Kundenrezensionen

96
3,8 von 5 Sternen
James Cameron's AVATAR: Das Spiel
Plattform: PCVersion: StandardÄndern
Preis:9,49 €+Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
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60 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Januar 2010
Mit Spannung habe ich Avatar erwartet. Nachdem der Film mich sehr begeistert hatte, war ich auf das Computerspiel neugierig.

Vorab: Zum Kopierschutz lasse ich mich mal nicht aus und versuche möglichst unvoreingenommen das Produkt zu bewerten, auch wenn es mir bei diesen drakonischen Maßnahmen seitens Ubisoft etwas schwer fällt. Möge sich jeder ein eigenes Bild hiervon machen und abwägen, wie schwer dieser Aspekt für ihn wiegt.

Grafik und Sound wissen zu überzeugen, stellen aber für neueste Verhältnisse auch wahrlich keinen Meilenstein dar. Das Spiel ist wirklich ansehnlich, zumal die bunte exotische Welt von Pandora, mir hat es sehr gefallen.

Zum Genre: Zwar hat Avatar etwas von einem Rollenspiel, aber ich empfinde diesen Aspekt eher als nebensächlich. Es gibt Dialoge mit den NSC, aber man hat keinerlei Möglichkeit, auf diese Gespräche Einfluss zu nehmen oder zwischen verschiedenen Optionen zu wählen, man schaut diese (kurzen) Passagen mehr an wie einen Film. Es gibt eine Ausnahme, und dabei geht es darum, ob man sich auf die Seite der Na'vi schlägt oder die der RDA (Menschen). Auch kann man den Charakter nicht skillen. Man verteilt keine Attributspunkte, kauft keine Waffen oder anderen Ausrüstungsgegenstände, sondern erhält mit steigenden XP (Erfahrungspunkten) automatisch bessere Fähigkeiten (es sind von Beginn bis Ende vier Stück, die sich verbessern) und Waffen. Attribute oder etwas in der Richtung gibt es gar nicht.

Zur Story: In einer ersten Phase wird der Charakter eingeführt und man lernt das Spiel anhand einiger kleiner Aufträge kennen. Sie dauert vielleicht ein bis zwei Stunden Spielzeit. Hier fand ich den "Geist" vom Film Avatar noch verhältnismäßig präsent und gut umgesetzt. Das war die Phase, die mich ziemlich packte und wo ich dieses Spiel wirklich gemocht habe. Zugegeben, die Aufträge sind allesamt eher simpel von der Story her, da kann man keine Wunder erwarten, aber sie machen Spass. Mit den verschiedenen Fahrzeugtypen herumzufahren hat echt einen deutlichen Unterhaltungswert, finde ich auch toll umgesetzt.

Nun entscheidet sich der Spieler, ob er auf Seiten der Na'vi spielt oder mit der RDA kooperiert.

Allgemein:

Es folgt ein Abschnitt mit vier quasi gleich ablaufenden größeren Aufträgen. Danach folgt ein kurzer Abspann und das Spiel ist vorbei. Ich gebe zu, ich habe nur die Hauptquest verfolgt, aber nach gut 8 Stunden war Schluss! Finde ich zu kurz für ein Spiel dieses Preises. Immerhin war ich ein wenig versöhnt, als ich dann nochmal von vorn begann und die RDA wählte. Der Abwechslungswert ist deutlich gegeben, man erhält teilweise ganz andere Aufträge. So kann man quasi von 16-18 Stunden Spielzeit ausgehen, was natürlich ein Schätzwert ist, da jeder anders vorgeht und sein eigenes Tempo hat. Dennoch, ich fand die Story etwas zu dünn und zu kurz. Gefallen haben mir die vier Sonderfähigkeiten des Charakters, die er kurz aktivieren kann, bis sie sich wieder aufgeladen haben: Heilung, Schnelligkeit, "Lähmung" von Gegnern und Unsichtbarkeit bei Na'vi.

