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Jenseits des Protokolls [Gebundene Ausgabe]

Bettina Wulff , Nicole Maibaum
1.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1.154 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

12. September 2012
Sie war 598 Tage die bisher jüngste First Lady der Bundesrepublik Deutschland. Mit dem Beginn der Amtszeit ihres Mannes begann für sie als Frau von Christian Wulff ein völlig neues Leben. An der Seite ihres Mannes repräsentierte sie Deutschland im In- und Ausland und engagierte sich ehrenamtlich vor allem für benachteiligte Kinder und Jugendliche. Dem Rücktritt des Bundespräsidenten im Februar 2012 gingen Vorwürfe in den Medien zum Einfamilienhaus, zu Urlauben und zur Kleidung voraus. Darüber hinaus gab es Gerüchte zu einem angeblich bewegten Vorleben. Bettina Wulff erzählt, wie sie mit allen Anschuldigungen umgegangen ist und wie sie die schwierige Zeit erlebt hat. Sie schildert die durchwachten Nächte, die Zweifel, die Wut, die Hilflosigkeit, wenn man plötzlich von allen Seiten unter Beschuss steht, und das Ausmaß der Belastung, der eine Ehe und eine Familie in solch einer Zeit ausgesetzt ist. Bettina Wulff hat ein überaus offenes Buch geschrieben.

Wird oft zusammen gekauft

Jenseits des Protokolls + Affäre Wulff - Bundespräsident für 598 Tage - Die Geschichte eines Scheiterns
Preis für beide: EUR 39,94

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Produktinformation


Produktbeschreibungen

Über den Autor

Bettina Wulff, geb. Körner, wurde 1973 in Hannover geboren. Nach dem Studium arbeitete sie als PR-Fachfrau. 2006 lernte sie den damaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff kennen, den sie 2008 heiratete. Nicole Maibaum ist Journalistin und Autorin. Sie hat bereits diverse erfolgreiche Ratgeber, Biografien und einen Stadtkrimi veröffentlicht.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2.722 von 2.835 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von dr.roach TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Eines muss ich vorneweg sagen: Ich habe das Buch geschenkt bekommen, ansonsten täte es mir leid um's Geld. Die Schreibe ist durchaus flüssig zu lesen, auch wenn die Sprache streckenweise sehr jugendlich rüberkommt. Einband und Druckqualität sind für den Preis in Ordnung und das Frontbild ist ein netter Spagat zwischen seriös, hübsch und rebellisch - das Tattoo blitzt neckisch unterm kleinen Schwarzen hervor...

Was an dem Buch aber durchweg ärgerlich auffällt, ist der Inhalt: Seite für Seite wird einem das belanglose und selbstverliebte Gejammer einer verwöhnten Göre präsentiert. Das knappe Geld reicht nicht zum Leben, der Ehemann hat wenig Zeit und ist nie da, die Doppelbelastung zwischen Beruf (als First Lady) und Kindern ist enorm, und, und, und. Ständig habe ich mich bei der Lektüre gefragt: Ja und? Millionen Frauen geht es in Deutschland und der großen weiten Welt mal mindestens genauso schlecht, eher schlechter. Jammern die auch alle? Wie verschoben müssen die Maßstäbe einer Bettina Wulff sein, bei dieser Jammertirade! Wie egozentrisch und blind kann man eigentlich sein für die Realität, bei diesem anmassenden Habt-Mitleid-mit-mir-Geschreibsel. Interessanterweise und bezeichnenderweise fällt kaum ein Wort zu den Verfehlungen ihres Mannes, aber das macht sich vielleicht auch nicht so gut in der selbstgebastelten Welt, in der ich das arme, verfolgte Mädchen bin, zu dem jetzt alle endlich wieder ganz lieb sein sollen.

