Männer dazu nicht in der Lage sind, aber auch von Jägern und Abenteurern, zu denen auch Finch-Hatton zählt. Sie erzählt von Safaris, Begegnungen mit Löwen, dem Erlebnis, über die Savanne zu fliegen, dem Grab Finch-Hattons in den Ngong-Hügeln. Und sie erzählt natürlich - eher lakonisch - von den Schwierigkeiten, eine Farm zu betreiben, wenn die Weltmarktpreise für Kaffee fallen, von ihrem Konkurs, von ihrem Abschied von ihrem geliebten Afrika. "Jenseits von Afrika" ist eine warmherzige und sensible Schilderung des Landes und seiner Menschen aus der Sicht einer ungewöhnlichen, einer starken Frau. Karen Blixen ist in Nairobi, das sich längst bis zu den Ngong-Hügeln ausgebreitet hat, unsterblich geworden. Ein ganzer Stadtteil und eine Schule tragen ihren Namen: Karen. Ihr Farmhaus in Kenia und das Haus, in dem sie den Rest ihres Lebens in Dänemark, etwas nördlich von Kopenhagen, verbracht hat, können heute besichtigt werden. Aber wer den Geist jener Pioniertage in Ostafrika spüren will, der sollte das Buch lesen.
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33 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erinnerungen an ein verlorenes Paradies 29. Juli 2002
Format:Taschenbuch
Ihr Erinnerungsbuch an ihre Zeit in Kenya hat Tania Blixen nicht unmittelbar nach ihrem langjährigen Afrikaaufenthalt geschrieben, sondern erst Jahre später, als sie längst schon wieder in Dänemark lebte. Man darf also keinen dokumentarischen Erlebnisbericht erwarten oder gar einen Roman, der dem Film entspricht.
Tania Blixen erinnert sich sowohl aus zeitlicher als auch aus räumlicher Entfernung zurück, blickt dabei wie aus der Vogelperspektive auf die Geschehnisse herab und pickt gezielt die für sie auch nachträglich relevanten Ereignisse und Gedanken heraus, mögen sie objektiv betrachtet auch noch so unbedeutend erscheinen. Besonders deutlich wird dies im Kapitel „Lose Blätter", worin sie sich nicht miteinander in Zusammenhang stehenden Themen widmet (z.B. „Farah und der Kaufmann von Venedig" oder „Glühwürmchen"). Andere Dinge hingegen erwähnt sie ganz bewußt nur am Rande, wie z.B. ihre Beziehung zu Denys Finch-Hatton, welche im Film das Hauptthema ist, oder die Probleme mit der Kaffeanbau und den verärgerten Aktionären in der Heimat. Ihr Hauptaugenmerk gilt der Beschreibung - sogar schon der romantischen Verklärung und Idealisierung - der afrikanischen Landschaft, und der Afrikaner. Im gesellschaftlichen Konflikt zwischen Aristokratie und Bourgeoisie aufgewachsen ist Tania Blixen geneigt, Afrika und den Afrikanern, sogar dem Gazellenbaby „Lulu", paradiesische bzw. aristokratische Attribute zuzuweisen. Doch gerade diese Idealisierung unterstreicht, wie sehr Tania Blixen das Land und seine Menschen geachtet hat - im Gegensatz zu vielen anderen Weißen während der Kolonialzeit. Ihr Ausspruch „Hier bin ich, wo ich sein sollte" gewinnt dadurch an Substanz und Aussagekraft und es ist leicht nachzuempfinden, wie schwer der Verlust dieses Paradieses für sie gewogen haben muß, als sie Afrika verlassen mußte.
