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Jeanne Immink - Die Frau, die in die Wolken stieg: Das ungewöhnliche Leben einer grossen Bergsteigerin
 
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Jeanne Immink - Die Frau, die in die Wolken stieg: Das ungewöhnliche Leben einer grossen Bergsteigerin [Gebundene Ausgabe]

Harry Muré
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 24,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 270 Seiten
  • Verlag: Tyrolia; Auflage: 1 (Mai 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3702230750
  • ISBN-13: 978-3702230753
  • Originaltitel: Het Mysterie Jeanne Immink - De vrouw de naar de wolken klom
  • Größe und/oder Gewicht: 23,2 x 15,8 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 572.788 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Noch bevor die Holländerin 1889 ihren ersten Gipfel erobern sollte, führte sie ein Leben jenseits aller gesellschaftlichen Konventionen. Ihre gewonnene Freiheit gab sie nie mehr preis. Sie erstieg die steilsten Gipfel der Alpen, ihre Erstbegehungen und Gipfelbesteigungen in den Dolomiten machten sie zu einer der besten und anerkanntesten Bergsteigerinnen ihrer Zeit.

Über den Autor

HARRY MURÉ Der bekannte holländische Sportjournalist und begeisterte Bergsteiger hat sich in jahrelanger akribischer Recherche dem Leben Jeanne Imminks gewidmet. Die holländische Originalausgabe dieses Buches erschien 2003 unter dem Titel "Het Mysterie Jeanne Immink – De vrouw de naar de wolken klom".

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Der Journalist Harry Mure beschreibt in seinem Buch nicht nur die bergsteigerischen Erfolge von Jeanne Immink, er verdeutlicht auch den außergewöhnlichen Mut der niederländischen Felsgeherin, entgegen allen gesellschaftlichen Konventionen des 19. Jahrhunderts in eine Männerbastion einzubrechen. Ihr gelangen gemeinsam mit den Bergführern Innerkofler und Dimai extrem schwierige Bergfahrten und Erstersteigungen und nicht umsonst wurden nach "La Immink" zwei Dolomitengipfel benannt.

Harry Mure schildert in seinem leicht lesbaren und treffend bebilderten Werk Jeanne sowohl Imminks Lebensweg als auch das gesellschaftliche Umfeld ausgesprochen einfühlsam und spannend. Es ist seit Jahren das erste Buch, das ich in einem Stück durchlesen musste. Es ist für alpingeschichtlich interessierte Bergsteiger ein Muss und sollte in jeder Alpenvereinsbibliothek verfügbar sein.
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Von Julchen
Wer Interesse an der Erschließungsgeschichte von Bergen hat und alte Fotografien liebt, für den ist dieses Buch eine Bereicherung!

Eine Frau, eine Holländerin, Ausklang des 19. Jh. - nicht unbedingt die besten Voraussetzungen, um in die Alpingeschichte einzugehen. Ist sie auch nicht, erst Harry Muré, Journalist und Mitglied des Österreichischen Alpenklubs, hat ihre erstaunliche Geschichte und ihre Leistungen dankenswerter Weise wieder an die Öffentlichkeit gebracht.

Das Buch bietet Einblick in die Erschließung der Dolomiten um 1890. Nicht nur Männer, auch Frauen waren daran beteiligt. Damals wurde das nicht verschwiegen und in Fachkreisen gewürdigt. Scheinbar zählten damals wirklich Leistungen, die vollbracht wurden. Und diese waren enorm! 20 Stunden Touren, 3000 Höhenmeter...Dazu noch Sicherungsmittel, die eher der psychischen Beruhigung als tatsächlich der Sicherheit dienten. Meine Achtung vor den Leistungen dieser Zeit ist durch die Lektüre dieses Buches noch gestiegen.

Die kurzen Kapitel, meist Beschreibungen der Begehungen von Jeanne Immink, sind kurzweilig und bisweilen humorvoll. J. Immink: "Schmittkamin, Daumenweg, Nerudakamin... Da ich zufällig die einzige Person bin, welche alle drei Wege auf die Fünffingerspitze kennt, so erlaube ich mir zu sagen, dass der Schmittkamin unbedingt der schwierigste ist." Ein verbaler Seitenhieb auf Ludwig Norman 'Neruda, der ihre Leistungen bagatellisiert hatte.

Die Fotografien (viele von Theodor Wundt) sind eine absolute Bereicherung für das Buch!
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Von Ana Purna
'Der Sinn des Lebens ist es, jemanden zu lieben. Jeanne Immink liebte die Berge.' Mit diesen beiden knappen Sätzen schließt Harry Muré sein spannend zu lesendes Buch über eine Frau, die in vielerlei Hinsicht bemerkenswert war. Und sprichwörtlich in die Wolken stieg.

Privat sprengte die gebürtige Holländerin (1853 ' 1929) alle nur möglichen Konventionen, ließ etwa Mann und Sohn in Südafrika zurück, um einem britischen Offizier nach Indien zu folgen. Mit ihrem zweiten Sohn wieder zurück in Europa, begann Immink mit dem Bergsteigen. Mit Führern wie Antonio Dimai, Michele Bettega oder Sepp Innerkofler kletterte sie die schwierigsten Dolomitenrouten der damaligen Zeit. Den Sohn im Internat vernachlässigend, suchte sie ihre Herausforderung ausschließlich in den Bergen. Und leistete dabei Erstaunliches. Als ungemein starke und eigenwillige Frau., bei teils abenteuerlichen Verhältnissen. Nach einer beeindruckenden Erstbesteigung formulierte sie lapidar: 'Ich fordere die Herren Alpinisten auf, meinen Schritten zu folgen.'

Äußerst vergnüglich zu lesen sind auch jene Passagen, in denen Muré den Zeitgeist der damaligen Zeit nachzeichnet. Bergführer waren etwa verpflichtet, einen Teil des Gepäcks ihrer Kunden zu tragen. Ebenso war die Besteigung eines Gipfels ohne die obligate Flasche Wein am höchsten Punkt schlichtweg unvorstellbar.

In Summe ein absolut empfehlenswertes Buch, das höchstes Lesevergnügen garantiert und gleichzeitig immer wieder zum Nachdenken anregt. Jeanne Immink scheint eine ungemein beeindruckende Frau gewesen zu sein.
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