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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Muss man gelesen haben!,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Jane Eyre: Roman (Taschenbuch)
Jane Eyre ist eines der wunderbarsten Bücher, die ich je gelesen habe. Charlotte Bronte war ihrer Zeit weit voraus. Sie beschreibt eine sehr charakterstarke Frau, die feste Prinzipien hat, die sie immer streng einhält - selbst wenn sie dabei ihre große Liebe zu verlieren droht. Jane Eyre ist trotz negativer Kindheitserfahrungen - sie wächst u.a. bei einer Verwandten auf, die ihr alles andere als Liebe, Vertrauen und Verständnis entgegen bringt - ein äußerst gradliniger Mensch. Noch dazu ist sie sehr offen, ehrgeizig und wissbegierig, was für Frauen in dieser Epoche sehr ungewöhnlich ist. Außerdem hat Jane eine starke Kämpfernatur, sie verfolgt ihren Weg trotz vieler Rückschläge. Die Geschichte der Jane Eyre fasziniert mich immer wieder. Lese ich dieses Buch, bin ich fast ein Teil der Handlung, denn der Stil, in dem Charlotte Bronte schreibt, fesselt den Leser ungemein. Um diese Geschichte zu beschreiben und zu rezensieren, reichen einige kurze Worte gar nicht aus. Es ist ein Buch, das jeder einmal gelesen haben sollte und Jane ist eine Frau, an der man sich ein Beispiel nehmen kann.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Meisterwerk der englischen Erzählliteratur,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Jane Eyre. (Taschenbuch)
Brontes Roman Jane Eyre folgt in vielerlei Hinsicht dem Muster des Entwicklungsromans, so wie es durch Goethes Wilhelm Meister geprägt wurde und durch Thomas Carlyles Goethe-Übersetzung Eingang in die englische Literatur fand. So verfolgt der Leser die 'apprenticeship' seiner Heldin von der Kindheit bis zur Heirat und dem Finden ihres Platzes in der Gesellschaft. Ähnlich wie David Copperfield und Oliver Twist ist auch Jane ein Waisenkind, die ihrer Umwelt erhebliche Widerstände entgegen setzen muß, um für sich einen bescheidenen Lebensraum zu finden. In allen Prüfungen, die ihr vom Leben auferlegt werden (Tod der Freundin, tragische Liebesgeschichte, etc,), verletzt sie nie ihre moralischen Wertvorstellungen und beweißt stets Mut und Entschlossenheit. Da der Roman als fiktive Autobiographie als Ich-Erzählung verfaßt und aus der Retrosperktive geschildert wird, ergeben sich stets interessante Konstellationen zwischen erzählendem und erlebendem Ich. Brontes Werk ist nicht nur ein Klassiker der englischen Erzählliteratur, sondern auch ein frühes Dokument, des imaginären Erprobens neuer Aktions- und Handlungsräume der Frau im 19. Jahrhundert. Schonungslos ist der Roman auch als zeit-und gesellschaftskritisches Portrait , das in vielerlei Hinsicht mit den eigenen Erfahrungen der Autorin durchsetzt ist: das oft menschenfeindliche und erbamungslose englische Schulwesen und vor allem die beschränkten Möglichkeiten, die sich einer Frau zur Zeit des Viktorianismus boten, um ihren eigen Lebensunterhalt zu verdienen.
