weddingedit Hier klicken muttertagvatertag Cloud Drive Photos Kamera16 Learn More bruzzzl Hier klicken Fire Shop Kindle Sparpaket Autorip GC FS16

Kundenrezensionen

3,0 von 5 Sternen377
3,0 von 5 Sternen
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 11. September 2014
Ich trage das UP24 jetzt eine Woche und habe seit 2 Tagen das Update der neuen Firmware und der neuen App eingespielt, hier mein Bericht.

*** Vorüberlegungen ***
Zunächst sollte man sich fragen, was man eigentlich von einem Gadget am Handgelenk erwartet.
Ich möchte kein Gerät haben, welches permanent mit dem Smartphone sprechen will und ohne diese dauerhafte Verbindung nur ein Mode-Accessoire darstellt.
Ich möchte auch kein Gerät mit Display, welches mir anzeigt, dass gerade eine meiner Facebook-Freunde ein neues Icebucket-Challenge-Video hochgeladen hat.
Ich möchte auch keinen Tochscreen oder zig Knöpfe haben, wo ich dauernd irgendwas einstellen, bedienen oder bestätigten muss.
Was ich wollte, ist ein (meist) stiller Begleiter, der meine Bewegungsaktivitäten trackt und die Schlafqualität überwacht. Zudem war ein wichtiges Feature für mich das "sanfte Wecken", also ein Aufwecken ausserhalb der Tiefschlafphase.
Genau diese Dinge bekommt das UP24 perfekt hin und dazu reicht ein einziger Knopf, die Vibrationsfunktion und ein (nur nach Knopfdruck) kurz leuchtendes Tag/Nacht Symbol.

*** Größe ***
Man kann das UP24 in 2 Farben (reine Geschmacksache) und 3 Größen kaufen. Die Größenwahl hatte mich vor das erste Problem gestellt, denn mit dem beschriebenen Verfahren (Band um das Handgelenk, Länge messen) erbrachte genau 18 cm, was dem Maximum für Größe M und dem Minimum für Größe L entspricht.
Nach dem Lesen einiger Rezensionen und beantworteter Frage anderer Käufer (Danke!) habe ich mich für L entscheiden, was vollkommen richtig war.
Liegt man nämlich am oberen Ende des Bereiches für eine Größe, sitzt das Band sehr stramm und die Enden stehen in einem Winkel vom Handgelenk ab, der ein unauffälliges Tragen unter dem Hemd kaum möglich macht.
Im Zweifel also lieber das größere Band nehmen.

*** Einrichten des Bandes ***
Die Kopplung des Bandes geschieht mittels Bluetooth 4.0 LE (low energy), d.h. man benötigt Android KitKat (oder ein entsprechendes iOS) auf seinem Gerät - sonst geht nichts.
Nach Laden der App (UP24) und Einschalten von Bluetooth geht die Kopplung sehr schnell und man kann einige persönliche Daten (Alter, Gewicht, Photo) und seine Ziele (Gewicht, Schlafdauer) eingeben.
Außerdem kann man beliebig viele Timer definieren, zu denen das Band einen durch Vibration wecken soll. Andere Bänder wie das Sony SWR10 bieten hier nur eine Unterscheidung Werktage / Sa+So an.
Dann sollte man das Band noch aufladen. Das geschieht über das Entfernen der Kappe mit dem silbernen Schild, worunter sich ein Klinkenstecker befindet. Auf diesen steckt man den beiliegenden USB-Adapter und kann sein Band an jedem USB-Ladegerät oder am PC laden.
Den aktuellen Status des Bandes bekommt man durch einen kurzen Knopfdruck auf den einzigen Knopf angezeigt: "Sonne" bedeutet Tagmodus, "Mond" bedeutet Nachtmodus.
Voll aufgeladen hält der Akku angeblich 14 Tage. Die Akkustandsanzeige in der App scheint das bsiher zu bestätigen.
Damit ist die Einrichtung schon fertig :-).

*** Schlafüberwachung ***
Das erste wichtige Feature des UP24 ist die Überwachung der Schlafqualität. Der Wechsel vom Tag- in den Nachtmodus geschieht mittels einens langen Drucks auf den Knopf, bis das Band kurz vibriert und der Mond blinkt.
Anhand der Bewegungen weiss das UP24 ob man sich
- in einer Tiefschlafphase befindet
- in einer seichten Schlafphase befindet
- im Wachzustand befindet
Das klappt erstaunlich gut und es ist interessant, bestätigt und erklärt zu bekommen warum man sich morgens nicht richtig ausgeschlafen fühlt, obwohl man 8 Stunden im Bett verbracht hat.
Ich werde z.B. künftig meinen Koffein-Konsum etwas zurückfahren, da dieses nur sehr langsam vom Körper abgebaut wird und selbst die Cola Mittags noch Auswirkungen auf den Schlaf haben kann.
Das "Smart Wakeup", also das Aufwecken in einer Nicht-Tiefschlafphase, funktioniert dementsprechend auch perfekt.

*** Bewegungs-Tracking ***
Das UP24 erkennt anhand der Bewegungen und Erschütterung sehr genau, was man gerade tut. Gehen und Laufen wird zuverlässig erkannt, hingegen wird bei einer längeren Bahnfahrt mit einigen Rucklern kein einziger Schritt gezählt - sehr gut.
Die Voreinstellung des Bandes bezgl. der Schrittlänge ist recht gut, kann aber noch durch Kalibrierung der Schrittlänge perfektioniert werden.
Dazu bin ich auf einen Sportplatz mit 400 Meter Bahn gefahren und dort jeweils eine Runde gegangen und eine Runde gejoggt. Dazu nutzt man die "Stoppuhr" Funktion des Bandes mittels einem kurzen und einem langen Druck auf den Knopf.
Die erste Runde Gehen wurde bei mir mit 417 Meter angezeigt, die zweite Runde Joggen mit 423 Metern. In der App kann man diese gestoppten Aktivitäten dann kalibrieren - in diesem Fall jeweils 400 Meter.
Die anschließenden beiden Testrunden (wieder Gehen und Laufen) wurden dann jeweils mit genau 400 Metern angezeigt.
Man muss aber ganz deutlich sagen, dass das Armband kein GPS Tracking hat. Ein 8,5 km Waldlauf mit einigen Höhenunterschieden wurde bei mir mit etwas über 10 km angezeigt, da die Schrittlänge von der Stadionrunde abgewichen ist.
Wichtig ist aber die Messung der Bewegung und das Zählen der Schritte. Die Zielsetzung in der App geht daher auch richtigerweise auf die Anzahl Schritte, nicht auf die Entfernung.
Für absolvierte Aktivitäten werden dann neben der Schrittzahl die Entfernung und die verbrauchten Kalorien angezeigt (aus dem Gewicht errechnet).
Sehr schön das Feature, sich nach x Minuten Inaktivität durch eine kurze Vibration daran erinnern zu lassen, ein paar Schritte zum Auflockern zu machen. Ich habe das auf eine Stunde eingestellt und werden bei der Arbeit am PC öfter erinnert.

