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Jenseits von Gut und Böse. Vorspiel einer Philosophie der Zukunft.
 
 
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Jenseits von Gut und Böse. Vorspiel einer Philosophie der Zukunft. [Sondereinband]

Friedrich Nietzsche , Peter Pütz
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Produktinformation

  • Sondereinband: 213 Seiten
  • Verlag: Goldmann (1. Januar 1900)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442075300
  • ISBN-13: 978-3442075300
  • Größe und/oder Gewicht: 18,1 x 11,6 x 2,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Friedrich Nietzsche
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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Friedrich Nietzsche (1844-1900) stammte aus einer evangelischen Pfarrersfamilie, besuchte die renommierte Landesschule in Pforta bei Naumburg, studierte in Bonn und Leipzig und wurde mit 25 Jahren Professor der klassischen Philologie in Basel. Er war ein genialer Denker, Meister der Sprache und begabter Musiker und Komponist. Sein Leben war bestimmt von problematischen Beziehungen, etwa zu Richard Wagner oder Lou Andreas-Salomé, und endete in der bedrückenden Einsamkeit des Wahnsinns.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Michael Dienstbier TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Faszinierend, mitreißend, erschreckend, provozierend: Friedrich Nietzsche bleibt bis zum heutigen Tage einer der polarisierendsten Philosophen, die unser Land je hervorgebracht hat. Von der Kirche verachtet, von den Nazis instrumentalisiert, von Frauenrechtlern verteufelt und doch von allen großen nachfolgenden Denkern (Sartre, Derrida, Foucault) rezipiert. "Jenseits von Gut und Böse" bietet einen perfekten Einstieg in das Denken Nietzsches, da hier sämtliche zentralen Konzepte des Denkers ihren Platz haben.

Worum geht es Nietzsches in seinem Werk? Der Philosoph legt dar, wie unsere Moral, unsere Vorstellungen von Gut und Böse, im Laufe der Jahrhunderte entstanden ist. Sein Urteil über die aktuell herrschende Moral ist eindeutig: "Moral ist heute in Europa Herdentier-Moral" (Nr. 202). Diese Herdetier-Moral, von Nietzsche auch als "Sklaven-Moral" bezeichnet, erhebe "das Mitleiden, die gefällige hilfsbereite Hand, das warme Herz, die Geduld, de[n] Fleiß, die Demut" (Nr. 260) zu Tugenden, zur Moral. Als Hauptverantwortlichen für die Vorherrschaft der Sklavenmoral in Europa sieht Nietzsche das Christentum, welches Schwäche zur Tugend erklärt und alles Starke und Schöpfende ins Reich des Bösen verbannt habe: "Der christliche Glaube ist von Anbeginn Opferung: Opferung aller Freiheit, alles Stolzen, aller Selbstbewußtheit des Geistes, zugleich Verknechtung, Selbst-Verhöhnung, Selbst-Verstümmelung" (Nr. 46). Das Christentum habe also zu einer "Umkehrung aller Werte" geführt und alles Schwache und Zerbrechliche, was laut Nietzsche zugrunde gehen soll, zur Tugend erklärt und als Gut definiert, wohingegen alles Starke, Selbstbewusste, alles Schöpfende vom Christentum als Böse bezeichnet wurde. Nietzsche lässt an seiner Verachtung für das Christentum keinen Zweifel und spricht von einer "christlichen Infektion" (Nr. 48).

Nietzsches Idealbild ist das eines Menschen, der schöpferisch tätig ist und sich selbst seine Werte, seine Moral, schafft: "Ihr 'Erkennen' ist Schaffen, ihr Schaffen ist eine Gesetzgebung, ihr Wille zur Wirklichkeit ist - Wille zur Macht" (Nr. 211). Dieser starke und unabhängige Mensch, der sich seine Moral schafft und vom Christentum als Vertreter des Bösen, als Anti-Christ, definiert worden ist, bezeichnet Nietzsche als Übermenschen. Der Wille zur Macht ist schlussendlich nicht anderes als der Wille zum Übermenschen. Diese Konzepte präzisierte Nietzsche in seinem Hauptwerk Also sprach Zarathustra auf rhetorisch und inhaltlich brillante Art und Weise.

