Jean Michel Jarre


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Bilder von Jean Michel Jarre

Biografie

Der französische Komponist und Musiker Jean Michel Jarre hat mit seinem Pioniergeist die Entwicklung der elektronischen Popmusik entscheidend mitgeprägt. Als vor etwas mehr als 30 Jahren, genauer gesagt 1976, sein Album „Oxygène“ erschien, da hatte dieses sechsteilige Opus etwas gewagt Avantgardistisches, doch schon ein Jahr später befand sich dieser so glänzend in Szene gesetzte Klangkosmos auf einem weltweiten Siegeszug. Bis heute wurden von dem Longplayer mehr als zwölf Millionen Exemplare verkauft. Legendär, ja prophetisch war auch das Cover-Artwork, ein Bild vom Blauen Planeten, unter ... Lesen Sie mehr

Der französische Komponist und Musiker Jean Michel Jarre hat mit seinem Pioniergeist die Entwicklung der elektronischen Popmusik entscheidend mitgeprägt. Als vor etwas mehr als 30 Jahren, genauer gesagt 1976, sein Album „Oxygène“ erschien, da hatte dieses sechsteilige Opus etwas gewagt Avantgardistisches, doch schon ein Jahr später befand sich dieser so glänzend in Szene gesetzte Klangkosmos auf einem weltweiten Siegeszug. Bis heute wurden von dem Longplayer mehr als zwölf Millionen Exemplare verkauft. Legendär, ja prophetisch war auch das Cover-Artwork, ein Bild vom Blauen Planeten, unter dessen sich schälender Kruste ein menschlicher Schädel zu erkennen ist. Prophetisch deswegen, weil Jean Michel Jarre schon in jungen Jahren mit diesem symbolträchtigen Bild sein ausgeprägtes Umweltbewusstsein visualisierte. Sein politisches Engagement für den Umweltschutz kommt auch in seinem jahrelangen Engagement als UNESCO-Sonderbotschafter zum Ausdruck.

Zum 30-jährigen Jubiläum von „Oxygène“, diesem Meilenstein der Populärmusik, hat der Klangvisionär Jean Michel Jarre noch einmal diejenigen Originalinstrumente zusammengestellt (neben diversen Synthesizern von A.R.P., A.K.S. und V.C.S. unter anderem Mellotron, Farfisaorgel und frühe Rhythmuscomputer), mit denen das Album seinerzeit aufgenommen wurde und „Oxygène“ mit Unterstützung von Francis Rimbert, Claude Samard und Dominique Perrier live eingespielt. Die Aufnahmen fanden am 19. September vor geladenen Gästen in den Alfacam-Studios im belgischen Lint statt, in einer der modernsten Einrichtungen für High-Definition-Aufnahmen. Nicht nur wurde mit 5.1 Surround Sound und Dolby Digital der optimale Klang erzielt, auch die High Definition und speziell die zusätzlichen 3D-Filmaufnahmen mit speziellen stereoskopischen Kameras sind der Zeit fast schon voraus; zwar arbeitet Philips an einem Plasma-Bildschirm, der von sich aus 3D-Bilder erzeugen kann, für die 3D-DVD-Version von „Oxygène“ werden jedoch noch die entsprechenden 3D-Brillen mitgeliefert.

„Oxygène“ war und ist der klingende Beweis, dass Musik alles andere als schnelllebig sein muss. Noch heute ist das Album ein Referenzwerk für die unterschiedlichsten Anlässe, wobei gerade die Neuauflage auch klanglich ganz neue Maßstäbe setzen wird. Das Album definierte geradezu den Space-Sound – Ausschnitte des Albums sind bis heute nicht nur als Untermalung für Aufnahmen aus dem All populär, sondern werden auch für unzählige Natur- und Tierdokumentationen eingesetzt.
Schon einige Jahre vor der Veröffentlichung von „Oxygène“ hat sich Jean Michel Jarre, Jahrgang 1948, Sohn des bekannten Filmkomponisten Maurice Jarre (der sich jedoch früh von der Familie trennt und nach Hollywood auswandert) der Musik verschrieben. In den frühen Sechzigern versucht sich Jarre zunächst als Gitarrist bei den beiden von ihm gegründeten Bands Dustbins und Mystère IV, bevor er 1969 eine ganz andere Richtung einschlägt und sich der Groupe de Recherches Musicales anschließt, die sich mit der sogenannten Musique concrète befasst. Es bleibt aber bei einem einjährigen Intermezzo. 1971 avanciert er mit seiner elektroakustischen Ballettmusik „Aor“ zum jüngsten Komponisten, dessen Werk an der Oper von Paris aufgeführt wird. In den nächsten Jahren komponiert er für Film, Fernsehen und Werbung, schreibt aber auch Musik für französische Künstler wie Françoise Hardy, Christophe und Patrick Juvet.

1976 offenbart Jean Michel Jarre das erste visionäre Resultat seiner Synthesizerexperimente, das frühe Meisterwerk „Oxygène“, millionenfach verkauft, weltweit bewundert und in Frankreich mit dem Prix de l’Académie Charles Cros ausgezeichnet. Zwei Jahre später folgt mit „Equinoxe“ nicht nur ein musikalisch würdiges Nachfolgeprojekt, das Jarres Ruf als Schöpfer innovativer Klänge bestätigt, im Zuge der Albumveröffentlichung kommt es auch zu einer ersten von vielen denkwürdigen Liveaufführungen, die Jean Michel Jarre international bekannt und die ihn zu einem der außergewöhnlichsten Performancekünstler unserer Zeit machen werden. Sein Open-Air-Konzert auf dem Place de la Concorde in Paris bringt eine Million Zuschauer zusammen und damit dem Künstler seinen ersten Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde ein.

