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Jane Goodall - Mein Leben für Tiere und Natur: 50 Jahre in Gombe
 
 
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Jane Goodall - Mein Leben für Tiere und Natur: 50 Jahre in Gombe [Gebundene Ausgabe]

Jane Goodall
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Kurzbeschreibung

Die einzige Bild-Biographie von Jane Goodall hierzulande

Jane Goodall ist die wichtigste und berühmteste Primatenforscherin des 20. Jahrhunderts. 1960 kam sie als junge Biologin nach Gombe in Tansania mit einem einzigen Ziel: Erkenntnisse über das menschliche Verhalten zu gewinnen, indem sie das Verhalten der Schimpansen studierte. Ihre Erkentnisse waren bahnbrechend, und es wurde eine ständige Forschungsstation eingerichtet.

20 Jahre später verschob sich der Schwerpunkt ihrer Arbeit von der reinen Forschung zum Nautrschutz: Sie bemühte sich, die Tiere vor dem drohenden Aussterben zu retten.

Über den Autor

Jane Goodall wurde am 3. April 1934 in England geboren. 1957 reiste sie nach Afrika und arbeitete als Verhaltensforscherin im Gombe-Nationalpark, Tansania. Parallel hierzu studierte sie Ethnologie. Ihr Studium schloss sie 1965 in Cambridge mit der Doktorwürde ab. Jane Goodall war an mehreren Forschungsprojekten beteiligt, ist Inhaberin berühmter Lehrstühle und erhielt viele Preise und Orden, darunter die Auszeichnung "CBE" ("Commander of the British Empire") und die "Medaille der National Geographic Society". Sie hat Bücher über Verhaltensforschung und Kinderbücher geschrieben, die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden. Als Initiatorin von "Roots & Shoots", einem Programm für den internationalen Umwelt- und Artenschutz, begeistert sie insbesondere Kinder und Jugendliche in zahlreichen Ländern für ein ökologisches Engagement. Unermüdlich auf Vortragsreisen, verbringt Jane Goodall die wenigen verbleibenden Wochen des Jahres im englischen Bournemouth.

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Leben für die Affen ... 7. Dezember 2010
Von Kay Fischer VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
50 Jahre ist es her, daß Jane Goodall mit ihrer Affenforschung begonnen hat; sie widmete ihr Leben den Tieren.

In ihrem Buch blickt sie auf diese lange Zeitspanne zurück, zeigt interessante Bilder aus den Jahren 1960 bis heute, schreibt über ihre Erfahrungen mit den Schimpansen und welche Schwierigkeiten sich ihr in den Weg stellten. Wir erfahren eine Menge über die Primaten (z. B. in der 50jährigen Studie "Schimpansenfakten"), bekommen Stammbäume präsentiert und erfahren auch, daß ihre Tierliebe als Kind einmal mit Regenwürmern begann.

Klar wird: Diese Frau hat ihre Berufung gefunden. In den sechziger Jahren war die Wissenschaft nämlich noch auf einem ganz anderen Stand als heute, und das Umweltbewußtsein befand sich etwa auf "Steinzeitniveau". Kaum ein Mensch kümmerte sich damals um Regenwälder, und man hatte sich auch lange dagegen gesträubt, Tiere auf gleicher Ebene zu betrachten. Das ist heute gottlob besser geworden.
"Wir Menschen haben sehr viel mehr mit dem Rest der Tierwelt gemeinsam als man bisher dachte!", liest man in dem Buch, und "Mensch und Schimpanse haben verblüffende Ähnlichkeiten!" ... schließlich sei die DNA der Schimpansen mit der des Menschen fast identisch. Seinerzeit sicher eine gewagte These.
Und dennoch appelliert die Autorin, daß man sich auch in Zukunft für die Umwelt einsetzen müsse, da noch immer die Regenwälder (und damit die Affen) gefährdet sind.

So bekommt man einen guten Überblick über Schimpansen und deren Entwicklung in den letzten fünfzig Jahren. Ein schönes Buch mit vielen Fotos, in dem man, trotz Internet, immer wieder gerne blättert.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Auf Du und Du mit dem Tier: Für Jane Goodall sind Tiere kein Nebenprodukt der Evolution, keine seelenlosen Objekte und keine anonyme statistische Größe. Leben und Lebensräume zu schützen und zu erhalten ist der ambitionierten Artenschützerin zur Passion geworden, die keinen Raum für faule Kompromisse lässt. Die Bild-Biografie Jane Goodall - Mein Leben für Tiere und Natur" erlaubt dem Leser nicht nur einen Einblick in 50 Jahre Forschung, Entwicklungsarbeit und Artenschutz, sondern besticht zudem mit atemberaubend schönen Fotos. Hier erfährt man mehr über die außergewöhnlichen Projekte einer außergewöhnlichen Frau.

