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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Hinreißend!, 21. September 2006
Das Buch ist einfach ein Klassiker und es lohnt sich absolut es in der Originalsprache zu lesen, auch wenn man mit dem herkömmlichen Schulenglisch schon mal ins Stolpern kommt. Aber der Witz und die Intelligenz der Protagonisten kommt auch so hundertprozentig rüber! Über den Inhalt will ich mich nicht auslassen, nur so viel: Der Mittelteil erinnert an Jane Austens Pride&Prejudice, nur, dass in Charlotte Brontes Buch die Protagonisten nicht ganz so eindimensional und brav erscheinen. Jane und Mr. Rochester haben zwar beide ihre Prinzipien und sind im Grunde "gut", aber sie sind weder perfekt noch tun sie so als ob. Die Vor- und Nachgeschichte zur Romanze zwischen Jane und ihrem "Herrn" gibt der Geschichte eine zusätzliche Dimension und macht sie irgendwie "greifbarer". Ms. Bronte zeichnete keine kitschig-süße Fantasiewelt, in der immer alles schwarz oder weiß sein muss. Sie zeigt uns, dass es wichtig ist, trotz allen Widrigkeiten des Lebens uns selbst und unseren Prinzipien treu zu bleiben. Und natürlich, dass es sich lohnt, um seine Liebe zu kämpfen. Fazit: Preis ist mehr als ok, Geschichte teils spannend, teils romantisch und man nimmt auch noch ein paar gute Gedanken mit! Volle Punktezahl!!!
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Besser als Puddingkochen, 3. Oktober 2007
Nachdem ich mit Begeisterung Jane Austen Romane gelesen habe machte ich mich auf die Suche nach anderen englischen Autorinnen jener Zeit und traf auf Charlotte Bronte und Jane Eyre. Aufgemacht wie eine Autobiografie werden zuerst Janes Kinder- und Jugendjahre beschrieben. Jane Eyre wächst bei der reichen Familie ihres Onkels auf, sie ist Vollwaise. Als ihr Onkel stirbt wird sie von ihrer Tante und besonders ihrem Cousin schwer schikaniert. Sie rebelliert und wird in ein Internat für arme Waisenkinder gesteckt. Auch die Jahre auf der Schule sind hart und grausam doch wie durch ein Wunder überlebt die kränkliche, blasse Jane auch diese Zeit. Nach der Schule und nachdem sie dort einige Jahre selbst Lehrerin gewesen war, möchte Jane mehr von der Welt sehen und sucht sich eine Stelle als Gouvernante. Sie landet im düsteren Haus von Mr.Rochester. Dieser ist fasziniert von Janes scharfer Intelligenz, ihrer ehrlichen Natur und ihrem Mut, sie verlieben sich. Doch Janes seltenes Glück währt nicht lange, denn Mr.Rochesters Haus birgt ein dunkles Geheimniss aus der Vergangenheit seines Besitzers... Jane Eyre ist mir im Laufe des Buches zu einer meiner liebsten Romanheldinnen geworden. So viel Unglück, Grausamkeiten und Schmerz Jane auch wiederfahren ist, hat sie nie daran gedacht aufzugeben. Charlotte Bronte hat damals mit Jane eine ganz neue Art von Romanheldinnen geschaffen. Eine Frau, die sich weder durch Schönheit, Sittsamkeit noch durch Geld auszeichnet sondern mit einem scharfen Verstand und die dazu noch Rechte einfordert die zur damaligen Zeit nur Männern vorenthalten waren. Die Atmosphäre ist im ganzen Buch düster, leicht unheimlich und passt zu Jane Eyre und Mr.Rochester. Auch das Ende ist kein klassisches happy ending es trägt einen dunklen Nachgeschmack. Den Roman habe ich sehr gerne gelesen und er hat mir sehr viel gegeben. Und obwohl schon 150 Jahre alt, lässt sich Charlotte Brontes plastischer Schreibstil gut und flüssig lesen. Vorallem für Frauen (gerne auch für Männer) ist Jane Eyre ein Stern am ewigen Literaturhimmel und wärmstens zu empfehlen
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eine der schönsten Liebesgeschichten überhaupt, 27. Mai 2001
Von Ein Kunde
Dies ist die romantsiche Liebesgeschichte der jungen Jane Eyre und Lord Rochester. Sie kommt, als Gouvernante, in sein Haus und gewinnt die Liebe des Hausherren. Kurz vor der Hochzeit muß sie jedoch erfahren, daß dieser bereits verheiratet ist. Enttäuscht läuft sie mittellos davon... Ein von der ersten Seite an spannender, autobiographisch erzählter Roman, der gerade durch die altertümliche, stilistische hervorrangende Erzählkunst den Leser in die Zeit der Jane Eyre versetzt und ihn auch erst am Ende des Buches wieder losläßt. Auch nach eineinhalb Jahrhunderten immer noch lesenswert
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