*** Ernährungs-Tracking ***
Wer mag, kann seine Mahlzeiten in die App eingeben. Seit dem Update funktioniert das sehr komfortabel:
Zunächst wählt man das Lebensmittel per Texteingabe oder Barcode-Scan oder Foto (!) aus. Letzteres ist wohl eher eine Spielerei und hat bei meinem Frühstück (Rührei mit Speck) heute morgen nicht funktioniert.
Die Texteingabe und das Scanning funktionieren sehr gut, bei der Texteingabe reichen ein paar Buchstaben schon für intelligente Systemvorschläge.
Nach dem erkannten Lebensmittel kann man dann die Menge entweder durch Auswahl von gängigen Portionen oder Auswahl von Gramm einstellen.
Sehr gelungen ist die Bedienung in der App: Links/Rechts wischen um durch die einzelnen verfügbaren Maßeinheiten (Portion/Stück/Gramm) zu blättern und Hoch/Runten um die Menge festzulegen.
Einziger Kritikpunkt: Die Hoch/Runter Mengenwahl ist sehr empfindlich, so dass man einen ruhigen Finger haben muss oder mit leicht abweichenden Mengen leben muss (heute früh habe ich 3,1 Eier gegessen).
Am Ende wird die Ernährung farblich nach Qualität bewertet und im Detail nach Kalorien und Inhaltsstoffen, wobei z.B. zuviel Zucker oder Colesterin explizit gemahnt werden. In der Übersicht sieht man auf sofort, wieviele Kalorien heute noch fehlen oder ob man zuviel gegessen hat.

*** Weitere Features ***
Die App gibt einem jeden Tag noch mehr oder weniger nützliche Tipps für alle möglichen Dinge oder bietet "Challenges" an. Die gestrige Challenge "8 Gläser Wasser trinken" habe ich locker bestanden :-).
Die Tipps kann man bewerten mit "nützlich" oder "interessiert mich nicht. Ich denke, nach dieser Bwertung bekommt man dann Tipps aus bestimmten Kategorien nicht mehr angezeigt.
Am Ende des Tages kann man dann kontrollieren, ob alle 3 Ziele (Schlaf, Schritte, Ernährung) erreicht wurden.

*** Schlussbemerkung ***
Es gibt günstigere Armbänder als das UP24. Es gibt auch Armbänder, die eher in Richtung Smartwatch gehen und rein vom Nerd-Level her mehr hermachen.
Ich habe allerdings noch kein Band gesehen, welches die oben genannten Ziele so gut unterstützt und einen solchen Komfort der App bietet wie das Jawbone UP24.
Ein kleiner Wermutstropfen ist die Tatsache, dass das UP24 nicht wasserdicht ist, also zum Duschen oder gar Schwimmen ausgezogen werden muss. Das ist aber Jammern auf hohem Niveau und verdient keinen Stern-Abzug.
Von mir also 5 Sterne und eine klare Kaufempfehlung.

*** Update 23.09.2014 ***
- Ich kann bestätigten, dass der Akku 14 Tage durchhält bei moderatem Gebrauch der Stopp-Funktion und der LED-Statusanzeige - top!
- Das Band hat sich ein klein wenig aufgeweitet, sitzt aber immer noch gut und schlackert nicht. Trotzdem wäre mir ein System wie bei den Sony-Armbändern lieber, da sich damit sogar ein wasserdichtes Design erreichen lässt.
- Was bei der App ein wenig nervt ist die zwangsweise Online-Verbindung. So wie es aussieht, wird das Band ausgelesen, die Daten in die Cloud geladen und dann wieder aus der Cloud aufs Smartphone geholt. Ohne Online-Verbindung werden die aktuellen Werte des Tages auch nicht angezeigt.
Hier hoffe ich ganz klar auf eine Nachbesserung mit dem nächsten Update. Das übliche Vorgehen ist, die Daten zunächst lokal auf dem Telefon zu präsentieren und bei der nächsten Online-Gelegenheit zu synchen mit der Cloud.
- Nach einigen Tagen bekommt man in der App motivierende Hinweise angezeigt. Nach einem sportreichen Wochenende bekam ich z.B. den Hinweis, dass ich mit meiner Schritte-Leistung in die Top 20% der "Up24 Besitzer" vorgedrungen bin - sehr schön.

*** Update 17.01.2015 ***
Vor kurzem ist es mir tatsächlich mal passiert, dass der Akku des Bandes komplett leer gelaufen ist. Tja, wer denkt schon dran, alle 14 Tage zu laden? Es scheint, dass dann nach dem Laden etwas mit den Alarmen nicht mehr stimmt: Manchmal wird gar nicht alarmiert, manchmal an falschen Wochentagen. Auch in den Internet-Foren wird darüber berichtet ohne aber eine gute Lösung zu nennen.
Folgendes hat bei mir geholfen:
a) Akku des Bandes wieder komplett aufladen
b) Alle Alarme in der App löschen, Band synchen
c) Band entkoppeln über die App mittels "Band-Management -> Armbanddaten löschen"
d) Im Android-Gerät Bluetooth ausschalten und alle App-Daten für "UP" löschen, danach das Android Gerät neu starten
e) Das Band "hard resetten" mit folgender Kombination: 9 x kurz drücken, dann 1x lang bis mehrere Symbole blinken. Ein paar Minuten warten, da das Band neu startet
f) Anschliessend Bluetooth wieder einschalten, die App "UP" starten, Logindaten neu eingeben und das Band neu koppeln.
Da alle Daten in der Cloud gespeichert werden, verliert man weder Schritte noch Schlafprotokolle :-)

*** Update 12.08.2015 ***
Leider ist mir vor einigen Wochen der Knopf des Bandes abgefallen. Ich habe daraufhin den Support von Jawbone kontaktiert und nach 3 Tagen ein nette Dame am Telefon, die mir die Varianten "Ersatz durch dasselbe Modell" oder alternativ Amstieg auf "Up Move" anbot.
Ich hatte mich sofort nach dem Defekt mal informiert, was sich auf dem Markt der Fitnesstracker so getan hat, um ggf. ein ganz neues Band zu kaufen.
Ich musste aber feststellen, dass es für meine Bedürfnisse, insbesondere das "Smart Wakeup" Feature so gut wie keine Konkurrenz zum UP24 gibt. Das neue UP3 scheint mir noch nicht ganz von Kinderkrankheiten befreit, daher fiel meine Wahl auf ein neues UP24.
Dieses konnte ich nicht mal eine Woche später in der Hand halten (Versand aus Irland). Dank Cloud-Speicherung konnte ich nach dem erneuten Installieren der App und der Anmeldung sofort auf meine alten Daten zugreifen und nach Kopplung des neues Bandes sofort loslegen.
Man sagt ja, am Support erkenne man die wahre Qualität eines Herstellers und der Jawbone Support hat auf jeden Fall die Bestnote verdient.