Was verwundert und aus heutiger Sicht nur noch unfreiwillig komisch wirkt, sind Nietzsches Tiraden gegen das weibliche Geschlecht: Hier nur ein paar Kostproben: "Das Weib lernt hassen, in dem Maße, in dem es zu bezaubern - verlernt" (Nr. 84); "Wo nicht Liebe oder Haß mitspielt, spielt das Weib mittelmäßig" (Nr. 115) oder ganz besonders schön: "Wenn ein Weib gelehrte Neigungen hat, so ist gewöhnlich etwas an ihrer Geschlechtlichkeit nicht in Ordnung" (Nr. 144). So amüsant diese Statements auch zu lesen sind, stehen sie doch in keinem Zusammenhang mit dem Rest der Darstellung, zumindestens soweit ich das erkennen kann. Wer weiß, was den guten Friedrich da geritten hat.

Fazit: Faszinierende Philosophie, die nichts von ihrer Aktualität verloren hat. An sprachlicher Brillanz gibt es bis heute keinen Denker, der es mit Nietzsche aufnehmen kann. So bietet "Jenseits von Gut und Böse" auch nach mehr als 100 Jahren packende Philosophie auf höchstem Niveau.
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40 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Entwicklungsstadium 20. Dezember 2004
Von Dichtung&Kritik TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Nietzsche hat in seinem Leben drei Phasen durchlaufen, die sich eindeutig ueberschreiben lassen: Die Phase des Mystikers, in der Nietzsche Schopenhauer verehrte und Wagner; dann die Phase des sachlichen Naturwissenschaftlers, des Reduktionisten, dessen, der sich nur noch auf das beruft, was Wissenschaft ihm beweisen kann und der alles verwirft, das nicht durch Wissenschaft greifbar ist; und schliesslich die Phase des Uebermenschen, in die wir den Zarathustra als sein bekanntestes Werk einordnen koennen, eine Phase, in der Nietzsche nur noch das von Bedeutung ist, was aus dem eigenen Innern erwaechst: jeder wird zum eigenen Moralmassstab.
"Jenseits von Gut und Boese" stammt aus Nietzsches zweiter Phase und ist somit, wie ich finde, wie alle Werke Nietzsches, mehr in der historischen und persoenlichen Entwicklung der Gedanken zu wuerdigen als in der Absolutheit der erreichten Formulierungen.
Es geht in diesem Buch darum, dass weder Gut noch Boese existieren, dass dies bloss vom Menschen geschaffene Begriffe sind. Nietzsche versucht ferner aufzuweisen, dass nicht nur Gut und Boese relativ sind, sondern grundsaetzlich Moral abhaengig von der definierenden Basis.
Es gibt in diesem Buch viele Kapitel, viele seitenlange Abhandlungen. Ob man also das ganze Buch lesen muss, moechte ich offenlassen, dass man es aber zu Teilen durchaus lesen kann, auch um Nietzsches zweite Entwicklungsphase noch einmal nachzuvollziehen, dazu kann ich nur raten, und in diesem Sinne ist dieses Werk Nietzsches empfehlenswert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Mag Sarah Krampl TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Friedrich Nietzsche (1844-1900) wertete wie kein anderer Denker vor ihm sämtliche gesellschaftliche, menschliche, politische, künstlerische und geschichtsdominante Werte um. Seine Philosophie ist eigentlich eine Lebensbejahende Philosophie, seine ganze Gedankenwelt dreht sich darum, einen neuen Menschentypus zu schaffen, einen "Übermenschen", einen über sich hinauswachsenden Menschen, der das nichtige, sinnlose, sich in Ewigkeit wiederholende Leben trotzdem bejaht und sich somit durch seinen Willen zur Macht zum dyonisischen Herrscher erhebt. Nietzsche kritisierte Sämtliches. Sein größter Hass jedoch galt dem Christentum mit seiner falschen, schwächenden Mitleidsmoral, sowie jeder Art von Scheinerkenntnissen und Oberflächlichkeit. Der so genannte hochgepriesene "Gutmensch" war für ihn alles andere als gut, der Mensch war geboren um zu herrschen und zu leben und nicht um sich unterdrücken zu lassen und dem schönen Schein zu erliegen. Er überwarf sich im Laufe seines Lebens mit sämtlichen großen Vorgeistern, wie Kant, Hegel, John Locke, aber auch mit seinen früheren Freunden Schopenhauer und Richard Wagner. Er ließ nichts gelten, außer seine Sicht der Welt. "Jenseits von Gut und Böse" ist sein drittletztes Werk. Darin deckt er einiges an Falschheit, Scheinheiligkeit und Oberflächlichkeit auf, die im Menschen und in der Gesellschaft, besonders in der europäischen Gesellschaft einfach übersehen wird.
In seinem letzten Werk "Ecce Homo", worin Friedrich Nietzsche sich mit seiner eigenen Gedankenwelt befasst, schreibt Nietzsche über sein "Jenseits von Gut und Böse" folgendes:

"Jenseits von Gut und Böse - Dies Buch (1886) ist in allem Wesentlichen eine Kritik der Modernität, die modernen Wissenschaften, die modernen Künste, selbst die moderne Politik nicht ausgeschlossen, nebst Fingerzeigen zu einem Gegensatz-Typus, der so wenig modern als möglich ist, einem vornehmen, einem jasagenden Typus."