Ein sehr schönes Buch, besonders wenn man selbst einmal in Kenya war bzw. sich für Afrika interessiert. Wer sich ein realistischeres Bild von Tania Blixens Zeit in Kenya machen möchte, der sollte ihre „Briefe aus Afrika" lesen, die eine sehr gute Ergänzung sind und mehr Einblicke in den Farmalltag bringen.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbar! 1. September 2005
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Ich liebe dieses Buch. Es malt quasi ein Bild von Kenia und man möchte nur noch eines: hin fahren! Man merkt wie sehr Karen Bilxen dieses Land und seine Menschen geliebt hat. Auf sprachlich sehr hohem Niveau, das man fast schon poetisch nennen mag, nimmt sie den Leser mit auf die Reise. Sicher ist einiges etwas verklährt, was daran liegen mag, dass die Autorin das Buch erst Jahre nach ihrer Rückkehr nach Europa schrieb, aber das tut dem Buch keinen Abbruch. Ich habe bei der Lektüre gelacht und geweint.
Der klassische Buch-zum-Film-Leser sollte vorsichtig sein. Es wird hier keine Geschichte im eigendlichen Sinn erzählt und schon gar nicht die aus dem berühmten Film, der ein Zusammenschnitt aus diesem Buch und den Briefen von Karen Bilxen ist, mit einer Priese Hollywood. Vielmehr erzählt Bilxen in eher thematisch als zeitlich sortieren Episoden ihre Erlebnisse und lässt dabei all die Sorgen, die sie mit ihrem Mann und der Farm hatte weitgehend aussen vor, wie auch die Liebesbeziehung zu Denys Finch-Hatton.
Afrika-Freunden sei dieses Buch auf jeden Fall empfohlen, genau wie allen, die Spaß an Reise- und Erlebnissberichten auf hohem Niveau haben. Dieses Buch ist von vorne bis hinten einfach nur wunderbar!
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen starke Atmosphäre
Den Film habe ich nicht gesehen, aber das Buch ist fesselnd! Am liebsten würde man den Rucksack packen, ein Flugticket kaufen und sich Richtung Afrika auf den Weg... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von elli veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Wortgewaltig
Tania Blixen beschreibt die Landschaft, in der sie lebt, so wortgewandt, wie ich es selten gelesen habe. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Kadhira veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Erste Klasse
Absolutes Muss für jeden Blixen- und Jenseits-von-Afrika-Fan. Mich irritierte bei der Lieferung nur die Größe des sehr hochwertig verarbeiteten Buches (9,5 x 15,5... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Gabi H. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Buchsendung
Das Buch kam wie immer schnell, sehr gut verpackt der Größe entsprechend und in tadellosem Zustand wie in der Anzeige angegeben. Sehr zufrieden. Ich kaufe dort gern.
Vor 11 Monaten von Barbara Mohrdieck veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein MUSS für Afrikafreunde
Dieses Buch ist kein neues mehr. Viele Ausgaben und Auflagen hat es bereits erlebt und doch gehört es noch immer zu den großen Afrika - Klassikern. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Juni 2010 von Christian Döring
5.0 von 5 Sternen Eine poetische Liebeserklärung an den schwarzen Kontinent
"Ich hatte eine Farm in Afrika, am Fuße der Ngongberge. Hundert Meilen nördlicher lief der Äquator durchs Hochland, aber die Farm lag in einer Höhe von... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Mai 2010 von Schneeflocke
5.0 von 5 Sternen Ein sprachlicher Genuß
Ich habe das Buch nach dem Film gelesen. Das Buch besticht durch seine wunderbare Sprache. Tania Blixen ist eine außergewöhnlich einfühlsame Schriftstellerin. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Januar 2010 von Vennewald
5.0 von 5 Sternen "Ich hatte eine Farm, am Fuß der Ngong-Berge..."
Ich besitze schränkeweise Bücher, aber das ist noch immer der beste Anfang eines Romans, den ich je gelesen habe. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Januar 2010 von Thomas Knackstedt
5.0 von 5 Sternen jenseits von afrika
wie der film ist auch das buch genial und super detailreich und gefühlvoll geschrieben, auch für männer!
Veröffentlicht am 27. Juni 2009 von Legolas
1.0 von 5 Sternen *gähhhhhhhhhhhhn*
Ich habe mir dieses Buch mit großen Erwartungen gekauft, da ich den Film besonders mochte. Allerdings ist dieses Buch auch mit sehr heruntergeschraubten Ansprüchen immer... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. September 2007 von Bookworm42
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