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5.0 von 5 Sternen
Top Blu-ray, 14. August 2010
Rezension bezieht sich auf: James Bond - In tödlicher Mission [Blu-ray] (Blu-ray)
Zum Inhalt des Films wurde schon genug gesagt, deswegen hier nur zur Blu-ray: Die Anschaffung dürfte auch für Besitzer der DVD lohnenswert sein. Selbst eine auf 1080p hochskalierte DVD (Sony Player) kommt nicht an die hervorragende Qualität der Blu-ray heran. Sehr scharfes Bild, satte Farbe, nahezu rauschfrei, keine Störungen oder Kratzer. So eine Qualität habe ich bei so einem alten Film nicht für möglich gehalten. Top! Dazu schöne Bonis, was will man mehr. Da mir auch der Film gefällt: 5 Sterne
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Erdverbunden - aber zu Wasser, zu Lande und in schwindelnden Höhen, 25. Oktober 2010
© Tonio, filmkritik99.jimdo.com Back to the Roots! Zwar gibt es in "In tödlicher Mission" auch genügend zu lachen, aber die Macher besannen sich auf gute alte Bond-Tugenden wie halsbrecherische Stunts, eine spannende und nicht ganz so weltentrückte Handlung sowie Verzicht auf allzu debilen Schnickschnack. Die Ausgangslage war: "Moonraker", der Vorgängerfilm. Der stimmt den wahren Fan zwar auch nicht verdrießlich, ist aber ein bißchen grenzwertig: Die Gadgets und Gags wurden immer alberner. Die Technik wurde immer gigantomanischer, der SF-Einfluss immer seltsamer (das Schießen mit Laserpistolen einschließlich deren üblicher Geräusche erinnert eher an die seinerzeit erfolgreiche Star-Wars-Serie als an zumindest theoretisch mögliche Szenarien auf einer Raumstation). Ein Teil der Fans zog nicht mehr mit, und das Produktionsteam war an einem Punkt angekommen, von dem aus es nicht ratsam war, in derselben Richtung wie zuvor weiterzumarschieren. Die Formel "Noch größer, noch lustiger, noch gewaltiger" konnte nicht mehr funktionieren. Das merkten die Bond-Macher zum Glück und zogen die Notbremse (beispielsweise war ursprünglich erwogen worden, den mittlerweile zur Witzfigur verkommenen "Beißer" ein drittes Mal beißen zu lassen). "In tödlicher Mission" ist anders - und besser! Man merkt das schon im Aufmacher, der traditionellen Actionszene vor den Credits: Häßliche Fabrikhallen Londons statt exotischer Ort, aber dennoch halsbrecherische Hubschrauberflüge und wohldosierter Humor. Das setzt sich bei der Handlung fort. Diesmal will nicht ein überlebensgroßer Superschurke das Universum neu ordnen. Stattdessen möchte jemand (über dessen Identität wir für Bond-Verhältnisse erfreulich lange im Unklaren sind) den Sowjets das A.T.A.C.-System verhökern. Dass wir über dieses McGuffineske System nichts Genaues wissen müssen, außer dass man mit ihm locker den kalten Krieg gewinnen kann, ist hübsch altmodisch. Die Aktionen um dieses System sind spektakulär, ohne blödsinnig zu werden. Fast möchte man diesen Bond "erdverbunden" nennen, was ihm aber nicht gerecht würde, denn er findet zum Teil auch unter Wasser und auf einem schwer erklimmbaren Berg statt. Aber er ist in dem Sinne erdverbunden, dass Bond und die Bösen nur die natürliche Topographie bezwingen müssen, ohne sie künstlich auszuweiten oder sich von der Technik allzu viel Arbeit abnehmen zu lassen. Das Bond-Girl (kein blondes Dummchen, wenngleich man sich das in den Nebenrollen nicht ganz verkneifen konnte) geht sogar mit einer besonders traditionellen Waffe vor, die nicht einmal Feuerkraft benötigt: mit einer Armbrust. Und es fährt eine "Ente", mit der eine spektakuläre Verfolgungsjagd gelingt, ohne dass Q das Gefährt hätte aufrüsten müssen. Es scheint sogar, als hätten die