Ich schaue zur Zeit nacheinander die 22 Bond-Filme in der aktuellen Ultimate-Box: Für mich ging das Niveau einer spannungsgeladenen Spionage-Handlung seit Goldfinger zugunsten der Action unaufhaltsam bergab. Der geneigte Zuschauer zähle mal die vom Drehbuch her unendlich einfallslosen, weil sich in zig Bond-Filmen wiederholenden Verfolgungsjagden auf Skiern. Drehbuchautoren sollte sich mal mehr einfallen lassen als ständig neue Bösewichter auf hermetisch abgeriegelten Inseln, Schlössern, Felsen und als "Tiefpunkt" im Weltraum (Moonraker), die ihre Widersacher in Pools den "Haustieren" wie Haien, Krokodilen, Piranhas oder anderen Menschenfressern zum Fraß vorwerfen. Und da erscheint ein neuer Bond-Darsteller (Timothy Dalton) , und plötzlich klappt`s auch wieder mit etwas mehr Niveau: realistische Spionage-Story ohne Mätzchen und mit ausgewogener Action. Habe nun noch die letzten 7 Bond-Filme vor mir. Weiß aber schon jetzt: Geheimagent James Bond 007 mit der Lizenz zum Töten steht leider nicht immer für geistreiche Action!