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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
65 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Back to the roots,
Von Wildniswanderer (Bad Oldesloe) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Jamies Amerika (Gebundene Ausgabe)
Nun ist es also da - Jamie Olivers zehntes Kochbuch. Um dieses Buch einzuordnen (und die Überschrift zu verstehen) hier noch einmal die Liste:Kochen mit Jamie Oliver - Von Anfang an Genial (zur TV-Serie "Naked Chef") Kochen für Freunde (auch noch Naked Chef? Oder Happy Days?) Genial kochen mit Jamie Oliver (zu Olivers Twist - diese Buch kam in Deutschland als erstes heraus) Jamie's Kitchen (zur gleichnamigen Serie) Essen ist fertig! (zu dem School Dinner Projekt) Genial Italienisch (zu Great Italian Escape) Besser kochen mit Jamie (hier bin ich nicht ganz sicher, ob die zweite Staffel von Jamies Kitchen der Hintergrund ist) Natürlich Jamie (zu Jamie at home) Jamies Kochschule (zu Ministry of Food) und jetzt Jamies Amerika (zu Jamies American Roadtrip) Im Vergleich mit den ersten neun würde ich es als eine Mischung der innovativen und damals neuen Gerichte in den ersten drei Büchern und dem Roadtrip durch die Regionen aus "Genial Italienisch" bezeichnen. Back to the roots also. (Mein persönlicher Favorit ist nach wie vor "Natürlich Jamie", aber das ändert sich immer mal wieder.) Fakt ist, dass in diesem Buch die ungewöhnlichen Rezepte die Oberhand haben - oder haben Sie in letzter Zeit häufiger Alligator, Schweineschwartenchips oder "Tortillas zum Frühstück" gegessen? Keine Angst - allzu exotische Zutaten wurden durch hier erhältliche ersetzt. Auch die Deep Pan Pizza, der New York Cheese Cake, Macaroni & Cheese und sogar Popcorn sind mit dabei. Traute ich mir beim neunten Buch noch zu, die Rezepte zu beurteilen, ohne sie gekocht zu haben, so wird das diesmal schwieriger. Die Aromen sind ungewöhnlicher und die etwa 150 Rezepte bieten eine großartige Quelle der Inspiration für jeden, der mal wieder etwas Abwechslung sucht. Den klassische Kochanfänger hatte Jamie Oliver vermutlich nicht im Fokus, als er sich zu dem Trip durch New York, Louisiana, Arizona, L.A., Georgia und zu den Navajo und Cowboys aufmachte. Nichts desto trotz werden sicher auch Anfänger die leuchtenden Augen der um einen Tisch versammelten Freunde genießen, wenn sie ihr eigenes Gumbo präsentieren. Optisch ist es sicher das professionellste, wenn überhaupt noch eine Steigerung möglich war. Tolle Stimmungsbilder, die mich in ihren Bann geschlagen haben. Jedes Rezept ist begleitet von der Ansicht des fertigen Gerichts auf der Nebenseite. Gegliedert ist es diesmal nach den Regionen, aus denen der Autor die Inspirationen hat. Inspirationen deshalb, weil er an vielen Gerichten noch etwas gefeilt hat, bis sie den Weg in dieses Buch fanden. Zu den einzelnen Abschnitten seines Roadtrips gibt es auch jedes mal einen kleinen Text mit den Hintergründen. Es wurde übrigens in der Presse viel spekuliert, ob dieses Projekt (nur) der Versuch Olivers sei, auf dem wichtigen US-Markt stärker Fuß zu fassen. Vermutlich ist das so. Das ist mir als Käufer aber nicht sonderlich wichtig. Ich bin von dem dabei entstandenen Buch absolut begeistert, auch wenn ich es nicht als sein ultimativ Bestes bezeichnen würde, denn das ist immer mal wieder ein anderes. Jetzt hoffe ich nur noch darauf, dass RTL II endlich mit den beiden letzten TV-Serien anfängt. Dann können wir noch mehr schöne Bilder sehen. Für wen ist dieses Buch also die größte Bereicherung? Ich fange mal ganz unbescheiden mit mir selbst an: Ich habe alle neun Bücher, verpasse selten eine der x-ten Wiederholungen seiner Serien auf RTL II und koche einfach gern. Sowohl für zwei, wie auch für ein Vielfaches davon. Inzwischen habe ich einiges ausprobiert, bin in den letzten zehn Jahren sicher auch anspruchsvoller geworden. Mich hat dieses Buch absolut begeistert. Weil es mal wieder einen neuen Dreh in die Küche bringt. Wo ich bisher immer mal wieder die alten Bücher heraus holte kann ich nun mal etwas ausprobieren, was ich so noch nie zusammen ausprobiert habe. Die vielen Einwanderer haben in Amerika ihre kulinarischen Spuren hinterlassen. Sogar wir Deutschen werden mit der Vorstellung der Hamburgers geehrt, dem ersten Rezept in diesem Buch :o) Ist es deshalb ein Buch nur für Fans? Nein. Man könnte sogar sagen, dass Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen verwundert vor einem Rezept stehen und neugierig auf das Ergebnis sind. Trotzdem: Wer bisher noch gar keine Berührungen mit dem Herd hatte, für den bietet sich Jamies Kochschule eher an. Ich habe mir vorgenommen, in nächster Zeit einfach das Buch blind aufzuschlagen und dann das zu kochen, was dort steht. Besonders gespannt bin ich auf die deftig gefüllten chinesischen Pfannkuchen, den geschwärzten Cajun-Fisch und den Brotpudding mit Schoko-Bier-Sauce. Fünf Sterne! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Jamies Bestes!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Jamies Amerika (Gebundene Ausgabe)
Gut und appetitanregend sind die Bücher des Briten ja im allgemeinen schon. Mit seinem Rezeptwälzer über Amerika übertrifft er meiner Meinung nach alle seine vorherigen Werke. In diesem Buch geht es nicht um den übliche Fastfood, wie man es aus anderen Rezeptsammlungen über das Land der unbegrenzten Möglichkeiten kennt, obwohl natürlich auch klassische Hamburger und Chicken nicht aussen vor bleiben. Oliver begibt sich auf eine kulinarische Reise zu den Wurzeln der amerikanischen Esskultur, die durch die vielen verschiedenen Bevölkerungsgruppen des Landes viel breiter gefächert ist, als man im ersten Moment vermuten würde.So finden sich hier auch asiatische Gerichte aus Chinatownbezirken, ägyptische Spezialitäten, indianische Speisen, ein Schwenker zur Barbecue Kultur und eine sehr interessante Exkursion durch die Südstaaten. Jamie begibt sich sowohl in Restaurants, als auch zu Privatpersonen, um an Anregungen für neue Gerichte zu kommen, und das lohnt sich, denn hier findet man vieles, was ich bisher in dieser Form nicht kannte, obwohl ich mich schon einige Zeit mit dem Kochen beschäftige und auch schon ziemlich viele Bücher darüber gelesen habe. Jamie pimt die Gerichte natürlich mit seinem eigenen Style und hat sogar einen Experten aufgetrieben, der den passenden Wein für fast jede Speise vorschlägt. Es bleiben eigentlich keine Wünsche offen, ein dickes, umfangreiches, schön fotografiertes Buch! Am liebsten hätte ich sofort angefangen, den Kochlöffel zu schwingen, hätte aber Probleme gehabt, mich zu entscheiden, mit welcher Leckerei ich beginnen soll. Fazit: Ein Kochbuch, dass Appetit auf mehr macht! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Überraschende Vielfalt,
Rezension bezieht sich auf: Jamies Amerika (Gebundene Ausgabe)
In Amerika gibt es nur Fast Food? Weit gefehlt!Jamie Oliver entdeckte auf seinem Roadtrip quer durch die USA die kulinarische Vielfalt der Staaten. Ich war wirklich überrascht und begeistert, wie vielseitig die amerikanische Küche (die es so ja eigentlich gar nicht gibt) ist. Jamie Oliver präsentiert Rezepte mit indianischen, spanischen, asiatischen, jüdischen...Einflüssen. Vieles ist rustikal und traditionell, manches auch ungewöhnlich (z.B. Alligator, der aber auch durch anderes Fleisch ersetzt werden kann...oder Kaffee im Chili con Carne) und raffiniert. Aber immer alltags-und oft auch partytauglich. Die Anleitungen sind im typisch-lockeren Jamie-Ton verfasst und Schritt für Schritt gut nachvollziehbar. Toll sind auch die oft amüsanten Einleitungen zu jedem Rezept, in denen er auch mal vor einer Kalorienbome warnt... Zu fast jedem Rezept gibt es auch einen Weintipp. Und last but not least muss ich noch die tolle Aufmachung loben: Es gibt eine interessante Einführung zum Buch und zu jedem einzelnen Teil, also zu jeder Station von Jamies Reise, natürlich auch mit eindrucksvollen Fotos. Da möchte man am liebsten gleich selbst mit den Cowboys losziehen oder mit den Navajo-Indianern am Feuer sitzen. Absolut empfehlenswert für alle, die das "Besondere" auch im "Einfachen" entdecken möchten und denen es beim Kochen und Essen nicht auf ausgefeilte Dekoration und exotische Zutaten ankommt, sondern auf Geschmack und Genuss. Sicherlich auch toll als Geschenk für Männer - zum einen wegen der Rezepte (Hähnchen auf der Bierdose, riesige Rinderrippchen mit toller Marinade...), zum anderen wegen des Reisebreichts-Charakters. Wer möchte nicht mal gern so einen Roadtrip durch die Staaten machen? ;-) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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