Ein wirklich ärgerliches Buch, das einen als "Otto-Normalverbraucher" fast wütend zurücklässt, angesichts dieser unglaublichen Ignoranz (oder ist das alles berechnete Wahrheitsverdreherei?). Trotzdem bin ich froh, dass ich das Machwerk gelesen habe, man kann sich hinterher seine eigene Meinung bilden. Mit hat es jedenfalls gezeigt, dass Bettina Wulff definitiv die falsche Frau für den Posten der First Lady war. Zum Glück ist sie es nicht mehr und zum Glück war das Buch geschenkt... und wird jetzt ebenfalls wieder abgestoßen :-)

Nachtrag vom 7.1.13
Und soeben meldet die BILD-Zeitung, dass sich die Wulffs getrennt haben. Interessant, dass es wieder einmal die BILD ist, die sozusagen das Ende der Familie Wulff verkündet. BILD hat den Anfang vom Ende eingeläutet und jetzt das Ende offiziell kundgetan. Ich finde, dies sagt auch etwas über die Machtverhältnisse im Lande aus...
Wer jetzt meint, dass die Zwei ein Opfer der medialen Hetzjagd wurden, der macht es sich aber -glaube ich- zu leicht. In Frau Wulffs Buch wird die Trennung an mehreren Stellen schon vorweg genommen. Die Aufzählung der früheren Liebhaber, die ursprüngliche Beschreibung ihre Mannes als "uninteressant", die mehrfache bewusste Distanzierung, etc., das alles macht den Eindruck eines Endes vor dem Ende. Vielleicht haben auch nur zwei Menschen voneinander profitiert; jetzt, wo sie es nicht mehr tun, kann man die Beziehung dann halt beenden. Ich finde, auch das passt letztlich zum Image der Wulffs. Schade nur für die Kinder, die tun mir richtig leid!
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1.424 von 1.486 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Überflüssig 14. September 2012
Von Nana TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Ein überflüssiges Buch, das ich Gottseidank nur geliehen hatte. Frau Wulff ergeht sich im Selbstmitleid angesichts ihrer schrecklichen Erfahrungen als ehemalige First Lady der Republik. Sie ist offenbar grenzenlos naiv gewesen, oder sie und ihr Mann haben sich vor Eintritt in dieses höchste Staatsamt keinerlei Gedanken darüber gemacht, was das für das persönliche Leben bedeutet. An "eine 40-Stunden-Woche" sei nicht zu denken gewesen, da ja auch noch Abendtermine hinzukamen und sie so sehr eingespannt war als Gattin des Bundespräsidenten. Also, da kommen einem ja die Tränen. Das Amt des Bundespräsidenten und das Amt der First Lady sind nicht in 40 Stunden pro Woche zu schaffen? Ja, wer hat das denn ernsthaft geglaubt? Und das Herumstehen auf den abendlichen Galaveranstaltungen dieser Welt ist tatsächlich wie Arbeitszeit zu werten? Ja, und wer glaubt das denn?

Bei der Rücktrittsrede habe sie sich abseits gestellt, damit sie als "eigenständige Person" wahrgenommen werde. Na, Donnerwetter, das ist ja mal ein denkbar günstiger Zeitpunkt, um seinem Mann die Unterstützung zu entziehen. Ihm zerbricht gerade der Lebenstraum, sie muss sich aber genau jetzt (!!) als "eigenständige Person" darstellen. Naiver, egoistischer, ja geradezu trotzig-kindischer kann man sich meines Erachtens überhaupt nicht verhalten. Klar ist doch: solange es lief mit dem Präsidentenamt konnte sie bei offiziellen Anlässen wohl schon neben ihrem Mann stehen bleiben, auch wenn sie natürlich massiv darunter litt, dass sie nicht als "eigenständige" Person wahrgenommen wurde. Nur als das Präsidentenschiff sank und er seine Rücktrittsrede hielt, da musste sie wohl ganz flott von Bord gehen.

Jede Seite trieft vor Naivität, Selbstmitleid und offenbart einen unglaublichen Egoismus. Eine unfassbare Nabelschau, die unterstützt wird von zeitgleich erscheinenden "Exklusiv"-Interviews in gleich drei oder verschiedenen Zeitschriften (wie sich das mit "Exklusiv" vereinbaren lässt, ist mir schleierhaft)und einem medialen Dauerbombardement.

Anstatt Frau Wulff neben all den Geldern, die der Steuerzahler ihrem Mann zukommen lässt, auch noch den Kaufpreis in den Rachen zu werfen, sollte man das Geld lieber für wohltätige Zwecke spenden.