Na'vi:

+ Der Charakter ist sehr agil und bewegt sich zügig durch die Landschaften. Das ist vom Gameplay her sehr angenehm und nicht so langwierig.
+ Die Waffen des Na'vi haben mir sehr gut gefallen, es gibt fantastische Nahkampfwaffen und die Armbrust ist der Hammer.
+ Wohltuend "anders" im Vergleich zu anderen Spielen / Shootern. Die Idee mit den Na'vi bringt frischen Wind ins Spiel und mir hat es Spaß gemacht, mal mit einer Armbrust zu schießen und all diese Dinge. Toller Charakter in blau, riesig groß und mit langem wedelndem Schwanz hinten dran, hat mich sehr amüsiert.

- manchmal sehr schwierig zu findende Orte, da hier herumgeklettert und auf verschiedenen Höhenstufen gesucht werden muss, fand ich etwas unübersichtlich
- Das Reittier nervt ziemlich in der Steuerung

RDA:

+ nette Fahrzeuge, die durchaus Spass machen zu navigieren

- Die Waffen fand ich etwas nervig. Der Schaden ist einfach zu gering. Dadurch kam es teilweise zu ewigen Dauerballerorgien, wo man permanent einfach nur noch Schießgeräusche hört.
- Da Menschen viel kleiner sind, bewegt man sich nervig langsam durch die Prärie. Und mit dem Fahrzeug kommt man einfach oft nicht weiter und muß laufen.
- Story mit dem Menschen etwas 08/15 im Feeling.

Fazit: Avatar hat mich durchaus für sich gewonnen und in seinen Bann gezogen. Ich konnte gar nicht aufhören zu spielen, zumal ich sehr neugierig war, welchen Verlauf die Geschichte nimmt und wie das Ende ist. Die Welt ist hübsch, ansehnlich und gefällig. Andererseits gibt es keinen einzustellenden Schwierigkeitsgrad, so sind die einen unter-, die anderen vielleicht eher überfordert. Die Story selbst könnte üppiger sein und wirkt ein wenig eindimensional, da ginge noch mehr. Auch das Gameplay, obwohl es reizt, hat einige Schwächen, die man einigermaßen verschmerzen kann. Ich habe den Kauf nicht bereut, dennoch ist das Preis-/Leistungsverhältnis eher etwas mau.
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131 von 140 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Januar 2010
...nach den vielen eher negativen Tests diverser "Spiele-Fachzeitschriften" und den durchwachsenen Rezensionen hier.
Aber mal von Anfang an:
Ich bin vor 2 Wochen in den Spielfilm von James Cameron gegangen und zwar mit der Erwartung nach prächtiger Rundum-Unterhaltung, aber eben ohne eine besonders originelle Handlung oder sehr vielschichtige Charaktere zu erwarten. Es war ein Mega-Spektakel, ein fast ununterbrochener Rausch von beeindruckenden Bildern und Effekten, der schon fast süchtig macht und eine Story, die einen nicht zusehr vom Staunen und Wundern über die fremdartige Welt Pandora und die dort lebenden faszinierenden Wesen ablenkt. Kurzum: Ich war sehr angetan, für so was geh ich gerne in ein großes High-Tech-Mega-Multiplex-Kino ;)

Naturgemäß war nun bei mir das Interesse am Spiel zum Film geweckt, vor allem, da eine DVD bzw. BD von "AVATAR" noch nicht einmal in Sicht ist (stand 07.01.2010). Abgeschreckt durch die mäßigen Heftchen-Tests und die ebenso mäßigen Rezensionen hier einerseits und die unverschämt hohen Preise (zumindest bei den Konsolenversionen) andererseits, kostete es mich dennoch ein paar Tage Überwindung, bis ich letztendlich das Spiel als relativ günstige PC-Version in einem Elektromarkt erstanden habe.

Und ich wurde positiv überrascht:
Die Atmosphäre der fremdartigen Welt des Films kommt auch in dem Spiel voll zu Geltung: Teilweise bin ich einfach nur staunend durch die Gegend gewandert und hab sogar Screenshots gemacht, wie ein Tourist auf Pandora ;) .
Darüberhinaus gefällt mir die Umsetzung eines im Spiel integrierten Nachschlagewerkes (namens "Pandorapädia") sehr gut: So kann ich neben grundsätzlichen Hinweisen und Informationen einerseits vieles über Pandoras fremdartige Pflanzen- und Tierwelt nachlesen, aber auch über die Kultur und Gesellschaft der Na'vi gibt es da viel Interessantes zu erfahren. Aber gerade das Lesen scheint bei der Zielgruppe der "Computer-Gamer" nicht immer jedermanns Sache...

