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Jeder stirbt für sich allein
 
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Jeder stirbt für sich allein [Hörbuch-Download]

von Hans Fallada (Autor), Ulrich Noethen (Erzähler)
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (101 Kundenrezensionen)
Unverb. Preisempf. der CD: EUR 19,99
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Produktinformation

  • Hörbuch-Download
  • Spieldauer: 9 Stunden und 23 Minuten
  • Format: Hörbuch-Download
  • Version: Gekürzte Ausgabe
  • Verlag: HörbucHHamburg HHV GmbH
  • Audible.de Erscheinungsdatum: 21. Juli 2011
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B005DSLVRK
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (101 Kundenrezensionen)

Produktbeschreibungen

Ein Berliner Ehepaar wagte einen aussichtslosen Widerstand gegen die Nazis und wurde 1943 hingerichtet. Von ihrem Schicksal erfuhr Hans Fallada aus einer Gestapo-Akte, die ihm durch Johannes R. Becher in die Hände kam. Fieberhaft schrieb Fallada daraufhin im Herbst 1946 in weniger als vier Wochen seinen letzten Roman nieder und schuf ein Panorama des Lebens der "normalen" Leute im Berlin der Nazizeit:

Nachdem ihr Sohn in Hitlers Krieg gefallen ist, wollen Anna und Otto Quangel Zeichen des Widerstands setzen. Sie schreiben Botschaften auf Karten und verteilen sie in der Stadt. Die stillen, nüchternen Eheleute träumen von einem weitreichenden Erfolg und ahnen nicht, dass Kommissar Escherich ihnen längst auf der Spur ist.

©2011 Aufbau Verlag GmbH & Co. KG, Berlin ; (P)2011 Hörbuch Hamburg HHV GmbH, Hamburg

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
162 von 167 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein grandioses Leseerlebnis 8. März 2011
Von Agricola
Format:Gebundene Ausgabe
Hans Fallada beschreibt in diesem Roman das Schicksal der stillen Eheleute Otto und Anna Quangel, typische "kleine Leute", die im Berlin der beginnenden Vierziger Jahre nach einem herben Schicksalsschlag ihre ganz eigene Variante von Widerstand gegen das Nazi-Regime entwickeln: sie hinterlassen gefährliche Botschaften auf Karten, die sie nach und nach in der Stadt verteilen. Gestapo-Kommissar Escherich ist ihnen mit perfiden Methoden auf der Spur.

Das jetzt als schön gestalteter Hardcover-Band im aufbau-Verlag erschienene Buch ist ein wertvolles Zeitzeugnis und dazu spannend zu lesen wie ein Krimi.
Das Buch zeigt den Roman erstmals in der ungekürzten Originalfassung; insbesondere ist das 17. Kapitel erstmals vollständig enthalten, aber auch früher veranlaßte Streichungen und Textveränderungen (vor allem politisch motivierte Tilgungen) sind nun wieder aufgehoben worden. Die von Fallada (1893-1947) im Herbst 1946 geschriebene Geschichte vermittelt uns auf über 700 Seiten einen authentischen Eindruck von der Stimmung der Zeit, gewährt Einblicke in das von Mißtrauen und Angst, Feigheit und Verrat geprägte Miteinander der Zeitgenossen, die Fallada in unvergleichlicher Weise charakterisiert. Das Wirken des Unrechtsystems wird am Beispiel der keinem Recht unterworfenen, willkürlich agierenden Staatsmacht und ihrer Zuträger in beklemmender Eindringlichkeit demonstriert.

Der aufbau-Verlag bereichert uns hier um ein besonderes Stück Literaturgeschichte. Die Deckelinnenseite zeigt einen schön und informativ gestalteten Stadtplan (Wohnort der Quangels, Fundort der ersten Karte, Gestapo-Zentrale usw.), ein kurzer Anhang vermittelt die biografischen Daten des Autors, zeigt aber auch einige Fotos und Aktenauszüge des realen Falls, an den sich der Roman entfernt anlehnt.

Wer verstehen möchte, wie aus biederen Bürgern ein Heer an Wegduckern und Wegguckern werden konnte, wird hier - vor allem im fast unerträglichen Schlußteil des Buches, der sich mit dem befaßt, was der Festnahme der Quangels folgte - die Antwort finden.
Ich kann das Buch jedem - nicht nur dem historisch interessierten - Leser uneingeschränkt empfehlen. Es handelt sich um einen literarischen Hochkaräter, der im Ton vielleicht ein wenig an Döblins "Berlin - Alexanderplatz" erinnert, aber natürlich eine gänzlich andere Story fesselnd erzählt. Zu einem Lesevergnügen ganz besonderer Art kommt ein Zweites: das überaus angemessene Preis-/Leistungsverhältnis.
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76 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der kleine Widerstand 11. Januar 2000
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Ein Plädoyer für die Menschlichkeit und gegen die Verzweiflung, für Zivilcourage auch in kleinen Dingen, auch im geringfügigen Versuch, sich gegen das Verderben aufzulehnen. Hans Fallada wollte mit diesem Buch ausdrücklich die Verantwortung der Kollektivschuld, der Schuld aller Deutschen am Zweiten Weltkrieg und am Holocaust relativieren. Er ist erneut Anwalt der kleinen Leute, ein verständnisvoller Beobachter, der sich gegen die pauschalisierende Verurteilung wehrt. In seiner mitfühlenden Geschichte eines wahren Falles lässt er das Ehepaar Quangel als aufrechte und sich nur ihrem Gewissen verantwortliche Menschen erscheinen, die ihr Möglichstes tun, um ihrem Misstrauen und ihrer Verzweiflung gegenüber dem Hitlerregime Ausdruck zu verleihen. In ihren bescheidenen Mitteln hoffen sie, mit ausgelegten Karten die anderen Menschen zum Nachdenken zu bewegen, die Menschen aufzurütteln aus ihrer verzweifelten Lethargie, ohne zu ahnen, dass ihr kleines Aufbegehren in der angstvollen Atmosphäre jener Zeit ungehört verpufft, einzig registriert von einem unerbittlichen und unmenschlichen Staatsapparat, trotzdem man hier dem Menschenfreund Fallada zugute halten muss, dass er kein Freund der Schwarz-Weiß-Zeichnung war, denn auch der Kripobeamte besitzt menschlich-sympathische Züge, trotzdem er die Staatsgewalt vertritt. Auch in ihrer Todesangst stehen sie wacker zueinander und zu ihren Taten, sie sollen ein Vorbild sein und sind. Mitfühlend, wie vom Autor geschildert, beendet auch der Leser das Buch, um eine schmerzliche, aber notwendige Erfahrung reicher. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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58 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Den Tränen nah 24. März 2011
Von Tobias Nazemi VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Das hatte ich schon lange nicht mehr. Beim Lesen so vereinnahmt zu werden, dass man völlig in die Handlung eintaucht, alles miterlebt und mitfühlt. Dass man sich fragt, wie man sich wohl verhalten hätte, damals im dritten Reich. Ob man wohl den Mut gehabt hätte, sich zu wehren, gegen den Stumpfsinn, die kulturlose Barbarei? Ob man es gewagt hätte, dem schreienden Nazi einfach mit der Faust ins Gesicht zu schlagen? So wie ich es mir beim Lesen tausendmal gewünscht habe - im Jahr 2011, sicher und bequem auf meinem heimischen Sofa.

