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Jeder stirbt für sich allein: Roman (Fallada) [Taschenbuch]

Hans Fallada
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (143 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

16. April 2012 3746628113 978-3746628110 8
„Die literarische Wiederentdeckung des Jahres.“ Der Tagesspiegel Ein einzigartiges Panorama des Berliner Lebens in der Nazizeit: Hans Falladas eindringliche Darstellung des Widerstands der kleinen Leute avancierte rund 60 Jahre nach ihrer Entstehung zum überragenden Publikumserfolg in Deutschland und der Welt. Millionen Leser sind berührt von der Geschichte des Ehepaars Quangel, das nach dem Kriegstod des Sohnes einen ganz privaten Weg findet, sich gegen das unmenschliche Regime zur Wehr zu setzten und so die eigene Seele zu retten. Der Sensationsbestseller – in mehr als 30 Sprachen übersetzt Ein Berliner Ehepaar wagte einen aussichtslosen Widerstand gegen die Nazis und wurde 1943 hingerichtet. Von ihrem Schicksal erfuhr Hans Fallada aus einer Gestapo-Akte, die ihm durch den Dichter und späteren Kulturminister Johannes R. Becher in die Hände kam. Fieberhaft schrieb Fallada daraufhin diesen Roman nieder und schuf ein Panorama des Lebens der „normalen“ Leute im Berlin der Nazizeit: Nachdem ihr Sohn in Hitlers Krieg gefallen ist, wollen Anna und Otto Quangel Zeichen des Widerstands setzen. Sie schreiben Botschaften auf Karten und verteilen sie in der Stadt. Die stillen, nüchternen Eheleute träumen von einem weitreichenden Erfolg und ahnen nicht, dass Kommissar Escherich ihnen längst auf der Spur ist. – Diese Neuausgabe präsentiert Falladas letzten Roman endlich in der ungekürzten Originalfassung und zeigt ihn rauer, intensiver, authentischer. Ergänzt wird der Text durch ein Nachwort, Glossar und Dokumente zum zeithistorischen Kontext.

Wird oft zusammen gekauft

Jeder stirbt für sich allein: Roman (Fallada) + Kleiner Mann - was nun? + Wer einmal aus dem Blechnapf frißt: Roman
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 704 Seiten
  • Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 8 (16. April 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3746628113
  • ISBN-13: 978-3746628110
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13,2 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (143 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 9.531 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

RUDOLF DITZEN alias HANS FALLADA wurde 1893 in Greifswald als Sohn eines hohen Justizbeamten geboren. Er besuchte, ohne es abzuschließen, das humanistische Gymnasium und absolvierte eine landwirtschaftliche Lehre. Zwischen 1915 und 1925 war er Rendant auf Rittergütern, Hofinspektor, Buchhalter, zwischen 1928 und 1931 Adressenschreiber, Annoncensammler, Verlagsangestellter. 1920 Roman-Debüt "Der junge Goedeschal", seit 1931 freiberuflicher Schriftsteller. Mit dem vielfach übersetzten Roman "Kleiner Mann - was nun?" (1932) wurde Fallada weltbekannt. In der Zeit des Faschismus lebte er als "unerwünschter Autor" zurückgezogen auf seinem Sechs-Morgen-Anwesen in Mecklenburg. 1945 siedelte er nach Berlin über und starb dort 1947.
Weitere wichtige Werke: "Bauern, Bonzen und Bomben" (1931), "Wer einmal aus dem Blechnapf frißt" (1934), "Wolf unter Wölfen" (1937), "Der eiserne Gustav" (1938), "Geschichten aus der Murkelei" (1938), "Jeder stirbt für sich allein" (1947).

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

RUDOLF DITZEN alias HANS FALLADA (1893–1947), zwischen 1915 und 1925 Rendant auf Rittergütern, Hofinspektor, Buchhalter, zwischen 1928 und 1931 Adressenschreiber, Annoncensammler, Verlagsangestellter, 1920 Roman-Debüt mit "Der junge Goedeschal“. Der vielfach übersetzte Roman "Kleiner Mann – was nun?" (1932) machte Fallada weltberühmt. Sein letztes Buch, „Jeder stirbt für sich allein“ (1947), avancierte rund sechzig Jahre nach Erscheinen zum internationalen Bestseller. Weitere Werke u. a.: »Bauern, Bonzen und Bomben« (1931), »Wer einmal aus dem Blechnapf frißt« (1934), »Wolf unter Wölfen« (1937), »Der eiserne Gustav« (1938).

