Was bietet sich an als Aufbau-Knowhow an, wenn man HTML kann und mit diversen
Tools bereits Webseiten erstellt? PHP oder JavaScript. PHP ist für mich (wie die meisten Webseitenersteller)
kompletter Unsinn, denn ich hoste meine Seiten bei einem Billigprovider, wo ich auf Serverseite nicht
programmieren kann und der zudem bei den teueren Angeboten auf ASP statt PHP setzt. Also ein Buch zu JavaScript
gesucht und mit dem 750 Seiten starken "JavaScript in 21 Tagen" fündig geworden. Und da ich wie gesagt bisher nur
ein Billigvertrag habe, der außer vorgefertigten Scripten auf dem Server keine Aktionen zulässt, bleibt mir
zumindest die Programmierung auf Clientseite per JavaScript. JavaScript-Bücher gibt es wie Sand am Meer. Die
Entscheidung für dieses Buch viel einmal, weil die behandelten Themen so alles abdecken, was man mit JavaScript
auf Clientseite machen kann (zumindest, soweit ich das bisher einschätzen kann), aber auch, weil in den
fortgeschrittenen Kapiteln auf ASP via JavaScript eingegangen wird. Und dessen Grundlagen interessieren mich, weil
ich eventuell meinen Providervertrag aufstocken will.
Das Buch von Markt&Technik ist in 21 Kapiteln eingeteilt, die den Leser didaktisch an JavaScript heranführen. Die
einzelnen Kapitel bestehen aus dem eigentlichen Lernstoff, einer jeweiligen Zusammenfassung und einem Workshop mit
Fragen und Antworten, einem Quiz und Übungen zur Vertiefung des Tagesstoffs. In den zwei letzten Wochen wird jeden
Tag ein umfangreiches Praxisprojekt vorangetrieben. In den ersten 7 Kapiteln, die der ersten Woche entsprechen,
werden die JavaScript-Grundlagen gelegt. Darin befindet sich auch ein kurzer Exkurs zu HTML. Im Gegensatz zu
einigen anderen JavaScript-Büchern, die darauf verzichten. Und obwohl ich schon HTML kannte, habe ich von dem
einen Kapitel profitiert, denn auch XHTML wird behandelt und vor Allem die Unterschiede zu purem HTML heraus
gearbeitet.
Der zweite Buchabschnitt, der für die 2. Lernwoche steht, behandelt den Umgang mit Objekten in JavaScript. Dazu
umfasst Plattformzugriffen und -identifikationen, Fenster- und Framezugriffe, Ereignisse und mehr. Dazu kommt ein
umfangreicher Abschnitt zu DHTML mit HTML, JavaScript und Style Sheets.
Im letzten Abschnitt stehen Formulare im Mittelpunkt. Einmal, wie man per JavaScript
diese auf Seiten des Clients plausibilisiert bzw. steuert, aber auch, wie es
dann auf den Server weiter geht (besagte ASP-Programmierung per JavaScript). Diese ASP-Geschicht dürfte nicht für
alle Leser interessant sein (wenn eben nicht auf ASP, sondern PHP, JSP oder sonst was auf dem Server gesetzt
wird), aber die grundsätzlichen Vorgänge sind (angeblich - das weiss ich nur vom Hörensagen) leicht zu übertragen.
Ein umfangreicher Anhang rundet das Buch ab.
Das Buch ist für mich ein ideales Lernwerk zu JavaScript. Und ich emfehle es auch JavaScript Einsteigern auf jeden
Fall, wobei insbesondere die weiterführenden ASP-Abschnitte sehr speziell sind (was sowohl von Vorteil, aber auch
Nachteil sein kann - je nach Interesse).