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Dieses Buch hat es in sich, zählt es doch definitiv zu der Lektüre, die manchmal besser nicht vorm Zubettgehen gelesen werden sollte (temporäre Alptraumgefahr!). Spannend, kurzweilig, sachlich und stellenweise parodisch nimmt Farkas den mutigen Leser mit auf eine Berg- und Talfahrt ins Wunderland oder die Schreckenskammer des Unbekannten.
Heiter-bizarr-skurril auf der einen, erschreckend-schockierend-beängstigend auf der anderen Seite. Der Inhalt des Buches ist so facettenreich, dass es einem manchmal die Sprache verschlägt, was alles (un-) möglich ist. Farkas baut dabei systematisch auf seine früheren Bücher auf (viel Neues, aber auch einige Wiederholungen).
Weiter besticht Farkas schlichtweg durch seine sachliche und gut recherchierte Herangehensweise, und überlässt dem Leser allzuoft seine eigene Attribution (Selberdenken anstatt obrigkeitshörig hinzunehmen, was er schreibt). In diesem Kontext führt er sehr schön an, wie und warum Behörden und Medien viele dieser Phänomene "Jenseits des Vorstellbaren" der Öffentlichkeit vorenthalten.
In diesem Werk falsifiziert er z. B. den Aids-Mythos, eruiert div. PSI-Phänomene (wie z. B. Präkognition, Out-of-Body-Erlebnisse etc.), befasst sich mit beseelten Objekten, die ein Eigenleben führen, versucht Verschwörungstheorien aufzudecken, unternimmt Exkurse ins (hellsichtige) Tierreich, beschreibt spontane Selbstverbrennungen und Tierverstümmelungen u.v.m. und fügt - um das Ganze zu komplettieren - ausreichend in vivo-Beobachtungen hinzu.
Summa Summarum ist dieses Buch nichts für schwache Nerven, äußerst spannend und interessant, aber gleichzeitig sympathisch geschrieben, was dem Buch eine gewisse thematische Schwere nimmt. Aber Vorsicht: Es kann das Weltbild ins Schwanken bringen ... (zumindest bei denjenigen, die Farkas' vorigen Werke nicht kennen). "Jenseits des Vorstellbaren" ist ein Segen für diejenigen, die glauben zu wissen, und für alle, die noch wissen wollen, was sie nicht mal glauben.
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