Gerade in einer Welt, in der Tier- und Artenschützer ständig dem Vorwurf ausgesetzt sind, sich "nur" für Tiere statt für Menschen einzusetzen, kann man vor Goodalls Engagement nur noch den Hut ziehen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
In diesem wunderbaren, reich bebilderten Buch der britischen Primatenforscherin Dr. Jane Goodall (3.4.1934) habe ich mir zunächst die vielen schönen Fotos angesehen, bevor ich die Texte der Forscherin, die unter der Mitarbeit des Jane-Goodall-Institus verfasst wurden, gelesen habe.

Goodall lieferte im Laufe ihres bisherigen Lebens einen bedeutenden Beitrag zur Verhaltensforschung an Primaten durch langjährige Verhaltensstudien an wild lebenden Schimpansen, v.a. im "Gombe-Stream-Schimpansenreservat in Tansania". 1965 gründete sie das "Gombe-Stream-Research-Center" und 1976 das "Jane Goodall Institute for Wildlife Research, Education an Conservation", durch die sie die weitere Forschung an Schimpansen sicher stellte.

Nach einem Vorwort von Mary Smith und einer Vorbemerkung von Jane Goodall kann man sich anschließend in die Arbeit Goodalls vertiefen. Die Forscherin, die 1960 in den Regenwald von Tansania kam, um Schimpansen zu studieren, hat sich bereits während ihrer Kindheit in London mit dem Studium von Tieren befasst. Man liest, wie sie als junge Frau alle Hürden überwandt, um endlich ihrer Lebensaufgabe nachgehen zu können. Anhand des umfangreichen Bildmaterials, kann man sie als Kind und junge Frau kennen lernen und sie auch bei der ersten Gombe-Expedition beobachten.

Durch diese Forscherin wurde die Welt darüber in Kenntnis gesetzt, dass jeder Schimpanse ein Individuum mit eigener Persönlichkeit, mit Charakteristiken und Marotten ist, (vgl: S. 37). Man sieht Goodall auf einem Bild, das in den 1960er Jahren entstand und erfährt, dass sie nach erfolgreich abgeschlossenen Forschungstagen abends stets ihre Notitzen über das Verhalten der Schimpansen ausarbeitete und kann sie immer wieder bei Tier-Beobachtungen erleben. Die Bilder von den Schimpansen habe ich mit größtem Vergnügen studiert.

Die Forschungen die Dr. Goodall 1960 begann, wurde seither fortgesetzt und konzentrieren sich auf rund 100 Schimpansen, die im Gombe-Nationalpark leben. Die jetzigen Forschungen umfassen auch Langzeitstudien an Pavianen und Kurzzeitstudien an Stummel-und Schlankaffen der Region.

Man wird in Kenntnis gesetzt, dass Goodall und andere Forscher mehr als 200 wissenschaftliche Studienberichte, 35 Doktorarbeiten, 30 Bücher, viele Filme und Hunderte von Artikeln vorgelegt haben, (vgl.: S.61) und wird über Biologie und Verhalten der Tiere informiert, lernt ihre Werkzeuge kennen und liest Näheres zu Familiengruppen, d.h. zur Schimpansengesellschaft.

Sehr erhellend sind die Seiten 73-74 im Buch. Hier erfährt man konkrete Fakten zu Schimpansen, die Goodall im Rahmen einer 50-jährigen Langzeitstudie zusammengetragen hat. Die DNA der Schimpansen unterscheidet sich von der des Menschen nur knapp mehr als ein Prozent. Man liest innerhalb dieser Faktendarstellung Näheres zur Ernährung und zu den Werkzeugen, über das Sozialverhalten, die Kommunikationsmuster, die Lebensphasen, die Gesellschaft, die Fortpflanzung und über den Familiensinn.

Männliche Schimpansen vollführen mitunter vor einem Gewitter ein besonderes Spektakel. Ursachen für Kämpfe sind stets Rangstreitigkeiten, Verteidigung von Familienmitgliedern und Frustrationen, die dadurch abgebaut werden, dass kleinere, schwächere Artgenossen angegriffen werden. Es soll auch zu Kämpfen um Nahrung und um Sexpartner kommen, (vgl: S.76).

Man liest weiter, dass es in den Wäldern von Tansania, Burundi und Uganda, in den dichten Regenwäldern des Kongobeckens und in Westafrika einst bis zu zwei Millionen Schimpansen gab. Als die Holzkonzerne in die Wälder eindrangen, engte sich der Lebensraum dieser Tiere ein. Dazu erfahren Sie mehr ab Seite 85. Heute gibt es nur noch etwa 300 000 wild lebende Schimpansen. Dass jedes Jahr Wilderer Tausende von ihnen töten, ist auch eine Tatsache, die im Buch zur Sprache kommt.

Was können wir von Schimpansen lernen? Vielleicht, dass lange gegenseitige Fellpflege der Festigung von Freundschaft und für Entspannung dient. Vielleicht auch noch, dass manche Schimpansinnen besonders viel Sexappeal haben und alte, erfahrene Schimpansinnen bei Männern beliebter als junge, nervöse sind. (vgl.: S. 73). So gesehen gewinnt die Frage mancher Männer "Soll ich mich zum Affen machen?" eine ganz neue Dimension. grins

Ein tolles Buch.
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