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Jenseits vom schnellen Gewinn: Was Unternehmen langfristig stark macht [Gebundene Ausgabe]

Stefan Fourier
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 24,90 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

16. September 2010
Wachstum um jeden Preis und Optimierung bis zum Exzess sind out. Ständiger Wandel in kleinen Teams, fließende Unternehmensleitbilder, Mitarbeiter mit großen Freiheiten und globalisierte Netzwerke sind die Erfolgsfaktoren der neuen Champions. Management-Vordenker Stefan Fourier bringt die zukünftige Schlüsselqualifikation Chance-Excellence auf den Punkt. Im Zentrum stehen die Mitarbeiter, denn Wandel entsteht durch Freiheit und Vertrauen im Unternehmen selbst. Die Leader von heute verlieren, die Regisseure von Teams gewinnen die Marktführerschaft von morgen.

Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
  • Verlag: Orell Fuessli (16. September 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3280053919
  • ISBN-13: 978-3280053911
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 388.010 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Stefan Fourier ist Unternehmensberater, Managementtrainer und Coach. Über seine Beratungsfirma Humanagement arbeitet er mit internationalen Konzernen wie GlaxoSmithKline, Dunlop/Goodyear, Volkswagen und Deutsche Bahn zusammen. Der gefragte Vortragsredner und erfahrene Buchautor lebt in Hannover.

Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich wende mich im Auftrag des Autors des Buches Jenseits vom schnellen Gewinn, Stefan Fourier, an sie. Wir würden gerne ein Video mit einer Buchvorstellung hochladen. Wie ist das Prozedere und ist das Hochladen mit Kosten verbunden? Die Kundenbetreuung in München hat mir vorgeschlagen diesen Weg zu wählen, weil sie mir keine Auskunft geben konnte!

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5.0 von 5 Sternen Eine freundliche und kompetente Einladung 16. September 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Jenseits vom schnellen Gewinn - Was Unternehmen langfristig stark macht" ist ein richtig freundliches Buch, das sehr einladend wirkt. Und das setzt sich im Innenteil fort, denn es liest sich sehr gut.
Meine ganz große Anerkennung an Stefan Fourier für die Schreibweise, prima Satzbau, Lockerheit, Beispiele, Metaphern. Die Argumentation ist top nachvollziehbar, einfache, gut verständliche Sprache, die gleichzeitig auch zeigt, dass der Autor mit den Anglizismen und Kompetenz-Kürzeln des Managements durchaus vertraut ist. Die Darstellungsweise ist besonnen und integrativ. Das Bild vom Autor: Hier schreibt jemand mit einem historischen und allgemeinen Bildungshintergrund, der aus Theorie und Erfahrung heraus, auf solide Weise das Thema "Wandel" für Unternehmen aufgreift.
Das Werk ist superklar und übersichtlich gegliedert. Besonders eingängig finde ich die Einheit von Teil eins und zwei. Das ist sehr "ergänzend" in seiner Darstellung. Das Fazit für mich: "Es gibt bei den Unternehmen einige Schwachstellen, aber es gibt gute ergänzende Perspektiven." Diese werden klar benannt. Inhaltlich kann man sicherlich über vieles diskutieren. Aber es gibt m.E. einen Punkt, dem niemand wiedersprechen kann: Der allgegenwärtige, immer schneller werdenden Wandel produziert notwendigerweise, wie schon Schumpeter sagt, ein ständiges Zerstören und ein neues Kreativ-Sein. Je schärfer diese Dynamik wird, um so wichtiger ist es, wenn man denn weiter dabei sein will, in dieser Dynamik nicht Knecht, sondern Herr, nicht Schicksalsergebener, sondern Gestalter zu sein.
Im dritten Teil wird beschrieben, wie ein Unternehmen zum Gestalter werden kann. Das ist in der Sache der schwierigste Punkt. Man bekommt aber als Leser besonders durch die "Fünfer-Helix" ein Bild, das hängen bleibt. Fourier sagt in aller Freundlichkeit, dass er den Schlüssel gefunden hat, wie Unternehmen sich dahin bringen können, in dieser Dynamik zu Gestaltern zu werden. Es ist die eigentliche Herausforderung, die neues Denken erfordert. Und er beschreibt Wege und gibt praktische Beispiele dafür.
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4.0 von 5 Sternen Der genetische Code der Robusten? 23. November 2010
Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Es ist viel, was Stefan Fourier seinen Lesern verspricht. Denn letztlich behauptet er nichts anderes, als den Code erfolgreicher Unternehmen gefunden zu haben. Überprüfen lässt sich das allerdings nicht, da sich seine Richtigkeit erst in der Zukunft erweisen wird. Dass Stefan Fourier mit Metaphern aus den Naturwissenschaften arbeitet, ist bei seinem beruflichen Lebenslauf verständlich. Der Physiker aus Dresden interessierte sich schon früh für evolutions- und systemtheoretische Fragestellungen. Und neben seiner beruflichen Tätigkeit versuchte er ökonomischen Themen mit philosophischen zu verbinden. Nach seiner Übersiedlung nach Westdeutschland gründete Fourier 1990 mit seiner Frau zusammen ein Beratungsunternehmen für Personal- und Organisationsentwicklung, Prozessoptimierung, Changemanagement und Projektmanagement.

