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Jefra heißt Palästina: Ein Mädchen in Jerusalem
 
 
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Jefra heißt Palästina: Ein Mädchen in Jerusalem [Taschenbuch]

Margret Greiner
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 240 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch; Auflage: 1 (April 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492270905
  • ISBN-13: 978-3492270908
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,6 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 711.024 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Margret Greiner
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Sommerferien sind die schrecklichste Zeit im Jahr. Früher, vor der Intifada, sind wir ans Meer gefahren, man konnte in die Jaffa-Street zum Shoppen oder nach Ramallah ins Kino. Jefra ist 17 und Palästinenserin. Der Strand, die Kinos und Caf s sind für sie unerreichbar. Sie lebt mit ihren Eltern und fünf Geschwistern in einem besetzten Land. Jeden Tag wird getötet. Eine Freundin stirbt bei einem Selbstmordattentat, Jefras Vater saß vier Jahre in israelischen Gefängnissen. Trotzdem: Jefra will den Haß und die Gewalt nicht mehr. Als sie sich heimlich mit Israelis trifft und in die USA reist, haben ihre Freunde und ihre Familie nur ein Wort für sie - Verräterin.

Über den Autor

Margret Greiner ging im September 2000 mit ihrem Mann, der an der Hebräischen Universität eine Gastprofessur angenommen hatte, nach Jerusalem. Sie lebte im israelischen Teil der Stadt, unterrichtete aber zwei Jahre lang am palästinensischen »Schmidt's Girls College«. Über ihre Erfahrungen schrieb sie in ihrem ersten Buch »Miss, wie buchstabiert man Zukunft?«. Eine ihrer damaligen Schülerinnen, Lama Tarayra, die 2004 mit dem Stuttgarter Friedenspreis ausgezeichnet wurde, ist das Vorbild für Jefra, die Titelfigur ihres Romans »Jefra heißt Palästina«. Weiteres zur Autorin: www.margret-greiner.de

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Innerer Frieden 25. April 2005
Format:Taschenbuch
Mit dem Titel konnte ich zunächst nicht viel anfangen. Aber mit fortschreitender Lektüre wurde es ein „furchtbar gutes" Buch. Dabei verflog auch bald die Sorge vor zu viel „Gutmenschsein". Der Autorin gelingt es - im Gegenteil- spannend und sensibel eine wechselvolle Geschichte von Hass und Liebe und ihren vielschichtigen Facetten zu schildern, die von großer psychologischer Einfühlung, Sach-, Orts- und im Hintergrund auch Politik-Kenntnis zeugt. In ihrem vorigen Buch („Miss, wie buchstabiert man Zukunft?") faszinierte bereits die Mischung von Sach- und Menschenkenntnis. In diesem zeigt die Autorin, dass sie auch das Zeug für Romane hat! Wäre Jane Austen 200 Jahre später geboren: Jefra hätte aus ihrer Feder kommen können. Aus dem alltäglichen Leben ein so sprachfreudiges, oft humorvolles, auch weises und gelegentlich bissiges Buch zu machen, das man erst weg legen kann, wenn man sein ungewisses Ende erreicht hat: Kompliment! Allerdings spielt neben den einfühlsamen eingefangenen Alltagsszenen der grausame aktuelle und traumatisierende Krieg natürlich eine entscheidende Rolle. Aber die Kämpfe, die die Protagonistin/nen da ausleben, könnten auch in einem anderen Kontext die eigenen sein. Auf jeden Fall helfen sie, die zum Thema Palästina oft notwendige Verdrängungsfähigkeit durch Alternativen anzureichern. Jefra istmit ihrer persönlichen Wahrheitssuche (hoffentlich) in uns allen. Deshalb ist das Buch nicht nur für Jerusalem-Kenner und solche die es werden wollen ein Muss, sondern für jeden, der das eigene widersprüchliche Menschsein nicht mit Resignation beantworten will.
Als Psychotherapeutin für Erwachsene wäre ich besonders gespannt auf Urteile von Jugendlichen! Ich glaube, es hat das Zeug zum Kultbuch.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Jefra, ein empatisches, optimistisches, palästinensisches Mädchen, versucht, trotz schwerster Bedingungen in ihrem Umfeld für mehr Toleranz, Akzeptanz und gegenseitiges Verständnis zu kämpfen, um einen Schritt in Richtung Frieden zwischen Nachbarn ( Israelis und Palästinensern ) zu gehen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Innerer Friede 25. April 2005
Format:Taschenbuch
Mit dem Titel konnte ich zunächst nicht viel anfangen. Aber mit fortschreitender Lektüre wurde es ein „furchtbar gutes" Buch. Dabei verflog auch bald die Sorge vor zu viel „Gutmenschsein". Der Autorin gelingt es - im Gegenteil- spannend und sensibel eine wechselvolle Geschichte von Hass und Liebe und ihren vielschichtigen Facetten zu schildern, die von großer psychologischer Einfühlung, Sach-, Orts- und im Hintergrund auch Politik-Kenntnis zeugt. In ihrem vorigen Buch („Miss, wie buchstabiert man Zukunft?") faszinierte bereits die Mischung von Sach- und Menschenkenntnis. In diesem zeigt die Autorin, dass sie auch das Zeug für Romane hat! Wäre Jane Austen 200 Jahre später geboren: Jefra könnte von ihr stammen. Aus dem alltäglichen Leben ein so sprachfreudiges, oft humorvolles, auch weises und gelegentlich bissiges Buch zu machen, das man erst weg legen kann, wenn man sein ungewisses Ende erreicht hat: Kompliment. Allerdings spielt neben den einfühlsamen eingefangenen Alltagsszenen der grausame aktuelle und traumatisierende Krieg natürlich eine entscheidende Rolle. Aber die Kämpfe, die die Protagonistin/nen da ausleben, könnten auch in einem anderen Kontext die eigenen sein. Auf jeden Fall helfen sie, die zum Thema Palästina oft notwendige Verdrängungsfähigkeit durch Alternativen anzureichern. Jefra ist (hoffentlich) in uns allen. Deshalb ist das Buch nicht nur für Jerusalem-Kenner und solche die es werden wollen ein Muss, sondern für jeden, der das eigene widersprüchliche Menschsein nicht mit Resignation beantworten will.
Als Psychotherapeutin für Erwachsene wäre ich besonders gespannt auf Urteile von Jugendlichen! Ich glaube, es hat das Zeug zum Kultbuch.
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