*** Update 04.09.2015 ***
Leider hat nach nicht mal 2 Wochen mit dem Ersatz der Akku des Bandes seinen Geist aufgegeben.
Der Support ist seit einer Woche involviert, als Antwort kam zunächst mal nur die Anleitung für einen Warmstart. Dieser hatte bei mir aber nicht geholfen. Voll geladen hält der Akku gerade mal einen Tag durch, dann ist das Band wieder komplett tot.

*** Update 15.10.2015 ***
Der ausgezeichnete Jawbone Support hat mir das defekte Austausch-Band getauscht.
Seit ein paar Wochen funktioniert jetzt alles wieder wunderbar - wie ganz am Anfang mit meinen ersten Tests.
Sollte ich wirklich Pech gehabt haben mit dem defekten Austauschgerät?
Ich werde mich in einem halben Jahr wieder melden, oder auch früher wenn etwas passiert.

Insgesamt erhöhe ich meine Wertung auf 4 Sterne und spreche wieder eine bedingte Kaufempfehlung aus.
1212 Kommentare|519 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. April 2014
Hier mein Erfahrungsbericht der ersten 3 Wochen mit dem Up24. Es ist
mein erstes Fitness-Armband, deshalb schildere ich nur meine Eindrücke.

Die Größenermittlung war einfach. Mit einem Band habe ich die richtige
Größe (L) für mich ermittelt. Die Packung hat auch eine Schablone, durch
die man das Handgelenk stecken kann. So ermittelt man im Laden wohl die
Größe. Nach dem ersten Aufladen gab es eine problemlose Registrierung und
Synchronisierung mit meiner iPhone-App.
Danach habe ich das Armband bis jetzt 3 Wochen Tag und Nacht getragen.
Durch die Größe sitzt es immer vor der Hemdenmanschette, so dass man es
nicht "verstecken" kann. An das Armband hat man sich auch nach 1-2 Tagen gewöhnt.

Die App zeigt einem zuverlässig die Schrittzahl bzw. die Schlafphasen an.

Nachtmodus:
Bei einer unruhigen Nacht bestätigen einem die kurzen Tiefschlafphasen,
bzw. die häufigen Unterbrechungen in dem subjektiven Gefühl, wie die
Nacht gewesen ist. Fühlt man sich morgens ausgeschlafen, dann war die
Nacht auch von langen Tiefschlafphasen geprägt. Insofern zeigt das
Band neben der Länge des Schlafes ungefähr das an, was man auch selbst
von der Schlafqualität meint.

Tagmodus:
Die Schritte zählt es zuverlässig und man wundert sich, dass doch auch
bei einem Bürotag schon 2-3 Km zusammenkommen.
Das UP24 kann man auf die persönliche Schrittlänge kalibriert werden. Ich habe das mal
versucht und mit meiner GPS-Laufuhr eine bestimmte Strecke (600 m) im Gehen
zurückgelegt. Danach in der App das Kalibrierungsmenü aufgerufen und da
waren auch schon 600 m eingetragen. Ich musste also den Wert nicht ändern. Prima.

Das Armband hat ja nur eine Taste mit der man 4 Funktionen aufrufen kann. Diese
Funktionen hat man nach ein paar Tagen drauf.
1. Vorzeitig Synchronisieren (1 x drücken)
2. Umschaltung Tag/Nacht-Modus (1 x lange gedrückt halten)
3. Stopuhr starten/beenden (1 x drücken und dann das 2. Mal lange gedrückt halten)
4. Nickerchen (2 x drücken und danach einmal lange gedrückt halten)

Das Band soll 7 Tage mit einer Akkuladung durchhalten. Ich habe es nicht getestet,
sondern auch mal zwischendurch, als nur noch 4 Tage Rest angezeigt wurden, während
des Duschens die Uhr parallel geladen.
UPDATE: Das Band hält bei mir 10 Tage, bis die Meldung zum Aufladen kommt. Es sind
dann noch 10% Restkapazität im Akku vorhanden. Aufladen dauert ca. 30 Min.

Die App hat wirklich viele Funktionen und es dauert ein wenig alles zu entdecken.
Man kann auf viele Symbole und Grafiken tippen, dahinter verbergen sich wieder
neue Menüs und Anzeigen.

Nach einigen Tagen bekommt man von der App auch immer kurze Informationen,
die einen motivieren sollen, über interessante Gesundheitsthemen oder
den eigenen Fortschritt beurteilen. Auch ein Vergleich der Daten der vorherigen Woche
mit denen der aktuellen Woche werden angezeigt und Defizite bzw. Steigerungen erwähnt.

Die Eingabe von Ernährungswerten ist mühsam, deshalb nutze ich diese Funktion
nicht. Dafür gibt es bessere Apps, die mehr Lebensmittel kennen. Ich kann auch
so meine Kalorienbilanz für den Tag ermitteln. Den Verbrauch ermittelt das
Band ja auch ganz gut.

Die Funktionen die mir gut bei dem Band gefallen möchte ich hier kurz erwähnen:

1. Nickerchen. Aufgrund des Schlafprofils wird nach dem Einschalten des "Nickerchens"
ein Wecker gestartet, der einen zwischen 27 und 43 Minuten durch den Vibrationsalarm
des Bandes wieder weckt. Und zwar so, dass man nicht in einer Tiefschlafphase rausgerissen
wird. Die Funktion finde ich praktisch, da ich gerne mal am Wochenende oder wenn
der Tag es hergibt eine kleine Pause mache. Statt auf dem Wecker nun umständlich die
Weckzeit für den Nachmittag einzustellen braucht man nur das Knöpfchen am UP24 drücken und
kann sich hinlegen. Das Wecken durch den Vibrationsalarm ist zuverlässig und angenehm.

2. Erinnerungsfunktion. Das Armband erinnert einen mit einem Vibrationsalarm an voreingestellte
Ereignisse oder Uhrzeiten. Diese können über die App festgelegt werden.
a) Ich habe bei mir den "30 Minuten ohne Bewegung"-Alarm aktiviert. Sitz man am iPad und spielt vibriert es nach
der eingestellten Zeit und man wird daran erinnert sich mal wieder zu bewegen. Ist erstaunlich
wie schnell die Zeit vergeht.
b) Für die Abendzeit habe ich den festen Alarm für die Erinnerung an den "digitalen Sonnenuntergang" (Abschalten
von PC, Mails und iPad etc.) 40 Minuten vor der geplanten Schlafenszeit. Die ist bei mir von Mo-Fr immer gleich. 40 Minuten vorher vibriert das Band mehrmals. Dann kann man die Gadgets abschalten und sich auf die Nachtruhe vorbereiten.

