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Jazztime: Roman
 
 
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Jazztime: Roman [Broschiert]

Roddy Doyle , Renate Orth-Guttmann
2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 478 Seiten
  • Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 1., Aufl. (3. März 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596167760
  • ISBN-13: 978-3596167760
  • Originaltitel: Oh. play that thing
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,4 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 753.413 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Roddy Doyle
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Im Jahr 2000 erschien ein strahlender Stern namens Henry am literarischen Himmel. Henry Smarts jüngerer Bruder, auch Henry getauft, verstarb früh und wurde fortan von der Mutter als Stern gehegt. Der überlebende Henry, der sich stets nur als traurigen Ersatz empfand, entwickelte sich, nachdem der Vater, ein einbeiniger Auftragskiller, die Familie verlassen hatte, in den Straßen Dublins vom rauflustigen und selbstbewussten street kid zum toughen IRA-Kämpfer. Zwischen sämtliche Fronten geraten, zog der gutausehende Womanizer Henry Smart es vor, dem heiß gewordenen Boden Irlands den Rücken zu kehren. Frau und Kind zurücklassend, machte er sich auf den Weg so vieler irischer Emigranten. Soweit Henry, der Held, ein grandioses Heimspiel des Iren Roddy Doyle. 1924 im gelobten Amerika angekommen, strahlt der Stern nun weit weniger hell. Doyle hat sein heimisches Terrain verlassen -- und hat sich prompt verlaufen.

Das brodelnde New York-Setting der 20er-Jahre -- man ist an Ragtime und Der Pate 2 erinnert --, scheint wie geschaffen für den lebensgierigen Henry. "Sandwich-Mann" mit magischen Verkäuferqualitäten; Schwarzbrenner für Fast Olaf, einen Klein-Ganoven, der in einer Badewanne auf dem Dach Fusel destilliert, bis unter den Aethanoldämpfen der gesamte Taubenschlag kichert; Henry Smarts Geschäftchen brummen. Auch aus dem Bett von Fast Olafs schlitzohriger "Halbschwester" gibt es nur Erfreuliches zu berichten. Sepiagetönte Stimmungsbilder, in denen man das Honky Tonk-Piano förmlich klimpern hört. Und doch wird schnell klar, dass Doyle nicht recht weiß, was er mit seinem Helden in der Fremde eigentlich anfangen soll.

Nach einem Zwischenstopp mit "Halbschwester" im Norden New Yorks, beschließt Henry, gehetzt von Mafia und irischen Rächern, in der Jazzmetropole Chicago sein Glück zu suchen. Hier findet Doyle (seit den Commitments ein beständiges Leitmotiv seiner Romane), musikalischen Halt. Henry Smart erliegt dem Zauber von Louis Armstrongs Trompete. Als Manager der Jazzlegende scheint sich für Henry alles zum Guten zu wenden. Gevatter Zufall sorgt sogar für ein rührendes Wiedersehen mit Frau und Kind. Doch spätestens als es gilt, New Yorks Broadway musikalisch zu erobern, weht wieder ein schärferer Wind. Auf Henry Smart warten einige alte Bekannte.

Scharf-witzige Dialoge. Rasante Screwball-Comedy-Schnitte. Und doch -- inhaltlicher Leerlauf! Hoffen wir auf den angekündigten Schlussstein der Trilogie -- bitte wieder auf der Grünen Insel! --Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Kurzbeschreibung

1924 betritt Henry Smart, irischer Rebell und Auftragskiller, amerikanischen Boden. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten gibt es flotte Frauen, illegale Geschäfte, Gangster und neue Musik. Louis Armstrong, der mit seiner Trompete die Menge zur Raserei bringt, braucht einen Partner - und wählt Henry Smart. Das Duo ist unschlagbar, bis Henry einen folgenschweren Fehler begeht.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Macht Spaß 25. Juni 2007
Von TKr
Format:Gebundene Ausgabe
Okay, der deutsche Titel ist echt doof, aber was solls. Absurd wie man es von Doyle kennt, erleben wir nun die Forsetzung von Henry Smarts Abenteuern, diesmal in Amerika. Wie immer ist das ganze irgendwo zwischen Tragödie und Kommödie angesiedelt. Doyle beschönt nichts, zeigt das Leben in aller Härte und Hässlichkeit, spart aber auch nicht mit Humor. Man kann Henry nicht böse sein, denn er kann ja gar nicht anders, als sich nach gesellschaftlichen Verhältnissen amoralisch verhalten. Die Louis Armstrong Geschichte kam ja bei einigen Lesern nicht so gut an. Ich finde sie aus zwei Gründen gut: erstens zeigt das die Hackordnung innerhalb der Minoritäten, zweitens räumt es mit dem "Onkel Tom" Image von Louis Armstrong auf. Ja, das wirkt schon konstruiert, aber bitte im ersten Band hat er Menschen mit dem Holzbein seines Vaters erschlagen.... Was mir wirklich gut gefällt, ist Doyles Erzähltechnik, die viel mit Zeitsprüngen arbeitet.
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4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
"Jazztime" ist der zweite Teil von Doyles Trilogie um den Iren Henry Smart, der in "Henry der Held" als Junge auf den Stra$B!,(Ben Belfasts aufw$BgD(Bhst, sich dann der IRA anschlie$B!,(Bt und schlie$B!,(Blich nach Amerika auswandert: Frau und Kind zur$B!&(Bkgelassen, von der Vergangenheit verfolgt, versucht er, sich im turbulenten Amerika der Goldenen Zwanziger eine Existenz aufzubauen - er ist kreativ, hat Mut und schlie$B!,(Blich Erfolg mit seinen krummen Gesch$BgG(Bten. Aber sein Erfolg bleibt nicht unbeobachtet und Henry macht sich neue Feinde im organisierten Verbrechen. Viele weitere Fluchten sp$BgU(Ber trifft er Louis Armstrong, den er dann als dessen bezahlten pers$BO(Blichen "wei$B!,(Ben" Betreuer durchs ganze Land begeleitet - bis zum Broadway, wo noch Henrys alte "Freunde" auf ihn warten.
"Jazztime" leidet ein wenig am Fluch von Trilogien: Wer den ersten Teil nicht kennt, dem bleibt einiges verschlossen, und die Geschichte hat weitaus weniger Anziehungskraft. Gerade die ersten einhundert Seiten, Henrys Ankunft und Anfang in New York sind dicht und spannend - leider wird es dann mehr und mehr konfus und gerade das, was reizvoll klingt - das Zusammentreffen und -arbeiten mit Louis Armstrong- geh$BS(Bt zu den Schw$BgD(Bhen des Buches. Musikalisch furios am Anfang, sp$BgU(Ber bleibt leider nur ein sehr blechern klingendes Tr$BU(Ben...
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1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von M. Bohn
Format:Gebundene Ausgabe
Ein irischer Freiheitskämpfer flieht nach New York. Er kann seine Verfolger nicht abschütteln und macht sich neue Feinde. Eine wirre Handlung beginnt. Schnelle Wechsel der Erzählzeiten, ständige Sprünge, Rückblicke, Andeutungen und eine chaotische Sprache lassen kein Lesegefühl aufkommen. Viele der Andeutungen beziehen sich auf den ersten Band, den ich nicht gelesen habe. Die Passagen, in denen Louis Armstrong in die Handlung eingearbeitet wurde, sind noch einigermaßen interessant, wirken aber zum Schluß sehr konstruiert. Schade, ich hatte einen Jazzroman erwartet.
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