1981 erscheint sein drittes Album, „Magnetic Fields“. Im selben Jahr wird Jarre als erster westlicher Künstler nach Maos Tod in die Volksrepublik China eingeladen, wo er in Peking und Shanghai insgesamt fünf Konzerte gibt, die am Radio und im Fernsehen von 500 Millionen Chinesen verfolgt werden. Das geschichtsträchtige Großereignis wird auf dem Doppelalbum „Concerts In China“ verewigt. 1983 folgt eine der wohl kuriosesten Albumveröffentlichungen: „Music For Supermarkets“ ist ein politisches Statement gegen Kommerzialisierung und erscheint als Unikat, das in einem Pariser Auktionshaus versteigert wird. Das Album wird zuvor ein einziges Mal im Radio gespielt, die Mastertapes werden nach der Versteigerung vernichtet.

1984 erscheint „Zoolook“, das in den USA zum Instrumentalalbum des Jahres gekürt und in Frankreich mit dem Victoire de la Musique und dem Prix de l’Académie Charles Cros ausgezeichnet wird. Auf dem Album geht Jarre künstlerisch neue Wege und hat mit Laurie Anderson, Adrian Belew und Marcus Miller gearbeitet, wobei vor allem die vielen fremdsprachlichen Intonationen „Zoolook“ zum vielfach gesampleten Werk machen.

1986 inszeniert Jarre auf Einladung der Stadt Houston und der NASA einen weiteren denkwürdigen Live-Event. Die Live-Aufführung seines neuen Albums „Rendez-Vous“ in Houston vor der Rekordkulisse von 1,3 Millionen Zuschauern bringt ihm seinen zweiten Eintrag ins Guinness Buch; das Magazin People wählt ihn zur europäischen Persönlichkeit des Jahres. Nach seiner Rückkehr nach Frankreich wird er von seiner Heimatstadt Lyon eingeladen, zum Besuch von Papst Johannes Paul II. live aufzutreten, auch diesmal vor einer imposanten Zahl von einer Million Zuschauern. Ein Jahr später dokumentiert das Live-Doppelalbum „Houston-Lyon, Cities In Concert“ diese Events. Jarre wird mit zwei weiteren Victoires de la Musique ausgezeichnet, für das Instrumentalalbum des Jahres („Rendez-Vous“) und für das Konzert des Jahres (Houston).

1988 wird „Revolutions“ veröffentlicht, eine der ersten Fusionen aus elektronischer Musik und arabischen Klängen. Im selben Jahr gibt Jarre unter schwierigsten Wetterbedingungen zwei Konzerte in den Londoner Docklands. Die 250.000 Tickets hatten sich in Windeseile verkauft, gehören die Briten doch von Anbeginn an zu seinen größten Fans. Unter den Ehrengästen ist auch Prinzessin Diana.

„Waiting For Cousteau“, das 1990 veröffentlichte Album, ist Jarres zehntes Werk. Es ist von der Meereswelt inspiriert, wie sie der berühmte Ozeanograph Jaques-Yves Cousteau der Welt nahegebracht hat. Am 14. Juli 1990 kommt es zu einem weiteren bahnbrechenden Konzert. In Paris-La-Défense erleben 2,5 Millionen Menschen Jean Michel Jarre live. Ein Jahr später erscheint mit „Images“ eine Compilation seiner bekanntesten Stücke. 1992 gibt er drei Open-Air-Konzerte in Südafrika.

1993 erscheint das Konzeptalbum „Chronologie“, eine Reise durch die Mechanismen und Evolution der Zeit. Gesponsert von Swatch, bricht er mit dem preisgekrönten Werk zu seiner ersten großen Tournee auf: Europe in Concert. Die ausverkaufte Konzertreise führt ihn von Mont-Saint-Michel und dem Schloss Versailles zu den größten Stadien Kontinentaleuropas, darunter das Wembley Stadion, das Olympiastadion in Barcelona und das Nepstadion in Budapest. Er ist der einzige französische Musiker, der solche Stadien ausverkaufen kann. 1994 spielt Jarre anlässlich einer Stadioneröffnung in Hong Kong.

1995 gibt Jarre am Fuß des Pariser Eiffelturms ein Konzert unter der Schirmherrschaft der UNESCO, für die er seit zwei Jahren als Sonderbotschafter tätig ist. Dieses „Concert pour la tolérance“ erleben 1,2 Millionen Zuschauer. Im selben Jahr wird Jean Michel Jarre von der französischen Regierung mit dem „Chevalier de la Légion d’honneur“ geehrt.

1997 veröffentlicht Jarre mit „Oxygène 7-13“ die Fortsetzung seines erfolgreichsten Albums und will damit seine frühen Inspirationen zwei Dekaden später in ein künstlerisch neues Licht setzen. Die anschließende Tournee durch Europa ist ausverkauft, wird jedoch durch einen weiteren Guinnessbuchrekord übertroffen: Jarre wird nach Russland eingeladen und spielt eines der bestbesuchten Open-Air-Konzerte aller Zeiten. 3,5 Millionen Zuschauer erleben, wie Jarre während des Konzerts in Moskau über eine Videoverbindung sogar Kontakt mit den russischen Kosmonauten der MIR aufnimmt.

1998 nimmt Jarre gemeinsam mit der britischen Electro-Formation Apollo 440 mit „Rendez-vous 98“ eine Single für das offizielle Album der in Frankreich stattfindenden Fußballweltmeisterschaft auf. Zwei Tage nach dem Finalsieg Frankreichs inszeniert Jean Michel Jarre ein weiteres Konzert am Eiffelturm unter dem Jubel seiner französischen Fans. Als Gäste wirken Apollo 440 und der japanische Superstar Tetsuya „TK“ Komuro mit.

Am 31. Dezember 1999 inszeniert Jean Michel Jarre im Auftrag der ägyptischen Regierung sein historisches Millennium Konzert vor der imposanten Kulisse der Pyramiden von Gizeh. 120.000 Menschen erleben das von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang gehende Konzertereignis, bei dem Jarre Musik aus verschiedenen Epochen und Kulturkreisen zu einer einmaligen Fusion aus traditionell arabischer, symphonischer und elektronischer Musik kombiniert. Zwei Milliarden Fernsehzuschauer in aller Welt sehen dieses Konzert. Hinzu kommen zwei Millionen Menschen, die eine 35-minütige Übertragung im Internet verfolgen.