3. Weckfunktion. Man kann sich auch morgens durch das Band wecken lassen. Für bestimmte Tage und
Uhrzeiten kann man Weckzeiten festlegen. Man nimmt die Zeit, zu der man spätestens
aufstehen muss. Das Band weckt einen dann je nach eingestelltem Zeitfenster (10,20,30,40,...Minuten)
genau zu dem Zeitpunkt, an dem man sich frisch und ausgeruht fühlt. Genau wie beim Nickerchen.
Ich habe das bislang nur 3 Mal ausprobiert und es klappte prima. Das Zeitfenster hatte ich nur
auf 10 Minuten gestellt, wurde aber jeweils genau zur eingestellten Weckzeit geweckt.

So, mehr kann ich im Moment nicht über das UP24 berichten. Ich bin bisher mit dem Produkt sehr zufrieden,
weil es einen sehr motiviert sich mehr zu bewegen und durch die Erinnerungsfunktion auch die
Aufmerksamkeit auf Entspannungsphasen lenkt. Man konzentriert sich etwas mehr auf einen
"gesunden" Tagesablauf.
0Kommentar|219 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Dezember 2014
Moin!
Seit 2.5 Monaten habe ich das Teil nun am Arm und wahrscheinlich mehr als 10x pro Tag an der App verbracht.
Es ist Zeit für eine Bewertung!

Warum habe ich das gekauft?
Ich bin seit 1.1. ziemlich faul geworden. Und so sind 5kg zackig dazugekommen. Das wollte ich nicht.
Dann zeigte mir ein Freund seinen Jawbone. Am selben Abend noch hab ich dann auch eins gekauft.

Hat das was gebracht?
Ja! Die 5kg sind wieder runter - ganz kontrolliert und bewusst.
Und ich gehe noch weiter. Ich habe viel dazugelernt! Das ist mir viel Wert!

Das hier gefällt mir am Jawbone UP24:

1. Schlafwächter:
Wie viel Tiefschlaf habe ich?
Wie viel brauche ich, damit es mir gut geht?
Was kann ich tun, damit mein Tiefschlafanteil höher wird?
Alles hab ich zumindest näherungsweise rausgefunden.
Und ich bin gespannt auf weitere Erkenntnisse und besseren Schlaf.
Seeeehr gut!

2. Ernährungswächter
Gezieltes, kontrolliertes Abnehmen samt Ernährungsberatung!
5kg in ca. 2 Monaten runter, viiieeel über richtiges Essen gelernt und Lust, es weiter zu machen.
Klasse! Ich war aber auch immer ehrlich zur App und sehr diszipliniert.

3. Bewegungswächter
Ja, wenn man faul ist, dann sollte man das auch aufs Brot geschmiert bekommen.
Und gleichzeitig motiviert werden, aktiv zu werden - es muss ja nicht gleich Sport sein.
Jeder Schritt zählt. Ich habe wieder etwas zurück gefunden in die aktive Zone.
Vielen Dank dafür!
Ich will wieder mehr!

4. Halbschlafwecker
Der Vibrationsalarm weckt mich in meiner Nebenschlafphase (nur in Notfällen aus der Tiefschlafphase) auf.
1-2 Mal brummen, und wach bin ich! Zack, wie ein Leichtgewicht aus dem Bett! Da guckt meine Frau schon mal doof aus der Wäsche! Klasse! Finde ich sehr gut.

Das hier gefällt mir nicht:

1. Schrittzähler
Der Jawbone zählt Schritte. Das funktioniert auch gut, solange man geht oder läuft. Das funktioniert schlecht, wenn man die Arme bewegt und dabei gar keine oder kaum Schritte macht. Wie z.B. beim Schlagzeugspielen, Radfahren, Motorradfahren, Tischtennisspielen, usw. - Ok, man kann der App mitteilen, dass man in einer bestimmten Zeitscheibe eine besondere Aktivität hatte. Aber das beeinflusst die errechnete Schrittzahl nicht. Noch schlimmer: Die eingetragene Aktivität wird im Kalorienverbrauch oben drauf gerechnet (addiert!). So wird ein 5 Minuten langes, gemütliches Trommelsolo zu einem 6km Lauf und einigen hundert Kalorien auf der Tagesübersicht.
Echt beknackt gelöst! Dabei ginge das anders!
Abhilfen: Daran denken, den Jawbone vor der Aktivität abzulegen (und das nennt sich Fitnessarmband, tststs).

2. Ernährung eintragen
Die Art und Weise, wie man die Ernährung einträgt, ist optisch wirklich schön gelöst (wie auch der Rest der App). Aber es ist extrem unpraktisch und zeitaufwendig. Außerdem kennt die App wirklich wenig von den vielen verfügbaren Nahrungsmitteln und Brands. Und das Übelste: Ich kann viel zu selten die Menge der Nahrung genau einstellen. Z.B. esse ich morgens immer eine sehr bekannte Nuss-Nougal-Creme auf glutenfreiem Toast. 5g Butter, 15g Creme, 1 Scheibe Toast. Geht nicht. Ich muss "Portionen" wählen. Es steht aber nirgends, wie viel Gramm eine Portion ist. Extrem nervig. -- So bin ich "ausgewandert" zu MyFitnesspal. Hier gebe ich meine Ernährung ein, von hier wird es der Jawbone-App übergeben (automatischer Sync). Ein blöder Workaround, aber besser als die direkte Lösung.

3. Nur-Armbandversion
Schade finde ich, dass ich das Format des Jawbone nicht ändern kann. Der Withings kann auch als Hosentaschen-Chip verwendet werden, oder als Gürtelclip. Der Up24 muss am Arm sein. Für die Hosentasche ist er zu klobig, in anderen Taschen vergesse ich es zu oft. Dann das Gesuche...
Am Arm ist es leider immer sichtbar. Nicht jeder Arbeitgeber mag das, und Bekannte stufen es oft erstmal als "Wasserader-Abschirmer" oder anderen Astralkram ein und denken sich ihren Teil. (Ich habe aber dadurch auch schon andere Jawboner kennengelernt)
Warum gibt es das Ding eigentlich nicht als Beinring? (Stichwort "Schritte zählen")
Oder Anhänger?
Ich hätt das gern flexibler!

4. nicht wasserdicht / Robustheit
Ich schwitze hin und wieder beim Sport oder Radfahren. (Nanu!) Dann ist das Ding nass. Muss es dann ab? Nottrocknung? Vorm Sport einwickeln? Abmachen?
Dann verstehe ich nicht, wie es damm ein Fitnessarmband sein kann.
Außerdem steht in der Beschreibung, dass man es nicht verbiegen soll.
Beim Abnehmen und Aufsetzen muss ich es aber ganz schon verbiegen.
Reicht das schon, um es zu killen?
Nun, jetzt nach 2.5 Monaten schaut es immer noch aus wie neu.
Es scheint recht robust zu sein, zumindest was die Optik angeht.
Aber das Gefühl, es schonen zu müssen, gefällt mir nicht.

