Das John Barry einer der Komponisten ist, der einen direkt zu packen vermag, beweißt er gleich mit der Eröffnungsmusik des Scores, die ganz großes, episches Vergnüngen verspricht.
An der Art der Instrumente, die Barry einsetzt, erkennt man sofort, dass es Barry ist. Ob seine 12 James Bond-Soundtracks, "Raise the Titanic", "Dances with wolves" irgendwas haben diese Scores immer, dass man sagen kann, DAS ist John Barry.
Der Score zu "Jenseits von Afrika" ist einer der Soundtracks für jeden, der gern träumt, einfach mal die Augen schließt, entspannt.
Zwar gibt es auch mal bedrohlichere Musik, wie in Track 6 "Karens Journey", aber dann auch wieder Musik, wie Track 7 "Flying over africa", mit dem die Titelmusik zurückkehrt und zum träumerischen Fliegen einlädt. Und leider "fliegt" die Zeit auch beim Rest, der zum Träumen schönen Musik so, dass der Score viel zu schnell rum ist.
Wer also gern träumt, relaxt und sich einfach mal schwerelos dabei fühlen möchte, dem sei dieser Score auf jeden Fall empfohlen.