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James Bond - Casino Royale [Blu-ray]
 
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James Bond - Casino Royale [Blu-ray]

Daniel Craig , Eva Green , Martin Campbell    Freigegeben ab 12 Jahren   Blu-ray
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (276 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Rezensionen

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Daniel Craigs erster Auftritt als James Bond bietet erstklassige Unterhaltung und ein nicht für möglich gehaltenes Revival der totgeglaubten Filmreihe.

James Bond ist zurück, im wahrsten Sinne des Wortes. Casino Royale markiert die Rückkehr zu Ian Flemings ursprünglicher Bond-Romanfigur. Dort war der britische Geheimagent bei weitem nicht der Charmeur und unwiderstehliche Liebhaber der Roger Moore und Pierce Brosnan Ära; ein Party Löwe, der im Alleingang gigantomanisch veranlagte Megaschurken mit einem müden Lächeln erledigte, während sein eigentliches Interesse den berüchtigten Bond Girls galt. Der echte Bond trägt hingegen, überspitzt formuliert, starke Züge eines hemdsärmeligen Psychopathen; ein beziehungsunfähiger seelischer Krüppel, der im Zweifelsfall, eher widerwillig, auch im Smoking eine gute Figur abgeben kann. Casino Royale stellt nun die spannende Frage, wie Bond zu dem wurde was er ist.

Kurz umrissen zeichnet der Film also die Geburt des Geheimagenten nach und beginnt am Anfang. Bond ist noch ein unbeschriebenes Blatt beim MI6. Er muss sich zunächst bewähren und erhält nach zwei routiniert abgearbeiteten Aufträgen den 007 Status. Seine erste große Mission führt ihn zu Le Chiffre, einem Bankier weltweit operierender Terroristen. Um Le Chiffre zu stoppen und das Terror-Netzwerk zu zerschlagen, muss Bond seinen Widersacher bei einem Pokerspiel im Casino Royale niederringen. Bonds Umgang mit den ihm zur Verfügung gestellten Steuergeldern, wird dabei, zu seinem Unmut, von einer zufälligerweise ausnehmend attraktiven Beamtin des britischen Schatzamtes überwacht.

Der entscheidende Schachzug für das Gelingen dieser mutigen Annäherung an den Stoff, war die Verpflichtung des britischen Schauspielers Daniel Craig. Bei Craig hat man immer den Eindruck, als sei er aus einem Granitstein herausgearbeitet worden: ideale Voraussetzungen also für eine „hardboiled“ Variante des über die Jahrzehnte bis zur Unkenntlichkeit weichgespülten Helden. Dazu kommt ein überraschend intelligentes Drehbuch, das im Kern ein brilliant ausgearbeitetes Kammerspiel in sich trägt: die Konfrontation zwischen Bond und Le Chiffre im Casino. Der eigentliche Clou jedoch ist die Einführung einer Frauenrolle, die durch ihre Widersprüchlichkeit den männlichen Hauptfiguren den Rang abläuft. Eva Green verkörpert diese Frau, und es ist die Chemie zwischen ihr und Daniel Craig, die den Film trägt. Immer dann wenn Casino Royale in Schieflage zu drohen gerät, tritt schließlich Regisseur Martin Campbell auf den Plan und bremst die Geschichte mit ironischen Einschüben elegant ein. Selbst eine schmerzhaft anzusehende Foltersequenz bekommt unter Campbells Führung eine wunderbar leichte Note ohne ihren dramaturgischen Gehalt für die Geschichte zu schmälern – vielleicht das größte Verdienst des Films.

Man kann ganz sicher einwenden, dass Casino Royale zu lang geraten ist, dass der Höhepunkt am Ende im Vergleich zum Mittelteil ein wenig abfällt und dass es ein paar Ungereimtheiten im Storytelling zu entdecken gibt. Alles richtig und dennoch gilt festzuhalten: Casino Royale hat das scheinbar unmögliche vollbracht und einer totgeglaubten Filmreihe neues Leben eingehaucht. Eine bemerkenswerte Leistung. --Thomas Reuthebuch

