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Jean-Baptiste Lully: Armide (Oper) (Gesamtaufnahme) (2 CD)
 
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Jean-Baptiste Lully: Armide (Oper) (Gesamtaufnahme) (2 CD) [Doppel-CD]

Philippe Herreweghe Audio CD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD (1. April 1993)
  • SPARS-Code: DDD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Doppel-CD
  • Label: Harmonia M (Harmonia Mundi)
  • ASIN: B000025YSP
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 226.702 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Was dieses Werk zu Lullys größtem Hit gemacht hat, ist nicht zuletzt die "Schlummerszene" des zweiten Aktes: Unter dem Titel "Les sourdines d'Armide" ist dieses Thema von zeitgenössischen Komponisten wie de Visée und d'Anglebert für Laute bzw. Cembalo adaptiert worden, und diese Szene, wo Rinaldo durch Armidas Magie an einem lauschigen Bächlein eingeschläfert wird (sie sitzt derweil versteckt im Gebüsch, um ihn hernach zu töten; nur dass sie sich bei seinem Anblick stattdessen in ihn verliebt...) -- diese Szene ist die klassische Schlummerszene der Barockoper überhaupt. Sie zeigt zugleich eine besondere Qualität dieser Oper, nämlich die erstaunlich prominente Rolle des Orchesters. Das Orchester spielte in der französischen Oper immer eine größere Rolle wegen der Ballett-Einlagen, aber hier wird es, ganz anders, zur Zeichnung emotionaler Zustände, ja sogar ganzer Landschaften, eingesetzt, das wirkt eigentlich überraschend modern (diese selbständige Behandlung des Orchesters wird gemeinhin erst Rameau zugeschrieben, und noch später Gluck). Der eingeschlummerte Rinaldo hört irgendwann auf zu singen, die Nymphen die ihm im Traum erscheinen, haben nur kurze Parts -- und die gesamte übrige Darstellung der Szene fällt dem Orchester allein zu (und die Szene ist 10 Minuten lang)! Ganz wunderbar sanfte idyllische Musik, die das Zeug zum Ohrwurm hat, und man kann anlässlich dieser Stelle Herreweghes Dirigat sehr loben: er erzielt, hier wie auch sonst, neben allem anderen, perfekt nuancierte Klangfarben in der Orchesterbegleitung, die dem Ausdruck dieses Werkes eine zusätzliche Dimension verleihen. Das war jezt zwar eher ein Detailpunkt, aber er dürfte verdeutlichen, was für ein herausragendes Werk und was für eine gelungene Einspielung es ist. Eine meiner Lieblingsaufnahmen von Barockopern überhaupt.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Lullys Meisterwerk 16. September 2003
Format:Audio CD
Die Tragédie Lyrique Armide stellt unbestreitbar das Meisterwerk des Hofkomponisten von Louis XIV dar. Die Poesie stammt von Philippe Quinault, einem Dichter vom gleichen Rang eines Racine oder Corneille. Sie wurde 1686 in Paris uraufgeführt und blieb im Spielplan der Opernhäuser bis zur Revolution. Hier zeigt Lully sein ganzes Talent, die Rezitative sowie die Airs und Ballette sind perfekt plaziert und zeigen einen Künstler auf dem Gipfel seines Könnens. Die Interpretation des Collegium Vocale und der Chapelle Royale unter Philippe Herreweghe ist über jegliche Kritik erhaben. Guillemette Laurens, die ja schon reichlich Erfahrungen mit der frz. Barockoper hat, besticht durch ihre Dramatik und Howard Crook steht ihr in nichts nach.
Hier hat Lully einige seiner unsterblichsten Szenen hinterlassen: der Monolog der Armide "Enfin, il est en ma puissance" oder das wunderbare Duett zwischen Armide und Renaud welches von der umwerfenden Passacaille gefolgt wird. Diese Oper ist ein Muß in jeder Klassiksammlung! Kaum ein anderes Werk Lullys ist inseiner Gesammtheit so unwiderstehlich wie Armide, vielleicht noch Atys unter der Leitung von William Christie und Les Arts Florissants.
Eine gelungene Aufnahme, die gründlich mit den Vorurteilen gegen Lully aufräumt!
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