Fazit?

Kaufempfehlung!
Es hat mir eine Menge Gutes beschert, auf das ich nicht verzichten will.
Aber es ist nicht perfekt!

Die folgenden Funktionen wünsche ich mir:

1. Sync on demand
Bluetooth nur dann, wenn ich es anfordere.
Das spart Batterie, Strahlung und Ressourcen von meinem Smartphone.

2. Alarme aus Outlook einbinden
Damit es mich weckt, wenn ich zu einem Termin muss!
Wie cool wäre das!!!

3. Intelligentere Bewegungsanalyse
Schritte zählen ist ein guter Anfang, ich hoffe, es geht mehr.

--

Nachtrag August 2015:

Fast 1 Jahr habe ich das Ding jetzt um. Jeden Tag. Jede Nacht.

Eigentlich interessiert mich nur noch das Thema "Schlafanalyse", der Rest ist im Griff.

Jetzt zeigen sich auch erste Gebrauchsspuren: Der Gummiüberzug wird länger und quillt über die Enden.
Der Knopf schaut nicht mehr raus und die Verschlusskappe lässt sich schwer aufstecken.
Und ich kann die LED nicht mehr sehen, was für die Umschaltung von Tag und Nacht wichtig ist.
Der Knopf reagiert auch nicht mehr.
Kaputt.

Also schicke ich das Teil jetzt ein!

---

Nachtrag 24.9.2015:

Habe über die Up24-App den Support kontaktiert und den "Fehler" beschrieben.
Der Support antwortete, dass das Teil zurückgesendet und ausgetauscht werden muss.
Als Alternative boten sie mir den Up Move an (inklusive Gutschein für den Restwert).
Das habe ich angenommen.

Das hier rezensierte Up24 existiert also nicht mehr.
Es hat 1 Jahr gehalten.
Das ist nicht lang!

Aber der Austausch wurde tadellos vollzogen.
Ich reduziere trotzdem von 4 auf 3 Sterne.
Mir schwant, das Ding ist nicht reif, 2 Jahre normale Betriebsdauer zu überstehen.
Ist ein Bauchgefühl, mehr nicht.

Das Up Move finde ich momentan besser!
+ als Clip überall an mir befestigbar, nicht immer am Arm!
+ unauffälliger tragbar (z.B. am t-shirt-Ärmel unter dem Pulli oder Hemd)
+ da zählt es offensichtlich auch die Schritte genauer (Hand- und Armbewegungen werden nicht mitgezählt)
+ Uhrzeit anzeigbar
+ Status anzeigbar
+ Alte App und alte Aufzeichnungen weiter nutzbar. Sogar die Verknüpfungen mit Freunden bleiben bestehen.

Nachteil:
- Kein Vibrationsalarm, kein Nebenschlafwecker! Das tut weh...
- Umklipsen auf das Armband ist wirklich doof gelöst. Echter Fummelkram.
- Schlafmodus misst - wenn nicht am Armband sondern am Ärmel angeklipst - deutlich mehr Tiefschlaf.
Mein Bauchgefühl sagt mir, dass das nicht hinhaut und das Up24 da genauer trifft. Aber wer weiss?!

Nachtrag 9.12.2015:

Bin immer noch mit dem UpMove zugange.
Und bin immer noch zufrieden.
Und zufriedener als mit dem Up24.
Die erste Knopfzelle ist noch immer drin. (3 Monate)
Das Ding hängt immer am T-Shirt-Ärmel unter dem Pulli oder Hemd.
Da fällt es niemandem auf.
Und mich stört es da genau gar nicht.
Und beim Sport bleibt er dran.
Und es zählt wirklich nur Schritte und keine Handbewegungen.

Den UpMove würde ich wieder kaufen.
Den Up24 nicht.

Nachtrag 4.3.2016:

Kurz nach dem letzten Nachtrag war eine neue Knopzelle fällig.

Dann find der UpMove an, rumzuspinnen.
Ich dachte schon, der ist jetzt auch defekt.
Zum Schluss zeichnete der UpMove nur noch auf.
Auf Knopfdruck reagierte er überhaupt nicht mehr.
LEDs leuchteten nicht.
Schlaf musste manuell eingetragen werden. (wofür man von der App aber regelmäßig gelobt wird...)

Zum Glück tauschte ich die Batterie noch einmal aus.
Und das behob alle Probleme.
Jetzt flutscht das Ding wieder 100%!

Also:
Die App merkt nicht unbedingt, dass die Batterie nicht ok ist!
88 Kommentare|212 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. August 2015
Das Band war nach ca. 6 Monaten defekt. Habe mich an den Kundenservice jawbone direkt gewendet, da über Amazon kein Möglichkeit mehr bestand. jawbone Service, Never again. Musste mehrmals nachfragen. Rückmeldung dauerte bis zu 3 Wochen. Band war in der Farbe wohl nicht mehr Lieferbar. Wurde mit einem up move vertröstet + einem 50€ Gutschein. Hab es angenommen, obwohl ich dadurch ein wenig Minus habe. Wollte nun den Gutschein einlösen und bekam prompt die Rechnung serviert :-)... ich muss die Versandkosten von € 7,95 selber tragen. Jawbone, Ihr wisst wie man Kunden unglücklich macht. Mit dem up move sind ebenfalls die ersten Connectivity Schwierigkeiten aufgetaucht. Wer auf Probleme steht, der ist hier genau richtig. Finger weg von jawbone!
0Kommentar|6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Juli 2015
Anfangs war ich sehr begeistert vom Jawbone UP24, es sah nicht nur schön aus es konnte auch auch vieles. Jedoch was bringt ein schönes Gerät wenn es nicht mal die Garantiezeit übersteht. Ich habe das Gerät täglich getragen und benutzt, in meinen Fall mit 3 mal sport exklusive mehrmals Fahrradfahren in der Woche, für diese Anforderungen scheint es nicht gewachsen.