Movieman.de

Der neue Bond ist ein Mann aus Stahl. Gleich in den ersten Verfolgungsszenen bricht er mit seinem Körper durch Wände, anstatt wie sein Feind, der fast so elegant wie David Belle in "Ghetto Gangz", in feinster Parcours-Akrobatik durch Fensterspalten springt. Obwohl ihm diese Eleganz in den Actionszenen vielleicht fehlt, so kann er sie doch mit Smoking im Casino wieder reinholen und da haben wir dann tatsächlich einen Bond, wie wir ihn lieben. Craig lässt alle Vorfeld-Lästerer hinter sich und beweist in "Casino Royale", dass er großartig in diese Rolle passt. Und diese Rolle ist diesmal wirklich gelungen, denn sie setzt gleichermaßen auf Altbewährtes wie sie der Figur 007 eine neue Härte verleiht. Die Produktion verzichtet auf verwüstende Panzerfahrten oder atemberaubende Visual Effects. Sie bleibt klar und in gewisser Weise klassisch. Hier beginnt abermals eine neue Generation von Bond zu entstehen, die auf dem aufbaut, was einst so faszinierte, durch Actionschlacht aber ziemlich in Mitleidenschaft gezogen wurde. Mag sein, es existieren ein paar Schwächen im neuen Doppelnull-Image, so droht der Held z.B. an einer Vergiftung zu sterben und wird - wie uncool - durch das zufällig vorbeikommende Bond Girl gerettet aber selbst damit kann man sich abfinden, denn bei all der Härte, Männlichkeit und Coolness darf doch eine kleine Schwäche auch nicht fehlen. Hut ab, Herr Craig! Selbstverständlich auch wieder hervorstechend ist der Bösewicht (Mads Mikkelsen), der sich mit Craig nicht nur zu einem äußerst verführerischen Duell der blauen Augen einlässt, sondern auch schauspielerisch überzeugen kann.

Moviemans Kommentar zur DVD: Das DVD-Set besticht Auge und Ohr in allen Belangen und auch die Extras können sich sehen lassen, da hier reichlich Hintergründe geliefert werden. Insgesamt in allen Belangen überzeugend!

Bild: Schon in den ersten, in Schwarzweiß gehaltenen Szenen überrascht die DVD mit hervorragenden Kontrast- und Schärfewerten. Der Umfang der Schwarzabstufungen gibt sich äußerst breit. Zwischendurch finden sich aber auch ästhetisch anspruchsvolle und eher künstlich- schroffe Einstellungen in den Rückblenden, die mehr auf Stil als auf Naturtreue setzen (Craig, 00:03:10), dabei aber optisch hoch motiviert inszeniert ausfallen. Der berühmte Bond-Vorspann präsentiert sich diesmal klassisch und verzichtet auf aufgesetztes Effektspektakel. Aber auch das restliche Bildmaterial in Farbe gibt sich, wie zu erwarten war, insgesamt äußerst klar, konturiert und farblich brillant. Dabei wird eine ansprechende Mischung aus Natürlichkeit und harmonischem Farbreichtum geboten, der auf Brillanz setzt und sich zusätzlich durch die hoch auflösenden Schärfewerte komplimentiert sieht (Gesicht, 00:18:37 oder Schweiß auf Stirn, 01:32:28). Ebenfalls ungemein vorbildlich gestalten sich Rauschwerte und Kompressionsrate. Selbst in den zahlreichen rasanten Kameraschwenks oder blitzartigen Bewegungen bleibt das Bild stabil und frei von Ruckeln. Selten finden sich Ausnahmen, in denen ganz leichtes Bildzittern zu vermerken ist (Schwenk durch Casinoraum, 00:31:35). Ebenfalls äußerst selten stellen sich leichte Rauschbewegungen auf Wandoberflächen in nur schwach beleuchteten Räumen ein (Zimmerdecke, 00:30:00).

Ton: Auch akustisch beweisen gleich die ersten Szenen einen großen Reichtum an allen nur erdenklichen Klangfacetten. Sowohl Naturgeräusche (Dschungel-Regen, 00:06:55), als auch die vom Bild vorgegebenen Kulissenklänge (Lastwagen, 00:09:11 oder Hubschrauber, 00:51:56) sehen sich ohne Ausnahme plastisch übertragen und richtungsdynamisch sehr spielerisch umgesetzt. Allem voran zeigen sich die dichten Effekte und der Soundtrack ausgesprochen satt und mit erstaunlicher Präsenz ausgestattet (Explosion und Musik, 00:12:04 oder Plattform bricht zusammen, 02:08:28). Aber auch feinere Details, wie z.B. das Aufprallen von Körpern auf Oberflächen in einem Kampf, kommen dermaßen plastisch an, dass es den Zuschauer nahezu selbst schmerzt. Die Originalfassung bietet einen etwas eingehenderen Stimmumfang als die deutsche Synchronisation, die zwar ebenso kraftvoll ausfällt aber ein kleines Stück weniger nah klingt, da ihr die angenehme Körnigkeit der im Original tiefer in die Kulisse eingebetteten Sprachsignale fehlt.