Um Platz für seine eigenen Ansätze zu schaffen, stellt Fourier im ersten Teil seines Buches vier bekannte Erfolgsrezepte vor, die Unternehmen umbringen können, um dann nach einer ersten Zwischenbilanz die Champions von morgen zum grundsätzlich Anderssein aufzufordern. Das sei deshalb notwendig, weil Arbeitsteilung, Effizienz, Wachstum und Strategie zwar ganze Epochen geprägt haben, in der Zukunft aber nur noch Grundüberzeugungen für Todgeweihte sein können, da sie der Wandlungsfähigkeit im Wege stehen. Gespannt wartete ich also auf den entschlüsselten Code. Doch ich musste weiterhin warten, da Stefan Fourier seinem Konzept treu bleibt, primär Vergangenes zu analysieren. Also werde ich zu Beginn der Kapitels "Der Segen der Redundanz" mit Rommels Wüstenfeldzügen bekannt gemacht. Das wäre weiter nicht schlimm, wenn er mir die alten Klischees über militärische Organisationen ersparen würde. Auf dem Papier mag zwar vieles so sein, wie Fourier es sieht, aber wer militärische Kommandostrukturen von innen kennt, würde nie auf die Idee kommen, Redundanz sei beim Militär kein Thema. Im Gegenteil, Militär funktioniert unter anderem, weil es hochgradig redundant ist. Einig gehe ich mit dem Autor, dass die Vernichtung von Redundanzreserven die Störanfälligkeit eines Unternehmens erhöht. Komplexe System lassen sich eben nicht so leicht steuern, wie das viele meinen.

Um nicht dem Chaos das Wort zu reden, bricht Stefan Fourier zwar eine Lanze für Meta-Prozesse, fordert aber gleichzeitig, dass diese genügend Gestaltungsspielräume lassen. Und die richtige Balance zwischen Effizienz und Robustheit zu finden, ist Aufgabe des Managements. Dem zu widersprechen wäre töricht. Aber die meisten Leser werden sich mit solch vagen "Codes" nicht zufrieden geben. Im sechsten Kapitel geht es dann um die Frage, ob ein Unternehmen groß oder klein sein soll. Das sei die falsche Frage, sagt Fourier und geht dann auf einige Tabus zum Thema Macht ein. Konkreter wird es, wenn Fourier empfiehlt, ein Unternehmen in 1:10-Einheiten aufzuteilen. Das Verhältnis 1:10 sei zwar kein Naturgesetz, aber eine praktikable Formel für die ideale Größe einer Gruppe, die sich noch von einer einzelnen Person prägen lasse.