Es herrscht bekanntermaßen Krieg auf Pandora zw. den Menschen, und den dort lebenden Na'vi und so dauert es auch nicht lange, bis man sich für eine der beiden Seiten entscheiden muss, was mir nun wirklich nicht schwer gefallen ist :)
Ich hab nun ca. 15 Stunden im Spiel als Na'vi verbracht. Punktabzug gibts, weil sich inzwischen doch eine gewisse Eintönigkeit bei den Aufgaben/Missionen (den Begriff "Quest" halte ich in diesem Zusammenhang tatsächlich übertrieben) zeigt, außerdem hätte man in den Optionen zur Einstellung der Steuerung als Alternative zu Maus und Tastatur den Spieler auch über die Belegung der verbreitetsten Gamepads (XBOX360, PS3,...) aufklären können, so bleibt einem letztendlich nur Herumprobiererei, was mit dem Gamepad an Stelle von Maus und Tastatur nun wie funktioniert.

Aber diese Kritikpunkte werden durch die wirklich sehr schön inszenierte Landschaft und die gelungene Umsetzung der Atmosphäre des Films recht gut ausgeglichen. Der relativ leichte Schwierigkeitsgrad ließ bei mir bisher nie Frust beim spielen aufkommen. Wenn man das Spiel auch am PC mit einem Gamepad (in meinem Falle XBOX360-Controller)spielt, geht die Steuerung nach jeweils kurzer Herumprobiererei ebenfalls recht gut von der Hand.

Ich bin in der Tat absolut kein Shooter-Fan, Spiele wie Halo, Command&Conquer oder die diversen Weltkriegs-Baller-Orgien kommen mir garantiert nicht ins Haus. Von daher bin ich vermutlich aber auch eher eine Randerscheinung in der sonst viel zu shooterlastigen Videospielewelt.
Aber wer wie ich den Film beeindruckend fand und nicht extremen Wert auf ausgeklügeltes und realistisches Missionsdesign und mächtige "Balleraction" mit fetten Wummen legt, der bekommt als Ergänzung zum schönen Film ein schön gestaltetes Spiel, was einem einfach ein nochmaliges Eintauchen in die Welt Pandora mit all ihren wundervollen Geschöpfen und den berauschenden Formen und Farben des Urwaldes ermöglicht.
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86 von 96 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Dezember 2009
Das Spiel stellt die Handlungen Chronologisch gesehen VOR dem Kinofilm dar. Man kann als Mensch oder aber auch Als Na'vi Spielen.

Systemvorraussetzungen:

Betriebssystem: ausschließlich Windows XP, Vista oder Windows 7

Prozessor:
mindestens 3GHZ Intel Pentium D830, AMD Athlon 64 X2 3800+ oder höher
empfohlen Intel Core 2Dou, AMD X2 5200+, AMD Phemnon

Arbeitsspeicher:
1GB mindestens (Vista und Windows 7 min 2GB)
2GB empfohlen

Grafikkarte:
Min 256MB Speicher DX9 kompatibel, shadermodel 3.0
empfohlen 512MB Speicher DX10 kompatibel

Festplattenpeicher:
4GB

Multiplayer:
min 128kbps (DSL 1000)
empfohlen 256kbps (DSL 2000)

Das Spiel läuft auf meinem System (AMD Athlon 64 X2 5600+, Nvidia 9800 GTX, 4GB Ram)
problemlos auf den Höchsten Einstellungen.

Grafik/Optik

Die Grafik ist vergleichbar mit der von Lost Planet.

Das Spiel ist ausgelegt für Stereoskopie (3-D)

Die Umgebung ist schön gestaltet allerdings nicht sehr abwechslungsreich was die Umgebungen innerhalb der einzelnen Zonen Angeht.

Die Schatten sehen schön weich aus, und proezieren sich auf dem Spieler wenn man dieser z.B. unter Bäumen hindurch geht.

Das Spiel wird in der 3rd-Person Ansicht gespielt dabei ist der Spieler nicht mittig sondern eher im linken Drittel des Bildes, was Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig ist, manchmal sieht man Gegner erst spät, da dadurch die Sicht etwas eingeschränkt ist.