Extras: Die Extras befinden sich auf der gesonderten Bonus-Disc und bestehen aus folgenden Features: "Daniel Craig wird Bond" (26:18 Min.) ist eine Dokumentation darüber, wie Craig als neuer 007-Darsteller ausgewählt wurde. Hier finden sich zahlreiche Kommentare des Produktionsteams, welche die Motivation für die Auswahl des Schauspielers erläutern. "James Bond For Real" (24:34 Min.) ist ein Feature über Drehorte und Stunts der Produktion, das actionreiche Filmausschnitte mit der Erläuterung der Technik hinter den Actionszenen verknüpft. Unter dem Button "Bond Girls Are Forever" findet sich eine dreiteilige, von Ex-Bond Girl Ursula Andress moderierte Doku über die vergangenen und aktuellen Bond-Girl-Darstellerinnen, die sich folgendermaßen aufgliedert: "Im Club der Bond Girls" (13:30 Min.), "Die Bond Girls der 70er und 80er" (17:55 Min.) und "Bond Girls – Die neue Generation" (17:37 Min.). Hier erfährt man über zahlreiche Kommentare, was die ehemaligen Darstellerinnen heute machen, was das Besondere an einem Bond-Girl ist oder auch, was die neue, seit Pierce Brosnan angebrochene Bondgirl-Generation ausmacht. Abschließend beinhaltet die Bonus-DVD noch das Musikvideo zum Titelsong "You Know My Name" von Chris Cornell (4:09 Min.). --movieman.de

MovieGod.de

Was wurde im Vorfeld des 21. James-Bond-Abenteuer nicht alles geschimpft, diskutiert und spekuliert: Daniel Craig sei kein 007, dazu sei er zu blond, zu wenig Gentleman und überhaupt könne das ja alles nur schief gehen. Nun allerdings, und soviel sei bereits in dieser Einleitung verraten, dürfen alle Bedenken zumindest diesbezüglich getrost vergessen werden.

Der seit Lizenz zum Töten erste Bondfilm, der auf einem Roman von Franchise-Schöpfer Ian Fleming basiert, kehrt dorthin zurück, wo alles begann: Die durch zwei Auftragsmorde frisch gebackene Doppel-Null (Daniel Craig) soll den mysteriösen Le Chiffre (souverän wie immer: Mads Mikkelsen) dingfest machen, der sich als Investmentbanker krimineller Organisationen und Terroristen hoch verschuldet hat und nun mit dem Rücken zur Wand steht.

Als Le Chiffre in Montenegro ein millionenschweres Pokerspiel auf die Beine stellt, wird Bond vom MI6 zum Kartenspielen abkommandiert. Zur Seite steht ihm Vesper Lynd (Licht und Schatten: Eva Green), die vom britischen Schatzamt dazu beauftragt wurde, das zur Verfügung gestellte Geld zu überwachen.

Die Entscheidung der Produzenten, die Hauptrolle mit dem im Mainstreamkino weitgehend unbekannten Daniel Craig zu besetzen, stellte sich als vollkommen richtig heraus: Craig ist als James Bond gleichermaßen coole Sau und Gentleman, weiß mit Waffen ebenso umzugehen wie mit Frauen und lässt dennoch einen menschlichen Kern durch die harte Schale der Abgeklärtheit blicken. Mit ihm als neuem Bond bewerkstelligte GoldenEye-Regisseur Martin Campbell in Casino Royale auch eine erneute Trendwende in Sachen Heldendarstellung: Der neue Bond ist kein glatt polierter Profi mehr, der sich niemals den Anzug schmutzig macht; Er macht Fehler, rennt gänzlich unelegant mit dem Kopf durch die Wand und kriegt im Laufe des Films nicht nur ein paar Kratzer ab, sondern ordentlich auf die Schnauze. So gerieten die Actionszenen zwar um einiges rauer als von den Brosnan-Filmen gewohnt, jedoch nicht übermäßig brutal oder gar blutrünstig, wie in einigen Interviews im Vorfeld angedeutet wurde.