Kaufdatum: 17.12.14

Mängel bis jetzt:
- Gummihülle gedehnt (Laden des Gerätes und aktivieren der Aktivität via Button damit erschwert)
- Gerät schaltet sich ab sobald es in den Nachtmodus geschickt wird (Reakivirung dann nur über USB-Buchse möglich)

Das Gerät ist somit für den sportlichen Gebrauch nicht zu empfehlen. Ich hoffe das Amazon sich meinen Problem annehmen wird. :(
review image review image review image review image
33 Kommentare|28 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. August 2015
Am 23.01.2015 habe ich mir das Jawbone UP24 gekauft und war eigentlich begeistert,

Nach 8 Monaten hat sich das Material gedehnt und sich über den Stecker und den Knopf geschoben.
Ich würde gerne 5 Sterne geben, aber das nach 8 Monaten das Material so schwächelt ist wirklich sehr enttäuschend.
review image review image
11 Kommentar|7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. April 2015
So diszipliniert ich im Berufsleben bin, so sehr hatte ich bisher im Privatleben eher eine "laissez-faire" Haltung. Da ich dadurch bedingt seit doch schon einigen Jahren etwas Übergewicht mit mir herumgetragen habe, bestellte ich mir (motiviert durch Freunde und Kollegen) das Jawbone UP24. Grundsätzlich ist das Konzept ja recht einfach: Das Armband registriert Schritte und Schlafphasen, kann aber auch vom "Normalpensum" abweichende Situationen erkennen und "fragt" per App, ob man vielleicht zu einem bestimmten Zeitpunkt in besonderer Weise körperlich aktiv war.
Auch wenn ich anfänglich etwas skeptisch war, ob das Armband mir den notwendigen Motivations-Kick verschafft, kann ich nach über 10 Wochen sagen, dass ich vollkommen überzeugt von der Kombination aus Armband und (iPhone-)App bin.

Um es vorweg zu nehmen: Dank der Transparenz hinsichtlich Bewegung, Kalorienaufnahme und Gewicht bin ich quasi in einen Wettbewerb mit mir selbst getreten: Ich bin motiviert das selbst gesteckte (moderate) Bewegungsziel zu erreichen, steuere meine Kalorienaufnahme so, dass ich immer weniger Kalorien aufnehme als ich verbrauche und erfasse auch mein Gewicht täglich. Ergebnis: Ich habe ich 10 Wochen bereits 10kg abgenommen und ich bin sicher, dass ich ohne die Visualisierung der Daten bzw. das Bewusstmachen des Kalorienkonsums nicht die Disziplin für eine solche Gewichtsreduktion gehabt hätte. Das Jawbone-Armband hat somit meinen "inneren Schweinehund" unterwandert, was ja genau der gewünschte Effekt ist.
Bis zu meinem Idealgewicht muss ich noch ein wenig durchhalten, das Jawbone UP24 ist aber ein guter Begleiter bei diesem Prozess und ich bin sicher, dass ich das geplante Ziel erreichen und vor allem das Gewicht dann auch halten kann. Das Gefühl mich zum Sklaven der Technik gemacht zu haben, habe ich nicht, ich sehe es eher so, dass mich das Armband motiviert, ein selbst gestecktes Ziel zu erreichen und den Weg dahin zu verfolgen.
Warum habe ich bei einer solche euphorischen Aussage einen Stern abgezogen? Der Grund dafür ist, dass in der ersten Zeit die Akku-Laufzeit sehr eingeschränkt war und dass ich erst durch ein Firmware-Update eine akzeptable Akku-Laufzeit erreichen konnte, die es erlaubt, etwas entspannter den Alltag mit dem Jawbone UP24 zu erleben, da man bei der erreichten Akku-Laufzeit immer einen Zeitslot für das Aufladen findet. Ich hätte mir gewünscht, dass ich die Möglichkeit des Firmware-Updates durch die App aufgezeigt bekommen hätte, so musste ich (auch wenn es nicht übermäßig kompliziert war) die Lösung per Suchmaschine selbst herausfinden.
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Dezember 2015
Im April 2015 habe ich dieses Band (Jawbone UP24) gekauft & bin von der Funktion uneingeschränkt angetan (gewesen) - es tut was es soll, trägt sich angenehm bei Tag & Nacht & stört nicht - ich hatte sogar den Eindruck durch die Self-Tracking-Funktionen/-Informationen meinen Alltag optimaler zu gestalten.

Nun (im November/Dezember) zeigen sich leider erste (bittere) Auflösungserscheinungen aufgrund offensichtlicher Materialprobleme am einzigen Bedienelement des Jawbone UP24: er löst sich einfach in seine "was-auch-immer-für"- Materialien-Einzelbestandteile auf. Durch mein Trageverhalten kann ich keine Extremsituationen ableiten, denen das Band ausgesetzt worden wäre (Ausseneinwirkungen / Temperaturen / ...) - ausser dem täglichen & nächtlichen Tragen über diese 7-8 Monate - außer beim Duschen, Baden oder Schwimmen. Wie gesund oder ungesund ein Weitertragen wäre, lasse ich einfach mal offen.

Die Reaktion meines Verkäufers drückt zwar ausdrückliches Bedauern gegenüber dem o.g. Umstand aus - beinhaltet aber die vollständige Ablehnung jedweden Entegegenkommens mit dem Verweis auf die rechtliche Grundlage sowie den Umgang des Herstellers mit den Umständen der Sachmängelhaftung / Garantie / Kulanz etc. - schade.

Dementsprechend kann ich keine Weiterempfehlung aussprechen!
review image
11 Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. September 2015
Ich habe das Armband Mitte Mai erhalten und es seitdem jeden Tag und auch Nachts getragen. Am Anfang war es recht ungewohnt, doch nach zwei drei Tagen habe ich es gar nicht mehr bemerkt.
Schritte und Schlaf wurden sehr gut getrackt.
Was mich etwas störte war das wecken bzw das es keine snooze Funktion gibt. Aber das ist wohl Geschmackssache.
Am Montag, nach etwa 3,5 Monaten Nutzung ist der Schalter für den Tag-/Nacht-Modus einfach abgefallen. Es gibt anscheinend keinen Reparaturservice. Weder bei Amazon und anscheind auch nicht beim Hersteller. Von dem habe ich zumindest bisher nichts gehört.
Bei Amazon habe ich den Kundenservice ebenfalls angeschrieben und mich beschwert. Was ich sehr positiv finde ist, dass mir direkt noch in der Nacht angeboten wurde, das Armband auszutauschen oder das Geld zurück zu erhalten. Habe mich für letzteres entschieden und bin im Moment am recherchieren, welches ich nun nehmen möchte.
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. März 2016
Auf der Suche nach einem günstigen Activitytracker, welcher auch Smart Wakeup unterstützt habe ich den Markt der Activitytracker durchforstet. Dabei sind gleichmal folgende Activitytracker rausgefallen:

Jawbone Move
Withings Pulse
Withings Pop
Garmin Vivofit
Misfit Wearables Fitness und Sleep Monitor Flash

Übrig geblieben sind die im Titel genannten Activitytracker,welche ich auf Herz und Nieren getestet habe.

Ich werde jetzt nur auf die grundlegenden wichtigen Sachen eingehen, damit dieses Review nicht zu lang ausfällt. Die Einrichtung der meisten Geräte war nicht wirklich einfach und die Handbücher, die teilweise nichtmal beilagen und nur im Internet zur Verfügung standen, waren ebenso oft häufig nicht wirklich hilfreich. Für einen Techniknerd wie mich kein Problem, aber ältere Herrschaften dürften u.U. ganz schön graue Haare kriegen bei der Einrichtung.

