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Jedermann Taschenbuch – 1. März 2008

67 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 160 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 2 (1. März 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499245949
  • ISBN-13: 978-3499245947
  • Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 1,2 x 19,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (67 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 166.757 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Philip Roth ist Träger der wichtigsten US-amerikanischen Literaturpreise und hoch geehrt von der internationalen Schriftstellervereinigung P.E.N. Oft wird er in einem Atemzug mit Faulkner, Bellow und Dos Passos genannt. Der 1933 in Newark, New Jersey, geborene Autor mit europäisch-jüdischem Hintergrund schreibt unermüdlich, schonungslos und in drastischer Sprache über seine Landsleute. Das erste Buch mit Short Storys erschien 1959. Die folgenden Romane und Erzählungen über die jüdische Mittelklasse der Nachkriegszeit, über ihre Beziehungen, Zwänge und Neurosen, lösten oft Skandale aus. Bis 1992 unterrichtete Roth an verschiedenen Universitäten. Liebe, Sexualität und Tod sind bis heute die Themen seines Werks. Philip Roth lebt - nach Stationen in Rom, Chicago, London und New York - in Connecticut.

Produktbeschreibungen

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Jedermann, das ist nicht zuletzt Teil des Namens vom Juwelierladen seines jüdischen Vaters. Jedermann, das könnte aber auch sein eigener Name sein: Drei Exfrauen hat er hinterlassen, zwei Söhne aus erster Ehe, die ihn hassen, eine Tochter aus zweiter, die ihn vergöttert. Diese Tochter, Nancy, war es auch, die alle an sein Grab gerufen hat. Bereits hier, bei der beschriebenen Beerdigung im Anfangskapitel, der letzten Konfrontation Jedermanns mit dem Tod, entfaltet der US-amerikanische Schriftsteller Philip Roth gekonnt die psychologische Zusammensetzung der Gruppe, die einzig durch die Person des toten Helden zusammen gehalten wird. Danach entfaltet er aus der Retrospektive das Leben eines Werbefachmanns und späteren Frauenhelden, sein Siechtum im Alter: eine Biografie, die in der Einsamkeit mündet und den Protagonisten zu einer Gestalt werden lässt, der er nie hatte sein wollen. „Würde es nicht jeder Durchschnittsmensch genauso machen?“ fragt sich der Held an einer Stelle des Buchs, nachdem er in die Gefangenschaft der Ehe geschlittert ist. Später wird er eine treu sorgende Frau heiraten, die er wegen eines wesentlich jüngeren Fotomodels verlässt. Und am Ende wird er dies wie vieles andere bereuen. Der Leser aber ist angezogen und abgestoßen vom Lebenswandel dieser Figur, von seinen Schwächen und Fehlern zugleich: das große Verdienst des sezierenden Blicks von Philip Roth.

Jedermann ist ein trauriges, fast schon deprimierendes Buch. Unerschütterlich beschreibt es das Altern als eine Aneinanderreihung von Abschiednahmen: Von Freunden, die sterben, von Lieben, die vergehen, von Gesundheit, die nicht wiederkehrt -- und damit vom Leben selbst. Dadurch aber wird Jedermann auch zu einem überaus ehrlichen Buch, das zudem -- dem Autor sei dank -- wieder einmal blendend geschrieben ist. Mit diesem Roman ist Philip Roth vielleicht noch radikaler als bei seinen Vorgängern gewesen und hat damit einmal mehr beweisen, dass er zu den großen alten Männern der US-amerikanischen Literaturszene gehört. Schon deshalb möchte man ihm ein langes Leben wünschen. Denn Bücher wie dieses zu schreiben gelingt nur den Wenigsten. --Stefan Kellerer -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Pressestimmen

Philip Roth, der große Erotomane und kalte Zyniker, entwickelt hier eine ungeheure Zärtlichkeit für das Leben an sich. (FAZ)

Ein erbarmungsloses und gleichwohl bewegendes Buch. (NZZ)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Projekt Ich am 23. Januar 2009
Format: Taschenbuch
Wer das Buch zur Hand nimmt, sollte keine Illusionen haben, denn es bietet keinen Trost, es liefert keine Hoffnung und das Ende ist endlos-traurig. Trotzdem gehört es zu den besten und faszinierendsten Werken, die ich je gelesen habe. Es ist die Angst vor dem Verlust des Existentiellen, die uns im Leben zu so vielen Fehlern und Ungerechtigkeiten führt, die uns Fehlentscheidungen treffen lässt und die den Drang zur ständigen Veränderung auslöst. Das ist Roths Thema und er beschreibt es an der unsteten und zum Teil ungerechten Lebensführung seines Protagonisten. Roth macht deutlich, dass derjenige, der sich dem Tod abwendet, indem er um sich herum stets neues Leben erfindet, am Ende seiner herzlosen Macht besonders ausgesetzt ist. Denn Trost findet nur der, der Menschen um sich hat, die ihn auf seinem langen Weg treu begleiten. Wer die zuvor aufgegeben hat, stirbt allein. Ein großes Buch!
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41 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Reuter am 22. November 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Dem Buch reist sein Ruf voraus. Man weiß die ganze Geschichte, die eine ernüchternde ist, bevor man es zum ersten Mal in der Hand hat. Mehr noch reist ihm sein Titel voraus. 'Jedermann' gemahnt nicht nur jeden Leser daran, dass auch er mit diesem sterbenden Menschen beschrieben ist, sondern erinnert auch an Hugo von Hofmannsthal Theaterstück 'Jedermann' aus dem Jahre 1911. Dort ist Jedermann bekanntlich ein Reicher, der kein Mitleid mit seiner ärmeren Umwelt hat, bis ihn der Tod holen kommt und er gezwungen wird, Demut zu zeigen und wieder gottesfürchtig zu werden. Hofmannsthal wiederum bezieht sich auf mittelalterliche Vorbilder wie Mysterienspiele. Das Thema ist also ein altes. Es geht um die schlichte aber bedeutsame Tatsache, dass wir sterben, und nichts, was wir lieben, überdauert die Zeiten. Was hat Philipp Roth diesem Thema Neues zuzufügen? Die Frage ist schon absurd. Es ist dasjenige Thema, dem seit Urzeiten nichts Neues hinzugefügt werden kann ' und zugleich ist es das Thema, an dem sich jeder einzelne Mensch bis in die Unendlichkeit abarbeitete, würde er nicht vorher abberufen.
Der Jedermann, von dem hier geschrieben wird ist ' oder vielmehr war ' ein Werbefachmann. Das Buch beginnt mit seiner Beerdigung. Von einer höheren Warte aus betrachtet der Verstorbene die versammelte Trauergemeinde, wie jeder einzelne nach vorne tritt, eine Schaufel Erde auf den Sarg wirft. Reden werden gehalten, die das Leben des Verschiedenen Revue passieren lassen. Es handelt sich bei dieser Beschreibung also um eine Phanatsie, die wohl jeden von uns einmal heimgesucht hat: Unserer eigenen Beerdigung beizuwohnen und am Grad der Trauer, die wir uns natürlich sehr groß vorstellen, die eigene Bedeutung in der Welt zu taxieren.
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94 von 105 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von cl.borries am 17. August 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Philip Roth Jedermann

