Facebook Twitter Pinterest
Menge:1
Jazz+Suiten+Nr.1+2+%5BDVD-A... ist in Ihrem Einkaufwagen hinzugefügt worden
+ EUR 3,00 Versandkosten
Gebraucht: Sehr gut | Details
Verkauft von darska25
Zustand: Gebraucht: Sehr gut
Kommentar: LEICHTE GEBRAUCHSSPUREN - SOFORT LIEFERBAR
Möchten Sie verkaufen? Bei Amazon verkaufen

Jazz Suiten Nr.1+2 [DVD-AUDIO] Doppel-LP

4 von 5 Sternen 3 Kundenrezensionen

Preis: EUR 24,31 Kostenlose Lieferung ab EUR 29 (Bücher immer versandkostenfrei). Details
Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Alle Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Preis
Neu ab Gebraucht ab
DVD-Audio, Doppel-LP, 17. März 2003
"Bitte wiederholen"
EUR 24,31
EUR 12,40 EUR 5,99
Gewöhnlich versandfertig in 2 bis 4 Wochen.
Verkauf und Versand durch Amazon. Geschenkverpackung verfügbar.
6 neu ab EUR 12,40 1 gebraucht ab EUR 5,99

Hinweise und Aktionen


Wird oft zusammen gekauft

  • Jazz Suiten Nr.1+2 [DVD-AUDIO]
  • +
  • Violinkonzerte [DVD-AUDIO]
Gesamtpreis: EUR 37,77
Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen

Produktinformation

  • Komponist: Dmitri Schostakowitsch
  • DVD-Audio (17. März 2003)
  • Hinweis: Diese DVD-Audio Disk ist auf den meisten DVD-Spielern sowie allen DVD-Audio-Spielern abspielbar.
  • SPARS-Code: DDD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Doppel-LP
  • Label: Naxos (Naxos Deutschland Musik & Video Vertriebs-)
  • ASIN: B00007FPFL
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen 3 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 309.463 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)
  •  Möchten Sie die Produktinformationen aktualisieren, Feedback zu Bildern geben oder uns über einen günstigeren Preis informieren?
     Ist der Verkauf dieses Produkts für Sie nicht akzeptabel?

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Der Dirigent Dmitry Yablonsky und das Staatliche Russische Sinfonieorchester präsentieren auf dieser Aufnahme mit Seltenheitswert eine wenig bekannte, aber keineswegs uninteressante Seite des eher für seine Sinfonien, Konzerte und Streichquartette bekannten Dmitri Schostakowitsch. Dessen Beschäftigung mit zeitgenössischer Unterhaltungsmusik ergab sich zufällig anlässlich einer Wette, die der 22-jährige Schostakowitsch 1926 mit dem Dirigenten Nikolai Malko eingegangen war: Er sollte innerhalb von einer Stunde das damals sehr populäre Stück "Tea For Two" von Vincent Youman aus dem Musical No, No, Nanette für Orchester arrangieren. Das Resultat war der "Tahiti Trott", op. 16, der ebenfalls auf dieser Aufnahme enthalten ist. Für sein Arrangement brauchte Schostakowitsch angeblich nur 40 Minuten!

Angeregt durch einen Musikwettbewerb schrieb Schostakowitsch 1934 seine Jazz-Suite Nr. 1, deren Intention unter anderem darin lag, den Jazz auf ein ernst zu nehmendes musikalisches Niveau zu heben. Dieses gelang Schostakowitsch auf eindrucksvolle Weise, indem er die Klangfarben von Blues und Jazz mit der europäischen Musiktradition verband. Das Ergebnis waren drei sich gegenseitig kontrastierende Sätze, bei denen zu der herkömmlichen Orchesterbesetzung noch die für Jazzbands typischen Instrumente wie Gitarre oder Saxofon hinzukamen. Eine zweite Jazz-Suite entstand 1938, jedoch ging die Partitur während des Zweiten Weltkrieges verloren. Das auf dieser Aufnahme enthaltene gleichnamige Stück basiert auf einer anhand eines Klavierauszugs rekonstruierten Fassung des Briten Gerald McBurney aus dem Jahr 2000, zu der seither weitere Sätze hinzugekommen sind. Hier handelt es sich eher um Unterhaltungs- oder Bühnenmusik als um Jazz im strengen Sinne, nichtsdestoweniger ist es hörenswert, zumal es die leichte, aber keineswegs unkünstlerische Seite im Musikschaffen Schostakowitschs präsentiert. Kinogängern wird besonders der Walzer Nr. 2 aus dieser Suite bekannt vorkommen -- Stanley Kubrick setzte ihn als Filmmusik in seinem Spätwerk Eyes Wide Shut ein.

