- Gebundene Ausgabe: 694 Seiten
- Verlag: Suhrkamp; Auflage: 1 (2000)
- Sprache: Deutsch
- ISBN-10: 3518411896
- ISBN-13: 978-3518411896
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Produktinformation
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Aleksander Wat, Schriftsteller und Publizist jüdischer Herkunft, gilt als Schlüsselfigur der polnischen Dichtung des 20. Jahrhunderts. Begeisterter Anhänger des Kommunismus in den zwanziger Jahren, wandte er sich später davon ab und brachte nach seiner Flucht vor der Nazi-Okkupation ins russisch besetzte Polen beinahe die ganze Zeit des Zweiten Weltkriegs in sowjetischen Gefängnissen zu. Dort lernte er das System von seiner unmenschlichsten Seite kennen, und dort begegnete er Hunderten von Leidensgenossen: darunter ukrainische Bauern, polnische Arbeiter, jüdische Schuster, russische Banditen, vor allem aber Schriftstellerkollegen und Philosophen, mit denen er lange Gespräche führte. Mit großer menschlicher Wärme erzählt, bilden Wats Erfahrungen dieser Zeit das Herzstück seiner autobiographischen Erinnerung. Und es entsteht: ein faszinierendes Panorama über Leben und Verhalten europäischer Intellektueller zur Zeit des Stalinismus. Ein bewegendes Zeitzeugnis, das seinesgleichen sucht.
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