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James Bond - Der Spion, der mich liebte [2 DVDs]
 
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James Bond - Der Spion, der mich liebte [2 DVDs]

Curd Jürgens , Richard Kiel , Lewis Gilbert    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 22,89 Kostenlose Lieferung. Details
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Darsteller: Curd Jürgens, Richard Kiel, Roger Moore, Barbara Bach, Walter Gotell
  • Regisseur(e): Lewis Gilbert
  • Format: Ultimate Edition
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Türkisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: MGM Home Entertainment GmbH (dt.)
  • Erscheinungstermin: 26. Februar 2009
  • Produktionsjahr: 1977
  • Spieldauer: 120 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B001F97BBQ
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 39.256 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

James Bond scheint immun gegen jede noch so heimtückische Waffe, aber nicht gegen den Charme einer schönen Frau. Deshalb bedient sich der russische Geheimdienst diesmal einer extrem raffinierten Geheimwaffe - der schönen Agentin Anya Amasowa. Aber aus einem anderen Grund sind die besten Agenten der Welt mobilisiert: Der größenwahnsinnige Stromberg bastelt in seiner Unterwasser-Festung an einem weltweiten Vernichtungsplan. Und eine ganz exquisite Falle lauert auch hier auf Agent James Bond 007...



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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Parsec TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
"DER SPION DER MICH LIEBTE" ist für mich ohne Frage der beste Bond-Film mit Roger Moore, und gleichzeitig ist er fast eine Blaupause für einen klassischen Bond-Film, mit allem was dazu gehört.
Das bedeutet auch: wer Bond nicht mag wird mit diesem Film niemals warm werden.

Festzustellen ist jedenfalls, das all die Elemente, die man von einem Bond-Film aus der Moore-Ära erwarten sollte, bei "DER SPION DER MICH LIEBTE" eingefügt sind: exotische Locations, Bondgirls, Gadgets, spektakuläre Autos, irre Superschurken (grandios: Curd Jürgens als "Stromberg" *g*)... und nicht zu vergessen der erste Auftritt von Jaws, der sicherlich einer der prägnantesten Bösewichte der Serie ist.

Die gesamte Handlung ist augenzwinkernd und flott - die Logik des Ganzen darf man sicherlich nicht hinterfragen, aber es wirkt auf seine Art sympathisch übertrieben (und nicht, wie auch bei anderen Bonds, einfach hirnrissig doof). Mit der russischen Agentin Anya, welche Bond auf Schritt und Tritt begleitet und mit der er zusammenarbeiten muss, gibt es meiner Meinung nach eine der unterhaltsamten Sidekick-Rollen der Bond-Ära, und tatsächlich bekommt Bond hierdurch einige neue Facetten.

Fraglos sieht man dem Film an, dass er vor mehr als 30 Jahre gedreht wurde: Stunts und Tricks würde man heute selbstverständlich rasanter und überzeugender machen. Gleichzeitig sind manche Sprüche eher grenzwertig und die gesamte Handlung natürlich völlig naiv - aber letztlich macht all dies auch den Charme des Filmes aus, und wer Bond mag weis ohnehin worauf er sich einlässt.

Alles in allem für Bond-Fans pures Entertainment, und sicherlich der beste Bond mit Moore. Wer Bond nicht mag sollte diesen Film unbedingt meiden, aber ansonsten kann man sich auf 120 kurzweilige Minuten freuen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Tonio Gas TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Natürlich sich Bild- und Tonqualität exzellent und die Extras sehenswert. Im Folgenden möchte ich mich auf den Film konzentrieren: Vor vielen Jahren mein erster Bond, heute durch Zufall der erste meines Sohnes, der sich frei einen aussuchen durfte. Und der Film ist immer noch ein herausragender Beitrag zur Serie. Nach zwei Achtungserfolgen Roger Moores brachte sein dritter Einsatz den großen Durchbruch und zeigte gleichzeitig eine interessante Mischung aus Neuem und Bekanntem. Die bewährten Zutaten werden mit noch mehr technischem Aufwand, mehr Action, mehr Spielereien gewürzt (ein Merkmal, das alle drei Bonds des Regisseurs Lewis Gilbert auszeichnet: Man lebt nur zweimal, 1967, Der Spion, der mich liebte, 1977, und Moonraker, 1979). Hinzu kommt ein Plus an Entspannungspolitik: Während bei Bond schon immer die Sowjets nicht böse waren, sondern gegen Briten und Amerikaner ausgespielt wurden, darf 007 diesmal sogar mit der sowjetischen Agentin Anja Amasova zusammenarbeiten. Dies war ein deutliches Zeichen für eine stärkere Frauenrolle (Barbara Bach, man vergleiche sie gegen das blonde Dummchen "Mary Goodnight" (ähem), gespielt von Britt Eklund, aus dem Vorgängerfilm "Der Mann mit dem goldenen Colt"). Außerdem führt der vorliegende Film erstmals die Figur des General Gogol ein, die bis 1987 in jedem Film einen Auftritt hatte.

