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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
49 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Zwei der besten Godard-Filme,
Von
Rezension bezieht sich auf: Jean-Luc Godard Collection No. 1 (3 DVDs) (DVD)
Während auf Collection Nr. 2 zwei der "schwierigeren" Filme Godards zu finden sind, enthält Collection Nr. 1 zwei leichter zugängliche Werke.DIE AUßENSEITERBANDE: Godards leichtester Film vielleicht, eine Komödie voller genialer Einfälle, sowohl filmtechnisch als auch schauspielerisch. Da gibt es einen Louvre-Besuch in Weltrekordzeit, die Auferstehung eines Toten usw. Von der Kameraführung (wie immer ist Raoul Coutard für die perfekte S/w Fotografie zuständig) und der Schnitttechnik erinnert er an Godards' Erstling "Außer Atem". Anna Karina, Sami Frey und Claude Brasseur agieren mit einer erstaunlichen Leichtigkeit. Ein ganz wunderbarer Film, der etwas sixties-flair versprüht und wirklich Spaß macht. Absolut zu empfehlen! Wer "Außer Atem" mag, wird "Die Außenseiterbande" lieben. EINE VERHEIRATETE FRAU: Wie "Die Außenseiterbande" entstand auch dieser Film 1964. Ein sehr ruhiger, nachdenklicher Film mit wieder mal atemberaubender Kameraführung. Thematisch ähnlich Godards anderen Frauenportraits (Die Geschichte der Nana S.) Wie kühl und natürlich die Handlung verläuft, ist faszinierend anzuschauen. Und untermalt wird das ganze von Ludwig van Beethovens' Streichquartetten, die es Godard so angetan hatten, das er ihnen später ("Vorname Carmen",1983) einen ganzen (sehr, sehr schwierigen) Film widmete. Ein Film, der fesselt und noch immer recht modern wirkt. Nicht ganz so gut wie "Die Außenseiterbande", aber auch einer von Godards besten Filmen. Also, diese Collection kann ich (anders als Collection Nr.2) nur jedem, der Godard mag oder das französische Kino der "Nouvelle Vague" liebt, wärmstens empfehlen. Hier sind zwei der besten Filme!! So viele kennen Jean-Luc Godard leider nur durch "Außer Atem", der bei weitem nicht sein bester Film war. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Unbekanntes Meisterwerk,
Rezension bezieht sich auf: Bande A Part [UK Import] (DVD)
Godards Film aus den 60ern vereint, wie schon "Außer Atem", eine spannende Geschichte mit kreativer bis experimenteller Ästhetik. Sind manche späteren Filme Godards sehr experimentell, kommt hier auch die Freude über eine gut erzählte Geschichte nicht zu kurz. Es ist die Geschichte zweier junger Männer und einer Frau, die einen Einbruch planen. Unvergessen manche Szenen: das einmütige Schweigen der Drei im Café und ihr gemeinsamer Tanz, oder der Rekordlauf durchs Louvre, der gerade in Bertoluccis "Die Träumer" zitiert wurde.Der Film ist so abwechslungsreich und so unterhaltsam auf den verschiedensten Ebenen, daß er es zu meinem all time favorite geschafft hat. Auf die deutsche Tonspur kann man verzichten, denn die Filme der Nouvelle Vague sieht und hört man eh am besten im Original, dann verpaßt man z.B. auch nicht die O-Ton-Stimme von Godard aus dem Off. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Godards Außenseiterbande,
Rezension bezieht sich auf: Die Außenseiterbande (Bande à part) (DVD)
Die französische Nouvelle Vague der frühen 60er, Jean-Luc Godard und seine Muse Anna Karina: man weiß, was einen erwartet. Klasse Dialoge, bestechend klare Schwarz-/Weißbilder und immer wieder auch kleine technische Ausprobierereien, mit denen der Franzose sich in die Geschichtsbücher des Kinos eingetragen hat. Aus heutiger Sicht aber auch ein Film, der von der Naivität seiner Figuren ebenso geprägt ist von einer etwas gewollt wirkenden, doppelbödigen Intellektualität. Dabei ist "Bande à part" mit Sicherheit einer der am leichtesten zugänglichen Filme Godards. Zwei mittellose Herumtreiber versuchen über das rehäugig unschuldige Hausmädchen Odile (Anna Karina) an die Ersparnisse der Bewohner einer Villa außerhalb von Paris heranzukommen. Sie vertreiben sich gemeinsam die Zeit und starten dann am hellichten Tag einen Einbruch, der in einer Katastrophe endet. "Bande à part" ist die Verfilmung eines Groschenromans - und gleichzeitig eine Parodie auf das amerikanische Mainstream-Kino jener Zeit. Godard macht keinen Hehl aus seiner Geringschätzung des Stoffs. Immer wieder klinkt er sich als Erzähler in die Handlung ein und kommentiert mit beißendem Spott das Geschehen. Das alles hat unbestreitbar einen gewissen Charme, ist nach Meisterwerken wie "À bout de souffle", "Vivre Sa Vie" und "La Mépris" aber doch ein kleiner Schritt zurück.
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