Bezüglich der Schrittgenauigkeit habe ich einen Test veranstaltet, bei dem ich 100 selbst gezählte Schritte getätigt habe und dies mit den Geräten verglichen habe. Bedigt dadurch, dass ich beim 100. Schritt an meinem Schreibtisch ankommen musste, kam es bei den letzten Schritten dazu, dass diese relativ unnatürlich ausfielen (Halbschritte, verlangsamte Schritte, verdrehte Schritte, Schritte auf einer Stelle). Womöglich sind die Tracker also etwas genauer, als dieser Test veranschaulicht. Da jedoch alle Tracker den gleichen Bedingungen ausgesetzt waren, ist der Test dennoch ganz gut um einen Vergleich zu ziehen. Ich habe übrigens auch einen Testlauf gemacht, wo ich mit einer Hand ein Telefonat mit einem Handy vorgetäuscht habe. Am selbigen Arm waren die Tracker angebunden. Auch einen Testlauf mit der Hand in der Hosentasche habe ich gemacht. Ich habe dann von allen Testläufen den Mittelwert über Excel bestimmt.

Die Schlafauswertung in diesem Test ist leider eine heikle Sache. Ich war vor vielen Jahren aufgrund meiner Schlafproblematik mal in der Berliner Charite zur Schlafanalyse. Ich wünschte ich hätte damals bereits diese Geräte gehabt, dann hätte ich bzgl der Ergebnisse einen 100% objektiven, wissentschaftlich korrekten Vergleich gehabt. Nun muss ich subjektiv einschätzen, ob das was mir die Apps auswerten Sinn macht.

Wenn ich einfach und schnell wieder einen Termin beim Schlaflabor der Charite erhalten würde, hätte ich evtl sogar darüber nachgedacht die Ergebnisse der Tracker mit der Auswertung der Charite zu vergleichen, aber naja was solls...

Jawbone Up 24 (57,95€, L, Schwarz, Stand 09.02.16) :

Beim Lesen der AMZN Rezensionen fällt schnell auf, was die Kritikpunkte an diesem Band sind, welche ich natürlich innerhalb meiner wenigen Testtage nicht validieren konnte. Das Band bzw Kappe/Schalter sollen nicht von guter Qualität sein. Die Meisten berichten davon, dass bereits nach wenigen Monaten Kappen verlorgen gingen etc. Darauf kann ich jetzt leider nicht eingehen, da dafür die Testzeit nicht reichte.

Aber mich würde es ohnehin nicht stören solange dies in der Garantiezeit passiert. Ich würde einfach das Gerät tauschen lassen bzw mich über ein Upgrade freuen auf Up 3/4.

Die wirklich hervorzuhebenden Eigenschaften dieses Activitytrackers im Vergleich zu anderen sind jedoch leider einzigartig und ich kann nicht verstehen wieso die anderen Hersteller diese technisch sehr einfach zu implementierenden Funktionen nicht anbieten:

Erinnerungsfunktion: Z.B. kann man sich per Vibration daran erinnnern lassen ein Glas Wasser zu trinken/ins Bett zu gehen/ Medizin zu nehmen. Ärgerlich ist jedoch, dass die App nur wenig Einstellungsmöglichkeiten zu lässt. So kann man nur höchstens 3 oder 4 einzelne Erinnerungen pro Tag definieren. Es ist auch nicht möglich einzustellen, dass z.B: ab 13 Uhr alle 30 Min bis 20 Uhr erinnert werden soll.

Nickerchenmodus: Sehr Genial! Man weiß ja, dass man ein Nickerchen nicht länger als 20-30 Minuten halten soll. Hier merkt das Gerät, wenn man eingeschlafen ist und weckt einen tatsächlich dann erst 20-30 Min später.

Ein paar Worte möchte ich noch zur App loswerden. Das Jawbone UP 24 wurde von mir und meiner Frau getestet. Wir beide hatten häufig Probleme mit der Konnektivität. Andauern konnten unsere Smartphones (HTC Desire 816G + HTC One M9 ) das UP nicht finden und synchronisieren. Dann gab es gerade bei meiner Frau merkwürdige Bugs: z.B. zeigte die Ap an, dass sie bereits 6000 Schritte gelaufen sei. Weniger Minuten später zeigte die Ap dann nur noch weniger Schritte an, bis das Gerät endlich wieder erfolgreich synchronisiert hat, was manchmal mehrere Minuten dauern kann bzw ein Softreset des Smartphones erforderte. Diese Probleme hat sie jetzt mit Ihrem Jawbone Up3 übrigens auch, wenngleich auch nicht mehr ganz so heftig.

Die Schrittgenauigkeit war mit einer Abweichung von 14,6% für meine Ansprüche zu schlecht.

Die Schlafauswertung hat für mich nachvollziehbare und relativ detaillierte Informationen zum Vorschein gebracht. Es wird unterschieden zwischen

Gesunder Schlaf
Leichter Schlaf

Es wird außerdem angezeigt, wie lange man zum Einschlafen brauchte. Beim Up3 hat man, noch einen Parameter mehr.

Bedienung/Handhabung: 2/5
Funktionsumfang: 4/5
Schrittgenauigkeit: 3/5
Schlafanalyse: 4,5/5

Gesamtwertung: 3 / 5
Preis/Leistung: 3 / 5

Xiaomi Miband (18,99€, Stand: 09.02.16):

Das Miband ist mit weniger als 20€ das mit Abstand günstigste Gerät. Wahrscheinlich hat es damit zu tun, dass das Gerät aus China kommt und vermutlich von kleinen Kindern zusammengebaut wird? Nagut, ich möchte nix unterstellen und eigentlich interessiert mich es auch nicht wenn Leute sich ausbeuten lassen, weil dazu immerhin 2 gehören.

Jedenfalls muss man wohl bei der Anschaffung darauf achten, nicht ein Fake zu erwischen. Wie dem auch sei. Das Gerät ist ganz klar der Preis-Leistungs-Sieger. Die App synchronisiert schnell und die Schritte sind relativ genau (im Test das zweitgenaueste mit sehr guten 3,6% Abweichung).

Der Schlaf wird von alleine erkannt (man muss es also nicht aktivieren, wie beim Up24 & Fitbit One) und das funkioniert auch erstaunlich gut. Nur leider zeigt das Gerät nicht an, wann man zu Bett ging, sondern wann man eingeschlafen ist, was zum Nachteil hat, dass nicht angezeigt wird, wie lange es gedauert hat bis man eingeschlafen ist.

Beim Schlaf wird differenziert zwischen Tiefschlaf und Leichter Schlaf.