Im siebten Kapitel "Die Angstbremse" geht es um die Fragen, warum Menschen den Wandel nicht mögen und wie man das ändern kann. Und da der Autor Antworten schuldig bleibt, die Substanz haben und neu wären, war ich von diesem Kapitel am meisten enttäuscht. Nach zwei weiteren Kapiteln, in denen es um Netzwerke und fließende Unternehmenskulturen geht, folgt dann Teil 3 "Der Weg zum Champion ist einfach, aber nicht leicht". Die Titelüberschriften zeigen, welche Koordinaten Fourier aussteckt. Sie lauten: Motivation durch Freiheit - Kontinuität statt Aktionismus - Erfolg ist nicht genug - Die Gedanken sind frei!

Auf Seite 180 folgt schließlich die lang ersehnte Entschlüsselung des genetischen Codes der Robusten. Da es die Lektüre von Fouriers Buch ohnehin erleichtern würde, wenn der Leser den Code gleich zu Beginn wüsste, gebe ich ihn hiermit bekannt. Die Fünfer-Helix setzt sich aus den Strängen Struktur, Prozess, Mensch, Netzwerk sowie Kultur zusammen. Und sie ist verbunden durch die Basen Sinn, Vertrauen, Offenheit und Verantwortung.

Mein Fazit: Von einem Management-Vordenker, wie der Klappentexter den Autor nennt, erwarte ich mehr als weitere Beispiele für gescheiterte und erfolgreiche Unternehmen. Die sind zwar interessant und intelligent in größere Zusammenhänge eingebettet, können aber die Enttäuschung nicht wettmachen, die ich bei der Entschlüsselung des Codes empfand. Zwischen drei und vier Bewertungssternen schwankend, entschied ich mich für deren vier, weil sich Stefan Fourier engagiert für eine andere Unternehmenskultur einsetzt und wichtige künftige Schlüsselqualifikationen auf den Punkt bringt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von The Coach
Format:Gebundene Ausgabe
Die Welt verändert sich ständig, und das in immer kürzeren Zyklen. Stefan Fourier schickt sich in seinem Buch an zu beschreiben, welche Parameter den Unternehmenserfolg in dieser zunehmend veränderlichen Welt unterstützen. Sein Bild: den genetischen Code" erfolgreicher Unternehmen entschlüsseln.
Sein Grundgedanke: Es gibt Eigenschaften, die Unternehmen fit für Veränderungen machen. Er nutzt das Bild der menschlichen DNA und entwickelt analog eine Grundstruktur von Eigenschaften, die zu Change Excellence" führen, frei übersetzt: die Fähigkeit, sich mit Veränderungsprozessen so auseinanderzusetzen, dass das Unterneh-men erfolgreich daraus hervorgeht.
Jenseits vom schnellen Gewinn" ist eine facettenreiche, plastische und leicht lesbare Schilderung von Phänomenen in Unternehmen und Wirtschaft, in der mancher seine eigenen Beobachtungen wiedererkennen wird. Die Lösungsangebote sind eine Handreichung vor allem für Kapitalgesellschaften, die sich mit ihren bisherigen Überlebensstrukturen selbst im Wege stehen. Auf einen Satz reduziert: Unternehmerische Firmen werden überleben, solche, in denen die Geschäfte nur verwaltet werden, nicht.
Einige Aspekte sind nur angerissen, manches eher plakativ dargestellt. Zu Stichworten wie beispielsweise Open Sources könnte die Diskussion breiter angelegt sein, würde aber auch den Rahmen sprengen. Genau in der Fülle der Aspekte liegt der Nutzen dieses Buches: Es bringt den Leser dazu, sich einmal in der Zusammenschau mit diesen Aspekten auseinandersetzen. Die aufgezeigten Lösungswege werden eher für größere Unternehmen gangbar sein. Die Prinzipien gelten jedoch genau so für kleine und mittlere Betriebe. Das Werk kommt ohne Fußnoten aus. Das Literaturverzeichnis gibt einen Einblick in den Rahmen, in dem sich Fourier bewegt. Für Buzzword-Fans gibt es ein Stichwortverzeichnis.
Fazit: Lesen!
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