Aus der Amazon.de-Redaktion
Zum ersten Mal in der 22-jährigen Bond-Historie ging man das Risiko ein ein lupenreines Sequel zu drehen. Ein Quantum Trost setzt da an, wo Casino Royale vor 2 Jahren endete. Mit dem Deutsch-Schweizer Marc Forster (Monsters Ball,Drachenläufer) konnte man erneut einen veritablen Topregisseur verpflichten, der durch seine Arthouse-Vergangenheit einen ungewöhnlichen Zugang versprach. Auch wenn sich diese Hoffnung nicht wirklich bestätigt hat, ist der neue Bond ein handfestes Stück Actionkino geworden, dass den Vergleich mit den allgegenwärtigen Comic-Adaptionen nicht zu scheuen braucht.
Bond laboriert noch immer am Liebesschmerz und leidet unter dem Verrat durch seine Partnerin Vesper Lynd, die am Ende von Casino Royale in den Trümmern eines venezianischen Palazzos auf mysteriöse Weise umkam. Seine Wut ist grenzenlos und die Auswirkungen drastisch. Vom Gentlemen-Agenten eines Roger Moore ist nichts mehr zu spüren. Bond nietet alles um was ihm in die Quere kommt, um an die Hintermänner zu kommen, die für den tragischen Tod der Geliebten verantwortlich waren. Seine Vendetta führt ihn über Österreich, Italien und Haiti bis nach Südamerika. Dort treibt er unter der uneigennützigen Mithilfe der resoluten Camille (Olga Kurylenko) den Oberbösewicht Dominic Greene (Matthieu Amalric) auf, einen skrupellosen Geschäftsmann und Chef der Organisation „Quantum“, der sich mit einem bolivianischen General verbündet um an unbezahlbare Ressourcen zu kommen die ihm, und wer hätte etwas anderes erwartet, die Kontrolle über die Weltmärkte ermöglicht.
Schluss mit Mätzchen, kein Geschüttelt und Gerührt: Daniel Craig als härtester Film-Bond aller Zeiten treibt die Dekonstruktion uralter Essentials weiter voran und führt auf gewisse Weise dadurch den Prozess der Annäherung an Ian Flemings humorlos-harte Romanvorlagen weiter. Auf der anderen Seite ist Ein Quantum Trost in seiner atemlosen Aneinanderreihung furioser Actionsequenzen und der Unübersichtlichkeit seines Plots auch wieder ganz zeitgemäß und spiegelt aktuelle Befindlichkeiten. Insofern ist das oberste Ziel von „Quantum“, nämlich die Weltmärkte zu kontrollieren, konsequent gedacht. Was gibt es Unübersichtlicheres als die Mechanismen globaler Wirtschaftsmächte? Der neue Bond reiht sich somit nahtlos ins dominierende Big-Budget Actionkino ein. Nicht unbedingt innovativ, aber gnadenlos unterhaltsam.---Thomas Reuthebuch
Produktbeschreibungen
Zum ersten Mal in der 22-jährigen Bond-Historie ging man das Risiko ein ein lupenreines Sequel zu drehen. Ein Quantum Trost setzt da an, wo Casino Royale vor 2 Jahren endete. Mit dem Deutsch-Schweizer Marc Forster (Monsters Ball,Drachenläufer) konnte man erneut einen veritablen Topregisseur verpflichten, der durch seine Arthouse-Vergangenheit einen ungewöhnlichen Zugang versprach. Auch wenn sich diese Hoffnung nicht wirklich bestätigt hat, ist der neue Bond ein handfestes Stück Actionkino geworden, dass den Vergleich mit den allgegenwärtigen Comic-Adaptionen nicht zu scheuen braucht.
Bond laboriert noch immer am Liebesschmerz und leidet unter dem Verrat durch seine Partnerin Vesper Lynd, die am Ende von Casino Royale in den Trümmern eines venezianischen Palazzos auf mysteriöse Weise umkam. Seine Wut ist grenzenlos und die Auswirkungen drastisch. Vom Gentlemen-Agenten eines Roger Moore ist nichts mehr zu spüren. Bond nietet alles um was ihm in die Quere kommt, um an die Hintermänner zu kommen, die für den tragischen Tod der Geliebten verantwortlich waren. Seine Vendetta führt ihn über Österreich, Italien und Haiti bis nach Südamerika. Dort treibt er unter der uneigennützigen Mithilfe der resoluten Camille (Olga Kurylenko) den Oberbösewicht Dominic Greene (Matthieu Amalric) auf, einen skrupellosen Geschäftsmann und Chef der Organisation „Quantum“, der sich mit einem bolivianischen General verbündet um an unbezahlbare Ressourcen zu kommen die ihm, und wer hätte etwas anderes erwartet, die Kontrolle über die Weltmärkte ermöglicht.
