Ich liege seit langer Zeit auf einer therapeutischen Couch und ließ erst mal ziemlich viel Müll aus meiner Vergangenheit ab. Ich bemerkte aber, dass der Therapeut immer wieder auf dieses klassische Vater-Mutter-Kind-Thema zurück kam, und was mir als Kind denn fehlte. Intuitiv wusste ich aber, dass mein Chaos nicht dadurch gelöst wird, dass ich mir im Endeffekt eine perfekte Waltons-Familie zurecht phantasiere, sondern dass der Ursprung ganz woanders liegt. Seit ich die Bücher von Stephen Wolinsky lese, kann ich die Muster sehen, in dem mein Handeln, Fühlen und Denken immer wieder festhängt und mir das Leben manchmal zur Hölle machten. Der üblicherweise sentimentale Umgang mit dem Thema des Inneren Kindes wird von ihm aus einer völlig anderen Perspektive gesehen und auf eine Weise diskutiert, die auch nachhaltige Lösungen und Veränderungen möglich macht. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der bereit ist, die eigenen Muster zu sehen und aus seinen vielen Trancen aufzuwachen.