Als Jeff Gordon 1995 erstmals den NASCAR-Winston-Cup für sich entschied, war er der jüngste Cup-Gewinner aller Zeiten. Er löste den unvergessenen "Ironhead" Dale Earnhardt ab und fand Jahre später im von ihm selbst geförderten Jimmy Johnson einen würdigen Nachfolger. Mit Gordon setzte sich erstmals ein wirklich noch junger Fahrer aus Kalifornien im von Südstaatlern dominierten Stockcar-Sport durch. Er war und ist nicht überall beliebt, manchem konservativen Fan zu smart und glatt, aber er ist dennoch eine gewinnende und auch bei inzwischen nachlassendem Erfolg beeindruckende Persönlichkeit. Das Buch beschreibt in drei Abschnitten sein Leben und seine Karriere. Zahlreiche Autoren des amerikanischen "Stock Car Racing Magazine" würdigen Jeff Gordon aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln, durchaus nicht unkritisch, aber immer auch anerkennend. Sein Verhältnis zum verehrten aber ebenfalls nicht unumstrittenen Dale Earnhardt wird ausführlich dargestellt, seine Position im legendären Team von Rick Hendrick wird ebenso analysiert wie die große Bedeutung des früheren Crewchiefs Ray Evernham. Und schließlich wirft dieses interessante Buch auch einen Blick auf Gordons Privatleben. So gewinnt der Leser einen tiefen Einblick in die typisch amerikanische Welt des Nascar-Racing, der durch rund 145 Fotos guter Qualität eine gute Abrundung erfährt.