Die Charakter sind schön Modeliert auch Fahrzeuge und Pflanzen sehen gut aus, das Gras ist etwas arg 2 dimensional ansonsten wirk es dicht und das Urwaldfeeling kommt gut durch,

Die Animationen, besonders von Personen und auch hier besonders bei Dialogen und Zwischensequenzen finde ich etwas unsynchron zur Sprachausgabe und etwas hakelig.

Fahrzeuge und Gebäude wirken zu "sauber" Rostige stellen oder Dreck sieht man nur wenig.

Gameplay:

Anfangs kann man sich zwischen vielen verschiedenen Weiblichen und Mänlichen Charakteren entscheiden ob das in irgend einer weise auswirkungen auf die Story hat weiß ich nicht, kann ich mir aber nicht vorstellen.

Man startet in einer art Landungsschiff und wird auf dem Planeten Pandora abgesetzt die ersten Aufträge bestehen darin von Punkt A nach Punkt B zu laufen und dort Jemanden zu treffen oder etwas abzuholen/abzuliefern.
Dabei wird einem auf der Minikarte mit einem gelben Pfeil am Rand die Richtung in der das Ziel liegt Angezeigt.

Die Steuerung ist etwas schwammig vorallem beim Fliegen bleibt man durch die indirekte Steuerung oftmals an Felsen etc. hängen.

Von Anfang an hat man Zugriff auf 4 Waffen als Mensch Pistolen, Maschinengewehr, Schrotflinte und ein Gewehr.
Als Na'vi auf einen Bogen ein Maschinengewehr eine art Schwert und 2 Klingen.
Man besitzt 4 Waffenslots die frei belegbar sind.
Man kann jederzeit im Menü die aktuell ausgewählten Waffen und Fähigkeiten Tauschen

Im laufe des Spiels bekommt man nach Abschluss von Missionen weitere Waffen wie z.B. einen Flammenwerfer, Granatwerfer Maschienengewehre.
Sowie Fähigkeiten wie zb. Einen Tarnmodus, Gesundheitsregeneration oder Schallwellen zum vertreiben von Feinden

Diese Belohnungen verbessern sich mit jeder abgeschlossenen Mission.

Die Missionen sind nicht sehr Abwechslungsreich. Meist beziehen sie sich darauf einen bestimmten Punkt zu erreichen dort eine Aktion durchzuführen oder jemanden Auszuschalten.

Um seine Ziele zu erreichen stehen einem meistens Fahrzeuge wie zb. Buggys, Schnellboote oder Helikopter bei den Menschen,
sowie eine art Pferd oder etwas das aussieht wie ein Drache bei den Na'vi zur Verfügung.

Der schwirigkeitsgrad des Spiels ist relativ gering. Aufgaben meist anspruchslos. Schwirigkeiten bereiten einem oftmals nur die schiere Anzahl der Gegner, die Tatsache, das man sie übersieht aufgrund der Kameraführung oder die schwere Wegfindung durch den dichten Jungle.

Die Gegner sind sehr dumm und stehen oftmals auf einem und dem selben Fleck schießen allerdings relativ zielgenau.

Fatzit:

Für meinen geschmack ist das Spiel etwas zu eintönig und nicht anspruchsvoll genug.
Es macht Lust auf den Film und vermittelt einem einen kleinen Vorgeschmack auf die Handlung und lässt einen schonmal in die Thematik des Films eintauchen bzw. sie miterleben und mitgestalten.

Ansonsten hat mich das Spiel nicht sonderlich beeindruckt. Die Grafik ist so wie man sie heut zutage erwartet aber auch kein besonderer Hingucker. Effekte sind nicht wirklich spektakulär. Zwischensequenzen platt.

Wer sich also schonmal auf den Film vorbereiten möchte... oder nach dem Film noch ein Teil davon sein möchte, sollte sich das Spiel in jedem fall holen.

Wer einen guten Shooter erwartet wird wohl eher enttäuscht sein.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Januar 2010
So, nachdem ich die Kampagne der Menschen komplett und die der Navi mehr als zu Häfte durchgespielt habe (oder sagt man gezwungen?), gebe ich auch mein persönliches (ausführliches) Fazit ab.

