Kurzbeschreibung
Dieses Mysterienspiel entstand in den Jahren 1903 bis 1911. Den "Jedermann"-Stoff, der das Thema von der Hinfälligkeit der irdischen Besitztümer und der Heilsnotwendigkeit der Buße mit der Parabel vom Freund in der Not verbindet, fand Hofmannsthal (1874-1929) in einer englischen Schauspielbearbeitung. Auch eine dramatische Gestaltung aus dem 12. Jahrhundert ist überliefert. Hofmannsthal benutzte die mittelalterlichen und barocken Vorstellungen vom Wandel der Menschen miteinander und vor Gottes Angesicht, um die Grundfrage nach dem Sinn des menschlichen Auftrages in der Welt zu stellen. Uraufgeführt 1911 in Berlin unter der Regie von Max Reinhardt wurde dieses Stück vor allem durch die Salzburger Festspiele, in deren Programm es einen festen Platz hat, berühmt.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Der Verlag über das Buch
Hugo von Hofmannsthal, Hauptvertreter des Wiener Impressionismus und Symbolismus, schuf in seinem 1911 erschienenen Drama einen Held, der ganz gewöhnlich ist, der Mensch schlechthin, ich, du, wir alle, mit einem Worte: Jedermann. Vor Gottes Richterstuhl, von allen Freunden verlassen und aller weltlicher Güter beraubt, muß er erkennen, daß nur seine Werke und sein Glaube ihm helfen können.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe:
Gebundene Ausgabe
.
Über den Autor
Hugo von Hofmannsthal, geb. 1874 in Wien, gestorben 1929 in Rodaun gestorben, studierte Jura und romanische Philologie. Ab 1906 arbeitete er häufig mit Richard Strauss zusammen und schrieb Libretti für einige Opern (Elektra, Der Rosenkavalier u.a.). Berühmt wurde er auch durch sein modernes Mysterienspiel 'Jedermann'.