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James Cook und die Entdeckung der Südsee: und die Entdeckung der Südsee. Katalog zur Ausstellung in Bonn | 28.08.2009-28.02.2010; Kunst- und ... Historisches Museum Bern
 
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James Cook und die Entdeckung der Südsee: und die Entdeckung der Südsee. Katalog zur Ausstellung in Bonn | 28.08.2009-28.02.2010; Kunst- und ... Historisches Museum Bern [Gebundene Ausgabe]

H. E. Bödeker , Chr. Feest , B. Hauser- Schäublin , R. Joppien , A. L. Kaeppler , G. Krüger
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
  • Verlag: Hirmer; Auflage: 1 (August 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3777421219
  • ISBN-13: 978-3777421216
  • Größe und/oder Gewicht: 28,4 x 25 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 369.486 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Anhand von rund 500 ethnographischen, natur- und kunsthistorischen Objekten eröffnet das Katalogbuch vielfältige Einblicke in Geschichte und Wirkung der drei großen Expeditionsreisen des britischen Seefahrers und Entdeckers James Cook (1728 1779) in die damals noch unbekannte Welt Ozeaniens.James Cook gelang es erstmalig, Neuseeland, Australien und die Inselwelt der Südsee zu kartographieren. Damit vervollständigte er unser neuzeitliches Bild von der Erde und widerlegte die Vorstellung von einem mythischen Südkontinent. Begleitet wurde er von einem internationalen Forscherteam, das im Zeitalter der europäischen Aufklä rung in einer Vielzahl von Disziplinen neue Erkenntnisse beitragen konnte: in Navigation, Astronomie, Naturgeschichte, Philosophie und Kunst. Darüber hinaus haben diese Reisen die Begründung einer neuen Wissenschaft ermöglicht, der Ethnologie.
Zum ersten Mal werden in einer Ausstellung die von den Cook-Reisen mitgebrachten ethnographischen und naturhistorischen Objekte aus den verschiedensten pazifischen Kulturen wieder zusammengeführt, nachdem sie schon bald in frühe völker- und naturkundliche Sammlungen in ganz Europa verstreut worden waren. Viele der kostbaren Federornamente, Holzskulpturen und anderen ozeanischen Artefakte sind von unschätzbarem Wert, da Vergleichbares heute in der Südsee nicht mehr zu finden ist.
Neben den ethnographischen Fundstücken präsentiert das Katalogbuch prachtvolle Ge mälde und Zeichnungen der mitreisenden Maler, die den wissbegierigen Blick der Entdecker auf die exotischen Szenerien der Südsee eingefangen haben. Auch Schiffsmodelle, Seekarten und Navigationsinstrumente machen die Cook-Reisen auf faszinierende Weise wieder lebendig.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Mario Koch TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Dieser Katalog setzt die gewohnt gute Qualität der Ausstellungskataloge fort, die zu den großen Ausstellungen in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn erschienen sind. Seit August und noch bis zum 28. Februar 2010 (danach in Wien und Bern) läuft in Bonn eine Ausstellung über James Cook und die Entdeckung der Südsee. Ohne in nostalgische Verklärung zu verfallen, kann man doch konstatieren, dass die Entdeckung der Südsee nicht die schrecklichen Folgen für deren Einwohner gehabt hat, wie es in Amerika der Fall gewesen ist. Ein Vergleich, warum das so war, drängt sich hier sicher auf.
Cook, der verantwortliche nautische Leiter der Expeditionen in die Südsee, ist früh zum Mythos geworden. Diesem Mythos gehen auch einige der Textbeiträge des Kataloges nach. Dabei fällt auf, dass auch heute noch immer heftige Diskussionen über Cooks gewaltsamen Tod in der Kealakekuka-Bay auf einer der Hawaii-Inseln geführt werden. Während die eine Seite der Meinung ist, Cook hätte einen rituellen Ablauf, in dem er unbewusst die Rolle einer Gottheit eingenommen hatte, durch seine plötzliche Rückkehr gestört und dadurch seinen liturgischen Schutz verloren (S. 34-36), widersprechen andere dieser Meinung (S. 37-38). Der Vergleich der beiden Thesen ist interessant und macht dem Leser deutlich, dass die Kontakte zwischen Europäern und Einheimischen häufig durch Konflikte gekennzeichnet waren, die durch das Unwissen der Europäer hervorgerufen wurden, und durch ihr Verhalten, das immer durch europäische Maßstäbe gelenkt wurde und nie auf die Situation der Einheimischen Rücksicht nahm. Insofern lassen sich viele Parallelen zur Entdeckung und Kolonisation Amerikas ziehen. Nicht das Verhalten der Einheimischen war für die Eskalation der Konfrontation verantwortlich, sondern das Verhalten der Europäer.
Anhand der zahlreichen Abbildungen im Katalog wird deutlich, wie auch in der Südsee Künstler das Bild der Einheimischen und ihrer Kultur nach Europa brachten (hier lassen sich beispielsweise Parallelen zu Bodmer ziehen). Die Europäer lernten auf ihren Expeditionen neue Gebiete und Kulturen kennen, sie entwickelten nautische und astronomische Techniken. Eine große Zahl von Alltags- und Kultgegenständen aus der ganzen Welt gelangten in die europäischen Museen. Dabei muss man jedoch immer beide Seiten der Medaille sehen. Bei allem Fortschritt, der im Ergebnis dieser Forschungsreisen zu verzeichnen war, muss immer auch die Auswirkung auf die erforschten Regionen gesehen werden. Trotz Cooks Bemühungen, friedlich mit den Bewohnern der Südsee auszukommen, kam es doch zu gewaltsamen Auseinandersetzungen. Heute können die Exponate der Ausstellung (die im Katalog abgebildet und besprochen werden) zum Verständnis der fremden Kultur beitragen.
(eine Rezension aus AmerIndian Research)
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
James Cook Ausstellung 3. April 2010
Ich war sehr traurig, dass ich einen Besuch in der Ausstellung über die Entdeckung der Südsee durch James Cook (in Bonn) aus Zeitgründen nicht schaffte. Jetzt weiß ich aber, dass dieses Buch (auch Ausstellungskatalog) eine weitaus bessere Investition für mich war. Vielleicht wurden die vielen Abbildungen und Modelle und Muster und Artefakte auch in der Ausstellung gezeigt, aber sicherlich wurden sie nicht durch die sehr dataillierten und ausgezeichnet verfassten Begleittexten erläutert.
Das Buch ist schlicht 'fantastisch'.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Winfried Stanzick HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Der vorliegende schwergewichtige und prächtig ausgestatte Band ist der Ausstellungskatalog einer wunderbaren Ausstellung, die den Entdecker James Cook und seine Reisen auf einem breiten kulturgeschichtlichen Hintergrund zeigte.

Nachdem die Ausstellung zunächst in der Kunst- und Ausstellungshalle des Bundesrepublik Deutschland in Bonn zu sehen war, ist sie im Augenblick im Museum für Völkerkunde in Wien und vom Oktober 2010 bis Februar 2011 im Historischen Museum in Bern zu sehen.

Dutzende von herausragenden Essays beleuchten nicht nur die Person und das Leben James Cooks, sondern führen auch ein in das Zeitalter der Aufklärung und die Bedeutung der Reisen Cooks für das Aufeinandertreffen von verschiedenen Kulturen.

Man spürt dem Ausstellungskatalog auf jeder Seite ab, wie viel Arbeit und wissenschaftliche Sorgfalt die die Ausstellung vorbereitenden Frauen und Männer in dieses Projekt gesteckt haben. Vorbildlich auch die Edition des Hirmer Verlags.
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