Im Jahr 2000 erscheint Jean Michel Jarres Album „Metamorphoses“, an dem die unterschiedlichsten Sängerinnen mitwirken: Laurie Anderson, Natacha Atlas, Deirdre Dubois (Ekova) und Sharon Corr (The Corrs). Das außergewöhnliche und im übrigen einzige Gesangsalbum zählt zu den persönlichsten Werken des Komponisten. Anschließend arbeitet Jarre gemeinsam mit dem Science-Fiction-Autor Arthur C. Clarke an dem Musical „2001 – Rendezvous In Space“, eine visuell extraordinäre Odyssee, die am 1. Januar 2001 im japanischen Okinawa uraufgeführt wird. Im Juni desselben Jahres gibt Jarre im Auftrag des griechischen Kulturministeriums zwei Konzerte im Odeion des Herodes Atticus in der Athener Akropolis. Die Serie ungewöhnlicher Konzertorte setzt sich im September 2002 fort, als Jean Michel Jarre in Dänemark inmitten einer Windkraftanlage spielt. Auch aufnahmetechnisch setzt Jarre neue Maßstäbe: 2004 erscheint mit der Studioaufnahme des live in Dänemark aufgeführten „AERO“ ein Werk auf CD und DVD in Dolby Surround Sound.

Im Jahr 2004 gibt Jean Michel Jarre auch anlässlich des „Französischen Jahres“ als erster westlicher Künstler Konzerte in der Verbotenen Stadt in Peking und auf dem Platz des Himmlischen Friedens. Im chinesischen Fernsehen verfolgen zwei Milliarden Menschen das Spektakel, das auch in Frankreich übertragen wird. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Solidarnosc-Bewegung in Polen gibt Jarre 2005 auf der Schiffswerft von Danzig ein Konzert vor 170.000 Zuschauern, das zudem in Polen sieben Millionen Fernsehzuschauer erleben.

In Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen und der UNESCO inszeniert Jarre im Dezember 2006 eine ungewöhnliche Show in Marokko. Vor der atemberaubenden Kulisse der Dünen von Merzouga wirbt er mit dem Konzert für das UN-Programm „Water for Life“. Sein bislang letztes Studioalbum, „Téo & Téa“, ein sich um zwei Jugendliche in der Danceszene rankendes Konzeptalbum, erscheint im Frühjahr 2007.

Neben seinen eigenen Alben hat Jean Michel Jarre auch immer wieder unterschiedlichste Auftragsarbeiten angenommen. Er hat an vielen Soundtracks mitgewirkt, darunter für Filme wie „Die Hamburger Krankheit“ (1978) von Peter Fleischmann, „Gallipolli“ (1979) von Peter Weir und „9 ½ Wochen“ (1986) von Adrian Lyne. Er hat einen Dokumentarfilm von Cousteau vertont, das Sounddesign für einen französischen Kabelkanal entworfen und das visuelle und klangliche Design für die Bang & Olufsen Filiale auf der Champs-Elysées. Er hat etliche Videoinstallationen kreiert, unter anderem eine zum Thema Schönheit während der Millenniumsausstellung in Avignon. Desweiteren ist er auch als Sprecher für die IFPI (International Federation of the Phonographic Industry) aktiv und setzt sich für die Legalisierung von Internet Copyrights beim Europäischen Parlament ein.

Jean Michelle Jarre, von dessen Werken bis heute weltweit weit mehr als 60 Millionen Exemplare verkauft wurden, ist immer ein großer Visionär geblieben, der mit seiner Musik nicht minder viel Aufsehen erregt hat wie mit seinen visuell prachtvollen Liveauftritten, die ihn zu einem der bemerkenswertesten Performancekünstler unserer Zeit gemacht haben. Die bahnbrechende Umsetzung von „Oxygène“ zum 30-jährigen Jubiläum dieses Meisterwerks in High Definition Sound und 3D-Vision ist ein weiterer Meilenstein in seinem Gesamtschaffen. So brillant und intim wie „Oxygène – Live In Your Living Room“ war das Album bis dato noch nie zu hören. Es dürfte nicht nur treue Fans begeistern, sondern auch eine neue Generation von Liebhabern elektronischer Musik faszinieren.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Der französische Komponist und Musiker Jean Michel Jarre hat mit seinem Pioniergeist die Entwicklung der elektronischen Popmusik entscheidend mitgeprägt. Als vor etwas mehr als 30 Jahren, genauer gesagt 1976, sein Album „Oxygène“ erschien, da hatte dieses sechsteilige Opus etwas gewagt Avantgardistisches, doch schon ein Jahr später befand sich dieser so glänzend in Szene gesetzte Klangkosmos auf einem weltweiten Siegeszug. Bis heute wurden von dem Longplayer mehr als zwölf Millionen Exemplare verkauft. Legendär, ja prophetisch war auch das Cover-Artwork, ein Bild vom Blauen Planeten, unter dessen sich schälender Kruste ein menschlicher Schädel zu erkennen ist. Prophetisch deswegen, weil Jean Michel Jarre schon in jungen Jahren mit diesem symbolträchtigen Bild sein ausgeprägtes Umweltbewusstsein visualisierte. Sein politisches Engagement für den Umweltschutz kommt auch in seinem jahrelangen Engagement als UNESCO-Sonderbotschafter zum Ausdruck.

