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The January Tree
 
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The January Tree

Dead Soul Tribe Audio CD
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (30. August 2004)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Inside Out (SPV)
  • ASIN: B0002LR8LG
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 124.762 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Spider and flies
2. Sirens
3. The love of hate
4. Why ??
5. The coldest day of winter
6. Wings of faith
7. Toy rockets
8. Waiting for a answer
9. Just like a timepiece
10. Lady of rain

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Das dritte Werk in ebenso vielen Jahren von Dead Soul Tribe dürfte auch diesmal wieder die Anhänger verschiedenster Rock-Richtungen einträchtig staunend vor den Boxen versammeln. Devon Graves alias Buddy Lackey, einstmals Sänger der genialen Psychotic Waltz, hat bis auf die Drums im Alleingang eine weitere Galaxie in seinem persönlichen Musikuniversum entstehen lassen.

Diesmal wurde das Album durch den blattlosen Baum auf dem Cover inspiriert, und die Einsamkeit und Leere, die dieses Bild austrahlt, hat Devon Graves in seiner Musik in wunderschöne Melancholie verwandelt. Da darf man natürlich keine Uptempo-Tanznummer erwarten, obwohl mit "Wings Of Faith" ein fast an Ministry erinnerndes Riff einmal für Aufregung sorgt, bevor es in digitalen Frauenchören transzendiert wird. In der Regel ist unteres Midtempo angesagt, und nicht selten werden die oft zitierten Vergleiche zu Tool/A Perfect Circle gerechtfertigt, etwa im Opener "Spiders And Flies" oder bei "Toy Rockets". Aber auch ein Freund von Porcupine Tree könnte Wilson'sche Satzgesänge wiedererkennen. Trotz der beeindruckenden Leistung an den Instrumenten herrscht ein angenehm niedriger Frickelfaktor, der stets den Atmosphären der Songs untergeordnet bleibt.

Die Neuaufnahme des Songs "Timepiece" vom alten Soloalbum The Strange Mind Of Buddy Lackey klingt nicht nur wegen der toll gespielten Flöte, sondern auch wegen der folkig angehauchten Melodie etwas nach Jethro Tull, und der abgedrehte surrealistische Text ist untypisch für diese CD. Trotzdem fügt es sich auch in diesen Kontext gut ein und so kann man das Album am Stück genießen, am besten mit einer Tasse heißem Tee und ohne Störfaktoren um einen herum. --Deborah Denzer

