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Jazz Poems
 
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Jazz Poems

Esther Kaiser Audio CD
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Gesang und ein Piano-Trio, das hört sich nach klassischen Jazzballaden an. Doch hinter Jazz Poems verbirgt sich viel mehr. Esther Kaiser, die 1975 geborene Sängerin, hat unter anderem beim Bundesjazzorchester sowie in verschiedenen Musiktheaterproduktionen mitgewirkt, das Projekt Jazz Poems verfolgt sie seit 2000. Ihr 2004 veröffentlichtes Debütalbum darf durchaus als eine Entdeckung gefeiert werden.

Zusammen mit ihren versierten, einfallsreichen Musikern, die der jungen Berliner Jazzszene angehören, hat sie Kompositionen von Thelonious Monk, Wayne Shorter oder Astor Piazzolla unter die Lupe genommen und dazu eigene Texte verfasst, die ihnen wie auf den Leib geschrieben sind. Es sind Gedichte, die viel Schwermut atmen, aber Esther Kaiser weiß Lyrik mit Dramaturgie zu verbinden. Nicht nur Piazzollas "Milonga del Angel" ist in dieser Hinsicht atemberaubend. Kaiser singt und textet auf Englisch, ihre Stimme ist hell, beweglich und differenziert. Ihr Gesang vereint sozusagen Jazzballade mit Chanson und reicht bei "Miriam", Kaisers einziger Eigenkomposition auf der CD, fast bis zum Kunstlied. --Roman Rhode

JazzThing Feb/März 04 Feature von Josef Engels

Unschuld am Abgrund. Sie ist jung, sie ist klug, und sie hat einen höchst eigenen Zugang zur improvisierten Musik. Die 28-jährige Sängerin Esther Kaiser zeigt mit ihrem Album "Jazz Poems", dass Astor Piazolla, Sting und Thelonious Monk mehr miteinander verbindet, als man landläufig denkt. (...) "Im ersten Entwurf stellte ich mir Jazz Poems eigentlich als einen Flirt mit der Neuen Musik vor. Diese Art von modernem Jazz, der jetzt nicht mehr unbedingt Bebop- Elemente haben muss oder Swing, sondern der sich auflöst in Richtung E-Musik und Weltmusik", erläutert Kaiser. Das klingt relativ staatstragend, ist im Ergebnis aber eine wunderbar ausgewogene Mischung aus Intellekt und Gefühl, Melancholie und Spielwitz geworden; Mit Cello, Flöte und Sax, einer prima Rhythmusgruppe um den hochmögend begabten Carsten Daerr - und lauter hervorragenden Texten. (...)

JazzThing Feb/März Fortsetzung

(...) Im Zentrum von Jazz Poems steht eine Bearbeitung des "Angel"-Zyklus von Astor Piazolla. Sie habe immer gedacht, dass diese Musik unbedingt Wörter brauche, erklärt Kaiser. Und dann fand sie sie: Zeilen, die von der Geburt und dem Tod eines Engels berichten, bedeutungsdurchlässig und erhebend traurig. Sie hat sie selbst geschrieben. Und erweist sich damit als bemerkenswert talentierte Dichterin. (...)"Ich sehe mich wirklich eher als Sängerin", gesteht Esther Kaiser (...) Natürlich, als ausstudierte Jazz-Vokalistin weiß Esther Kaiser ganz genau, was sie in musikalischer Hinsicht tut. (...) "Jazz Poems" ist nun ein guter Beleg dafür, wie man Wissen unfd Gespür in eine feine Balance bringen kann.

Stereo 03/04

Wenn eine der führenden deutschen Jazzzeitschriften und ein profiliertes Jazzlabel eine sängerin so explizit präsentieren, dann muss wohl etwas Besonderes dran sein. Und wirklich ist Esther Kaiser alles andere als der normale Durchschnitt. Statt Standards singt sie Piazolla und Kachaturian, statt Gershwin Coleman, Monk und Sting. Erbsen zählende Literaten mögen die Qualität von Kaisers Liedtexten in Frage stellen, die Qualität und Originalität ihrer Musik sollte das aber auf keinen Fall berühren.

Musik-Check 4 Sterne Hifi-Check 4 Sterne

Jazzpodium 03/04

Irgendwann besinnt sich doch das eine oder andere Label auf die Propheten des eigenen Landes. Und so bringt Double Moon Records in Zusammenarbeit mit "JazzThing" eine Reihe von deutschen Jazzjungstars ins Rampenlicht - zumindest auf CD. seinen Auftakt nimmt das Ganze mit der Präsentation einer Sängerin aus der Berliner Jazzszene, die ja deren einige begabte zu bieten hat - (...) Esther Kaiser hat einen Quantensprung nach vorne gemacht, läßt sich auf "Jazz Poems" nicht allein von den, auch mit eigenenAlben und großartigen Projekten glänzenden, Carsten Daerr,p, begleiten. sonder auch der rest der Band steht feste hinter ihr, wenn es darum geht, ihr wie auf den Leib geschriebenes Material vom Monk bis sting über Jobim und Chatschaturian zu interpretieren. Esther Kaisers Stimme ist großartig, intensiv, gereift und ausdrucksstark. Neben der Interpretation der Songs hat sie mit erfolg auch eineige Instrumentalkompositionen mit ihren eigenen englisch-sprachigene Lyriks versehen. Fazit: Sehr schöner Vokaljazz - und könnte es nicht sogar sein, dass ihre Version von Stings "Fragile" schöner ist als das Original?!

Jazzthetik 03/04

Jazzgesang ist seit mehreren Jahren nicht nur weltweit, sondern auch in Deutschland schwer im Kommen. Auf einmal tauchen Namen wie Lisa Bassenge, Lyambiko, Ulita Knaus oder sonja Kandels auf, wo jahrelang Flaute war. esther Kaiser kann sich in den Reigen der "neuen, deutschen Jazzsängerinnen" einriehen. Und auch sie kann auch wesentlich mehr, als nur Jazzstandards schön interpretieren. Die (Neu-)Berlinerein hat sich ein gutes Programm zusammengestellt: Im Zentrum stehen Kompositionen von Astor Piazolla, die mit neuen Texten versehen wurden. Denn Esther Kaiser kann nicht nur expressiv bis hochvirtuos singen,sondern auch texten. So bekamen John Lewis' Klassiker "Django" oder Wayne Shorters wunderschöne Ballade "Infant Eyes" neue Lyrics, die sich stimmig an die Melodie anschmiegen. Rund wird das Projekt durch die auswahl der Musiker. Mit Carsten Daerr (P), Ralph Graessler (B) und Jens Dohle am Schlagzeug zeigte die Sängerin schon ein gutes Händchen. Besonders gut gefällt mir auch die Auswahl der "Klangfarben-Extras" Flöte (Tilman Dehnhard) und Cello (Friedrich Paravicini). Ein beachtliches Debüt.
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