Zum 30-jährigen Jubiläum von „Oxygène“, diesem Meilenstein der Populärmusik, hat der Klangvisionär Jean Michel Jarre noch einmal diejenigen Originalinstrumente zusammengestellt (neben diversen Synthesizern von A.R.P., A.K.S. und V.C.S. unter anderem Mellotron, Farfisaorgel und frühe Rhythmuscomputer), mit denen das Album seinerzeit aufgenommen wurde und „Oxygène“ mit Unterstützung von Francis Rimbert, Claude Samard und Dominique Perrier live eingespielt. Die Aufnahmen fanden am 19. September vor geladenen Gästen in den Alfacam-Studios im belgischen Lint statt, in einer der modernsten Einrichtungen für High-Definition-Aufnahmen. Nicht nur wurde mit 5.1 Surround Sound und Dolby Digital der optimale Klang erzielt, auch die High Definition und speziell die zusätzlichen 3D-Filmaufnahmen mit speziellen stereoskopischen Kameras sind der Zeit fast schon voraus; zwar arbeitet Philips an einem Plasma-Bildschirm, der von sich aus 3D-Bilder erzeugen kann, für die 3D-DVD-Version von „Oxygène“ werden jedoch noch die entsprechenden 3D-Brillen mitgeliefert.

„Oxygène“ war und ist der klingende Beweis, dass Musik alles andere als schnelllebig sein muss. Noch heute ist das Album ein Referenzwerk für die unterschiedlichsten Anlässe, wobei gerade die Neuauflage auch klanglich ganz neue Maßstäbe setzen wird. Das Album definierte geradezu den Space-Sound – Ausschnitte des Albums sind bis heute nicht nur als Untermalung für Aufnahmen aus dem All populär, sondern werden auch für unzählige Natur- und Tierdokumentationen eingesetzt.
Schon einige Jahre vor der Veröffentlichung von „Oxygène“ hat sich Jean Michel Jarre, Jahrgang 1948, Sohn des bekannten Filmkomponisten Maurice Jarre (der sich jedoch früh von der Familie trennt und nach Hollywood auswandert) der Musik verschrieben. In den frühen Sechzigern versucht sich Jarre zunächst als Gitarrist bei den beiden von ihm gegründeten Bands Dustbins und Mystère IV, bevor er 1969 eine ganz andere Richtung einschlägt und sich der Groupe de Recherches Musicales anschließt, die sich mit der sogenannten Musique concrète befasst. Es bleibt aber bei einem einjährigen Intermezzo. 1971 avanciert er mit seiner elektroakustischen Ballettmusik „Aor“ zum jüngsten Komponisten, dessen Werk an der Oper von Paris aufgeführt wird. In den nächsten Jahren komponiert er für Film, Fernsehen und Werbung, schreibt aber auch Musik für französische Künstler wie Françoise Hardy, Christophe und Patrick Juvet.

1976 offenbart Jean Michel Jarre das erste visionäre Resultat seiner Synthesizerexperimente, das frühe Meisterwerk „Oxygène“, millionenfach verkauft, weltweit bewundert und in Frankreich mit dem Prix de l’Académie Charles Cros ausgezeichnet. Zwei Jahre später folgt mit „Equinoxe“ nicht nur ein musikalisch würdiges Nachfolgeprojekt, das Jarres Ruf als Schöpfer innovativer Klänge bestätigt, im Zuge der Albumveröffentlichung kommt es auch zu einer ersten von vielen denkwürdigen Liveaufführungen, die Jean Michel Jarre international bekannt und die ihn zu einem der außergewöhnlichsten Performancekünstler unserer Zeit machen werden. Sein Open-Air-Konzert auf dem Place de la Concorde in Paris bringt eine Million Zuschauer zusammen und damit dem Künstler seinen ersten Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde ein.

1981 erscheint sein drittes Album, „Magnetic Fields“. Im selben Jahr wird Jarre als erster westlicher Künstler nach Maos Tod in die Volksrepublik China eingeladen, wo er in Peking und Shanghai insgesamt fünf Konzerte gibt, die am Radio und im Fernsehen von 500 Millionen Chinesen verfolgt werden. Das geschichtsträchtige Großereignis wird auf dem Doppelalbum „Concerts In China“ verewigt. 1983 folgt eine der wohl kuriosesten Albumveröffentlichungen: „Music For Supermarkets“ ist ein politisches Statement gegen Kommerzialisierung und erscheint als Unikat, das in einem Pariser Auktionshaus versteigert wird. Das Album wird zuvor ein einziges Mal im Radio gespielt, die Mastertapes werden nach der Versteigerung vernichtet.

1984 erscheint „Zoolook“, das in den USA zum Instrumentalalbum des Jahres gekürt und in Frankreich mit dem Victoire de la Musique und dem Prix de l’Académie Charles Cros ausgezeichnet wird. Auf dem Album geht Jarre künstlerisch neue Wege und hat mit Laurie Anderson, Adrian Belew und Marcus Miller gearbeitet, wobei vor allem die vielen fremdsprachlichen Intonationen „Zoolook“ zum vielfach gesampleten Werk machen.

1986 inszeniert Jarre auf Einladung der Stadt Houston und der NASA einen weiteren denkwürdigen Live-Event. Die Live-Aufführung seines neuen Albums „Rendez-Vous“ in Houston vor der Rekordkulisse von 1,3 Millionen Zuschauern bringt ihm seinen zweiten Eintrag ins Guinness Buch; das Magazin People wählt ihn zur europäischen Persönlichkeit des Jahres. Nach seiner Rückkehr nach Frankreich wird er von seiner Heimatstadt Lyon eingeladen, zum Besuch von Papst Johannes Paul II. live aufzutreten, auch diesmal vor einer imposanten Zahl von einer Million Zuschauern. Ein Jahr später dokumentiert das Live-Doppelalbum „Houston-Lyon, Cities In Concert“ diese Events. Jarre wird mit zwei weiteren Victoires de la Musique ausgezeichnet, für das Instrumentalalbum des Jahres („Rendez-Vous“) und für das Konzert des Jahres (Houston).