Ebenfalls hörenswert und, wenn man so will, "konventioneller" Schostakowitsch ist die Suite "Der Bolzen", op. 27a, die diese Aufnahme eröffnet. Diese Suite ist ein 1933 geschriebener Extrakt aus dem gleichnamigen dreiaktigen Ballett, das Schostakowitsch 1930 komponiert hatte: Es stellte im Prinzip ein kommunistisches Propagandastück dar, in dem es um Sabotage in einem sowjetischen Industriebetrieb ging. Die Suite überzeugt jedoch vollauf durch die kunstvolle Integration von Zitaten und Parodien, ihre Stimmungswechsel und ihren mitreißenden Schwung. Dmitry Yablonsky und das Staatliche Russische Sinfonieorchester gestalten dieses Stück wie auch die anderen Werke sehr spannend, mit differenzierter Dramatik und dem nötigen Biss. --Albrecht Volk


Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Top-Kundenrezensionen

Das Label Naxos, im CD-Bereich hauptsächlich bei preiswerten Veröffentlichungen aktiv, veröffentlicht in unregelmäßigen Abständen nun auch DVD-Audios mit 5.1 Surround Sound. Obwohl im Programm mit Vivaldis "4 Jahreszeiten" und Holsts "Planeten" auch zwei nicht gerade selten eingespielte Werke zu finden sind, liegt der Schwerpunkt doch erkennbar auf der Entdeckung von gemeinhin unbekannten, ja teilweise kaum als Tonträger verfügbaren Stücken. Der musikalische Spagat könnte dabei nicht größer sein: Von Vivaldis "Doppelorchesterkonzerten für Violine" über den amerikanischen Komponisten Grofe bis zu einer nicht unumstrittenen Rekonstruktion Elgards 3. Sinfonie reicht das Repertoire. Mit der vorliegenden Zusammenstellung verschiedener Werke Dimitri Schostakowitschs setzt man nun endgültig einen Schwerpunkt mit Musik des 20. Jahrhunderts - eine sicher gewagte Strategie, wo doch andere Labels das noch relativ unbekannte Format eher mit Beethovens und Dvoraks 9. zum Durchbruch verhelfen wollen. Wer Schostakowitsch als etwas vergeistigten, avantgardistischen und einerseits typisch wie untypisch russischen Komponisten kennt, wird hier noch mehr in Erstaunen versetzt: Die Werke stammen alle aus seiner frühen Schaffensperiode und stehen alle im Spannungsfeld zwischen "E-Musik" und Jazz/Unterhaltungsmusik.
Der Vergleich mit der Philosophie Leonard Bernsteins drängt sich auf, aber Schostakowitsch machte seine diesbezüglichen Experimente schon in den 20er und 30er Jahren, und unterscheidet sich dabei grundsätzlich von den Amerikaner, die Stücke dokumentieren eher eine Sinnsuche zwischen verschiedenen Musikstilen als eine Überwindung derselben, wie Bernstein es immer propagierte.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar 15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Mit ein paar Kommentaren meiner Vorredner hier bin ich nicht ganz einverstanden.

Den Walzer Nr. 2 hat nicht Stanley Kubrick populär gemacht, sondern dieser Walzer durfte schon vorher an keiner rauschenden Ballnacht fehlen.

Die Musiker - allen voran die Bläser - bringen nicht ununterbrochen, aber doch z.B. in The Drayman's Dance oder im Marsch der zweien Jazz Suite eine mitunter sogar schräge Spielfreude zum Ausdruck, der man gerne zuhört.

Die Qualität des Orchesters ist über jeden Zweifel erhaben. Uns kommt eine andere als die vielleicht gewohnte Musikalität entgegen, eine Musikalität, die sich hinter das Werk stellt und weniger die Leistung eines Solisten in den Vordergrund zu bringen versucht. Den einen oder andern mag dies an die typisch sozialistisch-russische Aufführungspraxis erinnern, aber wenn man bedenkt, wann diese Stücke geschrieben wurden, dann ist es unterm Strich halt doch authentisch. Im übrigen war Jazz damals noch nicht das, was man heute drunter versteht. Schade ist bloss, dass die Tuba gemessen an der Qualität des Orchesters etwas abfällt, aber das Orchester spielt auf einem derart hohen Niveau, dass es für eine Tuba (jede Tuba) schwierig ist, qualitätsmässig mitzuhalten. Und - ach ja - im Finale der Suite 2 gibt's im ersten Drittel unzulässige Temposchwankungen (vermutlich aus Rücksicht auf den Vibrafonisten), aber da kann ich ein Auge zudrücken.

Von der Tonqualität her repräsentiert diese DVD sowohl klanglich als auch von der räumlichen Darstellung und der Tiefenstaffelung, aber auch bezüglich Surroundqualitäten, die audiophilste Aufnahme in meiner Sammlung.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Von Ein Kunde am 12. März 2004
I have mixed feelings for this DVD-Audio. The interpretations are quite good, although sometimes a little too fast and without grace.
Another minus is the quality of the sound. It is only recorded at 48 kHz with 24 bit resolution. 96 kHz would be a lot better.
In any case, good value for the price.
Kommentar Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden


Kunden diskutieren