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
175 von 180 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein grandioses Leseerlebnis 8. März 2011
Von Agricola
Format:Gebundene Ausgabe
Hans Fallada beschreibt in diesem Roman das Schicksal der stillen Eheleute Otto und Anna Quangel, typische "kleine Leute", die im Berlin der beginnenden Vierziger Jahre nach einem herben Schicksalsschlag ihre ganz eigene Variante von Widerstand gegen das Nazi-Regime entwickeln: sie hinterlassen gefährliche Botschaften auf Karten, die sie nach und nach in der Stadt verteilen. Gestapo-Kommissar Escherich ist ihnen mit perfiden Methoden auf der Spur.

Das jetzt als schön gestalteter Hardcover-Band im aufbau-Verlag erschienene Buch ist ein wertvolles Zeitzeugnis und dazu spannend zu lesen wie ein Krimi.
Das Buch zeigt den Roman erstmals in der ungekürzten Originalfassung; insbesondere ist das 17. Kapitel erstmals vollständig enthalten, aber auch früher veranlaßte Streichungen und Textveränderungen (vor allem politisch motivierte Tilgungen) sind nun wieder aufgehoben worden. Die von Fallada (1893-1947) im Herbst 1946 geschriebene Geschichte vermittelt uns auf über 700 Seiten einen authentischen Eindruck von der Stimmung der Zeit, gewährt Einblicke in das von Mißtrauen und Angst, Feigheit und Verrat geprägte Miteinander der Zeitgenossen, die Fallada in unvergleichlicher Weise charakterisiert. Das Wirken des Unrechtsystems wird am Beispiel der keinem Recht unterworfenen, willkürlich agierenden Staatsmacht und ihrer Zuträger in beklemmender Eindringlichkeit demonstriert.

Der aufbau-Verlag bereichert uns hier um ein besonderes Stück Literaturgeschichte. Die Deckelinnenseite zeigt einen schön und informativ gestalteten Stadtplan (Wohnort der Quangels, Fundort der ersten Karte, Gestapo-Zentrale usw.
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80 von 86 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der kleine Widerstand 11. Januar 2000
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Ein Plädoyer für die Menschlichkeit und gegen die Verzweiflung, für Zivilcourage auch in kleinen Dingen, auch im geringfügigen Versuch, sich gegen das Verderben aufzulehnen. Hans Fallada wollte mit diesem Buch ausdrücklich die Verantwortung der Kollektivschuld, der Schuld aller Deutschen am Zweiten Weltkrieg und am Holocaust relativieren. Er ist erneut Anwalt der kleinen Leute, ein verständnisvoller Beobachter, der sich gegen die pauschalisierende Verurteilung wehrt. In seiner mitfühlenden Geschichte eines wahren Falles lässt er das Ehepaar Quangel als aufrechte und sich nur ihrem Gewissen verantwortliche Menschen erscheinen, die ihr Möglichstes tun, um ihrem Misstrauen und ihrer Verzweiflung gegenüber dem Hitlerregime Ausdruck zu verleihen. In ihren bescheidenen Mitteln hoffen sie, mit ausgelegten Karten die anderen Menschen zum Nachdenken zu bewegen, die Menschen aufzurütteln aus ihrer verzweifelten Lethargie, ohne zu ahnen, dass ihr kleines Aufbegehren in der angstvollen Atmosphäre jener Zeit ungehört verpufft, einzig registriert von einem unerbittlichen und unmenschlichen Staatsapparat, trotzdem man hier dem Menschenfreund Fallada zugute halten muss, dass er kein Freund der Schwarz-Weiß-Zeichnung war, denn auch der Kripobeamte besitzt menschlich-sympathische Züge, trotzdem er die Staatsgewalt vertritt. Auch in ihrer Todesangst stehen sie wacker zueinander und zu ihren Taten, sie sollen ein Vorbild sein und sind. Mitfühlend, wie vom Autor geschildert, beendet auch der Leser das Buch, um eine schmerzliche, aber notwendige Erfahrung reicher. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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72 von 79 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Den Tränen nah 24. März 2011
Von Tobias Nazemi VINE-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Das hatte ich schon lange nicht mehr. Beim Lesen so vereinnahmt zu werden, dass man völlig in die Handlung eintaucht, alles miterlebt und mitfühlt. Dass man sich fragt, wie man sich wohl verhalten hätte, damals im dritten Reich. Ob man wohl den Mut gehabt hätte, sich zu wehren, gegen den Stumpfsinn, die kulturlose Barbarei? Ob man es gewagt hätte, dem schreienden Nazi einfach mit der Faust ins Gesicht zu schlagen? So wie ich es mir beim Lesen tausendmal gewünscht habe - im Jahr 2011, sicher und bequem auf meinem heimischen Sofa.