1988 wird „Revolutions“ veröffentlicht, eine der ersten Fusionen aus elektronischer Musik und arabischen Klängen. Im selben Jahr gibt Jarre unter schwierigsten Wetterbedingungen zwei Konzerte in den Londoner Docklands. Die 250.000 Tickets hatten sich in Windeseile verkauft, gehören die Briten doch von Anbeginn an zu seinen größten Fans. Unter den Ehrengästen ist auch Prinzessin Diana.

„Waiting For Cousteau“, das 1990 veröffentlichte Album, ist Jarres zehntes Werk. Es ist von der Meereswelt inspiriert, wie sie der berühmte Ozeanograph Jaques-Yves Cousteau der Welt nahegebracht hat. Am 14. Juli 1990 kommt es zu einem weiteren bahnbrechenden Konzert. In Paris-La-Défense erleben 2,5 Millionen Menschen Jean Michel Jarre live. Ein Jahr später erscheint mit „Images“ eine Compilation seiner bekanntesten Stücke. 1992 gibt er drei Open-Air-Konzerte in Südafrika.

1993 erscheint das Konzeptalbum „Chronologie“, eine Reise durch die Mechanismen und Evolution der Zeit. Gesponsert von Swatch, bricht er mit dem preisgekrönten Werk zu seiner ersten großen Tournee auf: Europe in Concert. Die ausverkaufte Konzertreise führt ihn von Mont-Saint-Michel und dem Schloss Versailles zu den größten Stadien Kontinentaleuropas, darunter das Wembley Stadion, das Olympiastadion in Barcelona und das Nepstadion in Budapest. Er ist der einzige französische Musiker, der solche Stadien ausverkaufen kann. 1994 spielt Jarre anlässlich einer Stadioneröffnung in Hong Kong.

1995 gibt Jarre am Fuß des Pariser Eiffelturms ein Konzert unter der Schirmherrschaft der UNESCO, für die er seit zwei Jahren als Sonderbotschafter tätig ist. Dieses „Concert pour la tolérance“ erleben 1,2 Millionen Zuschauer. Im selben Jahr wird Jean Michel Jarre von der französischen Regierung mit dem „Chevalier de la Légion d’honneur“ geehrt.

1997 veröffentlicht Jarre mit „Oxygène 7-13“ die Fortsetzung seines erfolgreichsten Albums und will damit seine frühen Inspirationen zwei Dekaden später in ein künstlerisch neues Licht setzen. Die anschließende Tournee durch Europa ist ausverkauft, wird jedoch durch einen weiteren Guinnessbuchrekord übertroffen: Jarre wird nach Russland eingeladen und spielt eines der bestbesuchten Open-Air-Konzerte aller Zeiten. 3,5 Millionen Zuschauer erleben, wie Jarre während des Konzerts in Moskau über eine Videoverbindung sogar Kontakt mit den russischen Kosmonauten der MIR aufnimmt.

1998 nimmt Jarre gemeinsam mit der britischen Electro-Formation Apollo 440 mit „Rendez-vous 98“ eine Single für das offizielle Album der in Frankreich stattfindenden Fußballweltmeisterschaft auf. Zwei Tage nach dem Finalsieg Frankreichs inszeniert Jean Michel Jarre ein weiteres Konzert am Eiffelturm unter dem Jubel seiner französischen Fans. Als Gäste wirken Apollo 440 und der japanische Superstar Tetsuya „TK“ Komuro mit.

Am 31. Dezember 1999 inszeniert Jean Michel Jarre im Auftrag der ägyptischen Regierung sein historisches Millennium Konzert vor der imposanten Kulisse der Pyramiden von Gizeh. 120.000 Menschen erleben das von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang gehende Konzertereignis, bei dem Jarre Musik aus verschiedenen Epochen und Kulturkreisen zu einer einmaligen Fusion aus traditionell arabischer, symphonischer und elektronischer Musik kombiniert. Zwei Milliarden Fernsehzuschauer in aller Welt sehen dieses Konzert. Hinzu kommen zwei Millionen Menschen, die eine 35-minütige Übertragung im Internet verfolgen.

Im Jahr 2000 erscheint Jean Michel Jarres Album „Metamorphoses“, an dem die unterschiedlichsten Sängerinnen mitwirken: Laurie Anderson, Natacha Atlas, Deirdre Dubois (Ekova) und Sharon Corr (The Corrs). Das außergewöhnliche und im übrigen einzige Gesangsalbum zählt zu den persönlichsten Werken des Komponisten. Anschließend arbeitet Jarre gemeinsam mit dem Science-Fiction-Autor Arthur C. Clarke an dem Musical „2001 – Rendezvous In Space“, eine visuell extraordinäre Odyssee, die am 1. Januar 2001 im japanischen Okinawa uraufgeführt wird. Im Juni desselben Jahres gibt Jarre im Auftrag des griechischen Kulturministeriums zwei Konzerte im Odeion des Herodes Atticus in der Athener Akropolis. Die Serie ungewöhnlicher Konzertorte setzt sich im September 2002 fort, als Jean Michel Jarre in Dänemark inmitten einer Windkraftanlage spielt. Auch aufnahmetechnisch setzt Jarre neue Maßstäbe: 2004 erscheint mit der Studioaufnahme des live in Dänemark aufgeführten „AERO“ ein Werk auf CD und DVD in Dolby Surround Sound.

Im Jahr 2004 gibt Jean Michel Jarre auch anlässlich des „Französischen Jahres“ als erster westlicher Künstler Konzerte in der Verbotenen Stadt in Peking und auf dem Platz des Himmlischen Friedens. Im chinesischen Fernsehen verfolgen zwei Milliarden Menschen das Spektakel, das auch in Frankreich übertragen wird. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Solidarnosc-Bewegung in Polen gibt Jarre 2005 auf der Schiffswerft von Danzig ein Konzert vor 170.000 Zuschauern, das zudem in Polen sieben Millionen Fernsehzuschauer erleben.

In Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen und der UNESCO inszeniert Jarre im Dezember 2006 eine ungewöhnliche Show in Marokko. Vor der atemberaubenden Kulisse der Dünen von Merzouga wirbt er mit dem Konzert für das UN-Programm „Water for Life“. Sein bislang letztes Studioalbum, „Téo & Téa“, ein sich um zwei Jugendliche in der Danceszene rankendes Konzeptalbum, erscheint im Frühjahr 2007.

Neben seinen eigenen Alben hat Jean Michel Jarre auch immer wieder unterschiedlichste Auftragsarbeiten angenommen. Er hat an vielen Soundtracks mitgewirkt, darunter für Filme wie „Die Hamburger Krankheit“ (1978) von Peter Fleischmann, „Gallipolli“ (1979) von Peter Weir und „9 ½ Wochen“ (1986) von Adrian Lyne. Er hat einen Dokumentarfilm von Cousteau vertont, das Sounddesign für einen französischen Kabelkanal entworfen und das visuelle und klangliche Design für die Bang & Olufsen Filiale auf der Champs-Elysées. Er hat etliche Videoinstallationen kreiert, unter anderem eine zum Thema Schönheit während der Millenniumsausstellung in Avignon. Desweiteren ist er auch als Sprecher für die IFPI (International Federation of the Phonographic Industry) aktiv und setzt sich für die Legalisierung von Internet Copyrights beim Europäischen Parlament ein.

Jean Michelle Jarre, von dessen Werken bis heute weltweit weit mehr als 60 Millionen Exemplare verkauft wurden, ist immer ein großer Visionär geblieben, der mit seiner Musik nicht minder viel Aufsehen erregt hat wie mit seinen visuell prachtvollen Liveauftritten, die ihn zu einem der bemerkenswertesten Performancekünstler unserer Zeit gemacht haben. Die bahnbrechende Umsetzung von „Oxygène“ zum 30-jährigen Jubiläum dieses Meisterwerks in High Definition Sound und 3D-Vision ist ein weiterer Meilenstein in seinem Gesamtschaffen. So brillant und intim wie „Oxygène – Live In Your Living Room“ war das Album bis dato noch nie zu hören. Es dürfte nicht nur treue Fans begeistern, sondern auch eine neue Generation von Liebhabern elektronischer Musik faszinieren.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Der französische Komponist und Musiker Jean Michel Jarre hat mit seinem Pioniergeist die Entwicklung der elektronischen Popmusik entscheidend mitgeprägt. Als vor etwas mehr als 30 Jahren, genauer gesagt 1976, sein Album „Oxygène“ erschien, da hatte dieses sechsteilige Opus etwas gewagt Avantgardistisches, doch schon ein Jahr später befand sich dieser so glänzend in Szene gesetzte Klangkosmos auf einem weltweiten Siegeszug. Bis heute wurden von dem Longplayer mehr als zwölf Millionen Exemplare verkauft. Legendär, ja prophetisch war auch das Cover-Artwork, ein Bild vom Blauen Planeten, unter dessen sich schälender Kruste ein menschlicher Schädel zu erkennen ist. Prophetisch deswegen, weil Jean Michel Jarre schon in jungen Jahren mit diesem symbolträchtigen Bild sein ausgeprägtes Umweltbewusstsein visualisierte. Sein politisches Engagement für den Umweltschutz kommt auch in seinem jahrelangen Engagement als UNESCO-Sonderbotschafter zum Ausdruck.

Zum 30-jährigen Jubiläum von „Oxygène“, diesem Meilenstein der Populärmusik, hat der Klangvisionär Jean Michel Jarre noch einmal diejenigen Originalinstrumente zusammengestellt (neben diversen Synthesizern von A.R.P., A.K.S. und V.C.S. unter anderem Mellotron, Farfisaorgel und frühe Rhythmuscomputer), mit denen das Album seinerzeit aufgenommen wurde und „Oxygène“ mit Unterstützung von Francis Rimbert, Claude Samard und Dominique Perrier live eingespielt. Die Aufnahmen fanden am 19. September vor geladenen Gästen in den Alfacam-Studios im belgischen Lint statt, in einer der modernsten Einrichtungen für High-Definition-Aufnahmen. Nicht nur wurde mit 5.1 Surround Sound und Dolby Digital der optimale Klang erzielt, auch die High Definition und speziell die zusätzlichen 3D-Filmaufnahmen mit speziellen stereoskopischen Kameras sind der Zeit fast schon voraus; zwar arbeitet Philips an einem Plasma-Bildschirm, der von sich aus 3D-Bilder erzeugen kann, für die 3D-DVD-Version von „Oxygène“ werden jedoch noch die entsprechenden 3D-Brillen mitgeliefert.

„Oxygène“ war und ist der klingende Beweis, dass Musik alles andere als schnelllebig sein muss. Noch heute ist das Album ein Referenzwerk für die unterschiedlichsten Anlässe, wobei gerade die Neuauflage auch klanglich ganz neue Maßstäbe setzen wird. Das Album definierte geradezu den Space-Sound – Ausschnitte des Albums sind bis heute nicht nur als Untermalung für Aufnahmen aus dem All populär, sondern werden auch für unzählige Natur- und Tierdokumentationen eingesetzt.
Schon einige Jahre vor der Veröffentlichung von „Oxygène“ hat sich Jean Michel Jarre, Jahrgang 1948, Sohn des bekannten Filmkomponisten Maurice Jarre (der sich jedoch früh von der Familie trennt und nach Hollywood auswandert) der Musik verschrieben. In den frühen Sechzigern versucht sich Jarre zunächst als Gitarrist bei den beiden von ihm gegründeten Bands Dustbins und Mystère IV, bevor er 1969 eine ganz andere Richtung einschlägt und sich der Groupe de Recherches Musicales anschließt, die sich mit der sogenannten Musique concrète befasst. Es bleibt aber bei einem einjährigen Intermezzo. 1971 avanciert er mit seiner elektroakustischen Ballettmusik „Aor“ zum jüngsten Komponisten, dessen Werk an der Oper von Paris aufgeführt wird. In den nächsten Jahren komponiert er für Film, Fernsehen und Werbung, schreibt aber auch Musik für französische Künstler wie Françoise Hardy, Christophe und Patrick Juvet.