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Unbeschreiblich!! 29. März 2006
Format:Audio CD
Natürlich kommt dieses Album, und die Band, nicht an Psychotic Waltz ran. Ist eigentlich auch egal. "Dead Soul Tribe" ist eine andere Band und es ist nur logisch, dass ein Mann der ehemals in einer anderen Band gespielt hat atmosphärisch und auch musiktechnisch Einflüsse verwendet die aus eben dieser stammen. Betrachtet man also diese Band aus einer unvoreingenommenen Perspektive offenbart sich ein Juwel welches viele Prog Platten mit links an die Wand spielt. Während andere Prog Bands mit wirren Songstruckturen punkten schafft es diese Band einfach so intellektuell zu klingen. Will heißen:
Hat man sich nach einer(doch schon langen) Einarbeitungszeit an das Album gewöhnt stellt man sich die Frage: "Warum hat das nicht von Anfang an so bei mir gezündet?"
Die Band hält sich nämlich weitab vom gängigen "Prog-muss-komplex-sein-weil-es-Prog-ist" Klischee auf. Die Songs fließen nach dem es *Klick* gemacht hat nur so dahin und lassen den nötigen Freiraum für das was dieses Album so gewaltig macht:
Die Atmosphäre
So etwas Melancholisches hört man nur wirklich selten. Wirklich, ja auch wirklich jedes Klischee des gängigen Düstersounds wird gekonnt umschifft und was herauskommt ist einzigartig. Nur so viel sei gesagt:
Das Album sollte man sich eher in einem tristen, blätterlosen Wald(logisch, der Titel) durchflutet von sanftem Sonnenschein als inmitten eines tristen Industriegebietes anhören.
Die Songs an sich sind alle eigentlich super, wobei drei Songs explizit herausstechen:
"Wings of Faith" ist ungewöhnlich, weil recht hart(was nicht heißen soll stumpf). Eine mal wirklich gelungene Erweiterung der Schattierungen eines Albums.
"The love of Hate" wohl der eingängigste Song auf der Platte. Die leicht verständlichen und direkten Lyrics wollen eines Sagen: "Menschheit, schließe endlich frieden"
Bei jeder anderen Band würde eine derart direkt gesungene Botschaft wie hier albern und naiv klingen, nicht so bei Dead Soul Tribe, man merkt an jeder Ecke wie viel Ehrlichkeit in der Musik steckt.
"Just like a Timepiece" Es gibt viel Alben die bei mir höher im Kurs stehen als dieses, aber nur wenig Songs die es mit diesem aufnehmen können:
Für mich mit Abstand einer der schönsten Songs die ich je gehört habe. Eine merkwürdige, märchenhafte und dennoch düstere Stimmung gepaart mit einem außergewöhnlichen und faszinierenden Text. Hier stimmt wirklich alles!
Böswillige Personen könnten wohl unterstellen, dass dieser Song nur so gut ist weil er aus einer Frühphase von Devon Graves(alias Buddy Lackey) stammt, aber die anderen Songs würden auch ohne dieses Meisterwerk für fünf Sterne reichen!
Fazit:
Eines der langlebigsten und atmosphärischsten Prog Alben die ich kenne:
15/15 Punkte
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Album des Jahres? 17. August 2004
Format:Audio CD
Es ist der schiere Wahnsinn, was uns der ehemalige Psychotic Waltz Sänger und Multi-Instrumentalist Devon Graves (aka Buddy Lackey) und sein Mitstreiter, der Ausnahmedrummer Adel Moustafa, auf dem dritten DEAD SOUL TRIBE
Album präsentieren.
Es fällt schwer, die außergewöhnliche Musik in Worte zu fassen - hypnotische Rhythmen, tribal-mässige Drums, tonnenschwere Riffs, Devon Graves' eindringliche und charismatische Stimme, die abgefahrenen und komplexen Songstrukturen und die düster-melancholische Athmosphäre lassen sich, verbunden mit den zum sterben schönen Melodien und Harmonien, von der Dichte und Intensität höchstens mit dem überirdischen Zweitlingswerk von PSYCHOTIC WALTZ Into The Everflow, mit FATES WARNING's Awaken The Guardian oder mit Dead Heart In A Dead World von NEVERMORE vergleichen - aber dieser Vergleich hinkt; bieten DEAD SOUL TRIBE doch etwas noch nie zuvor dagewesenes.
Zwar wird der mit A Murder Of Crows eingeschlagene Weg konsequent weiterverfolgt, doch bringen die beiden Musiker auf The January Tree eine fast schon beängstigende Perfektion dieser düster-rhythmischen, teilweise fast schon sperrig und schwer zugänglichen Musik, die ihre Magie und Aussagekraft erst nach x-maligem Hören zu entfalten beginnt. Zwar fehlen auf The January Tree Überhämmer wie Feed, The Messenger, Some Things You Can't Return und Regret, doch ist das Album im direkten Vergleich mit A Murder Of Crows wesentlich homogener - Ausfälle oder auch nur schwache Songs gibt es nicht, und das gleich mit dem Opener Spiders And Flies vorgelegt hohe Niveau wird über 50 Minuten gehalten, ohne auch nur eine Sekunde in Belanglosigkeit abzudriften.
Die Grundstimmung des Albums ist äußerst grau - aber trotz jeglicher musikalischer Melancholität blitzen immer wieder Sonnenstrahlen durch die schwarzen Wolken - der Hörer wird durch ein musikalisches Universum voller Höhen und Tiefen gejagt, ohne jedoch in die Hoffnungslosigkeit abzugleiten. Auch die Produktion ist perfekt und transportiert die Stimmung des Albums - besser geht's einfach nicht.
Es ist unmöglich, aus diesem Album einen einzelnen Song als Anspieltip herauszureißen; zu geschlossen wirkt das Werk, zu durchdacht das gesamte Konzept, zu homogen die Musik. Selbst das Remake von Just Like A Timepiece (seinezeit auf Buddy Lackey's Soloalbum enthalten) wirkt so, als ob der Song ausschließlich für A January Tree komponiert wurde.
Eine außergewöhnliches Album, das sich aus Veröffentlichungen massenkompatibelen Belanglosigkeiten, sowie möchtegern Innovativen und (oh, wie ich dieses Wort hasse!) progressiven Bands wohtuend hervorhebt. Für mich ist The January Tree bereits jetzt schon ein heisser Anwärter auf den „Album des Jahres" Award - wir sind gespannt, was Fates Warning sich einfallen lassen!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
ENDLICH!!!!! 16. August 2004
Format:Audio CD
Devon Graves ist wieder da, und das Warten hat sich gelohnt! Das alleine sollte für eingefleischte Fans ausreichen, sich diese CD zuzulegen; für alle anderen hier noch ein paar weitere Worte: Mit "The January Tree" hat der ehemalige Psychotic Waltz Sänger erneut ein Meisterwerk atmosphärisch dichter Musik geschaffen, die man heutzutage nicht oft zu hören bekommt. Die auf dem Vorgänger "A Murder Of Crows" eingeschlagene Richtung wird konsequent beibehalten, wobei Devon und sein Mitstreiter (Ausnahmedrummer Adel Moustafa) auf dem neuen Werk noch vielschichtiger, subtiler und abgefahrener ans Werk gehen - in der Tat erinnert "The January Tree" streckenweise sehr stark an die Stimmung des Psycotic Waltz Zweitlings "Into The Everflow". Auch schaffen es Dead Soul Tribe die Stimmung und die mit dem grandiosen Opener "Spiders & Flies" aufgebauten Spannungsbogen über die gesamte Spiellänge zu halten - es gibt keine Ruhepausen für den Hörer, und die CD ist absolut nicht zum "mal so nebenbei hören". Dadurch wirkt die Musik auch sehr sperrig und anstrengend, aber glaubt mir - nach dem fünften Durchhören eröffnen sich unglaubliche Soundspähren, die euch in Verbindung mit Devon's charismatischer Stimme in eine andere Welt entführen.
Mit "Just Like A Timepiece" ist übrigens ein Song von Devon's Soloalbum "The Strange Mind Of Buddy Lackey" in neuem Gewand enthalten, was die "alten" Fans wohl in einen Freudestaumel versetzten wird. Anspieltips? Ganz klar die komplette CD, da es unmöglich ist, aus diesem kompakten Werk einzelne Songs herauszupicken. Wer allerdings noch nie etwas von Dead Soul Tribe oder Psychotic Waltz gehört hat, sollte sich vielleicht erstmal mit "A Murder Of Crows" an Devon's musikalisches Universum herantasten. Aber wie auch immer...es lohnt sich!!
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