Schluss mit Mätzchen, kein Geschüttelt und Gerührt: Daniel Craig als härtester Film-Bond aller Zeiten treibt die Dekonstruktion uralter Essentials weiter voran und führt auf gewisse Weise dadurch den Prozess der Annäherung an Ian Flemings humorlos-harte Romanvorlagen weiter. Auf der anderen Seite ist Ein Quantum Trost in seiner atemlosen Aneinanderreihung furioser Actionsequenzen und der Unübersichtlichkeit seines Plots auch wieder ganz zeitgemäß und spiegelt aktuelle Befindlichkeiten. Insofern ist das oberste Ziel von „Quantum“, nämlich die Weltmärkte zu kontrollieren, konsequent gedacht. Was gibt es Unübersichtlicheres als die Mechanismen globaler Wirtschaftsmächte? Der neue Bond reiht sich somit nahtlos ins dominierende Big-Budget Actionkino ein. Nicht unbedingt innovativ, aber gnadenlos unterhaltsam.---Thomas Reuthebuch
Movieman.de
Moviemans Kommentar zur DVD: Das Programm, das die DVD anbietet, wirkt recht natürlich, dadurch aber auch relativ unspektakulär. Farben leuchten nicht außergewöhnlich, sondern bleiben eher matt. Auch die Schärfe bewegt sich im guten und nicht im herausragenden Bereich. Dennoch fällt kein wesentliches Rauschen auf und auch die Kompression arbeitet sehr stabil. Schön, dass das sonst typische Flirren von Häuserdächern bei Fahrten über eine Stadt ausbleibt (00:03:34). Insgesamt wirkt das Bild ein wenig dunkel, dabei leiden die Kontrastwerte aber nicht sonderlich. Klangtechnisch ist die DVD astrein, das beweisen schon die ersten Szenen, die mit einer fulminanten Verfolgungsjagd mit Schüssen, heulenden Motoren und quietschenden Reifen daher kommen (00:01:10). Von allen Seiten knallt und dröhnt es durch den enorm vital besetzten Raum. Dabei mangelt es keinesfalls an Basspräsenz, es wird mit der Subwooferarbeit aber auch nicht übertrieben. Die DTS-Fassung wirkt ein klein wenig heller und räumlich offener. Neben der türkischen Sprachfassung bietet die Disc auch eine tschechische Version an. Am angenehmsten fällt natürlich das englische Original aus, das es schafft, äußerst authentische räumliche Elemente in die Stimmen zu integrieren. Die Extras der Special Edition beinhalten auf der Hauptdisc das Musikvideo "Another Way to Die" (4:31 Min.), einen Kinoteaser (1:51 Min.) und einen Kinotrailer (2:24 Min.). Die Bonusdic bietet außerdem folgende Featurettes an. "Bond am Set" (24:49 Min.) zeigt Ausschnitte von den Dreharbeiten und Kommentare der Mitwirkenden. "Beginn der Dreharbeiten" lässt Regisseur Marc Forster, Produzent Michael G. Wilson und Daniel Craig über die Erwartungen, Pläne und Vorbereitungen zu Wort kommen (2:56 Min.). Es folgen "Am Set" (3:14 Min.) mit Kommentaren zu den Locations und dem Location-Scouting, "Olga Kurylenko und die Bootsjagd-Sequenz" (2:15 Min.) und ein Featurette über den Regisseur Marc Forster (2:46 Min.). Der Musik (2:37 Min.) und der Film Crew (46:10 Min.) sind weitere Featurettes gewidmet. In letzterer Dokumentation wird interessanterweise nicht bloß die Arbeit der Stars vorgestellt, sondern es werden Menschen wie der Location-Manager für Panama, die Statisten-Casterin, Zweite Regieassistenz oder auch Piloten und Tonmeister portraitiert. Dadurch erhält man ungewöhnliche aber sehr interessante Einblicke in die Filmarbeit und wird dafür entschädigt, dass die vorigen Featurettes recht kurz ausfielen. --movieman.de
Kurzbeschreibung
Produktbeschreibungen
Inmitten eines Minenfeldes aus Betrug, Mord und Täuschung, verbündet sich Bond mit alten Freunden, um die Wahrheit ans Licht zu bringen. Auf der Suche nach dem Mann, der für den Verrat an Vesper verantwortlich ist, muss 007 der CIA, den Terroristen und sogar M immer einen Schritt voraus sein, um Greenes dunkle Machenschaften aufzudecken und "Quantum"