Habe mir das Buch auf gut Glück gekauft, weil ich mal in Jazz reinschnuppern wollte, ohne mir eins dieser dicken Theoriebücher zu holen, die man nur versteht wenn man gerade in Musik studiert hat. Wenn man das ca. 80 Seiten Buch in der Hand hält und das erste mal überfliegt wird man erst mal skeptisch, weil es nach gar nicht so viel aussieht. Aber nach anspielen merkt man doch das der Autor genau das erreicht was er mit dem Titel sagt. Er vermittelt "Basics". So lässt er mich im ersten Kapitel die ersten beiden Findersätze der Dur-Tonleiter mit der CD im Hintergrund durch alle Tonarten spielen. Der Autor erschlägt einem nicht mit einem Berg von Infos die sich nicht behalten und anwenden lassen, sondern setzt erfolgreich einen Grundstein zum kreativen Jazzspiel. Hierzugibt er Tips wie sich Melodieläufe interessant gestallten lassen. Er vermittelt ebenso erste Akkorde und Arpeggios aus der II-V-I Kadenz, die wieder durch alle Tonarten gespielt werden. Dabei werden nicht viele behandelt, die die drin vorkommen sitzen dann aber auch zum Schluss, und wie der Autor sagt, dass man nicht auf einmal 2000 verschiedene Griffe für Dur und Moll ungenau gelernt werden sollten, sondern lieber erstmal 10, auf die mal sich aber sicher verlassen kann.
Dieses Buch macht einen nicht zu einem perfekten Jazzgitaristen, ich denke das soll es auch gar nicht. Es vermittelt einen ersten Einblick in die Spielweise des Jazz und bringt einem erste Tonleitern, Modes, Akkorde, Arpeggios und mehr bei, ohne einem mit der komplizierten Theorie zu erschlagen. Ein an sich gutes Buch.