Zunächst einmal kann ich nur empfehlen vorher den Kinofilm gesehen zu haben, ansonsten versteht man nämlich überhaupt nicht, was die Menschen auf dem fremden Planeten wollen und erst recht nicht, warum seinen Geist in einen Avatar versetzen kann. Aber nun gut, es ist ja auch das Spiel zum Film.

Zunächst einmal die Dinge, die meiner Meinung nach positiv sind:
+ Grafik: Wer Bilder und Screenshots gesehen hat, weiß, dass diese einfach wunderschön ist. Die Natur
Pandoras ist einfach nett anzusehen! Leider haben die Entwickler dafür auf Einrichtungen von Hütten oder Gebäuden (wenn
man denn eine findet) vollkommen verzichtet.

+ Sound: Die Urwaldgeräusche und alle anderen Soundeffekte kommen authentisch rüber.

+ Erfahrungspunkte: Durch den Abschuss von Gegnern bekommt man in Avatar Erfahrungspunkte. Mit diesen
steigt man bis maximal Level 4 auf, wodurch bessere Waffen, Fähigkeiten oder Rüstungen frei-
geechaltet werden. Zudem kann man diese im Minispiel "Eroberung" einsetzen (s.u.)

+ Waffen/Rüstungen: Es gibt verschiedene Rüstungen und Waffen. Und die braucht man auch, da keine 5 Minunten vergehen in denen man sie nicht auch benutzen muss. Da ist es nur gut, dass sowohl Navi als auch Menschen Schusswaffen mit unendlich Munition haben. Auch, wenn fast an jeder Ecke Munition zu finden ist und man die eigentlich gar nicht braucht.

+ Fähigkeiten: Im Prinzip hat jede Seite die gleichen Fähigkeiten (Heilung, mehr Rüstung, usw.)

+ Minispiel "Eroberung": Im Spiel selber kann man an einem Minispiel à la Risiko teilnehmen. Es gilt den Planeten entweder von den Navi oder den Menschen zu säubern. Einheiten kann man dann für gewonnnene EXP kaufen und auf der Karte verschieben - nette Sache für zwischendurch. Störend: Egal für welche Seite man sich im Spiel entscheidet: Man hat die Hauptbasis immer in der selben Region.

+ Interface: Das blendet sich immer nach wenigen Sekunden aus, wenn man es nicht braucht. Dadurch wird das Spiel noch etwas schöner.

+ Pandorapedia: Man kann seine Umwelt (Pflanzen, Gegner, Charakter, usw.) mit seine Fernglas scannen und erhält dann in einer Art Lexikon Einträge über das gesehene. Sehr ausführlich und durch die Sprachnachrichten, die der Held darin hinterlässt manchmal die einzige Möglichkeit der Handlung zu folgen.

+ Man kann vor Spielbeginn das Geschlecht und das Aussehen aus ca. ein Dutzend Charakteren auswählen.

Tja, das waren die guten Sachen und nun zu den negativen...

- Die Handlung: Das Spiel ist so langweilig generiert... Ich verstehe persönlich nicht, wie man sie gut finden kann... Es kommt zu keinem Punkt im Spiel Spannung auf und bisweilen weiß man nicht einmal, was man da überhaupt macht! Das kommt zum einen durch die total schlechten Dialoge und die deutsche Übersetzung! Am besten ist man stellt den Fernseher auf stumm und liest nur die Untertitel - dann kann man sich das wenige an Humor oder Irionie wenigstens vorstellen. Am besten ist die Aussage: "Was haben sie da Ryder?" - "Ich habe etwas, aber ich weiß nicht, was ich habe." - "Ich weiß, was Sie da haben." Ahja... Auch werden Worte nicht wie im Film ausgesprochen. Beispiel: Eywa [Ey-Wa] heißt plötzlich [I-Wa] - störend.
Dazu kommt, dass man nur, wenn man den Film gesehen hat sich ein wenig vorstellen kann, was das Spiel vermitteln will - Es wird nur an der Oberfläche gekratzt.

- Gegner: Es gibt nur wenige Gegnertypen (ein paar mehr, wenn man die Pflanzen dazu zählt) und das sind eigentlich nur alle die, die man aus den Filmen kennt. Dazu kommt noch, dass die KI einfach dumm ist. So rennen die Gegner oft blindlings in das Gewehrfeuer und versuchen nicht mal das zu vermeiden - Das hat dann stellenweise etwas von Tontauben schießen.