Stichworte, auf die Nietzsche näher eingeht und erläutert sind in diesem Werk folgende:
Lügen, Europa, Christentum, Moral, Gewissen, Herren- und Sklavenmoral, Herde, Philosophen, Oberfläche, Instinkt, Deutsche, Engländer, Psychologie, Ausbeutung, Vornehmheit, Unterwerfung.
Nach dem "Also sprach Zarathustra" geschrieben, entpuppt sich "Jenseits von Gut und Böse" als Erklärungsversuch seines erschaffenen "Übermenschen". Die Frage wird beantwortet, wodurch sich der einfache Mensch kennzeichnet, im Gegensatz zu seinem Entwurf des Übermenschen. Europa hat in seinen Augen versagt, vor allem die englische Gesellschaft, die voll von Plattitüden und Oberflächlichkeiten ist. Die Deutschen sind auch nicht viel besser, da sie nicht für die Gegenwart leben, sondern nur für die Zukunft und in der Gegenwart ihr wahres Sein verschleiern. Nietzsche hält das Lügen schwer aus, für ihn kann sich eine Kultur nur aus Lügen entwickeln, schlimmer noch, sogar die Kunst ist nur durch Schein möglich.
Der vornehme Mensch zeichnet sich dadurch aus, dass er gegen sich selbst hart und mitleidslos verfährt, und dass er anderen Menschen gegenüber redlich ist, aber sie gleichzeitig zu beherrschen versucht. Die Europäer sind jedoch Menschen, die Herdentiere gleich kommen, die sich gerne versklaven lassen und ihr Leben passiv und aus Furcht willensschwach gestalten. Stendhal wird als großer Psychologe, Napoleon wegen seiner Herrschsucht gepriesen, Goethe, Beethoven und Balzac werden von Nietzsche zwar als Genies erkannt, aber eher als Genies des Scheins abgewertet. Was Nietzsche interessiert ist die Wahrheit und die Überwindung dieser Wahrheit. Aber zunächst muss die Wahrheit in der tiefsten Tiefe erkannt werden, vom Schein gelangt man nur zur Oberfläche und dort ist nur die Lüge möglich.

Dadurch, dass Nietzsche sich viel und gerne selbst widersprochen hat, ist es nicht leicht, eine ihm angemessene Interpretation zu gewähren. Deshalb möchte ich hier noch einige Sätze aus diesem Werk zitieren, die einen Zugang zu Nietzsches Denken in "Jenseits von Gut und Böse" verschaffen:

Die Dinge höchsten Wertes müssen einen anderen, eigenen Ursprung haben - aus dieser vergänglichen, verführerischen, täuschenden, geringen Welt, aus diesem Wirrsal von Wahn und Begierde sind sie unableitbar!

... ebenso wenig ist "Bewusst-sein" in irgend einem entscheidenden Sinne dem Instinktiven entgegengesetzt, - das meiste bewusste Denken eines Philosophen ist durch seine Instinkte heimlich geführt und in bestimmte Bahnen gezwungen.

"Gemäß der Natur" wollt ihr leben? O ihr edlen Stoiker, welche Betrügerei der Worte! Denkt euch ein Wesen, wie es die Natur ist, verschwenderisch ohne Maß, gleichgültig ohne Maß, ohne Absichten und Rücksichten, ohne Erbarmen und Gerechtigkeit, fruchtbar und öde und ungewiss zugleich, denkt euch die Indifferenz selbst als Macht.

Es dämmert jetzt vielleicht in fünf, sechs Köpfen, dass Physik auch nur eine Welt-Auslegung und Zurechtlegung und nicht eine Welt-Erklärung ist.

... dass ein Gedanke kommt, wenn "er" will, und nicht wenn "ich" will.

... das Verlangen, die ganze und letzte Verantwortlichkeit für seine Handlungen selbst zu tragen und Gott, Welt, Vorfahren, Zufall, Gesellschaft davon zu entlasten ... sich selbst aus dem Sumpf des Nichts an den Haaren ins Dasein zu ziehen.