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27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eine zeitlose Biographie,
Von
Rezension bezieht sich auf: Jane Eyre - 7 CDs (Audio CD)
Die Ich-Erzählerin namens Jane Eyre lebt nach dem Tod Ihrer Eltern bei Ihrer Tante Mrs. Reed und deren drei Kindern. Mrs. Reed lässt Jane deutlich fühlen, dass sie nur geduldet wird und die Kinder, allen voran John, macht sich dies zunutze indem er Jane misshandelt und schlägt, wo er nur kann, ohne eine Strafe befürchten zu müssen.Die Demütigungen, denen Jane ausgesetzt ist, eskalieren derart, dass Sie sich eines Tages gegen die brutalen Schläge Johns zur Wehr setzt, worauf hin man Sie in das Internat „Lowood“ schickt. Auch dort herrschen Entbehrungen, strenge Regeln, fast verdorbenes Essen und schlechte medizinische Versorgung vor. Aber Jane erfährt hier zum ersten Mal in Ihrem Leben Freundschaft, Zuneigung und Verständnis. Dies führt schließlich dazu, dass Sie nach Schulabschluss für einige Zeit als Lehrerin in Lowood verbleibt. Erste Liebe und noch mehr Leid Als sie 18 Jahre alt ist, verlässt sie auf eigenen Wunsch Lowood und verdingt sich als Hauslehrerin in Thornfield Hall, das von Mr. Rochester, seiner unehelichen Tochter Adele und einer Haushälterin bewohnt wird. Sie flieht aus dem Haus und irrt verzweifelt durch die Heide bis Sie, halb verhungert, im Haus der Geschwister Rivers Zuflucht findet. Hier sucht Sie Abstand von Edward, den Sie immer noch liebt, wird von Ihrem Vetter St. John Rivers umworben und erfährt wie nebenbei, dass die Rivers entfernte Verwandte sind. Als Sie von einem fast gänzlich vergessenen Onkel zur Alleinerbin eingesetzt wird, teilt Sie das Vermögen zwischen sich und den Geschwistern auf und muss sich nicht mehr als Almosenempfängerin Ihrer Verwandten ansehen. Eines Nachts glaubt Sie im Traum die Stimme von Edward zu hören, der Sie verzweifelt ruft. Unverzüglich reist Sie nach Thornfield Hall und findet das Haus durch einen Brand völlig zerstört vor. Edwards Frau ist bei dem von ihr gelegten Brand zu Tode gestürzt und er selber ist so schwer verletzt, dass er für immer auf Hilfe angewiesen ist. Die beiden heiraten und leben gemeinsam mit Adele in zwar bescheidenen, doch von monetären Sorgen befreiten Verhältnissen glücklich zusammen. Wir können auch anders! Damals wie heute spiegelt Literatur auch den Konsens der Gesellschaft. Viktorianische Frauen sollten hübsch, dumm, folgsam, gläubig und ansonsten bestenfalls Staffage und Aushängeschild des Hausherrn sein. Jane Eyre ist genau das Gegenteil: intelligent, interessant, eigenwillig und stur. Sie hat ihre eigenen Vorstellungen vom Leben und setzt diese auch um; und das sogar gegen den Willen der Männer in Ihrem Leben. Dies geht soweit, dass am Ende der Biographie Sie zur Ernährerin Ihres Mannes wird, der ohne Sie und Ihr Geld hoffnungslos verloren wäre. Mit Ihrer Erzähltechnik steht sie damit eher Defoes „Molly Flanders“ als Dickens oder Thackeray näher. Ihre Intension sind weniger sozialkritische Schilderungen oder naturgetreue Milieudarstellungen sondern die Schilderungen des inneren Lebens der Protagonistin. Erika Mann liest Sophie Rois, vielleicht vielen bekannt aus der Mini-Serie „Die Manns – Ein Jahrhundertroman“ in der Rolle der Erika Mann, hat eine Stimme mit einer erstaunlichen Bandbreite. Intuitiv erfaßt Sie die hinter den Textstellen versteckt liegenden Emotionen und vermag dadurch dem Hörer ein ungewöhnliches Hörerlebnis zu verschaffen. Mal glaubt man, einem trotzigen Kind zu lauschen, ein anderes Mal ersteht vor dem inneren Auge der bigotte, selbstgefällige Schulleiter oder die hochnäsige, kalte Tante nebst feixenden, sadistischen Kindern. Besonders gelingt ihr durch behutsamen Tonwechsel, der sich über die gesamte Laufzeit erstreckt, das „Erwachen“ von Jane Eyre auch stimmlich zu vermitteln. Und hier ist das Hörbuch wieder einmal der Printversion weit voraus: um diese Entwicklung auf die Schnelle nochmals nachvollziehen zu können, genügt es einfach, ein paar Tracks der ersten und der letzten CD hintereinander anzuhören, um allein durch die nuancierte Vortragsweise von Fr. Rois einen Eindruck von der Wandlung Jane Eyres zu erhalten. Ein Juwel Es handelt sich um eine, so Verlagstext, sorgsam gekürzte Lesung, und ich kann dies, verglichen an Hand „Jane Eyre“-Ausgabe des Insel-Verlages, nur bestätigen. Dem Hörbuch selber liegt ein 8-seitiges, eng bedrucktes, ausführliches und informatives Booklet bei. Die CDs selber sind, genau wie bei Benetts „Hotel Grand Babylon“ mit 90 Minuten übervoll, was jedoch nicht zu Lasten der Klangqualität geht. Fazit: Hervorragend rezitierte, sehr gut ausgestattete Hörbuchversion eines zeitlosen Klassikers. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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