Dieser Bond ist in allem ein bißchen größer als alles bisher Gesehene. Curd Jürgens gibt den Bösen in einer Larger-Than-Life-Version mit stoischer Ruhe, der äußerlich wie innerlich in seiner eigenen (Wahn-)Welt lebt und nicht einmal mehr mit Erpressungsforderungen anbietet, die Zerstörung der Welt noch abzuwenden. Sein Mann fürs Grobe ist schon physisch larger than life: Der 2,20 große Richard Kiel beißt sich durch...alles: Als "Beißer" mit Stahlzähnen stellt er eine der wenigen Ausnahmen der Regel dar, dass Bösewichte wie Helfershelfer nicht überleben dürfen. Die Schauplätze (u.a. die österreichischen Alpen, Ägypten und Sardinien) sind besonders reizvoll und abwechslungsreich, die Actionszenen spektakulär, die Gadgets abgedreht, die Explosionen und Leichen zahlreich, die Gags originell und mit einem gewissen Hang zum Blödsinnigen (im Nachfolgefilm "Moonraker" sehen wir dann die konsequente Steigerung von alldem - mit einem gewissen schalen Beigeschmack, der beim vorliegenden Film noch nicht zu beklagen ist). Dennoch gelingen dem Film auch ernste Momente, selbst angesichts Roger Moores eher begrenzten schauspielerischen Fähigkeiten (Geständnis, dass Bond Anjas Geliebten getötet hat), und für die verspielten Moore-Bonds ein paar ungewohnt saftige Schlägereien (z.B. mit dem Beißer im fahrenden Zug). Diese Mischung macht den Film für mich nach wie vor einzigartig.

Natürlich darf man vom Drehbuch keine Wunder erwarten, die üblichen Logikfragen drängen sich auf: Ein Mal fährt der Beißer von einem Kairoer Club zu einer weit entfernten Tempelanlage - man erfährt nie, was er dort will, außer sich mit Bond und Amasova zu balgen. Dass zwei Atombomben auch dann Verheerendes anrichten, wenn sie nicht in New York und Moskau, sondern auf dem offenen Meer explodieren, scheint keinen zu interessieren. Und nach wie vor fragen wir uns, warum ein Mad Scientist ganze Hundertschaften von Technikern und Söldnern findet, die für ihn arbeiten. (Die drängende Frage, was das für Leute sind, wie sie privat leben und was das für Probleme ergibt, stellt übrigens der erste "Austin Powers"-Film, der überhaupt Bond sehr effektvoll dort packt, wo's wehtut). Dass eine ausnehmend schöne Hubschrauberpilotin so ungefähr überall hinfeuert, nur nicht auf Bonds Auto, dürfen wir ebenfalls nicht sonderlich ernst nehmen. So what, das ist Bond, keiner kann es besser.

Seinen herausragenden Platz in der Bond-Skala nimmt dieser Film vor allem in visueller und musikalischer Hinsicht ein. Production Designer Ken Adam, bei Bond kein Neuling mehr, hat sich selbst übertroffen. In bis dato nicht gesehenen Dimensionen entwirft er seine Visionen: Eine kühle chromblitzende Ästhetik mit niedrigen, schiefen Raumdecken für die Kommandozentralen und die Räume des Bösen, bei dem weiße Sitzmöbel und Computerkonsolen aber auch eine interessante Kombination aus geschwungenen Linien und Bauhaus-Kargheit der Sechziger aufweisen. Neben alldem hat Jürgens eine Residenz auf der raumschiffartigen Unterwasserfestung "Atlantis", die Klassisches und warme Töne aufweist (untermalt durch klassische Musik). Doch die viel zu exorbitante Größe einschließlich eines endlos langen Tisches lässt die Kälte und den Tod in diese Atmosphäre immer schon leise hereinschauen, so dass die angedeutete Heimeligkeit von Anfang an falsch ist. In der Szene, in der wir diese Residenz erstmals sehen, ist auch die Montage brillant: Zunächst wissen wir nicht, wo sich Curd Jürgens befindet, dann werden die Wandbilder heruntergefahren und wir vermeinen riesige Aquarien dahinter zu vernehmen. Erst beim Auftauchen von "Atlantis" wird klar, dass Jürgens nicht das Wasser zum Haus, sondern das Haus zum Wasser geholt hat (wie gut das ist, lässt sich daran ermessen, dass dies in "Im Angesicht des Todes", 1985, kopiert wurde: In einer ähnlich strukturierten Szene, in der als weitere Parallele ebenfalls eine Falltür vorkommt, erfahren wir erst nach ein paar Minuten, dass sie in einem fliegenden Zeppelin spielt). Geschickt versteht es Ken Adam, mit seinem Design Anklänge an zwei Blockbuster des Jahres 1977 zu schaffen und zu vereinen: "Jaws" (Der weiße Hai, übrigens ist "Jaws" der Rollenname des Beißers im Original) und "Star Wars". Tatsächlich sieht die Endschlacht in chromblitzenden Kulissen eher wie in einem Raumschiff als wie in einem Meeresschiff aus, wo sie in Wirklichkeit spielt.