1976 offenbart Jean Michel Jarre das erste visionäre Resultat seiner Synthesizerexperimente, das frühe Meisterwerk „Oxygène“, millionenfach verkauft, weltweit bewundert und in Frankreich mit dem Prix de l’Académie Charles Cros ausgezeichnet. Zwei Jahre später folgt mit „Equinoxe“ nicht nur ein musikalisch würdiges Nachfolgeprojekt, das Jarres Ruf als Schöpfer innovativer Klänge bestätigt, im Zuge der Albumveröffentlichung kommt es auch zu einer ersten von vielen denkwürdigen Liveaufführungen, die Jean Michel Jarre international bekannt und die ihn zu einem der außergewöhnlichsten Performancekünstler unserer Zeit machen werden. Sein Open-Air-Konzert auf dem Place de la Concorde in Paris bringt eine Million Zuschauer zusammen und damit dem Künstler seinen ersten Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde ein.

1981 erscheint sein drittes Album, „Magnetic Fields“. Im selben Jahr wird Jarre als erster westlicher Künstler nach Maos Tod in die Volksrepublik China eingeladen, wo er in Peking und Shanghai insgesamt fünf Konzerte gibt, die am Radio und im Fernsehen von 500 Millionen Chinesen verfolgt werden. Das geschichtsträchtige Großereignis wird auf dem Doppelalbum „Concerts In China“ verewigt. 1983 folgt eine der wohl kuriosesten Albumveröffentlichungen: „Music For Supermarkets“ ist ein politisches Statement gegen Kommerzialisierung und erscheint als Unikat, das in einem Pariser Auktionshaus versteigert wird. Das Album wird zuvor ein einziges Mal im Radio gespielt, die Mastertapes werden nach der Versteigerung vernichtet.

1984 erscheint „Zoolook“, das in den USA zum Instrumentalalbum des Jahres gekürt und in Frankreich mit dem Victoire de la Musique und dem Prix de l’Académie Charles Cros ausgezeichnet wird. Auf dem Album geht Jarre künstlerisch neue Wege und hat mit Laurie Anderson, Adrian Belew und Marcus Miller gearbeitet, wobei vor allem die vielen fremdsprachlichen Intonationen „Zoolook“ zum vielfach gesampleten Werk machen.

1986 inszeniert Jarre auf Einladung der Stadt Houston und der NASA einen weiteren denkwürdigen Live-Event. Die Live-Aufführung seines neuen Albums „Rendez-Vous“ in Houston vor der Rekordkulisse von 1,3 Millionen Zuschauern bringt ihm seinen zweiten Eintrag ins Guinness Buch; das Magazin People wählt ihn zur europäischen Persönlichkeit des Jahres. Nach seiner Rückkehr nach Frankreich wird er von seiner Heimatstadt Lyon eingeladen, zum Besuch von Papst Johannes Paul II. live aufzutreten, auch diesmal vor einer imposanten Zahl von einer Million Zuschauern. Ein Jahr später dokumentiert das Live-Doppelalbum „Houston-Lyon, Cities In Concert“ diese Events. Jarre wird mit zwei weiteren Victoires de la Musique ausgezeichnet, für das Instrumentalalbum des Jahres („Rendez-Vous“) und für das Konzert des Jahres (Houston).

1988 wird „Revolutions“ veröffentlicht, eine der ersten Fusionen aus elektronischer Musik und arabischen Klängen. Im selben Jahr gibt Jarre unter schwierigsten Wetterbedingungen zwei Konzerte in den Londoner Docklands. Die 250.000 Tickets hatten sich in Windeseile verkauft, gehören die Briten doch von Anbeginn an zu seinen größten Fans. Unter den Ehrengästen ist auch Prinzessin Diana.

„Waiting For Cousteau“, das 1990 veröffentlichte Album, ist Jarres zehntes Werk. Es ist von der Meereswelt inspiriert, wie sie der berühmte Ozeanograph Jaques-Yves Cousteau der Welt nahegebracht hat. Am 14. Juli 1990 kommt es zu einem weiteren bahnbrechenden Konzert. In Paris-La-Défense erleben 2,5 Millionen Menschen Jean Michel Jarre live. Ein Jahr später erscheint mit „Images“ eine Compilation seiner bekanntesten Stücke. 1992 gibt er drei Open-Air-Konzerte in Südafrika.

1993 erscheint das Konzeptalbum „Chronologie“, eine Reise durch die Mechanismen und Evolution der Zeit. Gesponsert von Swatch, bricht er mit dem preisgekrönten Werk zu seiner ersten großen Tournee auf: Europe in Concert. Die ausverkaufte Konzertreise führt ihn von Mont-Saint-Michel und dem Schloss Versailles zu den größten Stadien Kontinentaleuropas, darunter das Wembley Stadion, das Olympiastadion in Barcelona und das Nepstadion in Budapest. Er ist der einzige französische Musiker, der solche Stadien ausverkaufen kann. 1994 spielt Jarre anlässlich einer Stadioneröffnung in Hong Kong.

1995 gibt Jarre am Fuß des Pariser Eiffelturms ein Konzert unter der Schirmherrschaft der UNESCO, für die er seit zwei Jahren als Sonderbotschafter tätig ist. Dieses „Concert pour la tolérance“ erleben 1,2 Millionen Zuschauer. Im selben Jahr wird Jean Michel Jarre von der französischen Regierung mit dem „Chevalier de la Légion d’honneur“ geehrt.

