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Java Core Programmierung: Memory Model und Garbage Collection
 
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Java Core Programmierung: Memory Model und Garbage Collection [Broschiert]

Angelika Langer , Klaus Kreft
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
Preis: EUR 29,90 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
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Java Core Programmierung: Memory Model und Garbage Collection + Java Performance (Java (Addison-Wesley)) + Der Weg zum Java-Profi: Konzepte und Techniken für die professionelle Java-Entwicklung
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Produktinformation

  • Broschiert: 251 Seiten
  • Verlag: entwickler.Press (25. August 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3868020756
  • ISBN-13: 978-3868020755
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 14 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 83.821 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Für Java-Entwickler sind nicht nur die Sprachelemente der Programmiersprache Java und die umfangreichen Bibliotheken des JDK (Java Development Kit) von Bedeutung; auch die Ablaufumgebung (JVM = Java Virtual Machine) ist relevant für die Software-Entwicklung in Java. Das vorliegende Buch "Java Core Programmierung" befasst sich mit zwei grundlegenden und wichtigen Aspekten der Java-Ablaufumgebung: dem Java Memory Model (JMM) und der Freispeicherverwaltung (Garbage Collection.)

Beim Java Memory Model geht es um die Regeln und Garantien für konkurrierende Zugriffe auf Java-Objekte in Multithread-Programmen. Es werden u.a. folgende Fragestellungen betrachtet: Wann und unter welchen Umständen werden Modifikationen, die ein Thread an einem Java-Objekt gemacht hat, anderen Threads sichtbar? Was genau ist der Effekt von Sprachmitteln wie synchronized, volatile und final? Was ist eine CAS-Operation? Wofür werden atomare Variablen benötigt? Was ist Lock-Free-Programming und warum könnte es mich als Java-Entwickler interessieren? Schon seit Langem ist das Memory Model Bestandteil der Sprachspezifikation von Java. Es ist aber viele Jahre lang wenig beachtet worden. Erst seit Multi-CPU- und Multicore-Plattformen vorherrschend sind, gewinnt das Wissen über die Details des Memory Models an Bedeutung. Detaillierte Kenntnisse des Memory Models sind unerlässlich für alle Java-Entwickler, die Java-Anwendungen für Multi-CPU- und Multicore-Hardware entwickeln und sich mit der Optimierung dieser Anwendungen hinsichtlich Skalierbarkeit und Performanz befassen. Zwar geht es auch beim Thema Freispeicherverwaltung um den "Speicher", aber mit dem Java Memory Model hat die Garbage Collection nichts zu tun. Es geht vielmehr um die Strategien, die eine virtuelle Maschine anwendet, um den im Programm mit new angeforderten Freispeicher zu verwalten und ihn wieder frei zu geben, wenn er nicht mehr benötigt wird. Virtuelle Maschinen verwenden dazu unterschiedliche Algorithmen. Im vorliegenden Buch werden die Garbage-Collection-Algorithmen der populären HotSpot-JVM von Sun (heute Oracle) betrachtet. Es wird erläutert, warum Generational Garbage Collection sinnvoll ist, wie die HotSpot-JVM den Freispeicher aufteilt und wie die parallelen und konkurrierenden Garbage-Collection-Algorithmen funktionieren. Auch der relativ neue "Garbage-First" (G1) Collector wird vorgestellt. Ein wesentliches Augenmerk liegt dabei auf dem Tuning dieser zahlreichen Garbage-Collection-Algorithmen. Es lohnt sich beispielsweise zu prüfen, wie viel von der gesamten CPU-Zeit einer Java-Applikation für die Garbage-Collection aufgewendet werden muss. Idealerweise möchte man einen möglichst hohen Durchsatz haben, d.h. es soll viel CPU-Zeit für die Anwendung zur Verfügung stehen und nur wenig Zeit für die Freispeicherverwaltung aufgewendet werden. Auch sollte die Garbage Collection nicht zu störenden Pausen führen, in denen sämtliche Applikations-Threads zum Zwecke der Garbage Collection angehalten werden. Um die Maximierung des Durchsatzes und die Minimierung der Pausenzeiten zu erreichen, bietet die HotSpot-JVM zahlreiche Tuning-Möglichkeiten.

Das Buch basiert auf einer Artikelserie, die die Autoren im Java Magazin in den Jahren 2008 bis 2011 veröffentlicht haben. Weitere Beiträge der Artikelreihe sind unter angelikalanger.com/Articles/EffectiveJava.html zu finden.

Über den Autor

Angelika Langer arbeitet als Trainer und Consultant mit eigenem Schulungsprogramm im Bereich der Software-Entwicklung mit Java und C++. Sie ist Autor der Java Generics FAQs, einer Online-Ressource zum Thema Java Generics. Sie ist regelmäßiger Sprecher auf zahlreichen Konferenzen, darunter JavaOne, OOPLSA, JAX, und viele andere. Sie ist Autorin zahlreicher Veröffentlichungen, darunter einer Artikelserie über Core Java Programmierung in der Zeitschrift JavaMagazin und das Buch "Standard C++ IOStreams and Locales", erschienen bei Addison-Wesley, 2000.