Bei dem Übersichr der Schlafanalysen der letzten Nächte hätte ich mir gewünscht, dass man für jeden Tag gleich sieht, wieviel mach geschlafen hat etc. Leider wird das nicht in der Übersicht angezeigt und mann muss erstmal umständlich, jeden einzelen Balken antippen und die Infos davon zu erhalten. Das war bei der Up App wesentlich besser.

Pluspunkte beim Funtkionsumfang konnte das Miband sammeln, da es mich über Anrufe und Benachrichtigungen selbst definierter Aps (also z.B. Whatsapp) per Vibration benachrichtigt. Dazu muss natürlich eine Bluetooth Verbindung mit dem Smartphone aktiv sein. Ich verpasse leider häufiger Anrufe, da ich vergesse nach dem Aufstehen mein Smartphone wieder laut zu stellen. Dieses Problem gehört mit diesem Band der Vergangenheit an.

Sowohl Up 24 /3 als auch Fitbit One bieten leider nicht diese Funktion an. Das Miband ist übrigens Wasserdicht (IP67) und darf im Gegensatz zum Jabone auch unter der Dusche getragen werden.

Bedienung/Handhabung: 4/5
Funktionsumfang: 4/5
Schrittgenauigkeit: 4/5
Schlafanalyse: 4/5

Gesamtwertung: 4 / 5
Preis/Leistung: 5 / 5

Fitbit One (85€, Stand: 04.02.16):

Im Gegensatz zu den anderen Geräten ist dieses Gerät eher dafür gedacht in die Hosentasche zu legen bzw ran zu clipsen. Es liegt zwar auch ein Armband bei, in welchem man das Fitbit One reinfriemeln kann, jedoch würde ich dieses Armband nur für den Schlaf nutzen (hauptsächlich, um nicht zu sehr modisch aufzufallen).

Die Möglichkeit es an die Shorts ranzuclipsen ist für jemanden, der gerne Teamsportarten ausübt ein entscheidender Vorteil. Armbänder sind viel zu gefährlich, da sich dort Finger verhaken können etc.

Das Fitbit One hat als einziges Gerät in dem Test ein Display. Das ist natürlich sehr schön, weil ich so immer, ohne mein Smartphone griffbereit haben zu müssen, mit ein paar Tastendrücker erfahren kann, wieviele Schritte ich schon an dem Tag bewältigt habe. Das funktioniert nicht nur um ein vielfaches schneller, es ist außerdem ganz nice jeden einzelnen Schritt nachverfolgen zu können. Diese Transparenz erlaubt die Kontrolle der Genauigkeit, welche nehazu perfekt erscheint. Beim Schrittgenauigkeitstest hat das Fitbite One mit Abstand am besten abgeschnitten. Es hatte eine Abweichung von gerade mal 0,6%. Was auch sehr schön an dem Fitbit ist, dass es als einziges Gerät auflistet, wieviele Etagen man pro Tag hochgelaufen ist. Seitdem ich das Fitbit besitze, bin ich motiviert genug, um jeden Tag zwei mal bis zu meiner 8. Etage auf Arbeit hochzulaufen.

Leider kann man sich mit dem Fitbit jedoch nicht in einer leichten Schlafphase wecken lassen, was für mich wieder unverständlich ist. Das Gerät ist in der Lage leichte Schlafphasen bzw „ruhelose“ Phasen zu erkennen. Das Gerät ist auch in der Lage per Vibration zu wecken. Wieso verdammt noch mal kann es dann nicht auch evtl einige Minuten eher wecken, wenn es dafür merkt, dass man sich in einer ruhelosen Phase befindet? Gäbe es dieses Feauture, wäre ich nicht noch gezwungen einen zweiten Tracker zu besitzen, welche über das Smart Wakeup Feauture verfügt.

Bedienung/Handhabung: 5/5
Funktionsumfang: 4/5
Schrittgenauigkeit: 5/5
Schlafanalyse: 4/5

Gesamtwertung: 4,5 / 5
Preis/Leistung: 3,5 / 5

Sony SWR 10 (36,28 €, Stand: 09.02.16):

Zu diesem Gerät möchte ich eigentlich nicht viele Worte verlieren. Es war einfach bei allem miserabel. Die Frustration beging schon damit, dieses Band am Arm zu befestigen. Das ging am Anfang relativ schwer und mühselig. Mit der Zeit waren Knopf/Loch schon ein wenig „abgenubbelt“, sodass dies leichter fiel.

Die wichtigste Eigenschaft eines Avtivitytracker ist das Zählen der Schritte akkurat zu bewerkstelligen. Mit einer Abweichung von 36,8% hat dieses Gerät sämtliche Anspüche auf Daseinsberechtigung verloren.

Auch die Ergebnisse meiner Schlafanalyse waren eine unglaubliche Katastrophe. Wenn ich z.B. weiß ich habe 7 Stunden geschlafen und mir das auch alle 3 anderen Geräte (natürlich mit kleinen Abweichungen) bestätigt haben, dann hat das Sony SWR 10 eine Schlafdauern von mehreren Stunden zu wenig angezeigt.

Die App war nonstop nicht mit dem Band verbunden. Ich musste zig Softresets mit meinem HTC machen, teilweise ohne Verbesserung. Neben dem Miband unterstützt das Sony SWR10 auch Anrufbenachrichtigungen, sowie Smart Wakeup, um mal wenigstens etwas postives über das Gerät berichten zu können.

Bedienung/Handhabung: 1/5
Funktionsumfang: 4/5
Schrittgenauigkeit: 1/5
Schlafanalyse: 1/5

Gesamtwertung: 1 / 5
Preis/Leistung: 2 / 5

Fazit: Es hängt davon ab, was man alles für Funktionen brauch. Wenn das Fitbit One Smarkt Wakeup unterstützen würde, wäre es das ultimative perfekte Gerät für mich. Das mir diese Funktion wichtig ist, habe ich mich dafür entschieden sowohl Fitbit, als auch das Miband zu nutzen.

Warum reicht mir das Miband dann nicht alleine aus?

Ich schätze die Anrufsbenachrichtigungsfunktion sehr. Dadurch habe ich bereits einige Anrufe annehmen könne, die ich ansonsten verpasst hätte. Außerdem spiele ich sehr gerne Basketball im Sommer und da ich gerne wüsste, wieviel Schritte bzw welche Distanz ich dabei zurücklege und wieviele Etagen ich laufe, genügt mir das Miband alleine nicht.

Für Leute, die nicht diese Anforderungen haben, würde das Miband sicherlich auch ausreichen, abgesehen davon kostet es ja nur so viel wie Appel & Ei.
22 Kommentare|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Fragen? Erhalten Sie schnelle Antworten von Rezensenten

Bitte stellen Sie sicher, dass Sie eine korrekte Frage eingegeben haben. Sie können Ihre Frage bearbeiten oder sie trotzdem veröffentlichen.
Geben Sie eine Frage ein.
Alle 187 beantworteten Fragen anzeigen