Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Nicht ganz ein Finale Furioso, 13. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Jede Wette: Shadowrun-Roman (Taschenbuch)
Markus Heitz kündigt mit diesem Buch seinen vorerst letzten Roman im Shadowrun-Universum an. Dementsprechend lässt er die Charaktere und die damit einhergehenden Handlungsstränge aus seinen Vorgängerromanen in dieses Buch einfließen (also vorher lesen!). So stößt man auch hier auf Poolitzer, Cauldron, Ordog oder etwa Tatoo sowie natürlich auf die "Hauptfigur". Der Anfang, die Schilderung eines Combat-Golf-Matches ist wieder geprägt vom typischen Markus-Heitz-Humor. Vor jedem Kapitel ist außerdem ein Auszug aus dem "Regelwerk" dieses Sports aufgeführt, was einen wirklich zum Lachen einlädt. Die Golf-Story scheint mir allerdings im Lauf des Romans mehr und mehr in den Hintergrund zu treten und zum Schluss wirkt es auf mich nur wie eine Nebenhandlung. Die Stories hier zu einem Finale zusammenzuführen ist eine gute Idee, jedoch wirkt es auf mich nicht wie von Anfang an geplant, sondern eher wie eine "spontane" Idee, die dem Autor erst in diesem Roman kam. Die Handlungsstränge, die zum Ende zusammenlaufen, haben bei mir nicht die gewohnte Spannung aufkommen lassen, die ich von Markus Heitz sonst gewohnt war, auch wenn wieder reichlich Action im Spiel ist. Gegen Ende wirkt die Geschichte einfach zu hektisch, als hätte der Autor alles noch schnell unterbringen müssen. Insgesamt halte ich Jede Wette für einen der schwächeren Heitz-Romane. Eigentlich würde ich deshalb 3,5 Sterne geben aber Dank SR-Fanbonus gibts halt 4 :)
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Es wäre sehr schade ..., 18. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Jede Wette: Shadowrun-Roman (Taschenbuch)
... wenn es wirklich der letzte Shadowrun-Roman von Markus Heitz ist. Fangen wir erstmal mit dem negativen an. Ich fand es sehr schockierend, wie Herr Heitz mit Poolitzer in diesem Buch umgeht. Dafür alleine wollte ich die Anzahl der Sterne schon reduzieren. Sehr knapp kommt hier auch das All-Area-Combat-Golf weg. Daraus hätte man mehr machen können. Ein paar Sachen am Schluß fand ich etwas unlogisch (ich sage nur Uhrzeit und Oyabun). Aber nun zu den positiven Sachen. Da konnte man doch nur 5 Sterne vergeben. Das Buch war für micht sehr spannent und der Heitz typische Humor war immer vorhanden. Es ist doch z.B. sehr erheiternt, wenn man liest, wie sich 2 Runner über das Sorgerecht ihrer Tochter streiten. Oder Sie sich über Ihre Beziehung unterhalten, wärend sie einen Kon-Gardisten nach dem anderen ausschalten. Weiterhin hat mir sehr gefallen, wie die Handlungsstränge zusammengeführt werden. Von den altbekannten Runnern trifft man auf Dice,Caultron, Ordog, Tatoo, Poolitzer, Spengler, Frau Du Garotte, Abongi, Sheik ... Die anderen Bücher vorher zu lesen ist daher sehr empfehlenswert. In diesem Buch findet man Konzernintrigen, persönliche Rache, taktische Feuergefechte, HighTech-Waffen, Magie und eine Menge Humor. Also kurz gesagt alles was das Runner-Herz begehrt. Für micht hat sich das Lesen gelohnt und ich hoffe das es doch noch ein paar Shadowrun-Bücher von Herrn Heitz geben wird. Es sind ja genug Fragen offen geblieben.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Alle Macht dem Double-A Combat Golf, 10. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Jede Wette: Shadowrun-Roman (Taschenbuch)
Nach der einleitenden Danksagung von Markus Heitz, in welcher er den bisher unwissenden Leser darüber aufklärt, dass er mit "Jede Wette" den vorerst letzten Shadowrun-Roman aus seiner Federin der Hand hält, denkt man sofort an ein Ende mit Pauken und Trompeten. Doch wird er auf dies lange warten. Dieser Roman ist zum Schluss so offen, wie es bisher keiner seiner Vorgänger war. Von den drei Haupt-Handlungssträngen endet nur einer mit einem überschatteten Happy-End, welches jedoch noch ein wenig mehr vermuten lässt. Die anderen beiden sind absolut offen, wurden sozusagen kurz vor dem alles entscheidenen Showdown abgeschlossen. Es schmerzt einen richtig, zu wissen, das wir vorerst nicht erfahren werden, wie es weitergeht. An sich ist Jede Wette eh etwas anders als seine Vorgänger. Die ewige Hauptperson, Poolitzer, spielt nur eine minimale Randrolle und beeinflusst keinen der Handlungsstränge maßgebend. Und dies fällt auch auf. Es mangelt nicht an der Qualität des Textes, doch man vermisst die ewig nervende Art des Reporters einfach innerlich, während man das spannende Buch verschlingt. Dies soll allerdings nicht zu einem Punktabzug führen, da ich selbst wahrscheinlich einfach viel zu sehr mit diesem Protagonisten verwachsen bin, mich veruscht habe mit ihm zu identifizieren. Distanziert betrachtet, sind sowohl die Neuen als auch die Alten Hauptpersonen eine würdige Vertretung für ihn, die ihre Sache mehr als gut machen. Mein Fazit zu diesem Finale: Jede Wette ist nicht der beste, der sechs Shadowrun-Romane des Markus Heitz, doch nagt er gefährlich an der Krone. Ein Kauf lohnt sich also auf jeden Fall und ich möchte ihn jedem interessierten nur wärmstens empfehlen.
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