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Die Ermordung eines heimlich homosexuellen Lehrers namens Jay ist ein gefundenes Fressen für einen gleichnamigen und gleichfalls schwulen Fernsehproduzenten, der die Chance auf hohe Einschaltquoten wittert. Um diese auch wirklich zu erreichen, hilft er der Wirklichkeit ein wenig auf die Sprünge, lässt durch die Mutter des Ermordeten ihre Identifizierung des Leichnams nachspielen und sorgt auch dafür, dass dem gefassten Mörder die Handschellen abgenommen werden, damit seine Festnahme mit der Kamera festgehalten werden kann.
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Interessanter Erstlingsfilm des philippinischen Regisseurs Francis Xavier Geisler, der sich der Verzerrung der Wirklichkeit durch das Fernsehen widmet. Geislers ausgereiftes Spiel mit den verschiedenen Fiktionsebenen - auch die Realität im Film wird am Ende als Fiktion hervorgehoben - konzentriert sich neben der beißenden, aber auch humorvollen Kritik am Quotenwahn und seinen Auswüchsen auf die Figur des Strippen ziehenden Fernsehproduzenten, der unter den Einfluss seines Stoffes gerät.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Philippinischer Debütfilm, der die Verzerrung der Wirklichkeit durch nach der Quote schielende Fernsehmacher illustriert.
Kurzbeschreibung
Beide heißen Jay, beide sind schwul. Der eine ist TV-Produzent, der über den anderen, einen ermordeten schwulen Lehrer, eine Dokumentation machen will. Der Filmer hält die Totenwache und gibt sie als Teil einer "Reality Show" aus, Fakten kümmern ihn nicht. Die "Reality", die man hier zeigt, hängt einzig von der Unterhaltung ab, die das Material den Zuschauern bietet. Eine grandiose und raffinierte Parodie auf eine TV-Unterhaltung für diejenigen, die sich Realität vorleben lassen, weil sie kein eigenes Leben haben. Ein schillerndes Spiel, bei dem die Grenzen verwischen: die Wirklichkeit ist nichts anderes als das, was Quote bringt. Hat der eine Jay den anderen wirklich gekannt ... wirklich geliebt ... ? Nicht alles, was man sieht - ist wirklich. Gleich zwei philippinische Superstars sind die Protagonisten in diesem Film-im-Film, Baron Geisler und Coco Martin.
Produktbeschreibungen
Beide heißen Jay, beide sind schwul. Der eine ist TV-Produzent, der über den anderen, einen ermordeten schwulen Lehrer, eine Dokumentation machen will. Der Filmer hält die Totenwache und gibt sie als Teil einer "Reality Show" aus, Fakten kümmern ihn nicht. Die "Reality", die man hier zeigt, hängt einzig von der Unterhaltung ab, die das Material den Zuschauern bietet. Eine grandiose und raffinierte Parodie auf eine TV-Unterhaltung für diejenigen, die sich Realität vorleben lassen, weil sie kein eigenes Leben haben. Ein schillerndes Spiel, bei dem die Grenzen verwischen: die Wirklichkeit ist nichts anderes als das, was Quote bringt. Hat der eine Jay den anderen wirklich gekannt ... wirklich geliebt ... ?
Nicht alles, was man sieht -
Nicht alles, was man sieht -