- Karte: So schön die Grafik auch ist, wenn man in einem Gebiet ist sieht dort meistens einiges gleich aus.

- Aufgaben: Zerstöre dies, sammele das... Ende. Leider sind die Quests viel zu eintönig gemacht. Am schlimmsten sind dabei noch die territorialen Aufgaben, die es auf jeder Karte gibt. Die sind nämlich auf jeder Karte gleich (evtl. mal etwas anderes sammeln oder zerstören).

- Es gibt als Mensch dafür EXP, dass man generell alles in Pandora zerstört (Pflanzen, Tiere, usw.) Man rennt also wie ein Schießwütiger durch die Welt und hält den Abzug gedrückt. Da ist es dann ganz gut, wenn man unendlich Munition hat. (Man muss die EXP nicht sammeln, aber wer lässt sie gerne liegen?)

Multiplayer habe ich nicht gespielt, beurteile ich deshalb auch nicht.

Eigentlich ist es schade, dass die Entwickler das Potential, was in der Geschichte von Pandora steckt nicht genutzt haben. Hätte man es etwas abwechslungsreicher gestaltet und die Dialoge und Story spannender gemacht wäre es sicherlich ein gutes Spiel geworden. Aber so ist es eben nur eins:

Erneutes ein mittelmäßiges Filmspiel für zwischendurch.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Januar 2010
Avatar ist ein unklompiziertes, gradliniges Action-Rollenspiel-Strategie-Mischmasch-Spiel. Die Handlung ist nicht komplex, vor der des Films angesiedelt (obwohl das einer gewissen Unlogik nicht entbehrt, aber ich möchte nicht spoilern). Die "Geschichte" kann jeweils als Angehöriger der blauen Öko-Sekte oder als aufrechter, alles wegballernder Marine gespielt werden. Ganz nach Gusto und gerade vorherrschender Laune ...
Die Grafik ist weder atemberaubend, noch häßlich - die Steuerung ist relativ zügig "drin", wenn man eine halbe Stunde investiert.
Die unterschiedlichen Fortbewegungsmittel (je nach gewählter Zugehörigkeit) unterscheiden sich im Ansprechverhalten bei Bewegungsbefehlen, was von zu träge bis zu agil reicht. Also nicht optimal, aber kein großer Aufreger.
Action ist reichlich vorhanden, "Avatar" spielt sich zu 90% wie ein "Old School"-Railshooter. Die Areale sind frei begehbar, haben natürlich Levelgrenzen, das meist vorgesehene Missionsziel ist das Auslöschen jedweder Lebensform ausser der eigenen (Marine) oder eben nur der "Anderen" (Blaue Öko-Fraktion). Strategie ist auch da, ein eher aufgesetzter Rundenpart. Der bietet die Möglichkeit, bestimmte Boni für den Charakter durch Erobern von Gebieten zu erhalten. Man muss aber nicht weinen wenn man dort verliert, die Boni braucht man eigentlich nicht.
Rollenspiel ist auch manchmal zu "spüren", eine richtige Charakterentwicklung findet nicht statt. Man holt sich eine Quest, erledigt die und bekommt "XP" zum Aufleveln. Damit gibt es neue Knarren, neue Fähigkeiten und neue Klamotten (zumindest die Marines haben einige coole Rüstungen in petto, die Öko-Jungs eher weniger). Hat da jemand Garriott's Tabula Rasa gesagt?
Wenn man in Deutsch spielt ist die grauenhafte, lustlose Synchronisation der Sprecher das größte Manko. Es gibt einige nette Cut-Scenes, aber man fällt angesichts der gebotenen Qualität nicht tot um. Original ist die Sound- und Stimmenqualität erstklassig.
Meine Version ist über Steam gekauft. Das Spiel erfordert eine Aktivierung, die hat 8 s gedauert, danach muss keine Verbindung mit dem Internet bestehen (auch Steam lässt sich "offline" betreiben).