Hanser Verlag

In seinem soeben erschienen Roman schreibt Philip Roth über das Alter. Es ist sein unvergleichlich realistischer, klarer und reflektierter Sprachausdruck, der mich auch an diesem Buch fasziniert.

Dieses Mal steht nicht Zuckermann, sondern Jedermann für das Alter Ego des Dichters.

Es ist ein unbekannter Er, von dem berichtet wird.

Und warum fesselt diese Erzählung so ungemein?

Wer von uns kennt nicht die Gedanken, die einen zu besonderen Zeiten überfallen, sich fortspinnen, an Vergangenes und Gegenwärtiges anknüpfen, Erinnerungen hochkommen lassen und wie an einem Faden diese Gedanken zu einem Ganzen zusammenfügen?

So geht es diesem Er, der für Jedermann stehen kann.

Er, ehemaliger Artdirektor, lebt im Ruhestand in einem Seniorendorf an der Küste in New Jersey und malt.

Durch seine Gedanken wandern die eigenen Kinder, vergangene Ehen, Liebesaffären, das Sterben des Vaters, der Mutter--- und er denkt an seinen großen, vitalen Bruder, den er um seine Gesundheit beneidet. Bei diesem Er, der seit seinen fünfziger Lebensjahren immer wieder an koronaren Verschlüssen leidet, und der sich wiederholt operativen Eingriffen unterziehen muss, vermischen sich die gegenwärtigen Ängste mit denen aus früher Kindheit, wenn er selber oder der Vater, Onkel schwer erkrankt war. Seine Söhne aus einer geschiedenen ersten Ehe bleiben unversöhnlich ihm gegenüber, eine Tochter aus einer anderen, ebenfalls geschiedenen Ehe, bleibt ihm eng verbunden und er ihr.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von R. Funk am 16. Januar 2009
Format: Gebundene Ausgabe
Jedermann, ein Durchschnittsbürger der gehobenen Mittelschicht, wird nach drei gescheiterten Ehen, einer längeren Krankheitsgeschichte mit implantierten Bypässen und Stents und einsamen Jahren in einem Rentnerghetto mit Anfang siebzig beerdigt.

Sein Name bleibt dem Leser unbekannt. Die Rückblende auf sein Leben beginnt mit seiner Kindheit, in der er als Neunjähriger erstmals mit dem Tod konfrontiert wird: im Krankenhaus, in dem sein Bettnachbar, ebenfalls ein Junge, nach einer Magenoperation stirbt. Aus dem zuverlässigen Knaben, der für seinen Vater, der einen Juwelierladen besitzt, Diamanten im Umschag per Bus zum Goldschmied bringt, wird ein erfolgreicher Art Director in einer New Yorker Werbeagentur, zu dessen Welt Shootings, Reisen, Models und Sex gehören.

Als Jedermann kurz vor dem Ende seines Lebens steht, muss er sich eingestehen, dass er seine Familien zerstört, drei Kinder einer intakten Kindheit beraubt und sich schließlich von seinem älteren, immer hilfsbereiten Bruder entfremdet hat, auf den er neidisch wurde. Neidisch auf dessen Erfolge als Investmentbanker, dessen intakte, langjährige Ehe, die vier prächtige Söhne hervorbrachte, dessen Sportlichkeit und unverwüstliche Gesundheit. Nur zu Nancy, seiner geschiedenen Tochter aus zweiter Ehe, hat er eine starke Bindung. Seine gerade gereiften Pläne, mit ihr und ihren Kindern zusammenzuziehen, zerschlagen sich, da ihre Mutter einen Schlaganfall erlitten hat und nun ihrerseits mit Nancy zusammen wohnen soll.

Kurz vor seinem letzten OP-Termin, den er nicht überleben sollte, begibt er sich zum Friedhof, auf dem seine Eltern begraben liegen, in der Vorahnung, dass er selbst bald hier beerdigt wird.
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