Nichtsdestotrotz sind es neben den teils spektakulären und routiniert in Szene gesetzten Actionsequenzen vorrangig die Charaktere, die den Film antreiben.

So nimmt Bonds charmant-dramatische Romanze mit Vesper Lynd eine ebenso zentrale Rolle ein wie sein psychologisches Kräftemessen mit Le Chiffre. Leider gingen die Drehbuchautoren Neil Purvis, Robert Wade und Paul Haggis bei der Ausarbeitung der Nebenfiguren weniger sorgfältig vor: Charaktere wie Felix Leiter (Jeffrey Wright) oder der Mittelsmann Mathis (Giancarlo Giannini) werden weder anständig eingeführt, noch entwickelt und sind daher dementsprechend unbedeutend.

Sie stehen im Endeffekt symptomatisch für den einzigen wirklichen Kritikpunkt am Film - die völlig überkonstruierte Handlung. Mit dem Legen von falschen Fährten und Basteln von zahlreichen Plotwendungen haben es Haggis und Co. eindeutig viel zu gut gemeint, was den sonst durchweg positiven Gesamteindruck des Films doch um einiges trübt.

Gerade im letzten Drittel verliert Casino Royale deutlich an Fahrt und vor allem an Richtung, was den geneigten Zuschauer das große Finale fast schon sehnsüchtig herbeiwünschen lässt. Dieses geriet dann zwar wie erwartet spektakulär, allerdings wäre eine Straffung der insgesamt 141 Spielminuten definitiv notwendig gewesen - da entschädigen auch die teils pointierten Dialoge und ironische Selbstreferenzen nur ein Stück weit.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass das Experiment mit der Darstellung eines weniger auf Übermensch angelegten James Bond dank eines hervorragenden Daniel Craig eindeutig als geglückt zu werten ist und Casino Royale trotz einiger dramaturgischer Fehler einen unterhaltsamen und spannenden Kinoabend gewährleistet. Auch wenn der gegen Ende etwas lang wird.

Christian Simon

Stern

Daniel Craig - der lässigste 007 seit Connery? Finden wir schon, kann man aber gern drüber streiten. Weniger allerdings darüber, dass einem mit dieser Collector`s Edition mal wieder für ein paar müde Extras die doppelte Euro-Menge aus der Tasche gezogen werden soll. Zwei TV-Beiträge, eine verzichtbare Bond-Girl-Doku und das Musikvideo zum austauschbaren Titelsong - selbst schmerzfreie Jäger und Sammler greifen da lieber zur Einzel-DVD und gönnen sich für das Gesparte in der Bar ihres Vetrauens einen Wodka-Martini - egal, ob geschüttelt oder gerührt. Bernd Teichmann

Kurzbeschreibung

James Bond ist noch ein unbeschriebenes Blatt beim MI6. Nachdem er zwei Aufträge erfolgreich ausführt ist er ein echter 007. Mit neuem Status gerüstet erwartet ihn sogleich ein großer Auftrag.
James Bonds erste "007"-Mission führt ihn zu Le Chiffre, dem Bankier weltweit operierenden Terroristen. Um in zu stoppen und das Terror-Netzwerk zu zerschlagen, muss Bond Le Chiffre bei einem Pokerspiel im Casino Royale besiegen. Ein Spiel, bei dem es um hohe Einsätze geht.
Bond ist anfangs verärgert, dass eine schöne Beamtin des britischen Schatzamtes, Vesper Lynd, damit beauftragt wird, ihm seinen Einsatz für das Spiel auszuhändigen und das Geld der Regierung zu bewachen.
Doch nachdem Bond und Vesper gemeinsam eine Serie tödlicher Anschläge von Le Chiffre und seinen Handlangern überlebt haben, entwickelt sich zwischen den beiden eine gegenseitige Anziehungskraft, die sie in noch größere Gefahr bringt und Bonds Leben für immer prägen wird...

Produktbeschreibungen

Bond Casiono Royale/ VÖ: bereits erschienen/ Genre: Action/ Ausgabeformat: 16:9/ Aufnahmeformat: 2,40:1/ Länge: 02:19:00/ FSK: 12
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