Macher sehr genau die Vorzüge des Kult-Vehikels gekannt (sie kippt auch bei beträchtlicher Neigung in Kurven nicht, und wenn doch, kann eine Handvoll netter Leute sie wieder umdrehen, so wie im Film zu sehen). Der nur scheinbar blöde Gag mit der Diebstahlsicherung an Bonds Lotus Esprit (wenn man die Scheibe einschlägt, explodiert das Auto) mag Programm sein: Der Superschlitten mit den Extras wird zum Teufel gejagt und Bond muss mit der Ente vorlieb nehmen. Das Nonplusultra der halsbrecherischen Stunts - ebenfalls völlig schnickschnackfrei - ist eine Ski-Verfolgungsjagd. So etwas gibt es zwar alle paar Bonds, aber mit 100 Sachen auf Skiern eine vereiste Bobbahn herunterzurasen, das gab es noch nicht. Vielleicht wird es das auch nicht mehr geben, denn es endete für einen Stuntman tödlich. Nicht ganz gelungen finde ich die discopoppige Musik von Bond-Neuling Bill Conti, die mir zum eleganten Bond nicht zu passen scheint und besser in einer 70er-Jahre-Kult-und-Stilsünden-Serie à la Starsky & Hutch aufgehoben gewesen wäre. Hier ging man im Bestreben, diesmal alles anders zu machen, meines Erachtens einen Schritt zu weit. Anschließend war (bis 1987) glücklicherweise wieder Stammkomponist John Barry am Zuge. Desweiteren fällt auf, dass sich Roger Moore doch so langsam aufs Altenteil zubewegt, der hier erstmals mit seinem schnöseligen Grinsen ab und an übertreibt, was sich in den Folgefilmen fortsetzen sollte. Glücklicherweise schickt ihn das Script in ein derart halsbrecherisches Abenteuer an wie immer schön anzusehenden Orten (diesmal Griechenland und Spanien), dass er für solche Mätzchen nicht allzu viel Zeit hat und auch mal seine Physis statt Q-Tips einsetzen muss. Moore wird nicht alles selbst gedreht haben. Aber es kommt nicht auf Roger Moore, sondern auf James Bond an, und der wird endlich wieder auf eine Weise gefordert, die vortrefflich unterhält, ohne zu veralbern. Einer der besten Bonds.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Rückkehr zum Realismus, 1. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: James Bond - In tödlicher Mission [Blu-ray] (Blu-ray)
Der 12. Film der James-Bond-Reihe kehrt nach den beiden mit aufwendigen Kulissen ausgestattenen Vorgängern wieder zum ursprünglichen Stil des klassischen Agentenfilms zurück. Auch auf unnötige Albernheiten und völlig unrealistische Actionszenen wurde weitestgehend verzichtet. Vor allem der zwei Jahre zuvor entstandene 'Moonraker' wirkte über weite Strecken über das Ziel hinausgeschossen und bot für einen James-Bond-Streifen einfach zu viel Komik und Klamauk. 'In tödlicher Mission' hingegen verfügt über einen spannenden Plot, tolle Schauplätze, aufwendig inszenierte, realistische Verfolgungsjagden und mit Carole Bouquet über eines der apartesten Bond-Girls bis dato. Zur Bildqualität: Die vorliegende Blu-Ray bietet ein weitgehend rauschfreies Bild, eine leicht ins Rötliche driftende Farbgebung und einen ausgewogenen Kontrast. Von der Schärfe und Detailauflösung hebt sich der Streifen leider nicht von deutlich älteren Produktionen wie z.B. 'Feuerball' ab, schon sichtbar in der Schrift des Vorspanns. Hier wäre sicher mehr machbar gewesen, aber ein signifikanter Unterschied zur DVD ist auf alle Fälle gegeben. Ansonsten ist das Bild frei von irgendwelchen Störungen. Auffällig ist eine relativ lange Ladezeit der Disc. Die Tonqualität geht für einen fast 28 Jahre alten Film voll in Ordnung, auf ausgeprägte Räumlichkeit und Basseffekte muß man aber verzichten. FAZIT: Film 4-5 Sterne Bild 4 Sterne Ton 4 Sterne
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