„Leben und sterben lassen" hat Ian Fleming 1954 geschrieben - und war sein zweiter James Bond Roman. Entgegen der Filmreihe gestaltet sich nämlich die Buchreihe anders. In „Leben und sterben lassen" sucht Ian Fleming scheinbar noch den wahren Charakter seines Agenten, dessen Namen er aus einem Bücherregal entnommen hatte (der „echte" Namensvetter James Bond ist Zoologe gewesen). Der Geheimagent ist brutal, trinkt übermäßig viel, raucht 40 Zigaretten am Tag - durchaus kein Musterknabe à la Pierce Brosnan. Aber gerade diese rauhe Beschreibung der Welt des James Bond macht das Buch zu einem der spannensten der Buchserie. Obwohl es teilweise an Tempo verliert, so verfolgt Ian Fleming in diesem Buch doch einer sehr gut ausgeklügelten Storyline. Der Höhepunkt ist der Kampf in der Fisch-Lagerhalle. Ein überaus spannender Bond-Roman. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)