Klare Nicht-Kaufen-Empfehlung.
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1.879 von 1.971 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein dreistündiges Klagelied 12. September 2012
Format:Gebundene Ausgabe
Im Gegensatz zu den vielen anderen Rezensionen hier, die das Buch bewerten, ohne es gelesen zu haben, habe ich es mir heute früh interessehalber gekauft. Der erste Eindruck ist mal der, daß das Buch sehr kurz ist - knapp drei Stunden Zugfahrt, und man ist schon durch. Bettina Wulff (bzw. Frau Maibaum, denn aus ihrer eigenen Feder stammt es natürlich nicht) hat ein flüssig lesbares dünnes Buch verfaßt.
Sehr viel besser als die anderen Stimmen fällt mein Urteil dennoch auch nicht aus. Daß die Zeit für die Wulffs unabhängig von der Schuldfrage eine schlimme gewesen sein muß, gesteht man ihr durchaus zu, mit zunehmender Seitenzahl ist man aber immer genervter von dem Klagelied. Nicht zuletzt wird einem nach hinten raus die Intention des Buches nicht sonderlich klar. Wenn es so belastend war, in der Schußlinie zu stehen, warum stellt man sich dann mit einem Buch freiwillig wieder zurück in die gleiche Schußlinie und macht mit den zeitgleich angestrengten Klagen noch eine zusätzliche Schußlinie auf? Schließlich war Frau Wulff eigentlich schon längst in die mediale Vergessenheit geraten. Das alles führt dazu, daß sich das Mitleid, das man für sie angesichts ihrer Erfahrungen durchaus empfinden könnte, eher in Kopfschütteln und Zorn über die berechnende Ausnutzung ihrer Situation verwandelt.
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5.0 von 5 Sternen First Lady rechnet ab
Wer so eine Frau hat, der braucht keine Feinde. Aus dem Buch
ist schon ersichtlich, das die Ehe nur auf dem Papier besteht. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Tagen von Brigitte Brüggmann veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Bettina Wulff- Jenseits des Protokolls
Die Beschreibungen aus der Sicht von Bettina Wulff erscheinen mir - so weit ich es allein auf Grund dessen, was ich hier gelesen habe, beurteilen kann - glaubhaft . Lesen Sie weiter...
Vor 13 Tagen von Böhler Heidi veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Infantil und belanglos
Das Buch liest sich wie der Aufsatz einer 12-Jährigen. Ich zweifele daran, dass dieses Buch aus der Feder einer Ghostwriterin stammt. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Tagen von Turandot veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Jenseits des Protokolls
Ein Buch aus einer anderen Sicht geschrieben mit den Erlebnissen, die die First Lady an der Seite des ehemaligen Bundespräsidenten und auch davor erlebt hat. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Tagen von Uwe Raabe veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Boooaaahhh ist das Buch schlecht!
Natürlich war sie nie eine Escortlady. Aber wie man mit Scheiße Geld macht, dass weis sie! Lesen Sie weiter...
Vor 22 Tagen von X veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Karrieregeile Wulff am Boden
Ich hab das Buch von jemanden bekommen, der es dem Altpapiercontainer schmeissen wollte. Ehrlich gesagt, da gehört es auch hin. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von T.S veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Warum?
Ja, warum hat sie sich das angetan?
Ich versteh das nicht. Hatte die Frau keine Berater? Ein Buch, als ob sie mit ihrer Freundin spricht, nicht jedermanns Sache. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von handmade-in-berlin veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Hat gerade so zum Schrottwichteln getaugt
Habe es zum Geb. bekommen wollte mir das aber nicht antun.
Schon gar nicht mehr, als ich die zahlreichen Rezensionen gelesen hatte. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von liloberlin veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Ghostwriter?
Mich würde nur interessieren, wer der Ghostwriter war. Ansonsten ist Oliver Kalkofes Rezension völlig ausreichend. Schade um die Bäume. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von N8Dreams veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Erstklassige Kommentare!
Das Buch bekommt zwar wohlverdientermaßen eine 1-Sterne-Bewertung von mir. Die Kommentare hier jedoch verdienen locker einen Literaturpreis! Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von BesorgterKritiker veröffentlicht
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