Für wen jetzt "Avatar": Allen, die unkomplizierte Action mögen, auch mal ohne stundenlange Dialoge, Konfigurationen oder schwerwiegende Entscheidungen wie "Welches Schwert trage ich zum Ball am Drachenfels?", kann ich Avatar empfehlen.
"Casual Gamer" können damit durchaus gut unterhalten werden, darum geht es bei Spielen doch noch, oder? Erfolgserlebnisse bietet "Avatar" für diese Zielgruppe reichlich. "Core-Gamer" und alle anderen sollten die Demo probieren, das Spiel ist generell vom Schwierigkeitsgrad zu einfach geraten.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Dezember 2010
Positiv ist ganz klar die total schöne Grafik! Auch die Maps sind schön designed und abweschlungsreich usw. Das "Feeling" beim Spielen lässt auch wenig zu wünschen übrig und macht wirklich Spaß.
Dennoch gibt es zwei wesentliche Punkte, für die ich jeweils einen Stern abziehen muss.
1. Die Story. Laaaangweilig und eintönig. Schön ist die Idee, sich während dem Spiel zwischen Na'vi und RDA entscheiden zu können. Doch beide Male (!) geht es hauptsächlich darum, irgendwelche "Splitter" zu finden und auf dem Weg zu ihnen ein paar Feinde zu erledigen.
2. Der Multiplayer. Lieblos hingeklatscht, schade, denn er hätte das Spiel trotz der öden Story für längere Zeit spielenswert machen können.
Anstatt dessen:
- Keine freie Serverauswahl, man kann nur eine Map auswählen, ohne zu sehen, wieviele Spieler dort spielen. Das bedeutet, dass auf der Map, die am Anfang angewählt ist (Kxanía Taw), am meisten los ist, man bei den anderen aber meistens ein neues Spiel startet. Die einzige Möglichkeit, da ein bisschen gegenzulenken, ist, möglichst viele Freunde zu adden, denn in der Freundesliste kann man wenigstens sehen, wieviele Spieler auf dem Server, auf dem der entsprechende Freund gerade ist, sind.
- Kein Cheaterschutz! Der Multiplayer wird überschwemmt von Cheatern, gegen die man kaum eine Chance hat. Wenn man es nicht schafft, sie per Chat zu überzeugen, mit dem Cheaten aufzuhören, kann man den Server eigentlich gleich wieder verlassen, denn sowas wie Kick-Funktion o.ä. gibt es nicht. Das einzige "Extra" im Multiplayer ist der Chat.
Das sind wahrscheinlich die Hauptgründe, weswegen dort online auch nicht gerade viel los ist. Das hätte mit ein paar recht einfachen Mitteln deutlich besser laufen können!