Nein, das passiert einem nicht oft, dass man solch ein Buch in die Hände bekommt. Von einem begnadeten Erzähler, der einem zwar vom Namen her seit vielen Jahren bekannt ist, von dem ich aber noch nie ein Werk gelesen habe. Da müssen erst die Amerikaner kommen, mit ihrem Faible für spannende Geschichten aus der Nazizeit, damit wir Deutschen einen unserer ganz großen Autoren wieder lesen und würdigen.

Auch ohne ihn zu kennen, hatte ich eine Meinung zu Fallada. Für mich war er so etwas wie der Simmel oder Konsalik der deutschen Kriegsjahre. Gepflegte Unterhaltung auf durchschnittlichem Niveau. Aber weit gefehlt. Dieser Roman Falladas ist ganz große Literatur. Da stimmt wirklich alles. Unterhaltung, Anspruch, literarisches Niveau. Ich wüsste nicht, was man bei diesem Roman hätte anders, besser machen können. Das Werk ist perfekt, spannend wie ein Thriller und aufgrund des realen Hintergrundes der Geschichte emotional sehr aufwühlend. Immer wieder musste ich beim Lesen zu den im Anhang abgedruckten Gestapo-Fotos des Ehepaares Quangel/Hampel blättern. Lange habe ich in die Gesichter gesehen, die einen mit jeder Seites des Romanes immer vertrauter erschienen. So vertraut und ans Herz gewachsen, dass ich zum tragischen Ende der Geschichte, den Tränen nahe war.

Das hatte ich schon lange nicht mehr. Das ist Lesevergnügen auf ganz hohem Niveau. Das kann ich nur jedem weiterempfehlen.
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5.0 von 5 Sternen - Eine Nacht -
Das Buch bindet, fasziniert und läßt nicht los. In einer Nacht habe ich es gelesen und nehme es trotz seins Umfangs immer wieder zur Hand, um erneut die Seiten zu... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Tagen von Dorothee von Frankenberg veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Jeder stirbt für sich allein
dieses Buch ist mit großen einer großen Spannung und Ergreifend geschrieben. Man kann fast nicht aufhören es zu lesen wennn man es begonnen hat.
Vor 4 Tagen von Ute Gabler veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen ein buch, das man nicht vergisst
ich habe das buch bereits vor mehreren monaten gelesen.
als es zu ende war, hatte ich das gefühl, noch nicht fertig zu sein. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Käthe veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Erschütternde Erzählung aus einer unmenschlichen Zeit
Ich lese seit Jahren die Rezensionen zu Büchern, die mich interessieren oder die ich bereits gelesen habe. Aber noch nie habe ich eine eigene verfaßt. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von HarryLu veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr bewegend!
Dies war, wie ich zu meiner Schande gestehen muss, mein erstes (Hör-) Buch von hans Fallada und ich frage mich, warum ich nicht schon früher auf diesen Autor aufmerksam... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Bücherwurm Tanni veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Gänsehaut
Mein erstes Buch von Hans Fallada. Bin absolut begeistert von diesem Schriftsteller und dem Buch. Werde mich jetzt mehr mit dem Schriftsteller befassen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von M. Meisel veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Karten in Berlin
Nichts ist entlarvender für ein totalitäres Regime als sein Umgang mit Kritikern und Andersdenkenden. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von film-o-meter veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein spannender Roman aus einer vergangenzeit
Der Roman fesselte mich von der ersten bis zur letzten Seite.
Sehr zu empfehlen.
Ich war begeistert über den Widerstand in dieser Zeit, welcher auch vom "kleinen... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Manfred Schnur veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Eindrucksvoll und erschütternd....
Ein äußerst fesselnder Roman. Ab der ersten Seite Seite taucht man ein in die Zeit während der Nazi-Diktatur. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von AndiBu veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Fesselnd
Eines der fesselndsten Werke, das ich seit langem gelesen habe. Gibt einen grandios-detaillierten Einblick in das Leben in Berlin während der Nazizeit und ist bedrückend... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Dipl Ing Günter Leitenbauer veröffentlicht
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