Klaus Kreft arbeitet als Consultant und Performance-Experte im Bereich der Software-Entwicklung mit Java. Sein Interesse gilt komplexen Systemen mit hohen Performance-Anforderungen. Er ist Sprecher auf Fachkonferenzen (JAX, OOP, Ch/Open-Workshop-Tage und diverse JUGs).

Er ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen, darunter einer Artikelserie über Core Java Programmierung in der Zeitschrift JavaMagazin und das Buch "Standard C++ IOStreams and Locales", erschienen bei Addison-Wesley, 2000.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Überraschend... 24. März 2012
Von Amazon bestätigter Kauf
Das Buch Java Core Programming teilt sich - wie bereits das Titelbild vermuten lässt - in die zwei Teile auf: Java Memory Model und Garbage Collection.

Der erste Teil des Buches beschäftigt sich mit der Atomarität von Speicherzugriffen, was speziell in heute gängigen Multi-Core-Umgebungen wichtig ist. Die Bedeutung von synchronized, volatile und final Modifiern wird ebenso beschrieben, wie die Auswirkungen auf die Performance von Anwendungen und die Copy-Logiken, die die virtuelle Maschine in Mehrkernsystemen zur Abstimmung zwischen den Threads durchführen muss.
Der zweite Teil des Buches beschreibt die Garbage Collection Mechanismen der VM und vergleicht serielle, parallele und konkurrierende Garbage Collection Strategien. Hierbei werden sehr detailliert die Vor- und Nachteile als auch die Interpretation von GC Logs dokumentiert. Das Buch schließt mit dem Ausblick auf den G1-Collector, der in Java 6-14 und Java 7 aktiv werden kann.

Eines lässt sich mit Sicherheit feststellen, ein Buch zu den genannten Themen findet man im deutschsprachigen Bereich meines Wissens nach in dieser Tiefe derzeit sonst nicht. Die Autoren berichten sehr kompetent über die genannten Themen und können somit auch bei erfahrenen Java-Entwicklern durchaus den ein oder anderen Aha-Effekt bewirken. Speziell das Thema der Parallelität allerdings auch der OutOfMemory-Situationen sind Bereiche, denen man sich ganz natürlich bei der Java-Entwicklung früher oder später stellen wird und muss. Dennoch ist auch klar, dass es einen Java-Anfänger absolut überfordern oder gar in seiner Komplexität abschrecken könnte.

Grundsätzlich muss erwähnt werden, dass das Buch aus einer Artikelserie der beiden Autoren hervorging. Zwar sind die Einzelartikel - in Kapitel umgemünzt - teilweise aufeinander abgestimmt worden, um einen weicheren Übergang beim Lesen zu ermöglichen, gleichzeitig merkt man aber auch sehr viel Redundanzen in den einzelnen Kapiteln. Es ist zwar hilfreich bestimmte Inhalte beim Lesen zu rekapitulieren, um daraus zu lernen, trotzdem reduziert sich der konsumierbare Inhalt damit natürlich auch.

Letztendlich würde ich an dem Buch kritisieren, dass der Begriff "Java Core" doch ein wenig zu hochtrabend ist für den Inhalt. Ich würde mir schon mehr Details zur Java Virtual Machine Architecture wünschen, dafür ist die Konzentration auf das Thema Memory Management einfach zu fokussiert. Das zweite Problem ist definitiv die Redundanz im Buch, in der Themen über Kapitelgrenzen hinweg "gezogen" werden und eine Zusammenfassung die nächste ohne inhaltliche Überraschung jagt. Das Thema Garbage Collection beispielsweise ist und bleibt trotz der Anzahl der Seiten noch immer zu undetailliert. Das Buch ist kein Referenzwerk, eine klare Auflistung der VM-Schalter fehlt und zuweilen spürt man auch Verunsicherung der Autoren, ob die VM dann tatsächlich so agieren wird, wenn man diese Einstellungen so und so vornimmt. Es hinterlässt den Eindruck, man lerne viel über die VM, in der Analyse der konkreten Probleme ist aber dann aber doch etwas im Stich gelassen. Vielleicht ist es auch der Tatsache geschuldet, dass das Buch eben aus einer Artikelserie hervorgeht, das hat vielleicht dem Verlag und den Autoren bei der Erstellung weniger aber dem Inhalt gut getan.

Insgesamt vergebe ich aber trotzdem 5 Sterne, weil ich denke, dass die Erarbeitung des Themas in deutscher Sprache gut gelungen ist und auch überraschende Erkenntnisse liefert, die dazu einladen, sich bestimmten Themen ggf. im Internet weiter anzunehmen. Definitiv sind die Themen Pflichtlektüre für professionelle Softwareentwicklung, den Griff zu diesem Buch kann ich beim aktuellen Preis dabei nur empfehlen.
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