Wir sind es, die allein die Ursachen, das Nacheinander, das Füreinander, die Relativität, den Zwang, die Zahl, das Gesetz, die Freiheit, den Grund, den Zweck erdichtet haben.

In welcher seltsamen Vereinfachung und Fälschung lebt der Mensch!

Zynismus ist die einzige Form, in der gemeine Seelen an das streifen, was Redlichkeit ist.

Unsere höchsten Einsichten müssen - und sollen! - wie Torheiten, unter Umständen wie Verbrechen klingen, wenn sie unerlaubterweise denen zu Ohren kommen, welche nicht dafür geartet und vorbestimmt sind.

Wo das Volk isst und trinkt, selbst wo es verehrt, da pflegt es zu stinken. Man soll nicht in Kirchen gehen, wenn man reine Luft atmen will.

... Gefühlen des "für andere" ... "sind es nicht vielleicht - Verführungen?"

... bis der Text unter der Interpretation verschwand.

... Stendhal ... _"Pour etre bon philosophe" ... "il faut etre sec, clair, sans illusion..."

Kant wollte im Grunde beweisen, dass vom Subjekt aus das Subjekt nicht bewiesen werden könne.

Der Philosoph, wie wir ihn verstehen, wir freien Geister -, als der Mensch der umfänglichsten Verantwortlichkeit, der das Gewissen für die Gesamt-Entwicklung des Menschen hat.

... das Christentum war bisher die verhängnisvollste Art von Selbst-Überhebung.

Der Irrsinn ist bei einzelnen etwas Seltenes, - aber bei Gruppen, Parteien, Völkern, Zeiten die Regel.

Man lügt wohl mit dem Munde, aber mit dem Maule, das man dabei macht, sagt man doch noch die Wahrheit.

Das Christentum gab dem Eros Gift zu trinken: - er starb zwar nicht daran, aber entartete, zum Laster.

Die Folgen unserer Handlungen fassen uns am Schopfe, sehr gleichgültig dagegen, dass wir uns inzwischen "gebessert" haben.

"Du sollst gehorchen, irgend wem, und auf lange: sonst gehst du zugrunde und verlierst die letzte Achtung vor dir selbst" - dies scheint mir der moralische Imperativ der Natur zu sein, welcher freilich weder "kategorisch" ist, wie es der alte Kant von ihm verlange (daher das "sonst"-), noch an den einzelnen sich wendet (was liegt ihr am einzelnen!), wohl aber an Völker, Rassen, Zeitalter, Stände, vor allem aber an das ganze Tier "Mensch", an den Menschen.

Unserem Auge fällt es bequemer, auf einen gegebenen Anlass hin ein schon öfter erzeugtes Bild wieder zu erzeugen, als das Abweichende und Neue eines Eindrucks bei sich festzuhalten: letzteres brauch mehr Kraft, mehr "Moralität". Etwas Neues hören ist dem Ohre peinlich und schwierig; fremde Musik hören wir schlecht. Unwillkürlich versuchen wir, beim Hören einer andren Sprache, die gehörten Laute in Worte einzuformen, welche uns vertrauter und heimischer klingen ... ebenso wenig sehen wir einen Baum genau und vollständig, in Hinsicht auf Blätter, Zweige, Farbe, Gestalt; es fällt uns so sehr viel leichter, ein Ungefähr von Baum hinzu-phantasieren ...

Moral ist heute in Europa Herdentier-Moral.

Philosophie selbst ist Kritik und kritische Wissenschaft - und gar nichts außerdem!

...Der soll der Größte, sein, der der Einsamste sein kann, der Verborgenste, der Abweichendste, der Mensch jenseits von Gut und Böse, der Herr seiner Tugenden, der Überreiche des Willens.

Im Menschen ist Geschöpf und Schöpfer vereint: im Menschen ist Stoff, Bruchstück, Überfluss, Lehm, Kot, Unsinn, Chaos; aber im Menschen ist auch Schöpfer, Bildner, Hammer-Härte, Zuschauer, Göttlichkeit und siebenter Tag.

... wir haben immer die Tölpel und den Augenschein gegen uns!

Ist das Leben nicht hundertmal zu kurz, sich in ihm - zu langweilen? Man müsste schon ans ewige Leben glauben, um ---

Fast alles, was wir "höhere Kultur" nennen, beruht auf der Vergeistigung und Vertiefung der Grausamkeit - dies ist mein Satz. Lesen Sie weiter... ›
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