Nein, das passiert einem nicht oft, dass man solch ein Buch in die Hände bekommt. Von einem begnadeten Erzähler, der einem zwar vom Namen her seit vielen Jahren bekannt ist, von dem ich aber noch nie ein Werk gelesen habe. Da müssen erst die Amerikaner kommen, mit ihrem Faible für spannende Geschichten aus der Nazizeit, damit wir Deutschen einen unserer ganz großen Autoren wieder lesen und würdigen.

Auch ohne ihn zu kennen, hatte ich eine Meinung zu Fallada. Für mich war er so etwas wie der Simmel oder Konsalik der deutschen Kriegsjahre. Gepflegte Unterhaltung auf durchschnittlichem Niveau. Aber weit gefehlt. Dieser Roman Falladas ist ganz große Literatur. Da stimmt wirklich alles. Unterhaltung, Anspruch, literarisches Niveau. Ich wüsste nicht, was man bei diesem Roman hätte anders, besser machen können. Das Werk ist perfekt, spannend wie ein Thriller und aufgrund des realen Hintergrundes der Geschichte emotional sehr aufwühlend. Immer wieder musste ich beim Lesen zu den im Anhang abgedruckten Gestapo-Fotos des Ehepaares Quangel/Hampel blättern. Lange habe ich in die Gesichter gesehen, die einen mit jeder Seites des Romanes immer vertrauter erschienen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Super
Wen das Geschehen im 2. Weltkrieg interessiert und zwar nicht nur das an der Front, für den ist das Buch ein muss.
Vor 2 Tagen von Martin veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Klassiker .Sehr lesenswert
Eine grandiose Reise in die Vergangenheit . Man erliest ganz hautnah wie im dritten Reich gewesen sein muss, die Bespitzelungen der Bürgen durch die Nazis und... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Tagen von SusanneKrings-Kirsch veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk der Extraklasse
Jeder stirbt für sich allein ist sehr lesenswert, hat bei mir richtig Eindruck hinterlassen und mich oftmals nachdenklich gestimmt. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Quarktasche veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Bitte Stand der Lieferung prüfen!
ich habe das eBuch nicht erhalten!
Leider sind sie nicht erreichbar.
MFG
Martin Hermann
Streckerweg 14
64297 Darmstadt
Fax 06151-57269
Vor 1 Monat von Martin Hermann veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Buch trotz angeblicher Zustellung nicht beim Empfänger angekommen
Die Bestellnummer 30435098219736358 wurde lt. DHL-Nr.:JJD000390003206484327 angeblich gestern um 10.07 Uhr dem Empfänger zugestellt. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von sporbert,klaus-dieter veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Empfehlenswerte Neuauflage
Der Roman "Jeder stirbt für sich allein" wird hier in der Orginalausgabe von Hans Fallada mit einem Nachwort von Almut Giesicke herausgebracht. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Beatrice Liebig veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Das Leiden während der Nazizeit
Eine sehr bedrückende Geschichte eines einfachen Berliner Ehepaares was sich nach dem Tod des Sohnes aufmachte und Karten schrieb über die miesen Machenschaften der Nazis... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Percy veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Unglaublich gut beschriebener Alltag während der Nazizeit
In diesem Buch wird der Alltag der "kleinen Leute" während der Nazizeit unglaublich gut beschrieben. Man kann sich das Leben damals sehr gut vorstellen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Nikoline Lesser-Schumacher veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Fesselnd
Das erste Buch, das ich von Fallada gelesen habe.
Selten habe ich ein Buch in einem Zuge durchgelesen, dieses schon. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von nadeshda0310 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Jeder stirbt für sich allein , Hans Fallada
Hans Falladas letztes Buch hat mich sehr gefesselt! Kannte den Autor bisher nur vom Namen und habe bisher nichts von ihm gelesen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Petra Müller-Tammen veröffentlicht
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