Die Musik von Marvin Hamlisch sei bei aller Liebe für den Bond-Dauerkomponisten John Barry ebenfalls hervorgehoben. Hamlisch, eher ein klassischer Songwriter und Dirigent (u.a. für Barbra Streisand), schafft es, die Bond-Atmosphäre aus pulsierendem Leben und einem Schuss Easy Listening perfekt umzusetzen. Gelegentlich merkt man ihm die Vorliebe zu Songs an (Version von "Nobody Does It Better" in den letzten Bildern vor dem Abspann) - was sehr gut zu Bond passt - doch auch die atmosphärisch begleitende Filmmusik gelingt ihm, ohne zu poppig wie Bill Conti zu werden ("In tödlicher Mission", 1981), ohne aber auch die mittlerweile arg redundante Barry-Musik zu kopieren. Und so ist dies ein Bond, an dem wirklich alles stimmt. Jeder hat seinen eigenen Lieblings-Bond, aber dieser ist bestens geeignet für Einsteiger und Nostalgiker. Der Film, den ich lieb(t)e.
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Roger Moore auf dem Zenit 19. August 2010
Von M. Rth
Im Jahr 1977 kam mit "Der Spion, der mich liebte" der dritte James Bond Film mit Roger Moore in der Hauptrolle in die Kinos. Er zählt bis zum heutigen Zeitpunkt als einer der gelungensten der ganzen Serie. Von der Story, über die Darsteller, bis hin zu den Schauplätzen stimmt hier einfach alles.

Zum Ende der 70er veränderte sich die Rolle der Frau nicht nur in den Bondfilmen, sondern auch auf der ganzen Welt. Mit diesem Film wurde zum ersten Mal eine weibliche Rolle die des Bonds nahezu gleichgestellt. Denn mit Major Amasova bekommt 007 eine russische Geheimagentin bei seinem neuesten Auftrag zu Hilfe. Die Idee, den Westen und den Osten zusammenarbeiten zu lassen, war etwas gänzlich neues, da es vorher zwischen diesen beiden damaligen "Supermächten" ja nicht nur auf der Kinoleinwand eine riesige Rivalität gab. Doch funktionierte das Ganze perfekt. Und natürlich war Barbara Bach, welche in die Rolle der russischen Agentin schlüpfte nicht nur Bonds Kollegin, sondern erlag selbstredend auch im Laufe der Geschichte dessen Charme. Vor Allem die Dialoge und das Umgehen der beiden miteinander finde ich fantastisch umgesetzt. Zuerst ist da, eine gewisse Abneigung aber auch Respekt, welcher später in Bewunderung, neckischen Anspielungen und einer Romanze endet.

Neben Roger Moore und Barbara Bach sind Curd Jürgens als Bösewicht Stromberg und Richard Kiel als dessen Handlanger "Beißer" vorrangig im Gedächtnis der Fans geblieben. Jürgens spielt seine Rolle kühl und irgendwie realitätsfern, genauso wie man sich einen übergeschnappten Fießling mit Hang zu Weltherrschaftsvorstellungen ausmalt. Doch selbst er konnte nicht die Beliebtheit eines Richard Kiel erreichen, dessen Figur ja auch im Nachfolger "Moonraker" noch einmal zu sehen war.

Lewis Gilbert hat hier wirklich einen top Film abgeliefert, welcher auch durch Bonds Gadgets, wie z.B. den tauchenden Lotus, und den wunderschönen Schauplätzen (Ägypten, Italien, Schottland, Bahamas) zu einem Meisterwerk wird. Auch die Filmmusik, diesmal von Marvin Hamlisch, und der Titelsong "Nobody Does It Better" von Carly Simon tragen zum Andenken des Filmes bei.

Neben dem Film an sich sind auf der zweiten Disc auch einige zusätzliche Features vorhanden. Unter anderem befinden sich dort eine Dokumentation über Ken Adam, einige Blicke hinter den Kulissen und kurze Aufenthalte am Set. Insgesamt eine schöne Abrundung zu einem klasse Film.
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