Daher leider nur 3 Sterne.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Januar 2010
Ich habe zuerst den Film gesehen und dann das Spiel gespielt - ich hatte es schon gekauft gehabt ohne auf Rezensionen zu warten. Das lag aber einfach nur daran, dass ich vom Regisseur Cameron viel gehalten hatte und darauf vertraute, dass es eben keine Lizensgurke wird.
Das ist es auch nicht geworden, zumindest ist dieses Spiel besser als man es von vielen anderen sogenannten Umsetzungen gewohnt ist. Da der Film aber - sorry, das ist meine Meinung - ausser ein paar hübschen Bildern nicht viel zu bieten hat, kann das Spiel dazu auch nicht umwerfend sein. Leider hat das Spiel nichts mit den Charakteren aus dem Film zu tun und die Geschichte dazu ist noch dünner als die aus dem Film. Trotzdem ist es sehr hilfreich, wenn man den Film gesehen hat, denn ohne versteht man gar nichts.
Leider ist das Spiel in allem Durchschnitt, mal mehr, mal weniger. Innovationen braucht man nicht zu erwarten. Der Charakter, den man dann entweder als Mensch oder als Navi spielt nach ca. 1 Stunde, läuft schlauchartig durch die Levels. Diese sind durchaus schön gestaltet. Die Grafik ist tatsächlich ganz nett, allerdings "klebt" ab und zu auch mal ein Blatt vor dem Bildschirm - dann kann man leider nichts mehr sehen, so dass man die Figur wieder heraussteuern muss. Die Steuerung selbst ist ebenfalls weder gut noch schlecht. Die Figur läuft nicht geschmeidig die Wege entlang, sondern spurtet, als wenn es kein Morgen gibt. Die Zwischensequenzen sind ebenfalls eher unnötig als hilfreich, da die Story sowieso nicht weiter entwickelt wird. Aber egal: das Spiel ist ja ein Shooter mit Pseudo-Rollenspielelementen, also konzentriert man sich eben auf die Action.
Leider ist auch hier alles ein wenig durchwachsen. Die Armbrust des Navi ist absolut tödlich, der Bogen lässt Präzision vermissen (wobei ich mich immer noch frage, wann entsteht Schaden und wann nicht?), der Nahkampf ist aufgrund der "Läufigkeit" (weil der Charakter immer läuft, nie geht) ein wenig kompliziert. Man schiesst also alles nieder, legt Bomben und hetzt so von einem Kampf zum nächsten. Und das alles ist irgendwie nicht interessant, nicht spannend und nicht fordernd.
Aber: irgendetwas animiert zum Weitermachen. Nicht der Preis (was aber auch ein Argument für mich ist es zu beenden), sondern es sind die Levels. Auch wenn immer die gleichen Gegner da sind, die gleichen Bots - die Gegend sieht immer anders aus. Daher mache ich weiter, weil ich sehen will, was noch kommt. Und der Moment, wo man dann einen Drachen fliegen kann, ist wirklich toll, aber (mal wieder) nicht konsequent gemacht, denn man kann nicht in allen Levels fliegen. Schade.
Das Spiel ist also nicht toll, aber eben auch nicht schlecht. Ich hatte nur viel mehr erwartet; vom Film ebenso wie vom Spiel. Okay, den nächsten Hype beobachte ich länger, damit ich mein Geld spare für Dinge, die wirklich gut sind.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Leider hält man sich an keinster Weise an die Story des Films. Wer einen spannenden Dschungel-Shooter auf Pandora erwartet, erlebt ein frustiges Jump and Run Spiel in 3D. Man latscht, latscht, latscht und latscht unter Dauerbeschuss ständig respawnender Gegner. Es gibt immer nur einen Weg, der aber erst einmal gefunden werden muss.! Man ist so mit Verteidigung beschäftigt, dass man auch schon mal 2 Tage braucht, um eine Sprengladung zu legen.

Auf Seiten der Na'Vi kämpft man dann mit Pfeil und Bogen gegen Sturmgewehre und Geschütztürme. So stirbt man sich dann von Mission zu Mission.
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Januar 2010
Gleich vorweg das Spiel hat nichts gleich zum Film außer Planet und die Spielfiguren! Die Grafik ist durchschnitlich das Spiel ist aufgebaut sehr ähnlich dem Spiel Crysis! Einfach Hit and run bring das vn A nach B oder erschieße A und dann komm wieder zurück das war das Spiel im großen und ganzen!Zu allem überfluss hat es eine Aktivierung die es nur eine gewisse Anzahl an Installationen zulässt alles in allem eine riesen Enttäuschung! :-(!
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Januar 2010
Nun was soll man sagen.
Als Action Spiel ist es ganz nett, auch wenn der Tiefgang fehlt.
Und das Spiel im Solo Modus meiner Meinung nach arg kurz ist. Wobei es kürzere Games gibt, siehe Terminator Salvation.

Was mich am meisten genervt.. wirklich tief verärgert hat sind die Dialoge im Spiel. Der Hauptcharakter gibt so eine %$!§& von sich das mir teilweise die Lust am Spiel verging.

Die Dialoge zwischen NSC und Charakter sind wie ein Zwiegespräch zwischen Mozart und Bushido.

Mozart: "Oh, eine Freude euch zu sehen Sire"
Bushido "Jo alda waz up in da House!?"
Mozart: "Mich dünkt ihr solltet die Küche derzeit aufsuchen Sire."
Bushido: "Jah Man, mein krasser Ghetto flow treibt mich nur dahin wenn da was zu Saufen is alda."

Wobei anzumerken ist das der gute Mozart der NSC und Bushido der Spieler ist.
So in der art läuft das ab. -____-

Grafik ist allerdings top und die Welt ist sehr schön dargestellt.
Für freunde von Optischen Leckerbissen und flacher Action ein sehr gutes Spiel.
Für anspruchsvollere Spieler eher eine Entäuschung.
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