1997 veröffentlicht Jarre mit „Oxygène 7-13“ die Fortsetzung seines erfolgreichsten Albums und will damit seine frühen Inspirationen zwei Dekaden später in ein künstlerisch neues Licht setzen. Die anschließende Tournee durch Europa ist ausverkauft, wird jedoch durch einen weiteren Guinnessbuchrekord übertroffen: Jarre wird nach Russland eingeladen und spielt eines der bestbesuchten Open-Air-Konzerte aller Zeiten. 3,5 Millionen Zuschauer erleben, wie Jarre während des Konzerts in Moskau über eine Videoverbindung sogar Kontakt mit den russischen Kosmonauten der MIR aufnimmt.

1998 nimmt Jarre gemeinsam mit der britischen Electro-Formation Apollo 440 mit „Rendez-vous 98“ eine Single für das offizielle Album der in Frankreich stattfindenden Fußballweltmeisterschaft auf. Zwei Tage nach dem Finalsieg Frankreichs inszeniert Jean Michel Jarre ein weiteres Konzert am Eiffelturm unter dem Jubel seiner französischen Fans. Als Gäste wirken Apollo 440 und der japanische Superstar Tetsuya „TK“ Komuro mit.

Am 31. Dezember 1999 inszeniert Jean Michel Jarre im Auftrag der ägyptischen Regierung sein historisches Millennium Konzert vor der imposanten Kulisse der Pyramiden von Gizeh. 120.000 Menschen erleben das von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang gehende Konzertereignis, bei dem Jarre Musik aus verschiedenen Epochen und Kulturkreisen zu einer einmaligen Fusion aus traditionell arabischer, symphonischer und elektronischer Musik kombiniert. Zwei Milliarden Fernsehzuschauer in aller Welt sehen dieses Konzert. Hinzu kommen zwei Millionen Menschen, die eine 35-minütige Übertragung im Internet verfolgen.

Im Jahr 2000 erscheint Jean Michel Jarres Album „Metamorphoses“, an dem die unterschiedlichsten Sängerinnen mitwirken: Laurie Anderson, Natacha Atlas, Deirdre Dubois (Ekova) und Sharon Corr (The Corrs). Das außergewöhnliche und im übrigen einzige Gesangsalbum zählt zu den persönlichsten Werken des Komponisten. Anschließend arbeitet Jarre gemeinsam mit dem Science-Fiction-Autor Arthur C. Clarke an dem Musical „2001 – Rendezvous In Space“, eine visuell extraordinäre Odyssee, die am 1. Januar 2001 im japanischen Okinawa uraufgeführt wird. Im Juni desselben Jahres gibt Jarre im Auftrag des griechischen Kulturministeriums zwei Konzerte im Odeion des Herodes Atticus in der Athener Akropolis. Die Serie ungewöhnlicher Konzertorte setzt sich im September 2002 fort, als Jean Michel Jarre in Dänemark inmitten einer Windkraftanlage spielt. Auch aufnahmetechnisch setzt Jarre neue Maßstäbe: 2004 erscheint mit der Studioaufnahme des live in Dänemark aufgeführten „AERO“ ein Werk auf CD und DVD in Dolby Surround Sound.

Im Jahr 2004 gibt Jean Michel Jarre auch anlässlich des „Französischen Jahres“ als erster westlicher Künstler Konzerte in der Verbotenen Stadt in Peking und auf dem Platz des Himmlischen Friedens. Im chinesischen Fernsehen verfolgen zwei Milliarden Menschen das Spektakel, das auch in Frankreich übertragen wird. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Solidarnosc-Bewegung in Polen gibt Jarre 2005 auf der Schiffswerft von Danzig ein Konzert vor 170.000 Zuschauern, das zudem in Polen sieben Millionen Fernsehzuschauer erleben.

In Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen und der UNESCO inszeniert Jarre im Dezember 2006 eine ungewöhnliche Show in Marokko. Vor der atemberaubenden Kulisse der Dünen von Merzouga wirbt er mit dem Konzert für das UN-Programm „Water for Life“. Sein bislang letztes Studioalbum, „Téo & Téa“, ein sich um zwei Jugendliche in der Danceszene rankendes Konzeptalbum, erscheint im Frühjahr 2007.

Neben seinen eigenen Alben hat Jean Michel Jarre auch immer wieder unterschiedlichste Auftragsarbeiten angenommen. Er hat an vielen Soundtracks mitgewirkt, darunter für Filme wie „Die Hamburger Krankheit“ (1978) von Peter Fleischmann, „Gallipolli“ (1979) von Peter Weir und „9 ½ Wochen“ (1986) von Adrian Lyne. Er hat einen Dokumentarfilm von Cousteau vertont, das Sounddesign für einen französischen Kabelkanal entworfen und das visuelle und klangliche Design für die Bang & Olufsen Filiale auf der Champs-Elysées. Er hat etliche Videoinstallationen kreiert, unter anderem eine zum Thema Schönheit während der Millenniumsausstellung in Avignon. Desweiteren ist er auch als Sprecher für die IFPI (International Federation of the Phonographic Industry) aktiv und setzt sich für die Legalisierung von Internet Copyrights beim Europäischen Parlament ein.

Jean Michelle Jarre, von dessen Werken bis heute weltweit weit mehr als 60 Millionen Exemplare verkauft wurden, ist immer ein großer Visionär geblieben, der mit seiner Musik nicht minder viel Aufsehen erregt hat wie mit seinen visuell prachtvollen Liveauftritten, die ihn zu einem der bemerkenswertesten Performancekünstler unserer Zeit gemacht haben. Die bahnbrechende Umsetzung von „Oxygène“ zum 30-jährigen Jubiläum dieses Meisterwerks in High Definition Sound und 3D-Vision ist ein weiterer Meilenstein in seinem Gesamtschaffen. So brillant und intim wie „Oxygène – Live In Your Living Room“ war das Album bis dato noch nie zu hören. Es dürfte nicht nur treue Fans begeistern, sondern auch eine neue Generation von Liebhabern elektronischer Musik faszinieren.

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